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Hartz IV: Ältere Arbeitnehmer von Verarmung bedroht

Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat in der vergangenen Woche eine Studie veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass immer mehr ältere Arbeitnehmer (45 bis 55 Jahre) Hartz-IV-Empfänger werden. Ursache ist die kurze Zahlungsdauer des Arbeitslosengeldes I.

Es wird weiter ausgeführt, dass die Zahl der 50- bis 65-Jährigen, die Hartz IV bekommen, stark zulegt. So waren Anfang 2005 6,3 Prozent dieser älteren Menschen auf Hartz IV angewiesen, Anfang dieses Jahres waren es bereits 7,7 Prozent.

In der Altersgruppe 45 bis 55 Jahre sind derzeit im Osten 73,9 und im Westen 68,1 Prozent der arbeitslosen Männer Hartz-IV-Empfänger. Der DGB verlangt jetzt, dass das Arbeitslosengeld I für die älteren Menschen um bis zu sechs Monate verlängert wird.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Hartz IV, Arbeitnehmer, Ältere
Quelle: www.sozialleistungen.info

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.08.2007 12:38 Uhr von rheih
 
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Die News ist zwar schon etwas älter, aber ich denke mal, dass sie nichts an ihrer Aktualität verloren hat!
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13.08.2007 13:34 Uhr von Eva Maier
 
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Die Gewerkschaften: haben natürlich allen Grund Ihrem Mitgliederschwund entgegenzuwirken, nachdem Sie allerdings selber in den Sozialausschüssen sitzen muss ich sagen - Scheinheilige Bande
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13.08.2007 13:45 Uhr von oneWhiteStripe
 
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@eva: uneigennützig sicher nicht! aber wer macht sonst auf diese mißstände aufmerksam?

nur dagegen zu posten weil man gewerkschaften nicht mag (und anscheinend nicht weiss wie wichtig diese sind..)
ist etwas kurzsichtig..

oder hat dein freund/mann ne firma? :)

ows
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13.08.2007 13:48 Uhr von e-woman
 
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@Autor: ist immer noch aktuell und brisant.

die sechs Monate Verlängerung bringen doch nicht viel - wer heute über 30 ist und ohne Job, für den bleibt nicht viel, ab 40 kaum Chancen, über 50 ohne Perspektive.
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13.08.2007 13:56 Uhr von Troll-Collect
 
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Dafür macht die BA Überschüsse: Und hier liegt der Hauptgrund: Die Arbeitslosen fallen wegen der kürzeren Bezugsdauer früher aus dem ALG1-Bezug und immer mehr Betroffene rutschen gleicht direkt in ALG2, weil die Bezugskriterien für ALG1 drastisch verschärft wurden.
Aber was macht man (Union-SPD) nicht alles, um die Beitragssätze für die Unternehmen zu reduzieren.


@onewhitestripe
Jepp!
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13.08.2007 13:57 Uhr von Eva Maier
 
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@OnWitheStripe: Ist natürlich Blödsinn, dass ich Gewerkschaften nicht mag, immerhin mag ich die 35 stundenwoche und habe zig Jahre eingezahlt, das ändert aber nichts daran dass ich inzwischen nachsehe Wer wo im Ausschuss oder Aufsichtsrat sitzt und dabei etwas ins Grübeln komme.
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13.08.2007 13:59 Uhr von Troll-Collect
 
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Und was noch viel schlimmer als die zu niedrigen Regelsätze und die somit geringen Ansprüche für die gesetzliche Rente ist, ist das die Betroffenen wirtschaftlich abgewickelt werden und bevor sie ALG2 bekommen erst sämtliches Vermögen nebst des größten Teils der privaten Altersvorsorge aufbrauchen müssen.
Somit ist zugleich Altersarmut vorprogrammiert.
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13.08.2007 14:08 Uhr von Troll-Collect
 
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@EvaMeier: "Wer wo im Ausschuss oder Aufsichtsrat sitzt und dabei etwas ins Grübeln komme."

Gewerkschaftsvertreter sitzen deshalb in diesen Gremien, weil es Mitbestimmungsgesetze (Unternehmen http://de.wikipedia.org/... oder den Sozialversicherungsträgern http://de.wikipedia.org/... ) gibt.

