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Gabriel lehnt Laufzeitverlängerung für AKW Brunsbüttel endgültig ab

Der Antrag des Energiekonzerns Vattenfall, Strommengen des stillgelegten Reaktors in Mühlheim-Klärlich auf das AKW Brunsbüttel zu übertragen und somit die Laufzeit des 30 Jahre alten AKW bis 2011 zu verlängern, ist heute endgültig abgelehnt worden.

Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) lehnte die Zustimmung zu diesem Antrag ab. Ohne diese ist jedoch die Übertragung von Stromkontingenten nicht wirksam.

Es widerspreche dem Atomgesetz, Strommengen von neueren Reaktoren auf ältere zu übertragen, hieß es aus dem Bundesumweltministerium.


WebReporter: jan64
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Laufzeit, Brunsbüttel
Quelle: www1.ndr.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.08.2007 13:55 Uhr von bopper
 
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Super Leistung, weg mit den deutschen AKWs, holen wir uns den Strom lieber von französischen und tschechischen Kernkraftwerken. Die sind bestimmt viiiiiieeeeeel sicherer und wenn wirklich mal was passieren sollte, wird die Strahlung an unserern Grenzen halt machen.
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01.08.2007 14:42 Uhr von Mistbratze
 
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@ bopper: Einen Vorteil haben tschechische und französische Kernkraftwerke schon, nämlich wenn die Dinger in die Luft fliegen müssen wir es nicht aufräumen und der Steuerzahler muss nicht finanziell für den schaden bluten.
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01.08.2007 15:06 Uhr von bopper
 
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@Mistbratze: Und worin liegt nun genau der Vorteil?

Ob die in Deutschland nun nicht "in die Luft" fliegen oder an unseren Außengrenzen, unterm Strich kostet den deutschen Steuerzahler nur der Ausstieg aus der Kernkraft Geld. Er bezahlt nämlich die ganzen Subventionen für die Wind- und Photovoltaikanlagen. Und wenn es nachts Flaute herrscht, importieren wir wieder Atomstrom. Lächerlich, das Ganze.
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02.08.2007 21:08 Uhr von urxl
 
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Prozess: Nach Angaben einer Mitarbeiterin aus dem Informationszentrum Brunsbüttels wird Vattenfall gegen diese Entscheidung klagen, da der Reaktor in Mühlheim-Klärlich nie gelaufen ist und daher weder als neuerer noch als älterer Reaktor zählt.

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