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Gentechnisch beeinflusste weibliche Mäuse versuchen Männchen zu begatten

Tali Kimchi und seine Kollegen der Harvard-Universität/Cambridge (Massachusetts) beeinflussten die Gene weiblicher Mäuse im Bereich des vomeronasalen Organs. In diesem Bereich erfassen die Tiere Düfte und Pheromone.

Die Veränderung führte bei den Tieren zu Verhaltensweisen, die sonst den männlichen Artgenossen vorbehalten sind, wie Werbung um Partner oder Begattungsversuche, wie die Forscher in der Online-Ausgabe der "Nature" darstellen.

Spekulationen der Wissenschaftler zur Erklärung des Phänomens gehen in die Richtung, dass auch das Gehirn der Weibchen über die männlichen Verhaltensweisen verfügt, diese jedoch durch die Signale des vomeronasalen Organs normalerweise inaktiv sind.


WebReporter: Schellhammer
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Maus, Männchen
Quelle: de.news.yahoo.com

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.08.2007 23:07 Uhr von Evolution1990
 
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immer diese versuche mit tieren -.-
lasst sie doch auch mal leben und lasst sie in ruhe!
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06.08.2007 00:06 Uhr von adsci
 
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@evolution: frag dich das nochmal, wenn ein angehöriger von dir oder du selbst todkrank im krankenhaus liegst und auf ein medikament angewiesen bist.

"wurden zur entwicklung des medikaments auch keine tiere benutzt?" "oh, doch, ja? - na dann möchte ich es nicht."

soll man medikamente DIREKT am menschen testen? wie gut sollen tierlose tests sein? aussagekraft ist da wohl = null. bei tierversuchen ist sie deutlich höher.

mensch > tier. alles andere ist nicht durchdacht. und ja ich liebe tiere. ich bin nur zusätzlich auch noch vernünftig dabei.
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06.08.2007 00:53 Uhr von pastapizza
 
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@ adsci: vermutlich ist jeden Tag ein Leichenteil auf deinem Teller eine weitere "vernüftige" Funktion der Tiere für dich, wie für die meisten Menschen...
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06.08.2007 00:57 Uhr von Ozora
 
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Leichenteile? wo? haben will , die brat ich mir schön und servier sie mit Herzoginkartoffeln und lecker Sauce :)
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06.08.2007 02:36 Uhr von El Indifferente
 
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Tierversuche aussagekräftig? Also es gibt mittlerweile einige Methoden Medikamente ohne Tierversuche zu testen. So bieten Zellkulturen und Computerprogramme schon eine hohe Aussagekraft.

Die Aussagekraft von Tierversuchen variert doch je nach Versuchstier.Hier mal ein paar Beispiele, was Menschen umbringt aber manche Tier vollkommen unberührt lässt.

Der Knollenblätterpilz wird von Kaninchen, Hasen und verschiedenen Nagetieren gut vertragen.
Blausäure kann von Schafen, Kröten, Stachelschweinen und andere Tierarten in großen Mengen aufgenommen werden.
Botulinus-Gift zeigt bei der Katze kaum toxische Wirkung. Für Mäuse ist es eines der am schnellsten wirkenden tödlichen Gifte.(Ja, genau das Zeug, was sich manche Idioten gegen Falten unter die Haut spritzen)
Arsen wird von Schafen und anderen Wiederkäuern ohne Schädigung in erheblichen Mengen vertragen.

Das könnte ich jetzt noch eine Zeitlang so weiterführen aber ich denke, ich habe die Problematik aufzeigen können.
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06.08.2007 03:54 Uhr von Docendo discimus
 
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@ adsci - eindeutiges "Ja" zu Menschenversuchen! Warum erhebt sich der Mensch zur Krone der Schöpfung und maßt sich an, hilflose Tiere für seinen Vorteil zu missbrauchen? Wenn er Medikamente für sich braucht, soll er sie auch an sich testen und endlich andere Mitgeschöpfe in Frieden lassen. Ich kann nicht fassen, dass es immer noch Menschen, wie Dich gibt, die so eine ignorante Haltung den Tieren gegenüber haben.
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06.08.2007 08:15 Uhr von katako
 
