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Berlin: Graffiti mit Flusssäure gehen auf das Konto "einzelner Chaoten"

Die Anschläge mit Ätzgraffiti in Berlin (SN berichtete) gehen offenbar nicht auf das Konto der Sprayerszene. Der Dezernatsleiter vom Berliner Landeskriminalamt, Grabinski, sagte, dass nur "einzelne Chaoten" verantwortlich wären.

Aus anderen Teilen des Bundesgebietes seien keine ähnlichen Taten bekannt. Laut Grabinski wäre es nur eine "kleine Serie" und die Täter seien schwer zu fassen. Die Taten würden schnell ausgeführt werden und Hinweise gäbe es kaum.

Dieses Anbringen von Säure-Schmierereien könne mit Strafen ab einem Jahr Haft geahndet werden, da sie den Tatbestand des Verbrechens erfüllen. Wie die Täter an die Flusssäure gelangen, ist bisher noch unklar.


WebReporter: wellenhuber
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Konto, Fluss, Graffiti
Quelle: www.berlinonline.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.08.2007 13:03 Uhr von siebzehn&4
 
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ja wie? was is denn flusssäure überhaupt fürn zeug?
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01.08.2007 13:09 Uhr von YetiF
 
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Mich würde mal interessieren Mich würde mal interessieren, auf was für Flächen die das anwenden? Flusssäure macht ja nur dann Sinn, wenn man sich auf Glasflächen, also etwa Schaufensterscheiben verewigen will. Allerdings wird das Glas dann auch nicht trübe, sondern lediglich etwas dünner. Der optische Effekt ist also eigentlich nicht allzu groß. Und wer braucht schon Graffitis, die man nicht sieht?

Die rein ätzende Wirkung der Flusssäure ist ja eher gering. Wenn man sich also an Holzwänden einätzen wollte, sollte man lieber zur Schwefelsäure oder Phosphorsäure greifen. Die sind beide auch nicht giftig, weswegen das Anbringen auch kein Verbrechen mehr ist.

Mal so als kleiner Tipp für die Sprayer...
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01.08.2007 13:21 Uhr von JCR
 
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@ 17&4: Ungefähr so giftig wie Zyankali, außerdem kann das Zeug einen Menschen restlos auflösen.
Folgen bei Kontakt:

Haut: Rötung, Brennen, Verätzungen schwersten Grades sind zu erwarten, verzögerte Reaktion bei Konzentrationen < 50% 1-8h, < 20% bis 24h., Rhabdomyolyse.
Schwerste Verätzungen schon ab 0,3%iger Fluss-Säure.
Atemtrakt: Verätzungen, Dyspnoe, Bronchospasmus, Tracheobronchitis, Pneumonitis, Lungenödem, Veränderung der Lungenfunktion sind messbar.
Augen: Rötung, Brennen, Konjunktivitis, Verätzungen, Hornhauterosionen und -trübungen, auch bei Dampfexposition.
Magen, Darm: Bauchschmerz, Übelkeit, Erbrechen, Blutungen, Nekrosen, Perforation, Pankreatitis, erhöhte Transaminasen, metabolische Azidose, Hypocalcämie, Hypomagnesiämie, Arrhythmien.

Ich denke, das sollte genügen, um zu zeigen, wie unglaublich dämlich es ist, dieses Zeug "spaßeshalber"
zu verteilen.
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01.08.2007 13:21 Uhr von wellenhuber
 
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@siebzehn&4,@YetiF: Hallo, lest Euch mal den Bericht mit der Nummer:675822 durch. In der Quelle steht einiges, was Eure Fragen wenigstens teilweise beantwortet. Gruß Welle
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01.08.2007 13:32 Uhr von Fowl
 
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ACHTUNG! ;) klickt auf keine links, unser diebspielkanidat ist wohl wieder da [...] und nein^^ ich hab nicht draufgeklickt, aber der link kommt mir so bekannt vor ...
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01.08.2007 13:39 Uhr von The_free_man
 
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Flusssäure ist ÄUSSERST giftig Wie JCR schon geschrieben hat reicht ein winziger benetzter Tropfen auf der Haut schon aus, um einen Lebensgefährlichen Zustand auszulösen.

Bei Arbeitsunfällen muss vom Notarzt SOFORT Calcium (soweit ich mich erinnere) unter die Haut gespritzt werden, weil das Zeug die Haut TIEF durchdringt und den Knochen zerstört.

