06.08.07 10:53 Uhr
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Umfrage: 86 Prozent der Bevölkerung spricht sich für einheitliche Schulbücher aus

Das Meinungsforschungsinstitut TNS-Forschung hat für die Zeitschrift "Spiegel" eine Umfrage zum Thema Schulbücher durchgeführt. Annette Schavan (CDU), die Bundesbildungsministerin, hatte kürzlich einheitliche Schulbücher gefordert (sn berichtete).

Von 1.000 befragten Personen sprachen sich 86 % für einheitliche Schulbücher aus. Lediglich elf Prozent waren dagegen.

Ein Großteil der Bundesländer ist gegen die Initiative der Bildungsministerin.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Prozent, Umfrage, Bevölkerung
Quelle: www.fr-online.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.08.2007 11:05 Uhr von ksros
 
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Dem kann ich nur beipflichen: Ich kann mich noch an meine Schulzeit in Niedersachsen erinnern, wo man sich die Schulbücher selber kaufen musste. Da gab es Bücher, die genau so waren wie die vom Vorjahr, nur wurden Sätze etwas anders Formuliert und der Text stand nicht mehr auf Seite 23 sondern 86. Auch wenn von der Schulstunde erstmal 5-10 Minuten dafür drauf gingen die Schüler mit den verschiedenen Buchversionen zu synchronisieren, Hauptsache die Verlage haben ihr Geschäft gemacht.
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06.08.2007 11:45 Uhr von Bill Morisson
 
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@ksros: 100% agree!

Genau die Erfahrung habe ich während meiner Schulzeit (ebenfalls in Niedersachsen) auch gemacht.
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06.08.2007 11:46 Uhr von LuCypher
 
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@ksros: In Deutsch wäre dein Kommentar eine Themaverfehlung gewesen....

Ich halte die bundesweite Vereinheitlichung der Schulbücher für Schwachsinn solange jedes Bundesland noch seine eigenen Schulabschlüsse stellt, grad mit Blick auf das berühmt-berüchtigte Nord-Süd-Gefälle.
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06.08.2007 11:56 Uhr von Gnomeo
 
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bundesweit einheitliche standards! die bildung zur ländersache zu machen ist ja wohl der größte witz den sich unser staat jemals auf kosten der bürger geleistet hat! bildungsstandards müssen in ganz D vereinheitlicht UND auf bayerisches niveau gebracht werden. keine diskussion. schluss mit bewusster benachteiligung von lernwilligen und auch den schülern, die hier in bayern ein 1,9er oder 2,0er abitur hart erkämpft haben und damit weniger wert sind, als die 1,6er aus norddeutschland, die realistisch betrachtet weniger fachwissen vorweisen können!
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06.08.2007 12:48 Uhr von darmok69
 
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Alternative zum Thema ;): http://www.stuttmann-karikaturen.de/...

Jeder Ostdeutsche über 24 kennt gar nichts Anderes als einheitliche Schulbücher, einheitliche Lehrpläne und Prüfungen. Mir persönlich hat es nicht geschadet.
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06.08.2007 13:06 Uhr von Deichgraf17
 
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@ Gnomeo: Du verstehst da etwas falsch, oder hast dich falsch ausgedrückt. Es geht bei Schulbildung zuerst um Allgemeinbildung (Fachgymnasien/-hochschulen mal ausgenommen), da ist Fachwissen reichlich egal.

Ich hätte nichts dagegen, einen einheitlichen Bildungsstandard mitzuerleben, meine Kinder werden es danken.
Zu meiner Schulzeit hat unsere Schule für alle Schüler einheitlich und verbindlich bestimmte Bücher vorgegeben, diese wurden zum größten Teil auch von der Schule gestellt.
Ich könnte mir nicht vorstellen, meine Kinder auf eine Schule zu schicken, an der innerhalb einer Klasse vor Unterrichtsbeginn erstmal alle Schüler synchronisiert werden müssen...
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06.08.2007 18:01 Uhr von Manueln
 
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Der Bildungsstandard wird vereinheitlicht: Durch Zentralabitur und Entsprechungen für die mittlere Reife gibt es einen einheitlichen Bildungsstandard. Oder mit anderen Worten: das Bildungsziel ist klar(?) definiert, aber der Weg dahin steht den Ländern bzw. den Schulen frei.

Und das ist gut so!

Es ist bereits schwierig genug, zu definieren, was ein Mensch können muss, um die Hochschulreife zu haben, aber den Weg dahin festzulegen ist absurd, denn jeder Mensch lernt anders und es gibt auch regionale Unterschiede im Lernverhalten. Diese Unterschiede durch einheitliche Bücher zu verneinen wird die Gleichmachererei, bei der Einzelne durchfallen, weil sie nicht GLEICH sind nur noch verschärfen.

Und dass alle gleichgeschaltet werden, bedeutet nicht, dass die Qualität der Bildung steigt - ganz im Gegenteil.

Gruß
Manuel
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07.08.2007 22:34 Uhr von dragon08
 
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Bildung gehört in eine Hand: und nicht in Hunderte,jede Schule ein eigenes System.
Also auch für alle die gleichen Bücher !

Da kann man dann auch mal von einem Bundesland in ein anderes umziehen OHNE Angst zu haben , das Sein Kind hängen bleibt !


.
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08.08.2007 10:31 Uhr von oneWhiteStripe
 
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@matthias: wenn 1979 dein "baujahr" ist dann bin ich geschockt! wie kann jemand nur glauben dass pcs bücher ersetzen können. lies dir studien durch, die entstanden sind als man testweise laptops statt bücher im unterricht benutzt hat..

naja evtl bist du auch einer von den leuten die denken eine email wäre genauso gut wie ein brief ;-)

veraltete bücher? bei diesem "satz" läufts mir eiskalt den rücken runter...

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