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Immer diese Zankerei: Menschen regen sich nur wegen Menschen auf - bei Tieren is das irgendwie anders ;)

Davon ab und zum Thema - sicherlich sind Tierversuche auch für mich ein rotes Tuch, ich könnte niemals die ausführende Hand sein, dennoch bin ich froh, dass es dadurch Medikamente gibt, die menschliches Leben verlängern bzw verbessern können.
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06.08.2007 08:22 Uhr von SelltAnasazi
 
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@Docendo discimus: Dann bist du aber genau so ignorant. Menschen sollten langsam akzeptieren was sie sind, nur so können wir noch überleben.

wir sind tiere und fleischfresser, die Natur hat uns so geschaffen, also wird die Natur kaum was dagegen haben das wir Tiere für uns nutzen.

Es ist traurig, aber notwendig und unsere Natur. Menschen die nicht so denken sind eine kleine Minderheit, und wäre unser Leben nicht so "gut", wäre diese Minderheit schon lange wieder ausgestorben.
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06.08.2007 08:59 Uhr von Gnomeo
 
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@ SelltAnasazi: ach, wir sind fleischfresser? komisch, dachte immer, wir wären allesfresser... wie die ratten.... ooops, sowas darf man nicht sagen, sonst merken die noch, dass wir nicht besser sind als die :o
"ich bin die krone der schöpfung! weg von mir, ihr ratten!"
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06.08.2007 09:08 Uhr von SelltAnasazi
 
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@Gnomeo: Allesfresser beinhaltet auch fleischfresser. Und aleine das wir sie töten und sie uns nicht belegt das wir stärker sind und somit auch "besser". Zwar nicht im sinn von gut und böse, aber die Menschen sind nicht gut.
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06.08.2007 14:17 Uhr von evil_weed
 
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fleischfresser: dass der mensch von natur aus ein fleischfresser ist, merkt man ja daran, wie toll uns fleisch im rohen zustand, ohne gewürze usw. schmeckt. voll supertoll...
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06.08.2007 15:56 Uhr von sauron2k
 
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@ übe mir: hmm
ich mag auch kein rohes gemüse!!
also wo ist jetzt die aussgekraft deiner bemerkung

de mensch gewöhnt sich an JEDEN geschmak
und wenn dir deine eltern als du noch klein warst nen schönes saftiges blutiges rohes stücken fleisch zum frühstück serviert hätten dann würdest du jetzt nicht sagen was du eben gesagt hast
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06.08.2007 16:08 Uhr von Beergelu
 
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@evil_weed und all: Also ich esse meine Steakes gerne Medium Rare. Außerdem ist du doch sicherlich auch gehacktes, dass auch ungewürzt schmeckt.
Fleisch ist für eine Gesunde Entwicklung des Körpers (und vorallem auch des Gehirns) notwendig.

Zu Tierversuchen:
In der Wissenschaft halte ich Tierversuche für sinnvoll, da man alleine mal die Lebensspanne einer Maus und die eines Menschen vergleichen sollte und dann sieht, wer am meisten einbüßt.
Weiter oben wurde auch geschrieben, dass Tiere teilweise unterschiedlich auf Toxine reagieren und ich könnte natürlich nur eventuellermaßen vermuten, dass das der Grund ist, warum verschiedene Tiere für Experimente genommen werden.
Und wenn die Tierversuchsreihen durch sind, kommt es auch immer erst zu Versuchsreihen am Menschen, bevor ein Medikament oder sonstiges auf den Markt kommt und da da immer noch was schiefgehen kann, hat man ja erst letztes Jahr in England bemerkt.

In diesem speziellem in der News stehenden Fall hört es sich so an, als würden die Tiere nicht darunter leiden.

und nun mal Allgemein Sachen: Ich könnte aber wetten, die die sich hier gegen Tierversuche aussprechen sind auch welche, die Fliegen oder Mücken zu Hause an der Wand zerquetschen, wobei die sich auch wie Spinnen einfangen lassen. Und die sollen mir mal erklären, was dann der Unterschied zwischen der Maus und dem Menschen und was der Unterschied zwischen der Fliege und der Maus / der Fliege und der Mücke ist. Es gibt genug Menschen, die sich vorgefertigte Meinungen wie aus nem Legobausatz zusammensetzen (beim Thema Tierversuche gibts halt auch große Bausätze), ohne sich selber genau mit solchen Themen auseinanderzusetzen, wie z.B. Was wird eigentlich wie und zu welchen Zweck wo, in welcher Gesetzeslage gemacht.