Und selbst dann gibt es keine Garantie dass man überlebt.
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01.08.2007 13:45 Uhr von wellenhuber
 
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@Fowl: was meinst Du damit? Was meinst Du mit Diebstpielkandidat? Was kann da passieren, wenn ich`s anklick?
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01.08.2007 13:50 Uhr von chiyo
 
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@Fowl: Gibt doch einen Abuse Button bei dem Betreiber. Einfach Screenshot bzw. URL an den Betreiber und er wird gebannt.
Das sollte ja nicht sein einziger Spam Link auf SN sein.
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01.08.2007 13:55 Uhr von MasterDogg
 
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Gefahrenpotential: Also ich sehe es so, das es für den Anbringer gefährlicher ist, als für Betrachter, irgendwann muss das Zeug ja auch verdampfen oder sonstwie verschwinden. Wenn man die Tags kaum sieht, da Glas nicht getrübt wird, warum ist denn die rede von Chaoten?
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01.08.2007 14:16 Uhr von YetiF
 
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@ siebzehn&4: Flusssäure (chem. HF) ist die einzige Säure, die es vermag Glas anzugreifen. HF ist normal gasförmig, wird aber (wie Salzsäure) in Wasser geleitet und dann als 40% ige Lösung verkauft.Das ist dann eine klare, wässrige Flüssigkeit, die aussieht wie... naja, Wasser.

Flusssäure ist nur wenig ätzend, dafür giftig. Wenn Du ein paar Tropfen davon auf die Haut bekommst, es nicht merkst und entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifst, bist Du in <1 Woche tot. Das gilt natürlich auch, wenn Du gasförmige oder versprühte Flusssäure einatmest (Hallo Sprayer, Gasmaske benutzen!).

Flusssäure zersetzt Eiweiss katolytisch: Heißt: 1 Tropfen Flusssäure oben auf den Handrücken getropft, 3 Tage gewartet und unten auf der Handfläche tropft ein Tropfen Flusssäure wieder raus, mit derselben Konzentration wie beim Auftropfen. (Eine normale Säure würde sich beim Zersetzen des Gewebes neutralisieren, das macht Flusssäure nicht.) Auf den Weg durch den menschlichen Körper lässt sich Flusssäure nur durch Calcium stoppen, welches z.B. in den Knochen verhanden ist (es entsteht unlösliches Calciumfluorid). Deshalb gilt als "Hausmannsregel" bei Flusssäure auch => Milch trinken.

Zusammengefasst: Flusssäure ist des Teufels Mundwasser.
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01.08.2007 14:29 Uhr von YetiF
 
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@ MasterDogg: Da die "einzelnen Chaoten" ihr Werk schon etwas länger verüben (über einem Jahr), scheinen sie sich zumindest halbwegs mit dem richtigen Umgang mit Flusssäure auszukennen, sonst wären sie schon lange tot.

Gefährlicher ist die Sache da für jemanden, der nicht weiß, dass ein Graffiti mit einer hoch toxischen Flüssigkeit erzeugt wurde und sich nicht entsprechend schützt.

Ich nehme mal an, die werden bei ihren Graffitis Flusssäure mit Farbe mischen, um einen sichtbaren Effekt zu erzielen. - Wenn dann jemand die Farbe entfernen möchte, dann greift er direkt in sein Verderben...
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01.08.2007 14:50 Uhr von MasterDogg
 
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@YetiF: Meinst du nicht, die Farbe zersetzt sich nicht vielleicht auch? Irgendwann muss das Zeug ja verdampfen oder sich auflösen, kann ja nicht ewig bleiben. Cool ist natürlich, das man mit so lebensgefährlichem Zeug hantiert, ist ja auch aus den USA, vielleicht ist ja eine Botschaft dabei. Mich hat das früher schon gewundert, das sie so hart gegen die Sprayer vorgegangen sind, sind ja voll abgestempelt als Überkriminelle.
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01.08.2007 16:21 Uhr von YetiF
 
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@ MasterDogg: Wieso kommt Flußsäure aus den USA? Das Zeug wird auch hier in Deutschland im Tonnenmaßstab hergestellt. Für manche chemische Prozesse ist das Zeug einfach notwendig, und das nicht nur zum Glasanätzen.

Klar verdunstet Flusssäure beim Trocknen, aber dann ist sie ja nicht weg. Ganz im Gegenteil, dann kann sie wieder eingeatmet werden. Auch wenn Flusssäure mit irgendwas reagiert, beispielsweise mit Glas zu wasserlöslichem Siliciumfluorid ist die Gefahr keineswegs gebannt. Auch wenn Fluor in der Zahnpasta und im Speisesalz ist (in Mikro-Spuren), heißt das noch lange nicht, dass Fluor für den Menschen ungefährlich ist.

