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"Schutz vor brauner Pest" - Brandenburgs CDU-Chef Junghanns lobte 1989 die Mauer

Ulrich Junghanns, seines Zeichens Landesvorsitzender der Brandenburger CDU, muss sich nun mit Rücktrittsforderungen aus den Reihen der Jungen Union auseinandersetzen. Ursächlich hierfür ist ein von ihm verfasster Zeitungsartikel im "Bauernecho".

"Was die Mauer betrifft, so lassen wir uns nicht deren Schutzfunktion ausreden - ganz einfach, weil wir den Schutz spüren vor all dem, was hinter der Mauer jetzt an brauner Pest wuchert."

Junghanns war zu dieser Zeit, im Juli 1989, Berliner Vorsitzender der DDR-Bauernpartei. Das Umfeld des Politikers äußerte Unverständnis über den erneuten "Angriff auf den Landesvorsitzenden", da die Vorwürfe schon im Januar publik wurden.


WebReporter: Uli Radtke
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Chef, CDU, Brand, Schutz, Brandenburg, Mauer, Pest
Quelle: www.morgenpost.de

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39 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.07.2007 11:24 Uhr von Uli Radtke
 
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Fassen wir zusammen: Ein karrieregeiler Junghanns verkennt im Jahre 1989 die Zeichen der Zeit, und stellt sich -wahrscheinlich gegen seine eigene Überzeugung- hinter seinen Staat DDR und verteidigt die Mauer.
Im Januar 2007 nehmen führende CDU-Politiker den zitierten Zeitungsartikel, der sie anzunehmenderweise schockiert haben dürfte, zur Kenntniss, unternehmen nichts, und reden ein halbes Jahr später von "Ollen Kamellen".
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26.07.2007 11:42 Uhr von LongDong
 
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Mauer wieder aufbauen!!!! Dann ist er zufrieden und wir auch, zumindest ich.
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26.07.2007 11:45 Uhr von Troll-Collect
 
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Die Union sollte mal mit ihrer SED-Vergangenheit: aufräumen. Immerhin hat sie gierig einige Blockparteien assimiliert. In Union und FDP werden mehr Ex-DDR-Systemtreue beherbergt, als bei der Linkspartei.
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26.07.2007 11:50 Uhr von universum22
 
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Ewig gestrige hie rbei Shortnews ?! Die Mauer ist futsch und bleibt Futsch.

Es ist zusammen was zusammen gehört, also Stop die blöden

"Mauer wieder aufbauen" Kommentare.
Wenns Euch nicht gefällt im Ausland soll es auch schön sein. Ich Empfehle dann Korea die haben noch ne Mauer und der Norden ist wirklich froh wenn Leute kommen um Dauerhaft zu bleiben.
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26.07.2007 11:53 Uhr von Nihilist1982
 
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Junghanns hat Recht! :o)

*ironieon*

Als die Mauer fiel waren doch URplötzlich viele auf einmal braun, *g* NPD & DVU hat wo ihre Sitze? Damit wärs doch erwiesen, mit Mauer gäb es keine Rechten in DDR.

*Ironieoff* ^^
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26.07.2007 12:43 Uhr von memo81
 
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Ohne Scheiß: Würde es keinen einzigen Ausländer in Deutschland geben, würden sich die Wessis mit den Ossis bekriegen, Hauptsache ein "Wir-" und ein "Ihr-Gefühl" schaffen und ständig was zum Nörgeln raussuchen.

Ist echt abartig wie manche Menschen auf brechen und biegen andere diskriminieren wollen, sogar die eigenen Landsmänner.
"Ihr aus dem Osten und wir aus dem Westen..." so ein quatsch, viele hatten Verwandte auf der "anderen Seite" damals und wären vielleicht selbst "Ossis" wenn sie früher etwas Pech gehabt hätten.
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26.07.2007 12:43 Uhr von gadrecs
 
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@universum: Hey halt stop ...

KEIN normaler Bürger der BRD wurde 1990 gefragt ob er will, dass die DDR und die BRD wieder vereinigt werden. Es gab keine Wahl. Keinen Volksentscheid. Nichts. Woher hatt die Politik die Information das dieser einschneidende Vorgang WILLE DES VOLKES (und zwar des ganzen !) war ?
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26.07.2007 12:50 Uhr von Cenor_de
 
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@gadrecs: Richtig. Aber passiert ist passiert.

Die DDR Vergangenheit wird nicht aufgearbeitet, weil alle Parteien im Bundestag (bis auf die Grünen, die sich mit der DDR Oposition vereinigt haben) systemtreue Blockparteigänger assimiliert haben.
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26.07.2007 13:35 Uhr von Athlon-Fanatic
 
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@All: Wie geht ihr denn alle ab?Volksendscheid zur Wiedervereinigung sagma alle noch ganz richtig?Deutschland ist Deutschland die BRD genauso wie die DDR waren eh nur Satelitenstaaten mit na pseudodemokratie nur das die in der DDR wusten das es keine Demokratie gab ;).Die Wiedervereinigung war der einzigs logische Schritt!Das nach 50 Jahren natürlich unterschiede vorallem in der Wirtschaft und Infrastruktur bestehen ist doch kein Wunder.Denkt doch nicht immer in so kleinen phasen.In 100 Jahren interessierts eh keinen mehr ob West oder Ost.Dann ist das einfach nur Geschichte.Deutschland gehört nicht getrennt!
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26.07.2007 14:43 Uhr von universum22
 
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Athlon Fanatic hats geschnallt! Ihr seit alle "Kalter Krieg" Verseucht.

