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Sachsen-Anhalt: Vietnamesische Familie in eigener Wohnung überfallen

In der Stadt Burg in Sachsen-Anhalt wurde eine vietnamesische Familie in der eigenen Wohnung überfallen. Drei Männer, die zuvor in der Nachbarwohnung gefeiert hatten, traten die Haustür der Familie ein und riefen ausländerfeindliche Parolen.

Nach dem ersten Überfall, bei dem auch ein 14-Jähriges Kind der Familie verletzt wurde, kehrten die Täter noch einmal zurück, um die Wohnung zu verwüsten und Elektronikgeräte zu entwenden.

Noch vor dem Eintreffen der Polizei entfernten sich die Täter vom Tatort. Nach Angaben der ermittelnden Staatsanwaltschaft handelt es sich bei einem der Täter um einen Nachbarn der Familie.


WebReporter: Monty Cantsin
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Familie, Wohnung, Sachsen, Sachsen-Anhalt
Quelle: www.spiegel.de

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32 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.08.2007 20:49 Uhr von Monty Cantsin
 
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Ich empfehle die Quelle, dort wird noch mehr fremdenfeindliche Gewalt aus der Region aufgeführt. Schlimm was dort abgeht.
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02.08.2007 21:20 Uhr von Bibip
 
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Ab in den Knast für mindestens 10 Jahre
Bibip
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02.08.2007 21:21 Uhr von Lonni
 
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Ohne eine Bewertung zu der Tat abzugeben: Eine statistische Gegenüberstellung dieser (auch nicht zu tolerierenden Tat) gegenüber übergriffen von Ausländern auf deutsche, würde die News in ein anderes Licht stellen.

Was ich meine: Man kann sich solche Nachrichten sparen…
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02.08.2007 21:32 Uhr von Monty Cantsin
 
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Lonni: So wo gibt es noch mal besonders viel fremdenfeindliche Straftaten? Ach ja Brandenburg ist da ja weit vorne, gleich nach Sachsen-Anhalt. Sind das nicht zwei Bundesländer mit sehr geringem Ausländeranteil?

Zumindest in Brandenburg werden Straftaten überwiegend von deutschen Tätern begangen (http://www.tagesspiegel.de/...) und das wird in Sachsen-Anhalt nicht anders sein.

Aber egal wie die Statistiken aussehen, das stellt den vorliegenden Bericht in kein anderes Licht. Und über solche Taten, wo wehrlose, unschuldige Angegriffen werden, muss man berichten.
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02.08.2007 21:35 Uhr von Lonni
 
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@Monty Cantsin "Aber egal wie die Statistiken aussehen“...

Das sehe ich nun mal anders. Immer noch haben wir eine Demokratie. Zur Zeit wenigstens noch, wie gesagt.
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02.08.2007 21:43 Uhr von Monty Cantsin
 
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Lonni: "Immer noch haben wir eine Demokratie. Zur Zeit wenigstens noch, "

Und das ärgert den Braunen Mob. Denn in der Demokratie hat die Familie das Recht dort in Frieden zu Leben.
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02.08.2007 21:50 Uhr von Lonni
 
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@Monty Cantsin: Wenn wir schon beim so genannten Frieden sind (ohne bestimmte Stadtteile in D zu nennen) Wenn jedes Verbrechen eine News Wert wäre, würden wir in der Zeitung nix anderes mehr lesen. Außer die News, die Leser mit „spektakulären“, leider oft einseitig dokumentierten Geschichten anzieht.
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02.08.2007 21:55 Uhr von MasterDogg
 
