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Afghanistan: Mohnernte auf Rekordhöhe

Die Vereinten Nationen schätzen die diesjährige Steigerung der Mohnernte in Afghanistan gegenüber dem Jahr 2006 auf 15 Prozent.

Aus einem noch nicht veröffentlichten UN-Bericht ist laut amerikanischer Regierungskreise zu entnehmen, dass annähernd 95 Prozent der Weltopiumernte in Afghanistan eingefahren wird.

Im Jahre 2006 erzeugte Afghanistan 7.286 Tonnen Opium, 43 Prozent mehr als im Jahr davor.


WebReporter: BenPoetschke
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Afghanistan, Rekord, Rekordhöhe
Quelle: www.n-tv.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.08.2007 08:59 Uhr von guaranajones
 
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der afghanistaneinsatz "fruchtet" immer besser. :D
hahahaha, was für eine farce.
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06.08.2007 09:05 Uhr von opppa
 
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kspott: Es ist doch bekannt, daß die Bundeswehr in Afghanistan die wirklich wichtigen "Branchen" fördert!

Ich kann nur hoffen, daß das ganze Zeug an die Bush GmbH geliefert wird!
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06.08.2007 10:30 Uhr von Monty Cantsin
 
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Was will man machen? Wenn ich 95% der Weltdrogenproduktion vernichten will, muss ich viel, viel viel mehr Soldaten ins Land schicken. Dann muss ich auch den Mut haben mich gegen die regionalen Stammesfürsten zu stellen, die faktisch die Macht im Land haben. Diese Marionettenregierung in Kabul, bei der Deutsche Politiker immer wieder zum Fototermin vorbeischauen, hat doch auf die Drogenproduktion gar keinen Einfluss.

Und noch etwas müsste ich machen, was uns gar nicht gefallen würde, ich müsste der Bevölkerung eine Alternative zum Lebenserwerb geben. Das kostet wieder viel Geld. Und für Wiederaufbau geben wir bisher ja nur sehr wenig Geld aus, die überwiegenden Mittel fließen ja in den Militäreinsatz.
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06.08.2007 11:10 Uhr von renaurus
 
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7000 Tonnen woher wissen die das
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06.08.2007 11:25 Uhr von guaranajones
 
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@renaurus: schonmal was von statistik gehört?
wahrscheinlich nicht.
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06.08.2007 11:40 Uhr von terrordave
 
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wieso kauft man den leuten den mohn nicht ab und vernichtet ihn? oder man nutzt ihn für irgendwas, da lassen sich ja nicht nur drogen draus machen. aber man könnte den leuten wenigstens helfen.
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06.08.2007 11:44 Uhr von El Indifferente
 
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@guaranjones: Also um eine verlässliche Statistik zu erstellen braucht man verlässliche Daten. Wo sollen die den herkommen. Die einzigen verlässlichen Daten sind doch, wieviel von dem Zeug Sie beschlagnahmen.
..oder gehen die zu jedem Bauern und fragen ihn, wieviel Mohn er dieses Jahr angebaut hat und der gibt dann verlässlich Auskunft?
Also kann das nur eine grobe Schätzung sein.

Wundern tut mich das aber natürlich nicht.
Erst bomben sie ihnen das Land kaputt und dann wundern sie sich, warum die das Anbauen, wofür sie das meiste Geld bekommen.
Wenn die Regierung den Bauern für eine andere "Feldfrucht" geauso viel zahlen würde wie die Warlords für Schlafmohn, dann wäre das glaub ich kein so ein grosses Problem.
Mohn hat halt für den Bauern einige Vorteile.
Relativ Schädlingsresistent (wie fast alle Drogenpflanzen), schnell wachsend und mehrmals im Jahr erntbar.

Ausserdem müssen die Warlords und Talibans doch schon mal aufrüsten, damit sie sich gleich an die Macht ballern können, sobald die Schutztruppen weg sind.
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06.08.2007 12:25 Uhr von GLOTIS2006
 
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ich empfehle: dazu das Buch mit dem reißerrischen Titel "Die CIA und die Heroin" von Alfred W. McCoy.

Dann bekommt man eine Ahnung davon, wieso "man" (vielleicht) keinerlei Interesse daran hat, den Schlafmohnanbau zu verhindern.
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06.08.2007 12:46 Uhr von usambara
 
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FDP-Vorschlag ist mit Steuergeldern die gesamte Mohnernte aufzukaufen.
Nur haben sie das Prinzip: Angebot und Nachfrage dabei
vergessen.
Dann würde noch mehr Mohn angebaut zu noch höheren Preisen.
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06.08.2007 14:35 Uhr von evil_weed
 
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einige staaten machen wohl einfach zu viel an illegalen drogen. die wissen genau, dass der krieg gegen drogen mehr probleme schafft als verhindert.
aber wer will schon gerne auf die millionenbeträge verzichten, die man einsacken kann. z.B. durch korruption, oder indem man wie bei uns einfach das geld einsackt, das die händler verdient haben.

gäbe es heroin legal auf rezept, könnte der staat nicht so viel daran verdienen wie es derzeit der fall ist. verbrannt wird das geld, das man den dealern wegnimmt jedenfalls nicht!

ausserdem werden dadurch terroristen finanziert, was einige politiker sehr erfreuen dürfte, da sie sich durch deren existenz mit total schwachsinnigem gelaber in die schlagzeilen bringen können.
gäb es keine terroristen, würde jeder sehen wie unnötig diese politiker sind, weil sie nix haben ausser ne grosse fresse mit nix dahinter.
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06.08.2007 19:01 Uhr von snafu23
 
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MIssion Accomplished: Da werden sich die CIA-Drogenmafia um die Hillbillies von der Bush Familie aber freuen. Der Rubel rollt wieder - Mission Accomplished
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06.08.2007 19:31 Uhr von mad_justice
 
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Alle Junkies verhaften: wegen Unterstützung der Terroristen,wenn sie Drogen
kaufen oder alle in die Länder abschieben aus denen
Drogen kommen.
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06.08.2007 19:37 Uhr von mad_justice
 
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snafu23: Wie kommst du auf die USA ? Was meinst du,wo die
ganzen russischen Millionäre und Milliadäre herkommen.
Das Geld von denen kommt doch nur aus Rauschgift,
Waffen und Menschenhandel.Soviel Kohle wie manch einer
von denen hat,hat nicht mal der Kreml zu Zeiten der UDSSR gehabt.
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06.08.2007 20:36 Uhr von markus100
 
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Gibst du Opi Opium, bringt Opium den Opi um! Das nenne ich doch eine wirklich ordentliche Ertragssteigerung!

Die Anstrengungen der Taliban, die imperialistischen Besatzungsmächte zurück zu drängen, scheint endlich Früchte zu tragen. Auch die provisorische Regierung handelt nicht so, wie es die Amerikaner von ihr verlangen. Karzai schließt Blutsbruderschaft mit dem westlichen Verbündeten Ahmadinejad und die Muslime jubeln. Nach dem Abzug der Besatzer ist dann, wie heute schon im Iran, die Zeit der Abrechnung mit den Verrätern!

Ich sehe eine rosige... äääh... mohnige Zukunft für Afghanistan. Und auch die euroamerikanischen Junkies können sich freuen: Nicht nur Mohnbrötchen und Mohnkuchen werden günstiger. ;)

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