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Der letzte Mann aus Hitlers Nähe wird heute 90 Jahre alt

Der ehemalige Leibwächter und Telefonist von Adolf Hitler, Rochus Misch, wird heute 90. Jetzt lebt er in einem ruhigen Teil Berlins. Doch seine Vergangenheit lässt ihn nicht los, wie er selbst sagt.

Er bekomme aus vielen Ländern Post. Manchmal ist Geld darin, mit der Bitte um ein Autogramm. Fotos, die ihn in Uniform zeigen unterschreibe er und schicke sie zurück. Berühmtheiten wie z.B. Willy Brandt besuchten ihn, sehr oft auch Journalisten.

Das einzig verbliebene Geheimnis aus den letzten Tagen des Bunkers wolle er nicht lüften. Dabei geht es um die Erschießung des Hermann Fegelein, Verbindungsoffizier Himmlers. "Dieses Geheimnis bleibt bei mir", sagte Misch.


WebReporter: wellenhuber
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Mann, Jahr, Adolf Hitler, Nähe
Quelle: www.spiegel.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.07.2007 15:18 Uhr von denny1252
 
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man kann uns alles nehmen. Doch die Erfahrung nicht..
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29.07.2007 15:46 Uhr von sh0rtnewser
 
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Gibt bestimmt ne Menge Leute auf SN die gerne ein Autogramm von ihm hätten. ;)
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29.07.2007 16:02 Uhr von denny1252
 
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lol: ich schreibe auch Autogramme... Möchte jemand eins?^^
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29.07.2007 16:57 Uhr von inmate
 
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wow: Das er dann doch so alt geworden ist und man ihn in Ruhe lässt. Naja abgesehen von den Autogrammen geben. Aber muss das denn sein.Hat uns Hitler nicht schon genug Schaden zugefügt.Wer weiß warum er das Geheimniss bei sich behält muss ja schwerwiegende Gründe dafür geben.
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29.07.2007 17:39 Uhr von trench
 
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scheint ja doch stolz zu sein: auf seine vergangenheit. sonst würde er wohl keine autogramme auf uniform-fotos geben. warum sitzt er denn eigentlich nicht im knast?
die aktion mit den autogrammen finde ich etwas daneben, hoffentlich kommt er mal in einem nicht so ruhigen bezirk von berlin vorbei.[edit: na, wir wollen doch hoffentlich keine rentner schlagen? - generalissimo]
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29.07.2007 17:52 Uhr von Lady_Die
 
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hart: ich weiss nicht ob er die autogramme tatsächlich schreibt, aber hey...Er war sein Bodyguard und er hat seine Pflicht damals getan. Wenn wir ihn so verurteilen, dann gibt es keinen Unterschied zwischen uns und denen von damals...Klar, es ist immer einfacher miese Srpüche raus zu lassen, als einfach mal zu verstehen! Für uns ist es natürlich unverständlich, aber ein Mensch entscheidet sich nicht immer "richtig" Was für uns heute selbstverständlich wäre, war noch vor nicht mal 20 Jahren gang und gebe. Also ist es noch krasser wenn man 60 Jahre zurückgeht, auch noch in ein Land ohne Demokratie und Gerechtigkeit, und dort nach Antworten sucht. Also seid bitte nicht zuuu krass indem was ihr sagt!
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29.07.2007 18:31 Uhr von Johnny Cash
 
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Was: ist an dem Job als Leibwächter denn zu kritisieren? Irgendwie muß man ja sein Geld verdienen. Und in diesen 12 Jahren war eine Anstellung beim "Führer" bestimmt nicht das schlechteste.
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30.07.2007 00:05 Uhr von trench
 
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wenn das: von mir aufruf zur gewalt gewesen sein soll, was darf ich denn dann noch sagen? ich formuliers mal so, wir wahrscheinlich auch gelöscht:

ich werde laut lachen, wenn diesem mann jemand das antut, was hitler (und vermutlich er selber auch) unzähligen unschuldigen menschen angetan haben.