Das hat nicht im entferntesten etwas mit den Nebenjobs etwa bei Politikern zu tun. Oder bist du gegen diese Mitbestimmungsgesetze?
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13.08.2007 14:11 Uhr von moires
 
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Ältere Hartz IV Empfänger: Nicht nur der Zwang durch die Sozialämter, vor Zahlung der Leistung das noch vorhandene "Vermögen´"restlos aufzubrauchen und somit die Armut zu betonieren, ist skandalös. Jetzt hat eine Teuerungswelle bei den Grundnahrungsmitteln eingesetzt - von den Energiepreisen mal ganz abgesehen - und nach dem Gesetz Hartz IV ist eine Erhöhung der Leistungen nach Überprüfung frühestens alle fünf (!) Jahre vorgesehen. Deutschland hatg sich längst von dem sozialen Image verabschiedet, mit dem es einmal punkten konnte.
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13.08.2007 15:04 Uhr von steuerzahler
 
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Ja, ja die HartzIVler werden auch nicht jünger. Die können sich doch 100 Euro im Monat dazuverdienen. Dan sieht doch die Welt ganz anders aus.
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13.08.2007 17:09 Uhr von pompi
 
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Hartz IV: mich ärgert es nur das solche misstände nicht dazu mal annemiert auf der starasse zu gehen und zu Protestieren!!!
Die Deutschen so leid es mir tut sind alle so naiv bzw.duckmäuser das sie sich alles gefallen lassen!!!
in anderen Ländern wären die schon längst auf der Stasse!!!!
alle denken nur noch an sich,Haubtsache ich hab Arbeit der andere is mir scheiß egal!!!
Warum wollen die Politiker keine Volksbefragung???!!!???
warum wandern so viele aus???
man kann leider nur immer wieder Feststellen gut nacht Deutschland!!!!
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13.08.2007 18:55 Uhr von opppa
 
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Wir sollten: diese Meldung im Zusammenhang mit dieser

http://www.shortnews.de/...

sehen!

Wenn es nach der BundesreGIERung geht, werden wir in der nächsten Legislaturperiode die Leibeigenschaft wieder einführen!

Das hat aber den Vorteil, daß dann niemand mehr gekündigt werden kann, weil Sklaven nur verkauft werden können; und das sind wir ja von der heutigen Regierung gewohnt!
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13.08.2007 18:58 Uhr von maki
 
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Hmmmm, da passt was nicht zusammen. "Ältere" + "Arbeitnehmer" = (fast) ausgeschlossen.
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13.08.2007 21:39 Uhr von Tinka_
 
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Ab 58 aus der Arbeitslosenstatistik: Meine Ma ist 58 geworden,sie lebt übrigens nach dem frühen Tod meines Vaters von Witwenrente und erhält ca 35,-€ vom Amt ... Sie sucht seit langen einen Job, in ihrem Alter keine Chance (nicht mal einen 1-Euro-Job haben sie ihr angeboten, obwohl sie sogar danach gefragt hat!).
Nun wurde ihr mitgeteilt, dass sie mit 58 einen Wisch zu unterschreiben hätte und damit aus der Statistik verschwinden würde...
Auch so schönt man die Arbeitslosenzahlen ....
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14.08.2007 07:38 Uhr von christi244
 
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Tinka: Noch ist nichts durch. Wieso holt sie sich keinen Schein für Gerichtskostenbeihilfe und klagt?
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14.08.2007 14:35 Uhr von opppa
 
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bonsaitornado1: Die Politik der Regierung greift!

Dir als Unternehmer sollte es doch recht sein, wenn ältere Arbeitnehmer so gezwungen werden, für ein Trinkgeld zu arbeiten!

Solange diese Regierung an der Macht ist, wir die Politik aller Regierungen seit Kohl, nämlich die Umverteilung des Vermögens von unten nach oben brutalstmöglich fortgeführt!
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14.08.2007 15:12 Uhr von opppa
 
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Tinka_: 1) Deine Mutter tut mir Leid!

2) Viel interessanter wäre es aber, mal festzuhalten, wieviel Geld diese "Anpassung" der Statistik an die Bedürfnisse der Regierung so insgeamt pro Jahr kostet.

3) Die Regierungen seit Kohl vertreten nicht mehr die Interessen ihrer Wähler, sondern einzig und allein nur noch die Interessen der Wirtschaft! Ich weiß auch nicht, warum, habe dazu aber eine recht genaue Meinung!
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14.08.2007 15:48 Uhr von opppa
 
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bonsaitornado1: Zu Deiner Information:
Meinen letzten Haarschnitt habe ich in einem deutschen Salon vom Inhaber persönlich bekommen. Gekostet hat der Spaß genau € 10,---.

Zu meiner Information:
Wo bekommt man eine Wagenwäsche für € 3,50 ? Da wo ich wohne (42549 Velbert) jedenfalls nicht!