So jetzt werde ich hier sicherlich von einigen zerpflückt, aber so siehts halt mal aus.

PS.: Tierversuche zu Kosmetischen Zwecken lehne ich pers. ab. Und wer von euch nutzt Kosmetik? ;)
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06.08.2007 17:28 Uhr von pastapizza
 
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Bequem: Einige machen sich die Sache wieder sehr einfach. Von Natur aus ist der Mensch ein Sammler also ein Allesfresser wie Schweine, Ratten etc. Wissenschaftlich gesehen ist der Anteil an Fleisch-Konsum bei 5-7% normal. Gezwungen durch Eiszeit wurde der Mensch zum Jäger und fing an sich Haustiere zu halten. Weil es so bequem war hat man sich nicht mehr geändert, man hat die Tiere mittlerweile industrialisiert, einfach krank. Wenn man gegen diesen Missstand etwas unternehmen will, kann man sich es leisten auf Fleisch zu verzichten. Von wegen Gewohnheit, bin in Texas geboren, als Sohn eines Wirtes. Der kam alle 3 Tage nach Hause und knallte uns 5kg Filet auf den Tisch, ich selber esse aber nun seit 22 Jahren kein Fleisch mehr. Ausserdem war er immer Stutzbesoffen und hat gevögelt was sich bewegt hat, auch diese Eigenschaften habe ich deswegen nicht angenommen. Als ach so tolle Rasse Mensch sollte man sich selber nicht nach Gusto als Tier bezeichnen und in einer anderen Situation als etwas Besonderes, das über allem Anderen steht. Als Mensch hätte man die Chance Fortschritte zu machen, was aber Rückblickend auf unsere Geschichte und die Aussagen einiger Zeitgenossen ruhig als illusorisch bezeichnet werden darf. In einer Notsituation, aus Selbserhaltungstrieb, bin ich auch der Erste, der einer lebenden Ratte den Kopf abbeisst, auch bin ich total anti-religiös. So, jetz könnt ihr mir auf die Fresse geben...
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06.08.2007 17:38 Uhr von El Indifferente
 
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Also auch wenn mein erster Beitrag so klingt: ich bin nicht prinzipiel gegen Tierversuche. Manche sind sehr wichtig. Ich wollte nur sagen, dass Tierversuche mit vorsicht zu geniessen sind.
Das ist nicht 1:1 auf den Menschen übertragbar.
...und manche sind deswegen auch sinnlos.

Es gibt aber Sachen, die man unbedingt untersuchen sollte.
So können z.B. Haie keinen Krebs bekommen auch wenn man noch so sehr versucht ihnen einen zu verpassen.
Herauszufinden warum könnte die Krebsforschung weit nach vorne katapultieren.
Im Blut von Krokodilen wird ein sehr starkes Antibiotikum vermutet, dessen Gewinnung für den Menschen sensationell wäre.
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06.08.2007 22:05 Uhr von ne0s
 
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Pro/ Contra Tierversuche: Hallo,
Also ich möchte nur kurz was dazu sagen. Es ist schon richtig, dass man viele Untersuchungen an Zellkulturen durchführen kann, und auch einen ersten Eindruck durch Computerberechnete Vorhersagen bekommt. Aber es ist leider momentan in vielen Bereichen immer noch unumgänglich diese Ergebnisse in Tierversuchen zu validieren! So werden heute viele Grundlagenforschungen zwar in Zellkulturen erreicht, aber vorher muss man zum Beispiel bei Tumorzellen erst einmal klären, in wieweit die Zellen in der Lage sind autonom zu leben. Das macht man indem man diese Mäsuen injiziert und überprüft, ob sich ein Tumor entwickelt.
Ein weiterer Grund für Tierversuche liegt darin, dass einige Tiere sich einfach besser für die Forschung eignen, als der Mensch. So gibt es bei Menschen viel mehr Zellen und einen viel größeren Einfluss der Umwelt auf die Entwicklung, als bei

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