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Krankhafte Angst bei Kindern und Jugendlichen ist auf dem Vormarsch

Mittlerweile geht man in Deutschland davon aus, dass etwa zehn Prozent aller Kinder und Jugendlichen unter krankhaften Angstzuständen leiden.

Typische Symptome sind Herzklopfen, Bauchschmerzen, Schwitzen und Zittern. Sogar bis zum Erbrechen können derartige Ängste führen. Spezielle Phobien, wie z. B. die übersteigerte Angst vor Tieren (Spinnen, Hunde etc.) sind weit verbreitet.

Angstgestörte Eltern geben dieses Defizit oft an ihre Kinder weiter. Zwar kann medikamentös gegen derartige Zustände vorgegangen werden, eine Verhaltenstherapie zeigt jedoch bei den meisten Kindern bereits nach einem halben Jahr größere Erfolge auf.


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WebReporter: atheismo
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kind, Angst, Jugend, Jugendliche, Krank, Vormarsch
Quelle: www.meine-gesundheit.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.08.2007 18:07 Uhr von atheismo
 
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Da müssen wir uns alle an die Nase fassen und uns fragen, in was für einer Gesellschaft wir unsere Kinder aufwachsen lassen (wollen). Es ist ja bekannt, dass es in Europa kaum ein Land gibt, dass sich kinderfeindlicher gebärdet als Deutschland, dem typischen Politikerweichspülergewäsch zum Trotz. Kein Wunder also, wenn die kleinen Stöpsel reihenweise Ängste und Phobien entwickeln.
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18.08.2007 02:59 Uhr von Pinok
 
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hab auch das problem: bin aber schon 20
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18.08.2007 03:03 Uhr von The_free_man
 
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Kein Wunder Bei den Zuständen heute müssen Kinder und Jugendliche ja krankhafte Angstzustände entwickeln.

Leistungszwang in der Schule, Zukunfts- und Existenzangst (Hauptschüler und Realschüler können Job / Ausbildung schonmal ganz vergessen.. -> Hartz4..)

Nicht zu vergessen die ständige Angst von irgendwelchen asozialen "Sido" oder "Bushido" hörenden Klassenkameraden zusammengeschlagen zu werden..
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18.08.2007 04:23 Uhr von Etherchemiker
 
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Medikamente: Sowas mit Medikamenten zu behandeln ist ja wohl das hinterletzte. Ich meine da wird vielleicht die Ausschüttung der Hormone verlangsamt oder so, aber das bekämpft doch nicht die Ursache. Die meisten Phobien (Hunde etc.) lösen sich früher oder später von alleine.
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18.08.2007 12:08 Uhr von Blacky Panther
 
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Medikamente nur im Notfall: Also es ist ja keine Wunder das in Deutschland sowas sich vermehrt. Viele Ängste werden doch schon von der Aussenwelt/Gesellschaft auf die Kinder draufgeschossen. Das ist das Prdpukt der 68iger Bewegung und den damit verbundenen Porblematiken, wo Zucht und Ordung so gut wie keine Bedeutung mehr haben, zudem die korrupten Verbrecher in hohen Politikpositionen die zusammen mit korrupten Verbrechern aus den Vorstandts und Managmentetagen unser Land immer mehr in eine Zweiklassengesellschaft reissen wo reicher immer reicher auf kosten der Allgemeinheit werden.

Dies mit Tabletten zu beheben ist eh total daneben. Es gibt bei uns eine so tolle Klinik die machen dann stationäre Psychotherapie und verdonnern die Patienten zu Tabletten, Antidepressiva ect. und alle erzählen wie schnell die Therapie gewirkt hat...warum wohl...weil sie mittlerweile nur noch Tabletten schlucken...und wenn diese weg sind kommt alles wieder...
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18.08.2007 13:32 Uhr von Pinok
 
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mit medis: gehts am einfachsten und schnellsten, diese helfen sehr wohl und reizen die glückshormon produktion an.

zumal die heutigen psychologen ohne hin keine richtige zeit oder kompetenzen haben, sich genauer um einen patienten zu kümmern.
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18.08.2007 13:38 Uhr von erdbewohner
 
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vielleicht liegt es ja an der politik... oder importierte kleidung bzw. zuviel chemie oder einfach nur zuviele horrorfilme aus hollywood^^
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18.08.2007 15:38 Uhr von ki4m
 
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Killerspiele: daran sind bestimmt die pösen, pösen killerspiele schuld
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19.08.2007 14:10 Uhr von FIFTY_ONE
 
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Heute wo jeder Spielplatz TüV-geprüft ist, wo alles steril und supersicher sein muß... kein Wunder. Wer von den heutigen Kids hat mal nen Baumhaus gebaut, ist überhaupt mal auf nen Baum geklettert, oder hat sich ne Erdhöhle gegraben. Auf dem Bolzplatz sich die Knochen gebrochen oder sich mit anderen Kids gerauft und sich nach 10 minuten wieder vertragen. Beim Nachbarn Äpfel oder Kirschen geklaut vom Baum. Fahrrad gefahren ohne Komplettpanzerung. In nem See wild baden gewesen usw. usw. usw. Heut sind die doch alle verhätschelt oder gestört. Entweder sitzen die nur zu hause rum oder wenn das nich erlaubt ist dann mischen sie die nachbarschaft auf aus langeweile und pöbeln nur rum. OK ausnahmen bestätigen die regel, doch zu 90% läuft das doch so ab.
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20.08.2007 12:07 Uhr von solymar
 
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Kein Wunder, bei der ( Nicht-) Erziehung, Überfluss an Informationen, Verblödung durch Fernsehserien, Albtraummusik und einer auf Konsum angelegten Umgebung, da muss man doch Ängste entwickeln.

Und meine Vorredner ( Panther, fifty_one und bonsai) haben es richtig erkannt .
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25.09.2007 10:48 Uhr von lêss
 
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Phobien: Naja Phobien sind ja eigentlich was ganz normales und stammen höchstwahrscheinlich noch aus früheren Zeiten in denen eine Angst und somit fluchtartige Reaktion vor Spinnen, Schlangen oder anderen potentiell gefährlichen Tieren einen selektiven Vorteil gab und sich somit in der Evolution durchstetzte. Das diese heute vermehrt auftreten finde ich eigentlich verwunderlich, da es ja nicht mehr wirklich einen selektiven Vorteil hat, an solch einer Phobie zu leiden...
Wenn es tatsächlich früher weniger als diese 10% Grenze waren, denke ich dass es nur darauf zurückzuführen ist, das der Kontakt zu solchen ungefährlichen Vertretern, dieser "Phobienauslöser", wie z.b. ungiftige Spinnen und Schlangen einfach schlechter zu vermeiden war als heute. Und die Erfahrung, das auch beim 30. Kontakt zu einer Spinne nichts passiert ist, lässt nunmal solch eine Phobie abklingen.
lêss
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25.09.2007 10:56 Uhr von vst
 
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fein, dass wir das jetzt wieder auf die 68er abwälzen können :-))

>Angstgestörte Eltern geben dieses Defizit oft an ihre Kinder weiter.<
ich nehme an, das ist der satz auf den es ankommt.

nicht auf den baum klettern, du könntest runterfallen.
nein, du fährst nicht mit dem fahrrad zur schule, ich bring dich mit dem auto hin

wie soll sich ein kind da entwickeln können?

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