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SPD will Niedriglöhne durch Osteuropäer verhindern

Die SPD ist besorgt über die mögliche vorzeitige Öffnung des Arbeitsmarktes hinsichtlich osteuropäischer Arbeitskräfte und erklärt, sie wolle etwaige, daraus resultierende Niedriglöhne auf jeden Fall verhindern.

Ein Sprecher der SPD-Fraktion erklärte dazu: "Das Entscheidende bei dieser Frage ist für mich, dass wir keine Dumping-Löhne zulassen." Demgegenüber steht die Warnung, vor 2009 den Arbeitsmarkt nicht zu öffnen.

Ebenfalls wird behauptet, dass in diversen Ländern bereits Mindestlöhne bzw. tariflich abgesteckte Gehälter gelten, welche bislang keine nachteiligen Resonanzen für den dortigen Arbeitsmarkt aufgeworfen hätten.


WebReporter: malindi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD
Quelle: www.rheinpfalz.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.08.2007 17:23 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Soll noch schlimmer werden?: Passiert doch schon lange!

Schon mal gepostet
In Düsseldorf gibt es eine Firma auf dem Henkelgelände - die früher mal Henkel gehörte - die "Einsparungen" vornimmt. Heißt im Klartext; Wo 5 arbeiteten, arbeiten bald nur noch 2. Und als kleines Schmankerl gibt es sogar noch die Runterstufung in eine andere Lohnklasse! Sowie bald (zumindest schon einer) ein Staplerführer (Lohnklasse 2) einer Leiharbeiterfirma ersetzt die Arbeit eines Lohnklasse 6 Arbeiters. Tja, das nennt man einsparen - gut für den Aufschwung in Düsseldorf, wo es sowieso schon mehr leere Ladenlokale als besetzte gibt."

Nachtrag
Tja und wenn man bei beiden Firmen nachfragt, tja dann bekommt man die Antwort; Ist doch Staplertätigkeit mit HILFSARBEIT (obwohl das mindestens Maschinenführung in der Produktion ist)! So decken DIE sich alle gegenseitig. Und was machen? Prozess? Wer kann sich das leisten und vielleicht ist der Richter auch noch ein "Freund" von "sowas". Weis man bei der "Politik" in diesem Lande ja nie. Und auf Hartz-IV wieder und danach schwer vermittelbar ist man dann noch dazu, sowieso. Als Dankeschön fürs versuchte sorgen von Einzelhandelsumsatzsteigerung.

und kein Einzelfall wie "uns" der andere Querulant Chorkrin informierte

Bei uns gibt es eine traditionsreiche deutsche Backwarenfabrik, die bis vor 3 Monaten in Familienbesitz war, dann wurde die von einem ausländischen Grosskonzern übernommen. Das erste was diese Taten: Sämtliche Mitarbeiter der Verwaltung entlassen, 50% der Produktions-Mitarbeiter entlassen und die Ankündigung, in zukunft je nach bedarf die anfallenden Arbeitskraftanforderungen durch günstige Leiharbeiter zu decken, die als "Hilfsarbeiter" bezahlt werden, aber weite Bereiche der Produktion im 3-Schicht-Betrieb praktisch allein fahren müssen, was weder als eine "Hilfsarbeit" zu sehen ist, noch als solche bezahlt werden dürfte. Diese "Hilfarbeiter" machen also die gesamt Arbeit festangestellter Fachkräfte (viele müssen sogar die Arbeit die vorher 2-3 Festangestellte verrichtet haben gleichzeitig übernehmen) in Produktion und Lager und bekommen dafür gerade einmal den halben lohn eines Festangestellten ....

A pro pos Aufschwung
Deutschland-Wette
http://www.deutschland-wette.ch.vu/

Wer nicht besuchen will dem lege ich uns Egon W. Kreuzer ans Hertz

Kräftiger Kaufen
Die Kaufkraft der Deutschen ist um 2 Prozent gestiegen.
Das jedenfalls behauptet das Marktforschungsunternehmen Acxiom - und fand mit seiner Studie in den Medien reichlich Beachtung und großes Nachgeplapper.
http://www.egon-w-kreutzer.de/...
(Man führe sich mal die Tabelle ziemlich am Ende zu Augen)

Soll noch schlimmer werden? (Soll NICHT noch schlimmer werden!)