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Folge: Vielleicht ist das die Folge einer Politik, wo man versucht wird, einen auf "anti-ausländerfeindlich" zu trimmen. Leute, die einem nicht geheuer sind, mögen zu sollen. Hier kann man denn sehen, wie die Entladungen dann aussehen. Man könnte eher Neugier wecken oder den Nutzen der Heimatstaaten dieser Leute darstellen, das ist wohl verständlicher. Die Machart dieser gutmenschlichen Propaganda ist in der Art derjenigen der Nazis nicht unfern, allerdings wird man wohl erkennen können, wenn die Leute etwas nicht mögen, das sie den gegenteiligen Effekt hat und/oder abstruse Effekte herbeiführt ("Ich schäme mich, Deutscher zu sein", "Ich habe nur Ausländer als Freunde"). Das grenzt denn schon an Idiotie und wenn denn noch gruppenweise Betroffenheitsanfälle dazu kommen, die dann an Straftaten wie z.B. Ermyas M.gekoppelt sind, dann ist es auch leicht sich abzuwenden, weil manche sowieso nur "ja" gesagt haben, weil sonst harsche Kritik zu befürchten sei. Ähnlich wie in der DDR scheinbar eingebettet in feindliches System, wo wenige Abgeschottete, die gar kein Ausländerproblem kennen, über einen richten.

Die o.g. Taten spiegeln weniger Rache, als denn Verachtung dar, das könnte man als Ventil des Kampagnendrucks sehen, das wohl bereits in der DDR begann und einfach versucht, die Wahrheit umzudrehen.

Was mir an der News nicht gefällt, das dort steht 14-jähriges Kind, klingt einfach stumpf nach Parteinahme und ist unpassend.
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02.08.2007 21:59 Uhr von Lonni
 
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Nur zum Schluß: Ganz einfaches Beispiel unserer Berichterstattung. Ich werde im Dunkeln von einem Typen überfallen. Ich hau ihn um, ohne zu sehen wer es ist. Wenn es ein deutscher war, wird die Akte in die Ablage gelegt. Wenn es ein Ausländer war. Bin ich über Nacht ein Nazi und in der Bildzeitung.
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02.08.2007 23:04 Uhr von divadrebew
 
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Lonni: Findest du es nicht peinlich, einen rassisitischen Überfall auf eine Familie relativieren zu wollen, indem du diesem Statistiken von Überfällen von Migranten gegenüberstellen willst?

Oder um es mit deinen Worten zu sagen:

Was ich meine: Du kannst dir solche Postings sparen...
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02.08.2007 23:21 Uhr von MasterDogg
 
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@divadrebew: Aber das ist es doch grade, was viele so stört, dann noch unangenehme Zwischenfälle mit Ausländern zusammen mit der verdrehten Berichterstattung. Warum soll man sowas nicht sagen dürfen, wegen einer linken Zensur?
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02.08.2007 23:52 Uhr von kleiner erdbär
 
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einige von euch sind echt total ****(selbstzensur): hier sitzt eine familie in ihrer wohnung und irgendwelche arschlöcher treten die tür ein, greifen die menschen an, verwüsten die wohnung und klauen sachen...

das ist eine total schreckliche sache!!!
stellt euch mal vor, jetzt in diesem moment tritt jemand EURE tür ein und macht sowas....!!!!

wie kann man so ne news gleich wieder nutzen, um geiffernd seine anti/pro-rechts/links-oder-sonstwas-propaganda zu verbreiten?!
wie herzlos seid ihr eigentlich?????

*kopfschüttel*
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02.08.2007 23:58 Uhr von plnet
 
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Wenn Ausländer gezielt Deutsche verprügeln oder ähnliches, ist es dann keine rassistische Straftat?

