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Steinmeier warnt vor Rückzug aus Afghanistan

Der deutsche Außenminister hat sich in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung für die Intensivierung des Einsatzes deutscher Kräfte in Afghanistan ausgesprochen. Ein Rückzug aus der Krisenregion wäre ein Sieg für die Taliban, so Steinmeier.

Die Mission am Hindukusch sei erst dann erledigt, wenn die Sicherheit des Landes durch einheimische Kräfte gewährleistet werden könne.

Steinmeier räumte jedoch auch Fehler im Krieg gegen die Islamisten in Afghanistan ein: "Jeder tote Zivilist ist ein Opfer zu viel", sagte er.


WebReporter: jan64
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Afghanistan, Stein, Rückzug, Frank-Walter Steinmeier
Quelle: www.tagesschau.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.08.2007 10:55 Uhr von usambara
 
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35 Jahre solle die Besatzung laut eines englischen Generals dauern,
bis das lang "befriedet" ist.
Afghanistan dient doch nur als Aufmarschplatz der USA
gegen den Iran, denn Aufbauhilfe sehe ich durch die
Amerikaner nicht.
Und dazu sind deutsche Truppen Erfüllungsgehilfen?
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06.08.2007 11:02 Uhr von Tyfoon
 
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lol: "...Die Mission am Hindukusch sei erst dann erledigt, wenn die Sicherheit des Landes durch einheimische Kräfte gewährleistet werden könne...."

Also nie.....
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06.08.2007 13:00 Uhr von opppa
 
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Unser Kriegsminister: wird sich von den Amerikanern immer weiter in den Krieg reinziehen lassen.

Ich bin mal gespannt, welcher Teil der Bundeswehr als nächster in die Kampfhandlungen eingreifen wird! Lange kann das nicht mehr dauern

Und einen Sie der Taliban werden die Amis - genau wie den Sieg der Vietkong - auch mit deutscher Hilfe nicht mehr abwenden können, weil sie die Guerrilla niemals unter Kontrolle bekommen wird!

Wenn die Amis demnächst den Zauberlehrling abgeschafft haben, werden sie ihre Truppen ganz schnell von da unten abziehen!
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06.08.2007 14:20 Uhr von fallobst
 
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immer schön langsam...erstmal das hirn benutzen: die isaf-mission ist letzlich der einzige weg afghanistan zu stabilität zu verhelfen. denn es werden polizisten ausgebildet und die infrastruktur wird aufgebaut, zumindest im ruhigen norden und west des landes.
das ist der einzige weg solche fanatiker zu besiegen.

die operation enduring freedom, der militärische kampfeinsatz im süden und osten des landes ist eher nutzlos, um die islamisten zu bezwingen...
...jedoch stellt es einen gewissen schutz für den norden und somit auch für die isaf (und uns deutsche da)...aber es als lösung im kampf gegen terrorismus zu bezeichnen ist schlichtweg falsch...

mit jeder geisel lehnen mehr menschen den einsatz ab, da sie erkennen, dass er sehr problematisch ist (...genauso wie viele reformen, die den bürger was kosten, um die wirtschaft anzukurbeln...)

wenn man afghanistan verlassen würde, würden die fanatiker wieder die macht ergreifen bzw. ein sehr brutaler bürgerkrieg würde ausbrechen (...und jeder würde der uno wegen tatenlosigkeit vorwürfe machen...)

aber am ende würde wahrscheinlich die durchgeknallte taliban wieder an der macht sein...was für viele ebenso durchgeknallte islamisten im benachbarten pakistan (mit seinen atomraketen !!!!) der startschuss wäre....

das würde indien (mit seinen atomraketen) gar nicht gerne sehen...ich sag nur kaschmir....


aber so weit denkt ja hier kaum ein mensch...is doch deren problem...wird uns sicher nie betreffen...noch ein paar plumpe, pazifistische sprüche hinterher....und bush ist ja sowieso ein arschloch und alle amis sind dooooof und sowieso.......keine ahnung aber ne klappe von einem meter durchmesser....typisch....
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06.08.2007 16:43 Uhr von maflodder
 
