27.07.07 13:58 Uhr
 1.476
 

Schweden gilt als Vorbild für Maßnahmen gegen die Prostitution

Deutschland, Belgien und die Niederlande haben bereits in den 90er Jahren die käufliche Liebe gesetzlich legalisiert, im Gegensatz zum EU-Mitgliedsstaat Schweden. Dieser hat den "harten" Weg eingeschlagen und die Prostitution unter Strafe gestellt.

In einem Bericht der schwedischen Zeitung "Sydsvenska Dagbladet" gibt es rund 400.000 Prostituierte in Deutschland. Davon hätten sich nur ein Prozent gegen Arbeitslosigkeit versichert. Dagegen wäre die Prostitution in Schweden sehr gering verbreitet.

Dies wird damit begründet, dass sich die Frauenbewegung bereits Ende der 70er Jahre erfolgreich für das Sexkauf-Gesetz eingesetzt hat. Rund 80 Prozent der Bevölkerung von Schweden stimmen jedoch dem Verbot der Prostitution zu.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: jsbach
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Schweden, Schwede, Vorbild, Prostitution
Quelle: europe.courrierinternational.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

"Cosmopolitan" will "Germany’s Next Topmodel"-Siegerin nicht mehr auf Cover
airberlin: Pilot und Crew wegen Tiefflug-Ehrenrunde scheinbar suspendiert
Berlin: "Krispy Kebab" schenkt Obdachlosem ein Jahr kostenlose Döner

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
27.07.2007 13:27 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Da prallen schon verschiedene Meinungen aufeinander. In der publizierten Pornografie waren gerade die nördlichen Länder wie
Dänemark oder Schweden bereits in den 60er Jahren die Vorreiter.
Die Freier dieser Frauen werden jedoch kriminalisiert und entsprechend
bestraft. Unterschiedliche Kulturen?
Kommentar ansehen
27.07.2007 14:06 Uhr von ~frost~
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Frauenbewegung: Wenn ich das schon hör..

Wo ist das Problem, wenn Männer für Sex bezahlen?
Mit der Legalisation der Prostitution haben solche Frauen auch die Chance, selbstständig zu sein. Zwangsprostitution lässt nach (auch wenn es nie verschwinden wird).

Die Frauen verdienen viel Geld, die Männer können legal und ohne jemanden zu schaden ihren Fortpflanzungstrieb ausleben.

Die einzigen die ein Problem damit haben, sind diese idiotischen Feministen. Natürlich sind sie gegen die gekaufte Liebe, denn wenn man für Sex auch bezahlen kann, wer will dann diese Bratzen nageln?
So haben halt auch hässliche Männer ne alternative ;)
Kommentar ansehen
27.07.2007 14:39 Uhr von MasterDogg
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Gleichberechtigung: Nun mag ich meinem Vorredner widersprechen, das nur die Feministinnen dagegen sind, schon gerade, wenn 80% der Bevölkerung dagegen sind. Aber eine schöne Gelegenheit, Angestaubtes nochmal neu zu beleuchten. Wie wäre es denn, wenn sich die Prostituierten in gleicher Zahl auch auf Männer verteilte? Das ist auch ein Stück skandinavisches Lebensgefühl, deswegen in Deutschland schwer nachzuvollziehen, mag noch ein paar Monate dauern, bis ich mir ein richtiges Bild davon gemacht habe.
Kommentar ansehen
27.07.2007 15:29 Uhr von goldenapple
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
"...gibt es rund 400.000 Prostituierte in Deutschland." kann das sein, dass sich knapp 0,5 % der deutschen Bevölkerung prostituiert?
Kommentar ansehen
27.07.2007 17:10 Uhr von e-woman
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@goldenapple: bei der sozialen Schieflage ist es denkbar. Vielleicht zählen aber die illegalen Prostituierten mit, als geschätzer Wert.
Kommentar ansehen
27.07.2007 20:11 Uhr von zwed120281
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
0,5 % zu wenig! es ist nicht übertrieben wenn man sagt , dass es 0,5 % der Bevölkerrung sich prostituieren! Die Dunkelziffer liegt viel höher, wie es in meisten Fällen so ist.
Kommentar ansehen
27.07.2007 20:35 Uhr von sonjasunshine
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
armes Schweden es sollte jedem Menschen selbst überlassen sein, ob er diesem Gewerbe nachgehen will oder eben nicht.

