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Coburg: Betrügerischer Zahnarzt zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt

Wie bei Shortnews kürzlich berichtet, war ein Coburger Zahnarzt wegen Betruges angeklagt. Das Landgericht verurteilte den 41-Jährigen heute zu dreieinhalb Jahren Gefängnis, außerdem zu drei Jahren Berufsverbot.

Von 1999 bis 2004 hatte der Arzt fiktive Rechnungen über 630.000 Euro an die Krankenkassen eingereicht. Reumütig gestand der Beklagte dem Gericht seine betrügerische Tat ein.

Der Arzt hatte auch Daten von bereits Verstorbenen zur Inrechnungsstellung an die Kassen verwendet. Seine Zulassung als Zahnarzt habe er zurückgegeben. Der Verurteilte hat zudem eine Rückerstattung i. H. von 350.000 Euro an die Kassen zugesagt.


WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jahr, Gefängnis, Betrüger, Zahnarzt
Quelle: www.antenne.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.08.2007 17:41 Uhr von artefaktum
 
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Sehr gut so. Solchen dreisten Abzockern gehört das Handwerk gelegt. Gut, dass der Mann nicht nur zu einer Bewährungsstrafe verzurteilt wurde. Das ist kein Kavaliersdelikt, sondern Betrug im grossen Maßstab. Der Mann ist ein Krimineller. Und das hat das Gericht richtig erkannt.
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02.08.2007 18:56 Uhr von kleiner erdbär
 
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versteh ich nich wenn der dreieinhalb jahre im knast sitzt, dann kann er ja seinen beruf in der zeit eh nicht ausüben ... also sind die 3 jahre berufsverbot doch irgendwie totaler unsinn...?!?

...oder bezieht sich so ein berufsverbot auf die zeit nach der entlassung???
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02.08.2007 19:38 Uhr von opppa
 
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Ist das nicht herrlich? Offensichtlich hat das Gericht bei der Straffestsetzung strafmildernd berücksichtigt, daß dieser Zahnarzt freiwillig mehr als die Hälfte des Schadens erstatten will!

Wer hatte eigentlich behauptet, daß sich Verbrechen nicht auszahlt?

Aber wenn eine Gewerkschaft streiken will, wird das gerichtlich verboten!

Wenn das nicht so traurig wäre, würde ich mich totlachen!
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03.08.2007 12:53 Uhr von boten
 
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klare Sache Für mich ganz klar. Gefängnisstrafe wie es üblich ist für Betrug in solch einem Umfang, Rückzahlung sämtlichen Schadens plus Zinsen und Berufsverbot auf Lebenszeit (sollte standard werden in solchen oder ähnlich gelagerten Fällen).

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