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Nördlingen: Arbeitsunfall durch Handyklingeln ausgelöst - Zwei Verletzte

In einem Stahlbau-Unternehmen in Nördlingen waren zwei Mitarbeiter gerade mit einer Nitroverdünnung beschäftigt, als bei einem der beiden das Handy klingelte.

Wie ermittelnde Polizeibeamte später berichteten, habe das Klingeln einen elektromagnetischen Impuls ausgelöst, der auf die Chemikalie übergriff. Bei der dabei entstandenen Verpuffung wurden die Arbeiter verletzt.

Beide erlitten Verbrennungen an ihren Armen. Per Hubschrauber wurden sie in eine für Brandwunden spezialisierte Klinik gebracht.


WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Handy, Arbeit, Verletzung, Verletzte, Arbeitsunfall
Quelle: www.antenne.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.08.2007 08:50 Uhr von hawk74
 
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Deshalb gibt es ja auch Explosions-geschützte Handys.
z.B. von Nokia Sind zwar (viel) teurer, aber damit wäre es nicht passiert !!

Bis dann...
HAWK
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02.08.2007 09:04 Uhr von Reizhirn
 
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auch wenn es in der Quelle so steht Das ist doch wiedermal so eine Spukgeschichte. Die dazu notwendige Strahlungsintensität hätte die beiden Mitarbeiter der Firma gegrillt. (Daher neige ich dazu, die "Handystrahlung" als Ursache auszuschließen.)
Wer mit Nitroverdünnung so rumast, das ein explosives Gemisch entsteht hat vorher schon eine Menge Sicherheitsvorschriften mißachtet.
Der Zeitpunkt des Entzündens und der des Klingelns mögen vielleicht dicht beieinander liegen, aber wahrscheinlicher ist, das der eine sich beim Warten auf den Kollegen eine Fluppe angesteckt hat.
Nitroverdünnung ist entflammbar, ähnlich wie Benzin und giftig. Wer mit sowas arbeitet, sollte immer auf ausreichende Belüftung achten, dass eben kein explosives Gemisch entsteht. Denn wie auch bei Benzin, brennt nur das Gas und nicht die Suppe. Hat man eine entzündbare Konzentration in der Umgebungsluft erreicht, genügt ein Funke, der bei einer elektrostatischen Entladung erzeugt werden kann. Diese Aufladung kann zuvor durch Verschiebung von Ladung durch einen isolierten Träger (z.B. Kunstoff, Haare oder Lösungsmittel auf Kohlenwasserstoffbasis, wie Nitrov.) und Reibung (wie waschen, abrubbeln und co.), z.B. nach dem Prinzip einer Influenzmaschine erzeugt werden.
Fazit:
Es hat jemand unvorsichtig mit Nitroverdünnung gearbeitet. Der Unfall geschah in etwa, als einer der beiden angerufen wurde. Ursache des Unfalls: weil die Bildung eines entzündlichen Luft-Lösungsmittelgas-Gemisches nicht vermieden wurde und sich eine Zündquelle ind der Nähe befunden hat, kam es zu dem Ereignis.
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02.08.2007 09:32 Uhr von eini1
 
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@Reizhirm: Im Prinzip muss ich dir recht geben.
Vorallem das mit der Strahlung ist totaler Schwachsinn.

Trozdem kann ein Handy ein vorhandes Gasgemisch zünden. Wie du ja schon richtig bemerkt hast genügt ein Funke und da gibt es mehrer Quellen in so einem Telefon.
-- Schlechte Kontake (z.B. am Akku), können kleine Funken schlagen wenn plötzlich der Strombedarf steigt, wie beim Klingeln.
-- Der Vibrationsalarm läuft über einen E-Motor, welcher bauartbedingt Funken schlagen kann.
-- etc.

Aber wer so mit der Verdünnung saut, dass enzündliches Gas bis INS Handy wandert ist selber schuld!
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02.08.2007 09:40 Uhr von Reizhirn
 
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stimmt: meine meinung. ich hatte meine Focus vor allem auf der "Handystrahlung" oder auch M-Ray (Mobile-Ray) ;-) genannt
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02.08.2007 09:42 Uhr von SilencerZero
 
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Ich glaube: diesen ganzen handy-schauergeschichten auch nicht ...
Wenn man versuchen würde das in nem Test nachzuvollziehen, würd nix passieren!
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02.08.2007 09:49 Uhr von hawk74
 
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@ Reizhirn: Habe ein zeitlang auf Erdgasbohrungen gearbeitet.

Und da ist eine Bohrung explodiert, weil jemand ein nicht ex-geschütztes Handy benutzt hat.

Ab diesem Zeitpunkt war da was los ... jeden Morgen Handykontrolle !
(was ja auch richtig ist)

Siehe hier:
http://www.ecom-ex.com/...

Die Dinger werden bestimmt nicht zum Spaß gebaut !