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Oh weh fallobst Bitte benutz dein Hirn. Keine, keine, nicht eine einzige westliche Kriegspartei die sich auf dem Spielplatz für grosse Jungs, Afghanistan, tummelt, wünscht sich Frieden und Ordnung dort oder im Nahen Osten.
Der Krieg ist das Geschäft des Westens, vor allem der Amerikaner.
Ermordet wird wie immer die ansässige Zivilbevölkerung.
Bitte, bitte erzähl keinem jemals es geht den Amerikanern um "Freedom"...Business, Money, Corruption, darum geht es.
Warum wohl liefert Bush, beim grössten Waffendeal in der amerikanischen Geschichte, Equipment für 60 Milliarden in das Pulverfass Naher Osten.
Es ist ein dreckiges Geschäft, ein Geschäft mit dem Tod...der Exportschlager aus Amerika.
Raus aus Afghanistan, jedes 5. Kind in Doitschland wächst in Armut auf, dafür fehlt Geld.
Diese Verbrecher in der Regierung sichern nur die Pfründe der Rüstungsindustrie, damit natürlich auch ihre eigenen.
Jede ausländische Partei, die in Afghanistan interveniert hat, musste Fersengeld geben, siehe UDSSR.
Und ja Bush ist vergleichbar mit einer rektalen Öffnung, ja
die Amis sind zum Teil intelektuell nicht auf der Höhe und ja Bush wünscht sich den grossen Knall im Nahen Osten, sollen sich doch die "Kameltreiber" selbst umbringen...aber bitte mit amerikanischen Waffensystemen. Stellvertreterkriege, nennen die das.
Also Fallobst...HIRN benutzen, falls vorhanden !!!



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06.08.2007 17:14 Uhr von opppa
 
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fallobst: Erklär mir doch bitte mal, warum unsere Bundes w e h r dazu da sein soll, den Amerikanern, die das Land ganz schlicht und einfach ü b e r f a l l e n haben, zu helfen, dort das was sie für Demokratie halten auch einzuführen!

Die Bevölkerung lebt da - zumindest außerhalb der großen Städte - im M i t t e l a l t e r und ist von ihrer Entwicklung noch nicht fähig, überhaupt demokratisch zu wählen, weil sie ihr Leben lang gewohnt sind, den Anweisungen ihres Warlords zu folgen. Wenn aus dem System mal jemand ausbrechen will, hat der Warlord alle Mittel, um die Ordnung wirder herzustellen.

Die große und mächtige USA hat nun mal einen Zauberlehrling zu ihrem Präsidenten gemacht. Daher sollen auch die Amerikaner dafür zuständig sein, die Sache wieder in Ordnung zu bringen. Und an den Taliban haben sich schon die Russen alle zur Verfügung stehenden Zähne ausgebissen.

Ich halte es für einen der größten Fehler der Merkel-Regierung, daß sie sich von Bush in diesen Krieg hat reinquatschen lassen. Und Herr Steinmeier sollte lieber auf seinen Titel als Kriegsminister verzichten, als sich am Überfall auf ein fremdes Land zu beteiligen!
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06.08.2007 17:35 Uhr von Bleifuss88
 
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@fallobst: Ah, endlich, ich dachte schon ich wär der einzige, der mal etwas weiter denkt. Aber klar, die meisten Deutschen denken, dass ein Abzug alles beenden würde.

Leider Gottes wird die Islamische Revolution in Pakistan nur eine Frage der Zeit sein; ich glaube nicht, dass Musharraf langfrisitig die Oberhand über die Islamisten behalten wird.

@opppa
Leider werden wir uns an den Amis orientieren müssen, bis Europa endlich eine eigene Individualität entwickeln kann. Nur dieser Prozess wird wohl frühestens eingeleitet werden, wenn ich im Rentenalter bin. :-(
Solange müssen wir uns als Teil der Nato an solchen Dingen beteiligen, schließlich geht es auch darum zu verhindern, dass ein paar religiöse Irre aus blindem Hass auf unsere "gottlose" Lebensweise Terrorattacken auf unsere Städte durchführen können. Wir sollten eher den Amis dankbar sein, dass sie die drecksarbeit in Afghanistan übernehmen - leider manchmal auf dilettantische Weise, das stimmt schon. Man hat sich ja schon in unserem Bündnis beschwert, dass von unserer Seite zu wenig kommt. Dem wurde zumindest mit den Tornados ja mal ein riegel vorgeschoben.
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06.08.2007 18:30 Uhr von usambara
 
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@Bleifuss88: genau. damit wir in Zukunft nicht attakiert werden, bomben
wir zuerst afghanische Dörfer.
Den Amis soll ich dankbar für ihre Drecksarbeit sein?
Sorry, ohne sie hätten wir heute das Problem nicht.
Tja, und die Waffenhilfe für die Mudjaheddin während
der russischen Besatzung sowie das ins-leben-rufen
der Al Qaida durch den CIA/SIS war offenbar ein Fehler.
Die Internationalisierung des Djihaad ist vom CIA
organisiert worden, um den Kommunismus zurück
zu drängen.
Die Amis führen Krieg ohne nachzudenken was später
daraus entsteht.
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06.08.2007 19:17 Uhr von fallobst
 
