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Wien: Ausstellung verdeutlicht, dass Prostitution im alten Israel üblich war

In Wien findet anlässlich eines Kongresses der "Society of Biblical Literatur" in der Uni Wien eine Ausstellung im Dommuseum Wien unter dem Motto "Schön bist du, meine Freundin" (Hld 4,1) statt. Die Ausstellung ist noch bis 31. September geöffnet.

Die Uni Mainz stellte dafür zahlreiche Exponate zur Verfügung. Sie sollen dem Besucher mehr über das Alltagsleben der jüdischen Frau vor der Geburt Christi näher bringen. Zum Themenbereich gehört unter anderem der Bezug zur Sexualität.

Auch im Alten Testament wird nicht abschätzig über die Prostitution gesprochen. Wurde eine Frau Witwe ohne großes Erbe, war diese Art des Gelderwerbs die fast einzige Möglichkeit, um den Unterhalt für ihre Familie zu sichern.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Israel, Ausstellung, Wien, Prostitution
Quelle: www.damals.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.08.2007 11:46 Uhr von jsbach
 
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Für den geneigten Leser ist in der Quelle noch mehr zu erfahren.
Um aber die Lebensweise der gläubigen Juden besser zu verstehen, müsste man den jüdischen Talmud - vergleichbar mit unserer Bibel – gelesen haben. Dafür wäre aber eine Ausbildung zum Rabbi nötig, da diese jüdische „Bibel“ zwölf Bände und über 10.000 Seiten umfasst.
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17.08.2007 12:46 Uhr von freigeist thekla
 
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das: hat uns unser geschichtslehrer auch immer erzählt...und unser religionslehrer auch-aber die beiden konnten es nie beweisen... ;-)
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17.08.2007 13:22 Uhr von NickMcK
 
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war das denn bitte nicht üblich???

bzw. ist?

gruß
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17.08.2007 15:03 Uhr von Tzvi_Nussbaum
 
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man sagt ja nicht umsonst, das prostitution das älteste gewerbe der welt ist !

ich verstehe nicht, warum das im alten isarel nicht so gewesen sein sollte^^
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17.08.2007 16:10 Uhr von DaddyGux
 
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Wo nicht? Ich denke mal in jeder Kultur zu jeder Zeit gab und gibt es Prostitution.
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17.08.2007 17:23 Uhr von THUser
 
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Von wegen unbefleckte Empfängis. Hehe.
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18.08.2007 01:00 Uhr von Natsukawa
 
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@THUser: Im Evangelium nach Beckman kann man nachlesen, daß da die drei Fleckenzwerge aus dem Omoland kamen und die Flecken weggen machten.

Zum Thema: Psssssssssssssst! Nicht so lauuuut!
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18.08.2007 16:18 Uhr von Hugo Tobler
 
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Prostitution im alten Israel: Wenn man die Gesetzte liest die Gott Mose gegeben hat, dann sieht man sich mit den besten sozialen Gesetzten der Antike konfrontiert. Eine Israelitin war so in ihrem Volk eingebettet, dass sie nie Prostitution zu machen brauchte, wenn sie Witwe wurde, oder andere Umstände sie dazu zwangen sich nach einer sozialen Sicherheit umzusehen. Nur wenn sich das Volk Gottes (Israel) von Gott abwendete und die Verordnungen Gottes nicht mehr einhielt, dann war die Prostitution eines der wenigen Mittel mit der sich eine Frau existenziell absichern konnte. Da Israel sich aber über viele Male für längere Zeit von Gott abgewandt hatte, waren Auswüchse wie Prostitution und andere üble Machenschaften dann an der Tagesordnung.
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18.08.2007 18:32 Uhr von djsupreme
 
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@hugo tobler: woher willste denn das wissen?
aus der bibel :) ?
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19.08.2007 12:31 Uhr von Hugo Tobler
 
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@disupreme: Lieber disupreme!
Ja woher soll ich das wissen? Nun es gibt viele Fachbücher und wissenschftliche Literatur zu diesem Thema. Ich posaune da nichts neues! Als mögliches Buch käme für Sie in Frage: "Und die Bibel hat doch recht" von Werner Keller. Oder: "Der Spaten bestätigt die Bibel" und viele andere mehr. Ihre Bemerkung: "Aus der Bibel :)?" soll wohl andeuten, dass aus der Bibel nichts vernünftiges kommen kann. Damit würden Sie Sich allerdings in die Ahnengalerie der Unwissenden einreihen. Was die Bibel als Geschichtsbuch anbetrifft, so wird sie heute als eine sehr zuverlässige Quelle von archäologischen Wissenschaften angesehen. Im ausgehenden 1800 Jahrhundert hatte sich die sogenannte "Höhere Bibelkritik" lauthals damit auseinandergesetzt, dass die Bibel als Geschichtsbuch nichts taugt und hatte viele Aussagen der heiligen Schrift (vor allem des alten Testaments) als unglaubwürdig dargestellt. Diese "Höhere Bibelkritik" wurde allerdings durch die wissenschaftlichen archäologischen Ausgrabungen und Funde der Lächerlichkeit preisgegeben, da sich ausnahmslos alle von ihr kritisierten Faktoren als in der Bibel zuverlässig erwiesen hatten. Ein Beispiel: Im Buch Jesaja wird Babel als unbewohnter Schutthaufen beschrieben und zwar mit vielen hoch interessanten Details. Diese Weissagung ist so perfekt in Erfüllung gegangen, dass die Wissenschaft sagte, das Buch Jesaja musste nach der Erfüllung dieser Umstände geschrieben worden sein. Nun wurden aber in Hölen von Qumran Jesajarollen gefunden die unzweifelhaft über 100 Jahre vor der Erfüllung dieser Prophezeiung geschrieben worden sind. Im weiteren wurde festgestellt, dass unser Jesajabuch in der hl. Schrift praktisch 100 % dem über 2´500 Jahre alten Jesaja Buch gleicht. Dies bedeutet also, dass die Bibel von den Juden perfekt überliefert worden ist.
Liebe Grüsse
Ihr
Hugo Tobler
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19.08.2007 12:37 Uhr von Jorka
 
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Ah Moment Mal: Wann ist eigentlich der 31.September... :P
Autor bitte korrigieren.
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19.08.2007 19:22 Uhr von Hugo Tobler
 
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@bonsaitornadof: Lieber bonsaitonardof!
Sie haben recht. Es wird die idealisierte Gesellschft nie geben wo jede Pfanne ihren Deckel hat. Darum wäre es meiner Ansicht nach auch richtig, wenn schon Hurerei, dann von Staateswegen so kontrolliert, dass es kein Zuhältertum geben würde. Es ist unzäliges Leid über viele dieser Frauen gekommen, weil diese von Menschen ausgenützt werden, die selber zu faul zur Arbeit sind.
Es ist sehr schade, dass das Christendumm in seiner einstmals zugedachten Aufgabe versagt hat. In diesem Sinne bin ich sicher auch als Christ Realist genug.
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19.08.2007 19:27 Uhr von ron11
 
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gibt es: da nicht einen film mit barbara hershey der dieses thema erfasst und man nicht gerne drueber redet

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