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Baden-Württemberg: 5.000 Junglehrer ohne Job

Zum Beginn der diesjährigen Sommerferien in Baden-Württemberg stehen jetzt 5.000 Junglehrer ohne Job da, das meldete die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) bereits vor zwei Tagen.

Insgesamt haben 8.000 Junglehrer ihre Ausbildung abgeschlossen, allerdings haben lediglich 3.000 von ihnen einen Arbeitsplatz erhalten, so die GEW. Alle anderen sind jetzt arbeitslos und müssen beim Arbeitsamt vorstellig werden.

Die jetzt arbeitslosen Lehrer sind nach Ansicht der Gewerkschaft "gut ausgebildete, junge und engagierte Lehrer". Genau solches Lehrpersonal fehlt, zumal die Unterrichtsversorgung stark nachlässt und zuviele Schüler in einer Klasse sind.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Job, Baden-Württemberg, Baden
Quelle: www.stuttgarter-nachrichten.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.07.2007 10:36 Uhr von real.stro
 
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Was denn nun? Kompensation des Lehrermangels durch Quereinsteiger und gleichzeitig 3000 Frischlinge arbeitslos....? Hier wird doch wieder mit langen Stangen im Nebel gestochert. Man kann wirklich nur noch sehen, dass man mit dem eigenen Arsch an die Wand kommt. Die Entscheidungsbasis unserer Entscheidungsträger scheint wohl irgendwo zwischen "Es wird gemacht was ich sage" und "Wünsch die was" zu liegen.
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27.07.2007 10:38 Uhr von urxl
 
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@real.stro: Vor dem Kommentieren nachdenken: Lehrermangel gibt es in den Fächern Musik, Physik, evtl. Kunst oder auch Chemie. Viel zu viele Lehrer gibt es für Deutsch, Erdkunde, Geschichte, die Laberfächer eben.
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27.07.2007 10:46 Uhr von real.stro
 
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@urxl: Na du bist ja wohl ein Schnelldenker, bei der kurzen Antwort. Wenn das so ist, wie Du schreis, verrat mir doch mal warum dann "solche" und nicht "solche" ausgebildet werden. Um dann 5000 (es sind 5000 nicht 3000 wie ich fälschlicherweise schrieb) Jobsuchende zu haben, welche letztendlich alles für alles machen nur um nicht HIV zu bekommen? Oder fehlt da irgendwie ein "Wollen"?
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27.07.2007 11:08 Uhr von summersunset
 
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*lol* real.stro: "verrat mir doch mal warum dann "solche" und nicht "solche" ausgebildet werden."

Das läuft nicht wie bei C&C; "So ich brauche jetzt zehn Bazooka Leute *klick klick* vier mit Flammenwerfern *klick klick*"

Die angehenden Lehrer/Studenten studieren was sie wollen, das ist auch ihr gutes Recht. Vielen ist klar das sie mit der Kombi Deutsch/Sport nicht sonderlich viel machen können aber es ist doch so schön einfach...
Wenn jemand Musik und Reli studiert oder Physik und Spanisch zum Beispiel, wird er fast immer einen Job bekommen. Nur setzt das ja eine gewisse Begabung vorraus. Die Fächer Deutsch, Sport, Geschichte, Erdkunde o.ä. lassen sich auch ohne großes fachspezifisches Können studieren.

Daher hat urxl schon recht.
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27.07.2007 11:11 Uhr von suiweb
 
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@ real.stro: "verrat mir doch mal warum dann "solche" und nicht "solche" ausgebildet werden."

ääähmmm... "solche" werden ebenso wie "solche" ausgebildet... nur.... wer soll bitteschön wem vorschreiben, was er oder sie zu studieren hat? Die 3.000 die sich angeblich für das "richtige" Studiengang entschieden haben, haben eine Stelle!
- Oder; ich habe nicht verstanden was du damit meinst...

"Um dann 5000 Jobsuchende zu haben, welche letztendlich alles für alles machen nur um nicht HIV zu bekommen? Oder fehlt da irgendwie ein "Wollen"? "

Was? HIV? what? was meinst du? was willst du?
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27.07.2007 12:10 Uhr von real.stro
 
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@ suiweb: Hartz IV -> kurz HIV ok?