Leute steht auf

Habt noch weiter solches Regierung - Gequirlte .... (Eure Kinder werden es euch danken)
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08.08.2007 17:41 Uhr von Malik2000
 
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Zwei Zungen: Erst prescht die SPD auf Biegen und Brechen gleich den halben Ostblock (10 Länder) in die EU - Und sah damals angeblich keinen Grund zur Besorgnis und heute will sie die armen Bürger vor den osteuropäern schützen, die auch schon vorher wussten, wohin das führen wird.

In England verdienen Polen übrigens auch sehr gut. Also muss das mit den Dumpinglöhnen auch andere Ursachen haben. Siehe Spargelstecher - Polen wollen nicht mehr für das Geld arbeiten, bei dem man dt. Arbeitslose als faules Pack hinstellt, wenn sie solche Jobs nicht annehmen.
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08.08.2007 17:41 Uhr von Malik2000
 
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Nachtrag: Da passt dann der Spruch "Wer sich prostituiert, wird auch gef...."
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08.08.2007 19:04 Uhr von webfliege
 
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Leider wird es wohl bei einem Versuch bleiben soviel Durchsetzungsvermögen und Rückgrat gegenüber der Wirtschaft und gekaufte bzw.geschmierte Politiker wird die SPD nicht haben.
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08.08.2007 19:54 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Gedeon: Hab ich mich auch schon gefragt ob die SPD vielleicht rechtsradikal geworden ist - etwas von der NSDAP und Zentrumspartei, Nachfolgepartei (CDU) rübergeschwappt ist! Hab gehört "sowas" ist ansteckend und "vererbbar" (glaub ich sogar langsam selbst - beschäftige mich schon zu intensiv damit - Deutschland-Wette).

Wikipedia (Gründung CDU)
http://de.wikipedia.org/...
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08.08.2007 23:23 Uhr von Pinok
 
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für noch weniger als 1€: werden mitteleuropäer wie tschechien und polen sicherlich nicht arbeiten, aber den deutschen hartz4 empfängern bleiben da nicht viel auswahlmöglichkeiten.
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08.08.2007 23:29 Uhr von christi244
 
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Kinnings: In 2009 wisst Ihr hoffentlich, wen ihr alles NICHT wählen könnt!!!

Bitte jetzt nicht die saublöde Fragen: Wen soll man denn dann wählen? Antwort: Und sei es Eure Oma!
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11.08.2007 09:19 Uhr von opppa
 
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christi244: Wichtig ist doch nur, daß die Arbeitslosenzahlen so hoch bleiben, daß demnächst bei Tarifverhandlungen keine Urteile mehr nötig sind, die gegen unsere Grundrechte verstoßen (Streikverbote)!

Die Firmenvorstände müssen immer noch auf genug Menschen zeigen können, die die Arbeit billiger erledigen. Dann klappts auch mit der Gewinnbeteiligung!
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11.08.2007 09:32 Uhr von vst
 
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mindestlohn: aber flott
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11.08.2007 12:50 Uhr von Das allsehende Auge
 
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genau: sonst gibts Haue
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11.08.2007 19:21 Uhr von christi244
 
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Oppa1: Stimmt. Die Arbeitslosenzahlen hoch halten aber parallel dazu von immer weiter sinkenden Arbeitslosenzahlen schwafeln.

Den scheiß Sozis haben wir letztlich das Problem überhaupt zu verdanken. Jeder Idiot wusste damals bei Öffnung Richtung O, dass die Billiglöhner unsere Strukturen zerstören würden. Ich kann mich auch noch an die Foren hier entsinnen, wo es damals hieß "alles gar nicht wahr" ... jepp ... jetzt haben wir den Salat.

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