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Suche nach "Ursprache": Kritik am Projekt "Evolution of Human Languages"

Im Rahmen des Projekts Evolution of Human Languages (EHL) will ein internationales Forscherteam in New Mexico die Suche nach der "Ursprache" vorantreiben - dies sei die Sprache, in der sich die Menschen vor ihrem Auszug aus Afrika verständigten.

Experten kritisieren das Engagement, zu dessen Realisierung eine freizugängliche sprachgeschichtliche Datenbank eingesetzt werden soll. Linguistin Leila Behrens moniert beispielsweise: "Es deutet nichts auf die Existenz einer Ursprache hin".

Anthropologe Bernard Comrie hingegen will nicht ausschließen, dass es eine Ursprache gab, wendet allerdings ein, dass durch die traditionellen Analysemethoden nur bis zu 12.000 Jahre in die Vergangenheit führen können - das wäre nicht ausreichend.


WebReporter: Schellhammer
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Kritik, Suche, Projekt, Evolution
Quelle: derstandard.at

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01.08.2007 15:15 Uhr von savra
 
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keine Schriften: Da es die Schrift im Vergleich zur gesprochenen Sprache nicht lange gibt, von der Zeit vor der Schrift keinerlei Aufzeichnungen existieren, ist dieses Projekt von Beginn an zum Scheitern verurteilt.

Hingegen deutet von den heute großen bekannten Sprache nichts auf eine Ursprache hin, und ich dachte, da gäbe es längst einen Konsens in der Linguistik, von Querschlägern abgesehen.

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