Für die toxokoligische Wirkung ist es egal, ob Du Flußsäure einatmest oder anorganische Fluoride über die Haut aufnimmst. Und ist das Zeug erst einmal unkontrolliert im Umlauf, also freigesetzt, dann sollte man sich lieber woanders aufhalten.
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01.08.2007 16:46 Uhr von MasterDogg
 
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@YetiF: Es war einfach meine Annahme, das der Trend, nicht das Produkt, aus den USA kommt. In Chemie bin ich kein Spitzenas, aber das Flour giftig ist, weiß ich auch. Ich stemme mich nur gegen die Panikmache, die meiner Meinung nach zur Verdummung führt. Worin wird die F.säure denn aufbewahrt? Wenn das Zeug so gefährlich ist, müssten die Sprayer (Ätzer) ja schon tot sein. Also meine Frage, wenn da etwas geätztes ist, nach welcher Zeit kann ich es denn ohne Gefahr berühren?
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01.08.2007 17:08 Uhr von Frezz
 
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Amerika? wird Flusssäure nicht nur irgendwo in Asien und in Deutschlanf hergestellt. Ich hab gehört es gäbe nur 2 Betribe dafür, obwohl es wichtig für irgendwelche Computerkomponenten ist
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01.08.2007 17:41 Uhr von redfire
 
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plastikbehälter flusssäure wird in plastikbehältern aufbewahrt weil, wie ein vorredner schon sagte: das zeug ist nicht mit jedem stoff reaktiv sondern hauptsächlich mit organischem material und glas. manchmal lagert es auch in eisenfässern, vor allem beim transport aufgrund der stabilität.
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01.08.2007 18:15 Uhr von Homechecker
 
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und was ist wenn die das mit farbe mischen
kann ja sein das es nicht gesättigt ist
dann kann man damit schon was erreichen
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01.08.2007 20:25 Uhr von oTaN
 
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wenn man: sich die bahnhöfe. und die gegend wo diese liegen, ansieht an denen die flussäure "angebracht" wurde könnte man schon eine vermutung haben, wer diese chaoten sind.

Ein schelm wer böses dabei denkt ;-)

Gruß oTaN
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01.08.2007 22:23 Uhr von jsbach
 
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Ob nun Flusssäure oder Spraydosen: ist doch eigentlich nicht die Crux.
Vielmehr ist es die Wiederherstellung des geschädigten Objekts. Schon mal jemand gehört, was alleine die Erneuerung einer besprayten Rauputz- o.ä. Fassade kostet?
Da sind schnell mal ein paar Tausend Euro futsch.
Mag ja für die Kids regelrechte Wettbewerbe und "Künstlernamen" geben, aber denen sind wahrscheinlich die Folgen (noch) nicht bewusst.
Sollte ich mal einen erwischen, der würde solange säubern,reinigen oder sonstwas, bis das wieder (?)
weg wäre.
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02.08.2007 00:54 Uhr von isitreal
 
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Just ask google - or the wikipedia: Nach der Wikipedia zu urteilen ist hier mal wieder eniger Dummfug verzapft worden.
Flourwasserstoffsäure mattiert Glas - also nichts von wegen "macht es einfach nur dünner" und "ist ja garnicht zu sehen".
Aufbewahrt wird es nicht in irgendeinem Plastik, sondern in PTFE, oder auch Teflon genannt. Darüber hinaus wird es auch in Edelstahlbehältern aufbewahrt.
Auch ist nicht ein winziger Tropfen tödlich, es bedarf schon einer etwa Handtellergroßen Verätzung.

Das ist das tolle an Shortnews: Halbwissen und Rumgestresse (auch wenn in diesem Thread mal nicht gestresst worden ist)
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02.08.2007 05:51 Uhr von - anonymous -
 
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@isitreal: flusssäure kann in kunststoffbehältern aufbewahrt werden und wirds auch (unter anderem)

"Handtellergroßen Verätzung" -> wenn es eine verätzung gäbe wäre flusssäure nicht so ein problem - andere säuren merkt man wenn sie auf die haut gelangen ^^
ein tropfen reicht unter umständen für eine tödliche wirkung aus

mattierung kommt würd ich sagen auf die anwendung an
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02.08.2007 06:09 Uhr von KillA SharK
 
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02.08.2007 10:11 Uhr von YetiF
 
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Die Unterschiede: Um die Unterschiede mal zu verdeutlichen:

Ein Laie, besonders ein Laie der zu viel Horrorfilme gesehen hat, stellt sich die Wirkung einer beliebigen Säure auf Metall oder menschliches Gewebe ja gerne so vor: Tropfen kommt auf´s Metall, es dampft kurz (3 Sekunden) und ein faustgroßes Loch ist im Metall, bzw. in der Hand. Das ist natürlich absoluter Blödsinn!