Und wenn Du gerne eine Abhandlung über Kalkulation und Kostenrechnung haben willst, stehe ich Dir natürlich gerne zur Verfügung! Dabei meine ich nicht das, was uns die Energiewirtschaft (unter tätiger Beihilfe der Regierung) als Kalkulation verkaufen will, meine ich nicht! Als Rentner habe ich eigentlich genug Zeit dafür, und es würde auch nicht schaden, wenn ich altes Wissen nochmal aufpoliere!
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14.08.2007 19:12 Uhr von christi244
 
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Bonsai: Mag sein, dass sie es merken ... wenn sie es merken und auch konsequenterweise +50 LZA wieder anfordern ... rate einmal, wer dann zwischengeschaltet wird: Adecco & Co. Die kassieren die große Kohle und die Leute den Rest. Das heißt, das Skalvensystem geht weiter, weil die, die abkassieren, die Zwischenhändler der human ressources sind.

Allerdings, evtl. mag mich einmal wer auf den Stand der Dinge bringen, frage ich mich, wie unser System der Hochlöhne funktionieren konnte, selbst unter dem Aspekt "Geiz ist geil", als die Arbeitslosigkeit noch nicht sehr hoch, die Löhne und Gehälter angemessen, folglich auch der Konsumwille vorhanden war. Gott, muss es uns damals schlecht gegangen sein. Und, außerhalb D funktioniert es doch irgendwie noch heute, z.B. in der Schweiz.
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14.08.2007 19:18 Uhr von christi244
 
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Bonsai: >Wenn in Irland ein Hilfsarbeiter von mir aus 8 € die Std. verdient, dann freut mich das für ihn - das wird hier in Deutschland aber - vermutlich - nie wieder der Fall sein, weil die Tätigkeit des Hilfsarbeiters keine 8,- € als Gewinn einbringt. <

Meinst Du, Du könntest dies einmal für alle verständlich aufbröseln? Woran mag es denn wohl liegen, dass dies in diesem Lande nicht möglich sein soll? Selbst in GB verdienen die Spargelstecher den Mindestsatz von EUR 7,50 ... ähm ... oder sind das jetzt Fachkräfte?
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14.08.2007 19:27 Uhr von opppa
 
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bonsaitornado1: Ich werde mich , um mein Auto waschen zu lassen, niemals in feindliches Ausland (Bayern) begeben, weil ich dort nicht die Landessprache beherrsche! Und bei uns ist das einfach durch irgendwelche Vorschriften (auf allgemeinen Wunsch von einzelnen Waschanlagenbesitzern) einfach verboten, einen Wagen auf der Straße zu waschen!

Zu dem von Dir angesprochenen "Kahlschlag" muß ich sagen, daß es sich dabei nach meiner unmaßgeblichen Meinung einfach nur um die kalte Rache der Arbeitgeber für die (auch meiner Meinung nach) überzogene Lohnpolitik der Gewerkschaften in den 60er und frühen 70er Jahren handelt!

Da werden Löhne mit Hinweis auf die billigeren Arbeitskräfte in Osteuropa radikal gesenkt, um zu sparen und die Leistungen der Sozialversicherung zurückgefahren und die Beiträge immer mehr auf die Arbeitnehmer verschoben, weil die Arbeitgeber der Ansicht sind, daß die Lohnnebenkosten zu hoch sind.

Leider ist die deutsche Konjunktur nur zu einem relativ kleinen Anteil von der Inlandsnachfrage abhängig; man bemerkt daher hier in der Konjunkturentwicklung nicht so richtigt, wenn große Teile der Bevölkerung bei der Nachfrage praktisch ausfallen. Ganz abgesehen davon, daß der Anstieg der Konjunktur sich bisher noch nicht bis zu den Arbeitnehmern rumgesprochen hat.

Ich kann Dir dazu noch mitteilen, daß in meiner Heimatstadt ein ganzer Industriezweig den Bach runter gegangen ist, weil bei VW ein Herr Lopez nach der Devise eingekauft hat: Geiz ist geil! Es hat dann noch ein paar Jahre gedauert, bis dann die letzte Gießerei schließen musste.

Dazu kann ich Dich noch beruhigen (bevor Dir die Tränen kommen), daß es mir persönlich nicht schlecht geht, weil ich schon seit langer Zeit voraussehen konnte, daß Nobby Blüm zwar recht lustig ist, aber ansonsten schamlos gelogen hat, wenn er was über sie Sicherheit der Renten abgesondert hat. Nur so gut, daß ich mich irgendwann mal nach Bayern begeben würde, gehts mir nun auch nicht! dann müsste es mir zu gut gehen!

Bis morgen!

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