Globale Erwärmung fördert Ausbreitung der Raps-Krankheit
Wie das englische Magazin "Royal Society Interface" berichtet, hat die globale Erwärmung schwerwiegende negative Folgen bei Pflanzen hervorgerufen, weil dadurch beispielsweise Wurzel- und Knollenfäule beim Raps gehäuft auftreten können.
Die Ernteausfälle sorgen schon jetzt für einen Schaden von 662 Millionen Euro im Jahr, weil die Winter zu mild sind. Ein britischer Wissenschaftler vermutet sogar, dass sich die Pilzerkrankung weiter nördlich ausbreitet und andere Bestände infiziert.
Die Vereinten Nationen nehmen an, dass sich die Temperatur der Erde in den nächsten neunzig Jahren noch konstant und erheblich anheben wird. Die größten Raps-Anbaugebiete befinden sich in Kanada, China, Indien, Frankreich und Deutschland.