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@maflodder und oppa: ich habe ja bereits vorhin angemerkt, dass man den menschen nur helfen kann, wenn man für die stabilität des landes sorgt und ihnen somit die möglichkeit gibt sich selbst nach und nach zu helfen. das ist ein unterschied zur militärischen lösungspolitik der amerikaner.

durch waffengewalt erzeugt man nur noch mehr hass und eine spirale der gewalt ist das ergebnis...und das macht alles nur noch schlimmer.

ich habe etwas gegen dumme verallgemeinerungen und pauschalisierungen...sind etwa alle deutschen, auch ihr und ich, nazis (!!!) nur weil ein paar kurzhaarige vollidioten einen ausländer zusammenschlagen??

....es gibt überall auf der welt trottel....einer davon leitet sogar unser innenministerium, aber das sagt nichts über euch oder mich aus, oder etwa doch??? ich glaube kaum.

der waffenverkauf durch bush an instabile regime wird noch der eigene schaden der amerikaner sein und wahrscheinlich vielen unschuldigen das leben kosten....denn gewalt erzeugt bloß gegengewalt...so weit sind wir uns doch einig

aber was soll deutschland machen? alles dort hinschmeißen, die leute verrecken lassen?
die können kaum selber strom erzeugen, über die hygiene will gar nicht erst sprechen...

die taliban wird jede frau ohne ganzkörperkondom, auch burka genannt, umbringen(...steinigen oder schlimmeres). ebenso jeden mann der es wagt sich zu rasieren oder etwas anderes zu gucken als propaganda-filmchen...ist euch das egal??? wir sind schon dort, soll das alles umsonst gewesen sein?

und zu dem szenario von islamisten mit atomwaffen habt ihr leider nichts gesagt, sondern nur politiker und co. beschimpft. anstatt NUR zu schimpfen solltet ihr vielleicht auch mal ein paar vorschläge machen...das könnte uns leider wieder schneller betreffen als uns lieb ist und dann ham wir den salat.

ich bin student und die politiker sollten als allererstes mehr geld in die bildung stecken, wenn sie wollen, dass deutschland auch weiterhin die 4. stärkste volkswirtschaft bleibt.

aber ich will nicht das durchgeknallte fanatiker und selbstmörder an atomwaffen rankommen. und den rest hat bleifuss eigentlich schon sehr gut erklärt...
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06.08.2007 21:45 Uhr von maflodder
 
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fallobst Du hast gute Denkansätze und bist bestimmt ein feiner Kerl.
Aber ich persönlich habe viel mehr Angst vor den Amerikanern, diese Irren lösen mit ihrer Dekadenz und Grossmannssucht den dritten Weltkrieg aus.
Wer mordet und plündert weltweit, wer überfällt kleinere, wehrlose Staaten, wer spricht vom Einsatz von Atombomben, wer hält sich in keinster Weise an bestehende Verträge, wer foltert, umgeht in schäbigster Weise die Menschenrechte, wer installiert zur Zeit im eigenen Land eine Diktatur, zensiert Medien, steuert Medien, manipuliert Bilder, Videos, entführt Unschuldige, erliess vor kurzem ein "Ermächtigungsgesetz", belügt die eigene Bevölkerung, produziert eine Staatsverschuldung die die Kindeskinder dieses Staates noch bezahlen dürfen, de facto einen Staat wirtschaftlich ruiniert, wer ist das?
Ich geb dir einen Tip, dort regieren keine Taliban, sind auch keine Muselmänner...
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07.08.2007 09:40 Uhr von STARDUST_II
 
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Der Weg zur Hölle ist gepflastert mit guten Absich: Schaut doch mal bei Fahrenheit 9/11 von Michael Moore rein.
Leider ist das da alles Wahr!!

"Gott schützte Amerika"
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07.08.2007 16:50 Uhr von Bleifuss88
 
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@usambara: Natürlich hätten wir das Problem heute nicht, wenn die Amis nicht wären. Dann hätte es keinen 9/11 gegeben und alles wäre bestens. Genauso wie wenn es den Islam nicht gäbe, oder Europa oder die Industrie...Wenn es uns Menschen nicht gäbe hätten wir keine Probleme mehr. Klar kann man das so sehen, aber es gibt die Amis nun mal und es gibt leider auch Terroristen.

Und Afghanistan wieder den Taliban zu überlassen würde den Terroristen wieder eine perfekte Spielwiese zum Üben geben, und früher oder später könnten sie dies auf Pakistan ausdehnen. Ein Abzug würde doch eine "Jetzt-erst-Recht" Mentalität auslösen.

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