wenn das jetzt jemand löscht ist es verunglimpfung der verbrechen im dritten reich, also hütet euch.
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30.07.2007 09:30 Uhr von Reddevil1212
 
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die meisten nur ne grosse klappe: Heutzutage ist es für uns alle einfach zu sagen, dass es damals verbrecher waren usw. ,hätte wir allerdings in der damaligen zeit in deutschland gelebt, dann wäre ich wirklich mal gespannt , wieviele von uns für diese "verbrecher" gearbeitet hätten
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30.07.2007 09:46 Uhr von Knötterkopp
 
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Diejenigen, die den Hals am weitesten aufreißen sind in totalitären Systemen die willfährigsten Folterknechte.

Der Mann wurde nicht verurteilt, weil er keine strafbare Handlung begangen hat. Das müsste auch den letzten Halbhirn verständlich sein.
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30.07.2007 10:09 Uhr von hady
 
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Ein Leibwächter - nicht mehr, nicht weniger! Ich möchte mir kein Urteil über diesen Menschen bilden, weil ich nicht wüsste, was ich in der NS-Zeit getan hätte. Und auch kein anderer, der die Zeit nicht miterlebt hat, sollte sich heute anmaßen, so jemanden zu verurteilen.

Leibwächter des Staatschefs? Hallo? Das hört sich für mich nach einer ehrenvollen Aufgabe an, die vermutlich auch gut bezahlt wird. Noch dazu ist man im Zentrum der Macht wohl sicherer als im Schützengraben an der Ostfront. Wer so eine Chance nicht nutzt muss entweder sehr dumm sein oder sehr überzeugt von sich selbst.
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30.07.2007 11:33 Uhr von Cobana
 
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@einige Vorposter: In einer Demokratie wo man fast alles ungestraft sagen kann, da reißt man leicht mal das Maul auf und sagt: "Das hätte ich damals nie gemacht".
Aber ich möchte nicht wissen wieviele von denen, wenn sie damals gelebt hätten, auch so gehandelt hätten damit sie ihren Arsch an die Wand bekommen. Hat man da irgend etwas gegen das damalige Regime gesagt, brauchte man sich nicht wundern wenn irgendwann mal die Gestapo vor der Tür stand.
Also würd ich mal sagen das die große Mehrheit ( und das wäre heute nicht anders, auch wenn jetzt immer noch einige sagen würden das sie das niiiiieeeeee tun würden ) nach den berühmten 3 Affen handelte. Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen.
Das kann man in den meisten totalitären Systemen beobachten. Also lehnt euch nicht alle so weit aus Fenster.

@Hady
Leibwächter des Staatschefs hört sich rein von der Bezeichnung her nicht schlecht an, aber ob der Job ungefährlicher war als die Front wage ich doch zu bezweifeln ;)
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30.07.2007 11:47 Uhr von Faibel
 
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entschuldigung mal bitte, misch, ein angehöriger der "leibstandarte-ss adolf hitler", kann kein unbedeutenes licht gewesen sein.

die "leibstandarte-ss adolf hitler" trägt verantwortung für zahlreiche kriegsverbrechen!

selbst wenn misch ein kleines licht gewesen wäre, würde es ihm besser stehen, die geschichte für die nachwelt aufzuarbeiten als autogramme an ewig gestrige zu verteilen.

naja, es ist gott sei dank nur eine frage der zeit, bis solche figuren für immer verschwinden.
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30.07.2007 12:28 Uhr von hady
 
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@ Faibel: Natürlich war er Mitglied der SS. Aber selbst die Mitglieder der SS sollte man nicht über einen Kamm scheren. Natürlich liegt da die Vermutung nahe, dass er ein überzeugter Nazi war - zur SS kam man schließlich freiwillig - aber deswegen muss er trotzdem nicht zwangsläufig aktiv an Kriegsverbrechen beteiligt gewesen sein.
Bei Wikipedia gibt es übrigens einen recht ausführlichen Beitrag über Rochus Misch. Von Kriegsverbrechen ist da allerdings auch nichts zu lesen.

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