Man stelle sich als Testobjekt mal ein U-Bahn Bauteil vor: Ein Glasfenster aus echtem Glas (keinen Kunststoff) und einem qualitativ minderen Stahl, aus dem die Fahrgastzelle besteht. Dazu hat man ein Töpfchen mit konzentrierter (37%iger) Salzsäure und ein anderes Töpfchen mit konz. (40%iger) Flusssäure. Bei Flüssigkeiten sehen harmlos aus wie Wasser, dampfen auch nicht, oder ähnliches (riechen nur unangenehm).

Nun pinselt man mit beiden Flüssigkeiten jeweils ein dickes fettes Kreuz über Glas- und Metallfläche und wartet ab.

Die Resultate werden etwa so aussehen:

Bei der Salzsäure wird an der Glasfläche nie im Leben eine Änderung auftreten. Die Metallfläche wird nach etwa. 2 Stunden anfangen zu rosten. Wenn das Metall vorher mit Farbe gestrichen war wird das den Rost-Prozess etwas verzögern, aber nicht verhindern. Die korrodierte Fläche wird, verstärkt durch die Säure immer weiter korrodieren, aber sehr langsam, denn die anfangs konzentrierte Säure wird immer weniger. Nach ein paar Monaten wird man durch das Metall durchgucken können.

Die Flusssäure wird das Metall auch angreifen, aber nicht so stark. Wenn´s man überhaupt zu rosten anfängt. Die Glasfläche wird in der Form angegriffen, dass das vorher 5mm dicke Glas an der Stelle, wo ich die Flusssäure aufgetragen habe, nachher noch 4mm dick ist. Es wird dabei nicht trübe, es ist einfach nur weg. Das sieht also nicht, oder wenn, dann höchstens durch die Lichtbrechung, wenn die Sonne durch scheint. Man kann solche Vertiefungen im Glas eher mit den Fingern fühlen als sehen.

"Mit den Fingern fühlen" ist aber etwas, dass ich an der Stelle auf keinen Fall mehr machen würde. Die Glasfläche, die mit Salzsäure in Berührung gekommen ist, die wäscht man mit Wasser ab und gut is. - Da kann man anschließend wieder von essen. Die Flusssäure Kontaktfläche... nun ja. Mit viel Wasser abwaschen wäre auch hier ein guter Anfang, aber am besten nie wieder im Leben anfassen wäre der zu bevorzugende Tipp.

Rein rechtlich sind beide Vorgänge nicht zu vergleichen. Als Salzsäureschmierer begehe ich eine normale Sachbeschädigung, das zahle ich vom Konto. Bei der Flusssäure setze ich mutwillig Giftstoffe frei, bringe mich und andere in Lebensgefahr. Da gehen die Ermittlungen schnell in die Richtung Totschlag.

Zum Thema Beschaffung: Beide Stoffe werden industriell im Tonnenmaßstab gehandelt.1Liter konzentrierter Flusssäure kostet bei industrieller Abnahme etwa 50 Cent.
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07.08.2007 00:49 Uhr von El Indifferente
 
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Flusssäure bekommt man nicht einfach so: @YetiF Auch wenn Flusssäure tonnenweise gehandelt wird ist die Abgabe an Privatpersonen strengstens verboten. Du musst ein Labor oder eine Chemiefabrik oder evtl. eine Glasfabrik besitzen mit den entsprechenden Zulassungen besitzen und musst genau angeben wofür du wieviel davon brauchst.
Ich habe Biochemie studiert und da waren schon immer 3 Unterschriften nötig, dass ich "nur" Schwefel- oder Salzsäure an der Chemikalienausgabe bekommen habe.

Allerdings kann sich ein begabter Chemielaie mit genug Zeit und ein paar finanziellen Mitteln Flusssäure über mehrer Zwischenstufen aus legal erhältlichen Stoffen selbst herstellen. Ich werde das jetzt hier aber nicht weiter ausführen.
Lebensgefährlich ist das in einem "Kellerlabor" auch für einen echten Chemiker allemal.

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