Ich kann mich an einen Fall erinnern, in dem ein Familienvater im beisein seiner Minderjährigen Kinder von Ausländern brutal zusammengeschlagen wurde...
Damals hat man nicht so einen Aufschrei gemacht und von einer fremdenfeindlichen/rassistischen Tat gesprochen...
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03.08.2007 00:01 Uhr von plnet
 
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@kleiner erdbär: Die Wohnung stand leer als sie verwüstet wurde, denn die Familie verlies nach dem ersten "Angriff" die Wohnung und lies sich von der Polizei woanders unterbringen! Zudem kommt es oft vor, das eine Wohnung verwüstet wird, denn das ist bei fast jedem Einbruch der Fall…
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03.08.2007 00:04 Uhr von MasterDogg
 
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@kleiner erdbär: Herzlos bestimmt nicht, daher habe ich auch überlegt, was ich schreibe. Die Tat bedauern, verurteilen, naja, aber damit ist dann höchstens einer Familie geholfen ohne den Ursachen auf den Grund zu gehen. Und Nähe zwangsweise zu erzwingen, hat wohl auch keinen Zweck. Für mich klingt das wie eine Tat, wo vielleicht schon länger eine undefinierte Ablehnung vorhanden war, ohne Grund. Dann kam eine Art Auslöser dazu, wie möglicherweise Propaganda, dann war die Schwelle erreicht, eine solche Tat zu begehen. Ich habe überlegt, was sie wohl mitgenommen haben möchten, wahrscheinlich Zeug, was sie eh nicht brauchen oder schon haben oder auch nicht benutzen würden. In diesem Falle wäre es eine Art Demütigung, nicht weil es ihnen um die Sache geht. In meinen Augen ist das die Folge einer von oben aufoktruierten Zuneigung, die zwar nicht unmöglich ist, jedoch in diesem Fall waren sich die Nachbarn wohl eher unbekannt. Die Deutschen eher feindlich den unbekannten gegenüber eingestellt, die Vietnamesen dukend, verharrend in ihrer Position, nicht unangenehm auffallen wollend. In dieser Position fehlt ganz einfach etwas, da kann man nicht befehlen, "Liebe deinen Nachbarn". So etwas ergibt sich normal durch Zusammenkünfte täglicher Art. Was du bestimmt auch willst, sind dauerhafte Ergebnisse und nicht schöne, aber kurzlebige Blüten als Ergebnis einer Kampagne.
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03.08.2007 00:12 Uhr von Ozora
 
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ja das ist schlimm: sowas ist wirklich furchtbar , überall dieser Hass .

@kleiner Erdbär also wenn ich mir vorstelle , das bei mir einer die Tür eintritt und auch noch meine Wohnung betritt mit irgenwelchen Parolen - weit kommt er nicht , er schaut dann sicher etwas deppert in die Mündungen meiner Jagdflinte.
Sollte er trotzdem durch alkohol vernebelt glauben er wäre schneller als die Geschosse, gut ich will da mal nich so sein , für sowas habe ich den guten alten 14zoll monitor den ich in seine richtung werfe.
zum schluss sage ich den Polizeibeamten das der den monitor kaputtgemacht hat :P
(ironie off)
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03.08.2007 00:24 Uhr von MasterDogg
 
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@Ozora: Oh, die Waffe immer durchgeladen und entsichert in der Wohnung? =8-) Na, bei einer Schrotflinte ist das wohl anders...

Aber zum Thema Haß paßt das auch nicht so richtig, jedenfalls nicht Vermeidung und nach 2 Schuß ist auch erstmal Schluß.
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03.08.2007 00:35 Uhr von SpeblHst
 
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Was ist aufoktruierten Zuneigung Wollte ich den Kleinen Erdbären fragen ?
Ich kenne solche Sachen auch, obwohl hier Deutsche den Deutschen die Tür eintreten,weil sie im Suff meine sie dürfen das,sie sich ja vermindert schuldfähig.
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03.08.2007 00:39 Uhr von MasterDogg
 
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SpeblHst: Das ist, wenn es dir quasi von oben "befohlen" wurde, besser: nicht befohlen, aber nahegelegt, das es eben in deinem Interesse sei, solchen Handlungen zu folgen. Ich verwende das Wort gerne, wenn es um Sachen geht, wo Zuständigkeitsbereiche überschritten werden oder es einfach unpassend oder von vornherein zum Scheitern verurteilt ist.

