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Afghanistan: Taliban lassen Ärzte nicht zu den südkoreanischen Geiseln

Während die Lage der südkoreanischen Geiseln immer schlechter wird, gab nun der Taliban-Sprecher Kari Jussif Ahmadi gegenüber der dpa (Deutsche Presse-Agentur) bekannt, dass Ärzte die Geiseln nicht untersuchen dürfen, da man ihnen nicht traut.

Man hat die Befürchtung, dass, wenn Geiseln sterben würden - zwei Frauen aus der Gruppe sollen schwer krank sein - man dann die Taliban dafür verantwortlich macht. Bisher haben die Taliban zwei Geiseln getötet (sn berichtete).

Laut Ahmadi ist man zu weiteren Verhandlungen auch außerhalb des Taliban-Gebietes bereit - wenn die Uno für die Sicherheit der Taliban garantiert. Die Taliban verlangen die Freilassung von mehreren im Gefängnis sitzenden Gesinnungsgenossen.


WebReporter: Nessy
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Afghanistan, Arzt, Taliban, Geisel
Quelle: portal.gmx.net

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.08.2007 07:11 Uhr von Nessy
 
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Für eine Regierung ist so was immer schlecht. Lässt man die Gefangenen frei, dann zeigt man schwäche und es finden sich bald Nachahmer. Zeigt man härte, dann sterben die Geiseln. Geht man militärisch gegen die Entführer vor, dann kommt es sicher zu einem Blutbad. Wie man es macht, man macht es falsch.
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05.08.2007 10:02 Uhr von ElChefo
 
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Wie schon einmal gesagt. Für jede tote Geisel ein oder zwei dieser "Gesinnungsgenossen" hinrichten. Ist der einzige Weg, noch weniger zu tun als zu kooperieren. Keine Rache, keine Strafe, nur einfach das Gegenteil von dem tun, was die Terroristen verlangen.
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05.08.2007 10:42 Uhr von usambara
 
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eine neue Entwicklung wäre, wenn der pakistanische Geheimdienst ISI
das Kommando bei der Geiselnahme hat.
Kann mir nicht vorstellen, das eine Gruppe
von Provinz-Taliban logistisch eine Geiselnahme
von über 20 Menschen alleine organisiert.
Pakistan hat schon immer ein stabiles Afghanistan
verhindert.
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05.08.2007 13:00 Uhr von Bibip
 
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daran erkennt man wie feige diese Verbrecher sind.
Haben vor ein oder zwei Ärzten Angst.
Bibip
der immer noch dafür ist für jede getötete Geisel einen der Gefangenen zwingen Schweinefleisch zu essen und dann öffentlich hinrichten.
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05.08.2007 13:45 Uhr von Modeberator
 
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Warum wird dort nicht gestürmt?

Ich meine... Klar, die Gefahr, dass dabei die Geiseln zu Schaden kommen ist gegeben. Aber ist sie das nicht momentan auch?

Gegen Entführer muss mit aller Härte vorgegangen werden. Wenn der Standort der Geiseln bekannt ist, dürfte es doch normalerweise kein erhebliches Problem darstellen, die Lage zu sondieren und sich optimale Pläne zum Angriff auf die Entführer bereitzulegen.

Im Zweifelsfall könnte man die Täter ausräuchern, wie es die Russen vor einigen Jahren bei der Besetzung eines Theaters tat.
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05.08.2007 15:37 Uhr von *Flip*
 
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@usambara - Du leidest an Unterschätzung -: Jetzt mal provokativ gesagt. Wie heute im Presseclub zu hören, haben die Taliban schon eigene Pressesprecher, die mit AlDschasira und Co. ihre Propaganda ins reche Licht rücken.

Das Einflussgebiet Karsais begrenzt sich auf Kabul und das kann man auch nur mutmaßen, ebenso das seiner Polizei bzw. Armeekräfte.

Die Bundeswehr hockt eingeigelt in ihren Militärcämps, die Briten / Canadier und Amis sind im Süden Afghanistans gebunden.

Es gibt mehr als genug unkontrolliertes Gebiet bzw. Gebiete die komplett von den Taliban kontrolliert bzw. schon wieder von den Taliban zurückerobert wurden.

Wenn Taliban Kommandos gezielt Anschläge bzw. besser gesagt richtige Offensiven auf best ausgerüstete Nato Soldaten vollführen können ohne durch die Aufklärung entdeckt zu werden, dann ist die Entführung von 20 Personen mehr als ein Klacks für sie.

Adios
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05.08.2007 16:29 Uhr von ElChefo
 
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@flip, modeberator: flip:
es liegt ganz einfach an den in mangelnder zahl eingesetzten truppen und an der zu "leichten" ausrüstung, kaum schweres gerät etc. dazu noch hadern beim harten durchgreifen, bzw. falsches, unkoordiniertes und unfähiges verhalten (siehe süden). mehr nicht. für solch ein grosses land bräuchte man mindestens doppelt so viele soldaten, eher dreimal.

modeberator:
stürmen klingt toll. theoretisch. das gelände lässt es aber nicht zu. in diesen bergen ist es für jeden ortskundigen mit leichten handwaffen ein einfaches, jeden technologischen vorteil zu nichte zu machen. gerade wenn es um geiselbefreiung und nicht einfaches suchen/zerstören geht.
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05.08.2007 18:00 Uhr von Bibip
 
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Wenn es eine Befreiungsaktion gibt erfahren wir das erst, wenn sie vorbei ist. Gestern erst sagte einer im Fernsehen (welcher Sender weiß ich nicht mehr) einen guten Satz: z.Zt. gibt es nur einen Staat, der so ein Kommandounternehmen ausführen könnte: USA. Und wenn die das machen, dann bestimmt nicht wenn alle davon reden. Klar wissen die wo die Geiseln sind. Dafür hat u.a. die Bundeswehr mit ihren Aufklärungsflügen gesorgt. Der Angriff würde bestimmt nachts erfolgen und so schnell, dass die Religionsidioten es erst merken, wenn sie bei den ewig jungen Huries sich befinden. Und mit Sicherheit wird hier Gas eingesetzt. So kann man die meisten Geiseln retten. Bestimmt nicht alle, aber fast alle.
Bibip
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06.08.2007 10:31 Uhr von Bibip
 
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Hallo Chorkrin: ganz klar!
Sonst heißt es anschließend: Operation gelungen - Patient tot. :-)
Bibip

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