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USA: Während der Aufnahme einer Verfolgungsjagd kollidierten zwei Hubschrauber

Bei einer Kollision zweier Hubschrauber sind am Freitag in Phoenix, im US-Bundesstaat Arizona, vier Menschen ums Leben gekommen. Bei den Opfern handelt es sich um die Piloten und Kameraleute in den Hubschraubern.

Die Hubschrauber hatten für zwei US-Fernsehsender live von einer Verfolgungsjagd der Polizei mitten in Phoenix berichtet. Dabei kollidierten die Hubschrauber und stürzten ab. Beide Hubschrauber gingen in Flammen auf.

Für die Fernsehzuschauer wurden Bilder aus dem Studio und anschließend von anderen Sendern eingespielt, so dass sie von dem Unglück selbst nicht viel mitbekamen, außer dass sich das Bild zunächst drehte bzw. schwarz wurde.


WebReporter: venomous writer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Aufnahme, Hubschrauber, Verfolgung, Verfolgungsjagd
Quelle: www.spiegel.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.07.2007 11:43 Uhr von summersunset
 
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Lange lebe der Medienvoyeurismus: Gibt´s da noch mehr zu zusagen? Zwei Hubschrauer..wahrscheinlich hatte die Polizei keinen eigenen bei der Szenerie dabei aber die Medien... hätte ja ein Unfall passieren können, den man dann natürlich auch aus der Luft hätte filmen wollen.
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28.07.2007 12:11 Uhr von - anonymous -
 
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tja dreckiger sensationsjournalismus

sind halt mal nen paar geier abgestürzt

leider wird die plage dadurch wohl kaum beendet =(
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28.07.2007 12:24 Uhr von Kingbee
 
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Anonymus: Sag mal, hast du ausser
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28.07.2007 12:42 Uhr von BitteBrigitte
 
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Mein Beileid an die Hinterbliebenen: Weil es Menschen gibt, die diese kranken Sachen sehen wollen, sind die Journalisten und Piloten gestorben. Sie taten nur ihren Job. Ändern wird sich aber nichts.
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28.07.2007 13:15 Uhr von D4v3
 
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brigitte: glaubst du was du da sagst?! die müssen doch nicht jounalist bzw pilot werden. was ein schmarrn. eigene schuld sag ich bei sowas immer. tragisch für die familien, aber trotzdem eigene dummheit
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28.07.2007 13:44 Uhr von Lonni
 
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Tja: So ist es, wenn man vor lauter Sensationsgier die Spielregeln der Fliegerei außer Acht lässt. Der Flüchtige wird sich vor lachen in die Hose gemacht haben. Amis halt…
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28.07.2007 14:28 Uhr von hady
 
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@ D4v3: "die müssen doch nicht jounalist bzw pilot werden. was ein schmarrn. eigene schuld sag ich bei sowas immer. tragisch für die familien, aber trotzdem eigene dummheit"

Genau! Und wenn ein deutscher Soldat in Afghanistan oder ein Polizist bei ner Verkehrskontrolle erschossen wird ist das auch eigene Dummheit. Der hätte ja kein Soldat bzw. Polizist werden müssen...
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28.07.2007 15:13 Uhr von EduFreak
 
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@zuckerhut: wenn irgendwas dummes zufällig in den usa passiert, müssen das irgendwelche dumme hervorheben...
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28.07.2007 15:29 Uhr von - anonymous -
 
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@zuckerhut: diese berichterstattung über verfolgungsjagden von dem zu fuß flüchtenden ladendieb bis zur großen highway-jagd ist in den usa besonders beliebt und praktiziert
ich sag nur "männlicher schwarzer etwa 6´ groß" (bowling for columbine)
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28.07.2007 15:47 Uhr von Lonni
 
