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Politik: Annette Schavan spricht sich für einheitliche Schulbücher aus

Bildungsministerin Annette Schavan fordert für alle Bundesländer Deutschlands die gleichen Schulbücher.

Für sie sei es schwer zu verstehen, dass es ein Mathematikbuch in vielen verschieden Auflagen für jedes Bundesland gibt. Dies verkündete Schavan gegenüber der ARD.

Zudem soll eine "Qualifizierungs-Offensive" gestartet werden, die für einheitliche Schulstandarts sorgen soll.


WebReporter: Kashyyk online
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik
Quelle: www.freenet.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.07.2007 12:32 Uhr von borgir
 
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ich finde: dass solche themen, die sicher auch eine gewisse wichtigkeit besitzen, im moment nicht diskutiert werden sollten. es muss mehr zeit und kraft aufgewandt werden, die wirklich wichtigen dinge wie wirtschaft, arbeitslosigkeit und weltpolitik anzugreifen.
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29.07.2007 12:43 Uhr von roost
 
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naja: @borgir sicherlich hast du recht, aber andereseits kann es doch nicht so schwer sein, ein einheitliches schulsystem zu schaffen. aus diesem grund gibt es doch ver. minister bzw. ministerien ! es kann einfach nicht sein das kinder in manchen bundesländern mehr geboten wird als in anderen. und wenn man langfristig etwas gegen arbeitslosigkeit unternehmen will, braucht man gut ausgebildeten nachwuchs!
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29.07.2007 12:53 Uhr von opppa
 
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Ich kannte das bei meinen Söhnen so,: daß die Schule irgendwelche Schulbücher vorschrieb.

Die Lehrer hatten dann aber meist noch den Wunsch daß noch zusätzliche Bücher angeschafft werden sollten.

Er zahlte das ja nicht!
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29.07.2007 13:03 Uhr von KingChimera
 
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Wow Endlich mal ein Vorschlag eines Politikers/einer Politikerin wo ich nicht gleich denke "Was soll dass denn jetzt?"...

Finde das ne gute Sache, da so ein "Leistungsgefälle" nicht mehr vorkommen sollte.

Servus, greetz KingChimera
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29.07.2007 13:17 Uhr von stalker_ch
 
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Wäre schön wenns das inner Schweiz gäbe: Das ist ein super Vorschlag von der Frau.. dann wären nämlich alle gleich gut bewertbar und haben die chance gleich gut zu sein. Hier hat fast jedes Dorf andere Schulbücher.. krank.
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29.07.2007 13:21 Uhr von msi999
 
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Bildung ist Ländersache, Frau Schavan, das sollten Sie als ehemalige Kultusministerin von BW eigentlich wissen.

DAS jedes Land sein eigenes Bildungssystem (und folglich natürlich auch eigene Bücher) hat, ist natürlich krank. Aber Sie, Frau Schavan, haben damals sogar noch in Ihrem eigenen Bundesland eine Bildungsgrenze eingeführt: Die Grundschulen lernen Englisch ab Klasse 1. Bis auf "die Rheinschiene" - die müssen Französisch lernen. Für die Gymnasien hat das soeben ein Gericht gekippt, für die Grundschulen gilt das weiter!

Es ist leicht, im Sommerloch Vorschläge zu machen, von denen man weiss, dass sie KEINE Change haben, Frau Schavan...
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29.07.2007 13:23 Uhr von Monty Cantsin
 
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borgir: Die Frau ist Bildungsministerin. Ich hoffe die kümmert sich weiter um Bildungspolitik und redet nicht über Wirtschaft, Arbeitslosigkeit oder die Weltpolitik. Das ist nicht ihr Auftrag.

Ich finde den Vorschlag gut, aber die Umsetzung wird schwer in unserer föderalen Bildungslandschaft. Die Kulturhoheit der Länder ist hier nicht sehr hilfreich.
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29.07.2007 15:24 Uhr von shef
 
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und der verlag der die meissten spenden zahlt bekommt den zuschlag?
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29.07.2007 15:54 Uhr von edi83
 
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hmm: also ich finde den vorschlag nicht schlecht. das bildung ländersache ist, ist ja ein anderes ding. es ist ein vorschlag, den man sich anhören kann.