Türen, die sich so leicht eintreten lassen, sind typisch für Plattenbauten.
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03.08.2007 00:42 Uhr von norge
 
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Ich habe 33 Jahre in der DDR gelebt: eigenartiger weise habe ich da ganz, ganz wenig ausländerfeindlichkeit gesehen. erst nach der wende, ist diese braune scheisse hochgekommen, durch die ach so hoch gelobte und von vielen falsch verstandene DEMOKRATIE. das hat nichts mit ossi- oder wessiland zu tun. die braune brut ist ja meist erst 15-25 jahre alt, also zum größten teil nach der wende groß geworden. dafür haben sich aber ein paar rattenfänger aus den altbundesländern nach der wende gleich im osten sesshaft gemacht und versucht (teilweise mit erfolg) braunes gedankengut unters ach so dumme ostvolk zu bringen. ich hoffe nur, das nicht alle wessis so denken wie einige vorredner.
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03.08.2007 00:50 Uhr von MasterDogg
 
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@norge: Das ist für mich sehr interessant, ich habe auch schon überlegt, ob die mit den bewaffneten Zigarettenhändlerbanden in einen Korb geworfen wurden, die angegriffenen Vietnamesen.

Zwei Fragen hätte ich:

Meinst du, die Demokratie ist es wert, als Allheilmittel auf so ein hohes Podest gestellt zu werden?

Meines Wissens nach war die Angesehenheit der Vietnamesen in der DDR auch nicht sonderlich hoch, vielleicht friedlich geduldet? Was kannst du dazu sagen?
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03.08.2007 00:53 Uhr von Nachtmensch
 
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egal: Meiner Ansicht nach ist egal wer hier wen verprügelt hat.

Die Gegenüberstellung der Tatsachen (ich bin kein Sozialromantiker der etwas verharmlost), dass es viele rassistisch motivierte Übergriffe durch Ausländer auf Deutsche gibt, spielt für mich bei dieser News überhaupt keine Rolle.

Für mich spielt eine Rolle, dass eine Familie in ihrer Wohnung überfallen wurde. Von Leuten die anscheinend so ein beschissenes Leben haben, dass sie nicht damit fertig werden, dass wir alle unterschiedlich sind (Herkunft, Glauben, Interesseren etc. ...).

Wäre das einer deutschen Familie passiert wäre es genauso schlimm.

Schlimm ist es und vor allem schade (obwohl "schade" eigentlich noch zu wenig gesagt ist), dass solche Dinge überhaupt passieren müssen.
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03.08.2007 01:37 Uhr von norge
 
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@MasterDogg: ich hab mit etlichen vietnamesen zusammen gearbeitet. kann eigentlich nur gutes über sie sagen. natürlich gab es hier und da auch ein paar schwartze schafe, aber das war die minderheit, ehrlich. deine erste frage kann ich nicht so richtig deuten, sie geht mir in zu viele richtungen.
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03.08.2007 01:43 Uhr von MasterDogg
 
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@norge: Wärst du einverstanden, wenn ich die DDR als Diktatur bezeichnen würde? Manchmal denke ich, die DDR war die perfekteste Diktatur der Welt, mit all ihren Mängeln. Den Maßstab für Perfektion lege ich an der Glücklichkeit ihrer Bürger fest.

Zu meiner Frage:
Glaubst du, das wir auch in einer Diktatur statt in einer Demokratie glücklich leben könnten?
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03.08.2007 02:04 Uhr von norge
 
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@MasterDogg: selbstverständlich war die ddr eine diktatur. möchte sie auch nicht zurück haben. glücklich kann man in einer diktatur trotzdem sein. man muß halt eben über vieles hinwegsehen. ich habe eine schöne kindheit und jugendzeit in der ddr erlebt und bin trotzdem 1989 in leipzig mit auf die strasse gegangen. man muß die ganze sache global sehen und darf nicht nur von einer seite hineinleuchten.

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