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Fall Marco W.: Anwalt mittlerweile desillusioniert - Prozess wird lange dauern

Nikolaus Walther, der den deutschen Marco W. bei dessen Gerichtsprozess in der Türkei vertritt, glaubt nicht mehr an ein schnelles Ende des Verfahrens. "Dass die Sache entscheidungsreif ist, glaube ich nicht, auch nicht in einem Monat", so Walther.

Ein Grund dafür sind die Mühlen der Justiz, die langsam mahlen: "Ich glaube nicht, dass das Rechtshilfeersuchen an England bis zum 6. September erledigt ist", so Walther zur versammelten Presse.

Sein Hauptaugenmerk legt Walther jetzt auf die Freilassung des Jugendlichen. Nach den seiner Meinung nach entlastenden Aussagen während der gestrigen Verhandlung könne der Haftbefehl nicht mehr aufrecht gehalten werden.


WebReporter: HolyLord99
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, Fall, Anwalt
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.08.2007 13:45 Uhr von bigtwin
 
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wenn das so weitergeht: dann dauerts noch bis nächstes Jahr. Da hat er dann 1 Jahr gesessen für nichts - naja, fast nichts. Ob der noch mal Urlaub in der Türkei macht...?!
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09.08.2007 13:55 Uhr von kingkollo
 
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...viel eher die Frage ob er sich im Urlaub noch an ein Mädel rantraut ohne deren Ausweis gesehen zu haben. xD

Naja...eigentlich nich so lustig das ganze... :(
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09.08.2007 14:27 Uhr von Matze37
 
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kriegt: der eig irgend eine entschädigung, wenn sich nacher rausstellt, dass er unschuldig is?
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09.08.2007 14:43 Uhr von Fischkoppstuttgart
 
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@Matze37: Entschädigung ....
hmmmm..

Wie wäre es mit 4 Wochen Uraub am Meer auf Staatskosten... IN EINEM JUGENDCAMP...

*duck* Aua, nicht haun
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09.08.2007 23:54 Uhr von christi244
 
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Matze: Sollte sich rausstellen, dass er unschuldig ist, bekommt er eine Entschädigung. In diesem Fall aber denke ich, müsste er diese zivilrechtlich einklagen. Die Familie + Mädchen sind zurück in England, ein englisches Gericht kann hier kein Urteil fällen bzw. keine Entschädigung anordnen und für die türkischen Behörden - je nach Vertragslage zwischen GB und der Türkei, könnte es sein, dass, selbst, wenn ihm diese zugestanden würde, niemand herangezogen werden kann, z.B. wegen Falschaussage, wenn es dann eine war.

Die Polizei hat auf eine Anzeige reagiert und nach türkischem Recht gehandelt.
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10.08.2007 06:25 Uhr von denksport
 
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Sperma im unteren Vaginalbereich: Hmm, habe irgendwas gelesen von "Sperma im unteren Vaginalberiech wurde entdeckt"....
Das klingt nicht so ganz gut für Marco..
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11.08.2007 13:43 Uhr von haci
 
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Alles Rechtens Teil 1: Was nun den Kontakt anbelangt: wenn ich Vater einer Tochter wäre, die mir sagt, daß sie sexuell belästigt wurde, würde ich bestimmt nicht den Kontakt zu den Eltern des Täters suchen - sondern ihn anzeigen. Basta !

Wie nun die Gesetze in der Türkei sind weiß ich nicht. Ich weiß aber, daß in Deutschland das Gesetz sagt "Wer sexuelle Handlungen an einer Person unter vierzehn Jahren (Kind) vornimmt oder an sich von dem Kind vornehmen läßt, wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren bestraft. (§176 Abs.1 StGB)".

Soweit mein Verstand reicht bedeutet das, daß es vollkommen unerheblich ist ob die sexuelle Handlung mit oder ohne Einverständnis des Kindes erfolgt ist. Es spielt auch keine Rolle, wie das Kind gekleidet war, ob es geschminckt war,ob es nüchtern oder angetrunken war, ob es 19.00Uhr oder 22.00Uhr war, ob die Eltern in der Nähe oder auf dem Mond waren... alles unerheblich. Unter 14 ist absolut tabu ! Und das ist gut so Exclamation
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11.08.2007 13:54 Uhr von haci
 
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Alles Rechtens Teil 2: §176 Strafgesetzbuch: Sexueller Missbrauch von Kindern

(1) Wer sexuelle Handlungen an einer Person unter vierzehn Jahren (Kind) vornimmt oder an sich von dem Kind vornehmen läßt, wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer ein Kind dazu bestimmt, dass es sexuelle Handlungen an einem Dritten vornimmt oder von einem Dritten an sich vornehmen läßt.

(3) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer
1. sexuelle Handlungen vor einem Kind vornimmt,
2. ein Kind dazu bestimmt, dass es sexuelle Handlungen an sich vornimmt , oder
3. auf ein Kind durch Vorzeigen pornografischer Abbildungen oder Darstellungen, durch Abspielen von Tonträgern pornografischen Inhalts oder durch entsprechende Reden einwirkt.

(4) Der Versuch ist strafbar; dies gilt nicht für Taten nach Absatz 3 Nr. 3.
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06.09.2007 14:22 Uhr von meltemi
 
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Skandalöse türkische Zustände: Lasst endlich den armen Marco frei.
Skandalös ist das alles. Hier werden Menschenrechte mit Füssen getreten. Dieses Land und seine Zustände sind fürchterlich, tragisch und menschenverachtend.
Absolutes NEIN zum EU-Beitritt, NEIN DANKE als Urlaubsland, NEIN zu dieser Sturheit und auch NEIN zum Verhalten der Bundesregierung und des Bundesaussenministers. Schafft endlich diese englische Göre und ihre verschrobene Fundi-Mutter in die Türkei und schafft den Schüler raus. Es ist endlich GENUG.

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