Eines der wenigen Gesetze die in Deutschland absolut ok ist.
Kommentar ansehen
27.07.2007 20:39 Uhr von MasterDogg
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
@sonjasunshine: Vielleicht ist der freie Wille genau der Grund dieses Gesetzes?
Kommentar ansehen
28.07.2007 09:27 Uhr von wombie
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Gesetz in DE voellig OK: Ich habe einige Freundinnen die als Prostituierte in DE arbeiten. Die sind alle ordnungsgemaess versichert. Durch die legalisierung haben sie Zugang zur Krankenversicherung, Rentenversicherung und so weiter. Machen die´s alle freiwillig? Ja. Gibts auch welche die das nicht freiwillig machen? Leider mehr als genug, oft Drogenabhaengige.

Nun zu behaupten dass es in Schweden kaum Prostitution gaebe ist voelliger Schwachsinn. Die gibts da genauso wie hier - nur nicht so offen.

Nebenbei: 0.5% der Bevoelkerung ist etwas deftig. Ueberlegt man sich das mal anders waere eine Prosituierte unter je 200 Menschen. So viele Kunden gibts garnet um das zu befriedigen.
Kommentar ansehen
28.07.2007 14:45 Uhr von Michelangelo45
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
völlig okay? gesetz in D völlig okay würde ich nicht sagen, aber die änderungen waren ein schritt in die richtige richtung. m.e. könnte noch mehr auf dem weg zur verbesserung der situation von prostituierten getan werden.
wer sich näher für das thema interessiert, kaufe sich das buch zur ausstellung "sexarbeit", 2005, herausgegeben von Elisabeth von Dücker.
ich zitiere einen Aufsatz aus dem Buch, verfasst von Michaela Freund-Widder und Beate Leopold:
"Wieviele Frauen in Deutschland der Prostitution nachgehen, weiss man nicht.Häufig ist von 400 000 Prostituierten die Rede. In der wissenschaftlichen Literatur schwanken die Angaben zwischen 50 000 und 200 000."
für mich verletzt ein verbot der prostitution das recht eines menschen auf sexuelle selbstbestimmung, abgeleitet aus dem recht auf freie entfaltung der persönlichkeit, bei uns grundgesetzlich garantiert. eingeschränkt werden kann dieses recht hierzulande nur, soweit es die rechte eines anderen verletzt und das ist hier offensichtlich nicht der fall.
die situation in schweden kommt mir ziemlich absurd vor. dass sie angeblich 80% der schweden für richtig halten, wundert mich nicht. die haben dort auch eine starke reglementierung des alkoholverkaufs ( staaliches verkaufsmonopol, irrsinnspreise) . offensichtlich ist die mehrheit dafür. dann schau dir die lieben schweden mal auf der fähre oder im ausland an, wie sie sich die birnen zuknallen. alles heuchler.
die quelle redet von vergleichsweise weniger prostituierten durch das dortige gesetz und davon, dass die prostitution aus dem strassenbild verschwunden ist.
logisch, wenns verboten ist. aber mit sicherheit geht es dann eben in häuser/wohnungen weiter. man sieht nichts mehr und dem heuchler ist genüge getan.
Kommentar ansehen
30.07.2007 17:20 Uhr von vst
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
in schweden gibt es (prozentual gesehen) so viele prostituierte wie in deutschland.
es ist für den freier nur gefährlicher.
Kommentar ansehen
15.11.2007 21:58 Uhr von Newsgoose
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Dummes Schweden: Statt Prostitutionsverbot müsste man den Politikern,die dieses Gesetz ´99 rausgehauen haben,Regierungsverbot erteilen!

Refresh |<-- <-   1-12/12   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Offizieller Titel zur "Star Wars"-Auskopplung über Han Solo enthüllt
München: Mann will mit 6,52 Promille nur "eine Maß" Bier getrunken haben
BGH-Urteil: Quadratisches Patent gehört "Ritter Sport"


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?