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@zuckerhut: Weil Amis besonders empfängnisbereit für dummes sind.:) Da spiegelt sich ja wohl am besten in der Wahl der Präsidenten und deren Politik wieder…
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28.07.2007 15:50 Uhr von LinksGleichRechts
 
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28.07.2007 17:06 Uhr von chazy chaz
 
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Die Moderatorin: labert nur davon dass sie jetz nich genau weiß ob die polizei den jetz gefangen hat und verliert kein Wort über das was mit den Helis passiert is, dass da auf einmal n riesenlärm ist und das bild schwarz wird interessiert die kein stück Oo
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28.07.2007 17:13 Uhr von D4v3
 
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@hady: nen polizist macht zumindest was sinnvolles. quotenjournalismus ist nichts sinnvolles. und von angriffskrieg halte ich eh nix. also soldaten sind es auch selbst schuld. und die wurden ja net durch andere getötet, sondern durch ihre dummheit. wenn sich nen polizist aus versehen in den kopf schießt, ist es eigene dummheit, wenn ein anderer das macht eindeutig nicht!
da sollte man zwischen unterscheiden können
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28.07.2007 18:12 Uhr von lie
 
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Hab´ mal gehört: , dass Medien-Hubschrauber von der Polizei angefunkt werden, ob sie nicht die Luftüberwachung übernehmen könnten, weil gerade kein Polizei-Hubschrauber in Reichweite sei. Ich bin mir nicht so sicher, ob dieses Unglück allein durch die Geilheit nach der News über die Verfolgung ausgelöst wurde...
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28.07.2007 21:25 Uhr von Acryllic
 
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Sensationsgeilheit (überall): Die Sensationsgeilheit der Menschen wird immer unstillbarer. Alles muss sensationeller, härter, brutaler, lustiger, etc. werden. Es ist kein Ende in Sicht und wer verdienen will, der muss eben etwas aussergewöhnliches bringen. Aber muss das bei Nachrichten auch unbedingt sein ?

Kein Mensch ist dadurch besser informiert, dass er einer Verfolgungsjagd zusieht. Es ist immer nur die Hoffnung der blutrünstigen Zuschauer zu sehen, wie jemand verhaftet (oder wenn sie "Glück" haben erschossen) wird.

Aber nur weil die Nachfrage (durch die Anzahl verkappter Voyeure) so hoch ist, muss man doch nicht alles mitmachen.
Dann kann man ja gleich live-Übertragungen von Hinrichtungen zeigen. Ich bin mir sicher, dass es auch dort genug Zuschauer geben würde.

Es ist wirklich unglaublich, dass 4 Leute wegen so einem Schwachsinn ihr Leben lassen mussten.
Derjenige, der für den Auftrag zu dieser "Reportage" verantwortlich ist sollte gerichtlich verfolgt und zur Rechenschaft gezogen werden.

Den Piloten und Reportern keinerlei Schuld zu geben wäre allerdings auch sehr naiv.
Es war zuletzt ihre Entscheidung, ob sie es tun oder nicht. Jemand mit Gewissen hätte doch sagen müssen, dass er bei sowas nicht mitmacht.
Nicht nur wegen der Gefahr, sondern weil es zudem noch unmoralisch ist, jemanden in einer solchen Situation zu filmen (vorallem wenn derjenige jederzeit sterben könnte [Unfall, erschossen werden, etc.])

Ist es der Polizei überhaupt recht, dass man ihre Taktik im Fernsehn betrachten und nachvollziehen kann ?
Spätestens nach diesem Unfall sollte ein generelles Verbot für solche "Reportagen" ausgesprochen werden.

Der Zweck (Zuschauerquote erhöhen) heiligt eben doch nicht die Mittel ....
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29.07.2007 14:44 Uhr von D4v3
 
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ich informiere mich: und bin nicht einer der kaputten die mit der kamera hinter "prominenten" herrennen.


nur wenn ich dann lese, dass das nicht eigene schuld sein soll, muss ich nen kommetar abgeben.

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