"Handystrahlung" schließe ich auch mal aus. Allerdings können (gerade beim Klingeln) winzige Funken entstehen !

Bis dann...
HAWK
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02.08.2007 09:56 Uhr von TQ.
 
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technisch fast unmöglich: das ganze wurde ja bei den mythbusters schon getestet, mit dem ergebniss, dass die das nicht hin bekommen haben.
ich denke da auch eher an eine statische entladung oder eine zigarette als auslöser.
die spannungen und ströme in einem handy sind einfach viel zu gering um einen funken zu erzeugen.
selbst beim kurzschliessen eines handy akkus wirst du schwierigkeiten haben einen funken zu erzeugen aufgrund des hohen innenwiderstandes der LiPo akkus.
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02.08.2007 10:50 Uhr von jpanse
 
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Mythbusters: kucke ich auch mal ganz gerne, aber teilweise sind die experimente realitätsfern. Ich sage nur...Schusswaffengebrauch im Flugzeug...die haben das teil zwar unter druck gesetzt aber es stand in der wüste und hat sich nicht einen meter bewegt. Ich glaube das durch die geschwindigkeit von 800-900 km/h und die Materialbeanspruchung schon mehr passiert als dort dargestellt werden konnte...aber das mit dem Handy ist käse. Wie bereitserwähnt, eine solche menge an elekromagnetischer strahlung die notwendig wäre um das gemisch auf irgenden eine weise zu entzünden hätte die 2 schön gar gekocht.

Killerhandy mit 2kW Sendeleistung, der Akku so groß wie ein Wohnmobil...
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02.08.2007 13:45 Uhr von MasterDogg
 
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Botschaften: Bei solchen Geschichten bin ich schon mißtraurisch geworden, "Chinesischer Arbeiter stirbt durch Akku Explosion" -> Kauft nur Original Akkus und jetzt "Handy löst Explosion aus"-> Kauft Explosionsgeschützte Handys, klingt irgendwie nach einer Methode, uns was schmackhaft zu machen und uns denn dafür blechen zu lassen. Warum ist denn sowas nicht passiert, als die Handys noch neu auf dem Markt waren, oder danach, wo schon eine große Anzahl vorhanden war? Nein jetzt müssen sie explodieren, damit sie schön explosionsgeschützt und 100€ teurer werden.
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02.08.2007 15:11 Uhr von hawk74
 
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@ MasterDogg: Mit 100€ mehr kommst du da nicht aus.

Die Dinger sind schon 500 - 1000 Euro teurer.

Es passiert allerdings immer häufiger, weil...

1. Mehr Leute Handys haben
2. Sie überall mit hinschleppen

Allerdings hört man da selten von. Ist ja auch (teilweise) schwierig nachzuweisen.

Diese Erdgasexplosion die in meiner alten Firma passiert ist, war 1999. Also schon etwas her.

Das ganze ist SICHER NICHT nicht ein "Werbegag".

Bis dann....
HAWK
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02.08.2007 15:18 Uhr von MasterDogg
 
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@hawk74: Ich glaube dir deine explosionsgeschützten Handys durchaus, aber stell dir vor, eine Firma bietet ein explosionsgeschützes Handy "außer für Bohrinseln" an, die haben doch wenig Skrupel, also kannst du recht haben und eine Geschichte um Geld zu machen kann es trotzdem sein. Deswegen auch nur 100€ (Explosionsschutz Klasse B)
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02.08.2007 15:25 Uhr von MasterDogg
 
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Zusatz Hawk74: Habe mir mal eben die Prüfbescheinigung angesehen, anscheinend wird bei dem ersten Modell größter Werrt auf die Ledertasche gelegt, ohne diese ist die Verwendung ja auch nicht zulässig in gefährdeten Zonen. Die Ledertasche wird mehrfach betont, vielleicht ist es auch recht gewöhnlich ohne Ledertasche. Ich habe mir denn überlegt, du kannst das Handy für die Dauer des Gebrauchs ja auch in eine Plastikfolie einschweißen, da kommt denn ja kein Gas hin, was explodieren könnte. Also doch nur Abzocke für Gutgläubige.
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03.08.2007 01:45 Uhr von Meckeronkel
 
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@vorredner: technisch gesehen eigentlich unmöglich, aber wenn da Blechdosen rumstanden hätte sich da ein, wenn auch schwaches, EM-Feld aufbauen können und nen Funken überspringen lassen können, ähnlich der Mikrowelle...

Hätte aber auch passieren können wenn das Handy nicht geklingelt hätte und einfach nur den Mast angefunkt hätte...

Denke aber das ganze is ne faule Ausrede, das EM-Feld vom Handy is einfach zu klein.
Nur wer in der Nähe einer Radaranlage wohnt, der soll einfach mal ne Leuchtstoffröhre in seinen Garten legen, aufgrund der Mikrowellen wird die dann anfangen zu leuchten :)

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