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Geständnisse im Folterprozess von Siegburg

Die drei Angeklagten, die im November 2006 in der Justizvollzugsanstalt Siegburg einen Mithäftling zu Tode gefoltert haben, waren bereits am ersten Tag des Prozesses geständig. Sie gaben zu das Opfer gedemütigt und misshandelt zu haben.

Außerdem sprachen die Angeklagten von sehr rauen Haftbedingungen. Viele hätten Respekt vor dieser JVA. Das Opfer konnte während der Tat noch den Alarmknopf drücken, was aber vergeblich war. Ein Wärter gab sich mit "Hab mich verdrückt" zufrieden.

Ob nach Jugend- oder Erwachsenenstrafrecht bestraft wird ist noch unklar. Beim Jugendstrafrecht erwarten die Täter bis zu zehn Jahre Haft, bei Erwachsenenstrafrecht sogar lebenslänglich.


WebReporter: lena123
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Folter, Geständnis
Quelle: www.wdr.de

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02.08.2007 13:52 Uhr von lena123
 
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Wirklich grausam was dort passiert ist. Hoffentlich bekommen sie eine gerechte Strafe. Die Diskussion um bessere Strafanstalten bzw. Haftbedingungen wird dadurch hoffentlich wieder aufleben.
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02.08.2007 14:07 Uhr von MasterDogg
 
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Entgleist: Eine fürchterliche Tat, völlig entgleist die Leute. Da muss man sich fragen, was denn da eigentlich vorgeht. Gibt es denn keine besseren Aufgaben, als irgendwie ein zweifelhaftes Image zu pflegen? Ich denke, diese Orientierung war in unserem Strafvollzug nicht gedacht und auch die, die hohe Haftstrafen fordern, werden dem zustimmen. Ein Makel in unserem Land, denn der Strafvollzug sollte doch anderen gegenüber beispielhaft sein. Arbeit, medizinische Versorgung, Reintgration, alle diese Weichen waren doch schon in die richtige Richtung gestellt.
Als Strafe blieb ja immerhin noch die Entbehrung gewisser angenehmer, gewohnter Dinge, nicht das man mit einem Hassgefühl auf den Staat aus dem Vollzug entlassen wurde. Vielleicht sollte man das soziale Zusammenleben dort noch besser gestalten und bei Fehlverhalten muss man eben verzichten, damit die Normalität gewahrt bleibt.
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02.08.2007 14:07 Uhr von Mistbratze
 
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Diese: Gestalten haben mit voller Absicht sadistisch jemanden Umgebracht. Und da alle ja schon hinter Gittern saßen [zumindest zur Tatzeit] und immer noch nicht gelernt haben, dass man Leib und Leben anderer zu achten hat, bin ich zumindest dafür nach Erwachsenenstrafrecht zu richten.

Ich bin dafür diese Gestalten für min. 10 Jahre wegzusperren und dann die nächsten 5 Jahre langsam mit Resozialisierungsmaßnahmen zu beginnen. Vielleicht wird ja aus dem einen oder anderen noch etwas vernünftiges.
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03.08.2007 08:51 Uhr von flecher
 
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Es sind Küchenscharben...mehr nicht! Und was macht man mit Küchenscharben?
Man zertretet sie oder man räucher sie aus!!

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