@shef: das würde mich auch interessieren! welcher verlag soll solch einen auftrag bekommen? das sind ja millionen von büchern. wenn das durchkommen sollte(der vorschlag), dann wird das bestimmt aufgeteilt. wieder in länder. aber dann gilt natürlich wieder: höchste spende=druckerlaubniss
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29.07.2007 15:54 Uhr von exekutive
 
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sehr bedenklich: bleibt die frage, wie das jeweilige (je nach fach) monopolschulbuch gestaltet werden soll... (und vor allem wer dieses buch nach welchen maßstäben ausrichten)

schließlich läuft man gefahr gezielter beeinflusst zu werden... schließlich muss man dann nur noch ein buch auf umerziehung programieren, um so alle schüler zu erreichen

vorher hatte man immer noch eine größere auswahl, so das ein kluger schuldirektor auch die richtigen bücher für seine schüler auswählen konnte...

sollte tatsächlich ein einheitliches schulbuchsystem eingeführt werden, würde es mich nicht wundern, wenn auf jeder 3 seite erstmal werbung für irgendwelche produkte sind (um es einwenig überspitzt zu formulieren)

meiner meinung nach ergibt sich eine schulbücherdiskussion sowie so, da unser bildungssystem ebenfalls grundlegenden refomiereungsbedarf hat...

usw und so fort
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29.07.2007 16:32 Uhr von pl4yer
 
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wie sollen: überall die gleichen bücher benutzt werden, wenn nich ma der lehrplan und somit der lehrstoff überall der selbe is ?
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29.07.2007 18:06 Uhr von christi244
 
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Borgir: Was heißt: Eine gewisse Wichtigkeit?

Das ist überhaupt ein grundlegendes Thema. Ich kann nämlich absolut nicht nachvollziehen, wieso dies bis dato noch nicht geschehen ist.

Und, wenn wir schon dabei sind, sollten die Bücher genommen werden mit dem erwiesenermaßen höchsten Lehrniveau.
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29.07.2007 19:25 Uhr von shadow#
 
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@borgir: das IST eines der wichtigsten themen überhaupt, wenn es um die langfristige konkurrenzfähigkeit deutschlands geht. durc die politik der "bezahlten bildung", die die union auf landesebene eingeführt hat, ist zwar sowieso schon alles zu spät, es ist aber schön dass sich frau schavan wenigstens noch gedanken macht.
bei mathematik ist das auch gar nicht mal so schlecht, bei anderen fächern sehe ich das allerdings eher problematisch.
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29.07.2007 19:45 Uhr von christi244
 
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shadow: inwiefern betrachtest Du es außerhalb Mathematik als problematisch? Ich kann dem nicht ganz folgen.

Auch empfände ich es als durchaus sinnvoll, ebenso Abitur-Kriterien bundesweit dem höchsten Schulnievau anzupassen.
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29.07.2007 20:21 Uhr von shadow#
 
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@christi244: du hast hier und dort mal regionale besonderheiten, die besonders berücksichtigt werden sollten.
teilweise ist es auch sinnvoll, wenn es mehrere schulbücker gibt, aus denen die lehrer auswählen können.
stell dir nur mal vor dass ein paar kreationisten sich am offiziellen einheitsbiologiebuch vergreifen...
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29.07.2007 21:02 Uhr von christi244
 
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Shadow: Stimmt, du hast recht. Im Grunde hänge ich mich auch nicht so sehr an den Büchern auf, sondern eher an den Ergebnissen, d.h. den Lern- und Prüfungszielen. Es kann irgendwie nicht angehen, dass regional irgendwo ein Tanzkursus reicht, um ans Abitur zu kommen, während woanders hart und diszipliniert gearbeitet werden muss, um dieses Ziel zu erreichen. - Allerdings gilt dies nicht nur für die Gymnasien, sondern für sämtliche Schulbereiche.
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30.07.2007 09:01 Uhr von opppa
 
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christi244: Der Fehler in unserem System liegt nicht in der fehlenden Qualifikation der Lehrer, sondern in deren Beamten-Mentalität!
Immer nach der Devise: Was soll ich mich denn aufregen? Ich habe um 13.15 Uhr Feierabend und Ruhe ist!

Wenn es an der Qualifikation der Lehrer fehlt, dann liegt das nicht am fehlenden Wissen, sondern am fehlenden Einsatzwillen der Lehrer.

Ich erinnere mich an meine Schulzeit, in der wir die Lehrer in 2 Kathegorien einteilten:
- Die Lehrer, die und motivieren konnten und
- die Lehrer, denen unsere Mitarbeit im Unterricht einfach egal war.

Heute sind nun mal die unmotivierten Lehrer in der Überzahl, weil die pädagogischen Leistungen der Lehrer nicht honoriert werden. Dazu kommt noch, daß den Lehrern heute viele der Möglichkeiten, auf die Schüler einzuwirken ohne den Schülern die schulische Karriere zu verbauen, genommen wurden. Die Lehrer werden dazu gezwungen, z.B. die Schüler durch Einträge im Klassenbuch, deren Auswirkungen die Schüler noch nicht verstehen, zu strafen und nehmen dabei die Gelegenheit wahr, Schüler, die ihnen nicht passen, aus ihren Klassen zu entfernen!

Da helfen also keine einheitlichen Schulbücher, sondern nur ein radikaler Umbau des gesamten Systems!

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