Im übrigen kann in einem System, dass funktionieren soll, nicht jeder machen was er will! Das gilt wohl für alle Bereiche des Lebens. Oder sieht das einer anders? Es muss zwangläufig Regeln geben und die werden/müssen von jemanden aufgestellt und kontrolliert/durchgesetzt werden. Was spricht dagegen, die Ausbildung von Lehrkräften den tatsächlichen Bedürfnissen der Gesellschaft anzupassen? Das Recht auf Selbstbestimmung? Nun, wenn man die irgendwann essen kann.....
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27.07.2007 12:43 Uhr von immerhin_millionär
 
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privatschulen! unglaublich, daß es noch so viele eltern gibt, die ihre kinder auf öffentliche schulen schicken, damit sie da langsam aber sicher verblöden!!
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27.07.2007 13:10 Uhr von kaetzchen2
 
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@ real.stro: klar ist es denkbar, auf Fächerkombinationen wie Deutsch / Englisch oder Englisch / Französisch einen Numerus Klausus zu setzen und so die Anzahl der "überflüssigen" Studenten zu reduzieren.
Aber trotzdem haben wir dann immer noch nicht genug Lehrer für Religion, Mathe, Physik und Chemie. Nur kannst du niemanden zwingen, Mathe oder so zu studieren. Erstens kommt dann jemand bei raus, der das Studium nicht schafft. Zweite Möglichkeit, damit diese Kandidaten es schaffen, müßte man die Examensanforderungen senken. Ergebnis: unqualifizierte Lehrer. Drittens, in keinem Land der Welt wird sowas gemacht, in den demokratishcen Staaten wegen der Persönlichkeitsrechte und in den nichtdemokratischen, weil sie keine unqualifizierten Arbeitskräfte wollen.
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27.07.2007 14:40 Uhr von summersunset
 
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null Ahnung der real.stro: Ich kann kätzchen nur recht geben.

Was bringt es, wenn jemand unmusikalisches Musik auf Lehramt studieren soll oder jemand der kein interesse hat Chemie....

Die einzige Möglichkeit wäre es, wenn das Lehramt wieder attraktiver wird. Sprich, Leute sich entscheiden statt Chemie oder Chemie auf Lehramt zu studieren.
Nur wird das nicht gehen, wenn alle schreien, dass die Schüler verzogen sind, die Lehrer faul und sowieso alles gekürzt wird. Dann gehe ich auch lieber in die freie Wirtschaft. Da wird man als Chemiker wenigstens nicht pauschal beschimpft ;-)
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28.07.2007 20:46 Uhr von jsbach
 
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Man liest immer: von Lehrermangel und dann diese News. Gut, dass nicht jeder zu einer bestimten Studienrichtung gezwungen werden kann liegt auf der Hand. Aber dass sollten die Studenden .......... vorher wissen.
Geht leider nicht...
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30.07.2007 17:38 Uhr von vst
 
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ach jungs und mädls :-): es liegt nicht daran, dass die damen und herren studenten zu blöd wären was zu studieren was man braucht.

es liegt daran, dass b-w einen ministerpräsidenten namens öttinger und einen kultusminister namens raus hat.
zwei flachpfeifen allererster ordnung.

die beiden sind das schlimmste was unseren schülern in b-w hat passieren können.

erst hieß es, auch wenn die zahl der schüler zurückgeht, die zahl der lehrer bleibt gleich. damit die lieben schüler das nächste mal wissen wohin mama pisa geräumt hat.
dann werden trotz lehrerabgängen keine nachgelegt, weil ja die schülerzahlen gesunken sind.
dann werden halblebige hauptschulprojekte finanziert, natürlich ohne lehrer.
und wenn sich hundert hauptschulrektoren der schulen in b-w beschweren, nimmt ein herr rau natürlich keine notiz von den beschwerden.
und erst wenn die 100 ihre beschwerden öffentlich machen werden sie zu herrn rau vorgelassen. aber nicht um angehört zu werden, sondern um ihren anschiss zu kassieren.

man sollte diese beiden völlig inkompetenten idioten in ein loch stecken und dann von den 100 rektoren zuscheißen lassen.

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