:P

Vor 1945 gab es das Wessi oder Ossi denken garnicht.
Aber wie Athlon es schon sagte, Ihr "kalter Krieg" Dinos werden aussterben. ^^
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26.07.2007 15:10 Uhr von Cenor_de
 
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lol: Ja die Nation und die Nationalen. Alle Grenzen sind die Folge imperialistischer Auseinandersetzungen, wenn Ihr mal in den Flieger steigt, werdet Ihr sehen, daß auf dem Boden garkeine Linien gemalt sind.

Die Menschen die deutsche Dialekte sprechen haben von jeher in verschiedenen Staaten gelebt und unterschiedliche kulturelle Traditionen gepflegt.

Die DDR und die BRD wurden nicht "Wieder" sondern lediglich vereinigt. Und jeder Dritte in beiden Ländern fand das keine gute Idee. Was es ja auch nicht war.

Aber Schwamm drüber. Ich halte eine Sezzession durchaus für wünschenswert, und zwar an allen Grenzen die verschiedene Kulturräume innerhalb des allierten Kunstproduktes Deutschland trennen.
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26.07.2007 15:16 Uhr von mad_justice
 
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mit brauner Pest: waren wir alle im Westen gemeint.Dabei haben wir das
rechte Pack erst seit dem Mauerfall.Ohne Mauerfall würde
heute keiner über die NPD reden.Neo-Nazis kommen nun
mal aus dem Osten.
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26.07.2007 15:25 Uhr von Athlon-Fanatic
 
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@all: Also Rechtsextreme kommen alle nur aus dem Osten ja?

Was das fürn blödsinn.Vieleicht die Glatzen/Pöpler aber die ganzen "Führer" und finanzies kommen alle aus dem Westen und sind sogar reiche (von Anwälte bis Ärzte).Rechte sind nicht nur die die das lautstark rausbrüllen/prügeln.
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26.07.2007 15:26 Uhr von Athlon-Fanatic
 
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@all zusatz: Zusatz

Die sind doch nach der Wende wie die Heuschrecken in den Osten eingefallen um hier die Rechten Parteien und allg. rechte Szene aufzubauen.
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26.07.2007 20:40 Uhr von mad_justice
 
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Athlon-Fanatic: Wenn die Leute,die du beschreibst,hier im Westen bis zum
Mauerfall ihr Unwesen getrieben hätten,hätte sich bestimmt längst eine Gelegenheit gefunden,die NPD zu verbieten.
Die ist aber nach dem Mauerfall erstarkt.
Als im Westen die ersten Punks auftauchten,haben In Ost-
Berlin die ersten Neo-Nazis doch einen Jugendclub und
eine Kirche kurz und klein hau´n
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26.07.2007 20:46 Uhr von ciaoextra
 
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LongDong: Kannst auch gerne nach Korea auswandern. Statt Ost und West, gibt es dort Nord und Süd - das Regime ist aber das Gleiche. Wirst Dich dort bestimmt pudelwohl fühlen..
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26.07.2007 23:18 Uhr von Bibip
 
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Der Mann hat ein eigenartiges Geschischtsverständnis. Außerdem ist er realitätsfremd.
So einer sollte seinen Politikerberuf aufgeben.
Bibibp
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26.07.2007 23:53 Uhr von need.more.brain
 
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Beitrag: Wen scherts, was einer vor 20 Jahren gesagt hat, wenn er nur geredet aber nicht so gehandelt hat?

Das ist nur ein weiterer von vielen Wendehälsen in der Politik, die ihr Fähnchen immer hübsch in den Wind halten - also nix besonderes!
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27.07.2007 11:00 Uhr von tutnix
 
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@mad_justice: komisch, die npd sass in den 60ziger jahren in mehreren landesparlamenten, aber erst nach der maueröffnung gabs im westen wieder nazis? wie erklärst du dir das? :P
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27.07.2007 11:05 Uhr von Falkone
 
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Zu DDR-Zeiten gabs hier keinen "Braunen": Die hätten die so schnell weggesteckt und für Jahre mit Rotlicht bestrahlt....
Die wären dann vermutlich die besten "Genossen" geworden. ;-)

Übrigens: Wer hier von zusammengehören redet, der sollte sich doch dafür einsetzen, das es kein Ost-West-Denken mehr gibt.
Angefangen bei den Löhnen/Renten etc.

Dort benutzt man dann gern das Scheinargument "Kaufkraft". (keine weiteren Ausführungen)

Lasst Euch sagen: Wenn alle Pendler aus den neuen Bundesländern nicht mehr auf Arbeit "pendeln" würden, dann wäre die deutsche Wirtschaft schon längst zusammengebrochen.

Die, die hier hüben Arbeit haben, die arbeiten für weniger Geld mehr, als Arbeitnehmer als den "Alten Bundesländern". Die lehnen sich viel eher mal zurück.

Ganz besonders merkt man das im Dienstleistungssektor, wenn man Freitag nach 15.00 Uhr noch jemand telefonisch erreichen will. Die sind alle schon im Wochenende....

Aber Ausnahmen gibts überall.
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27.07.2007 11:50 Uhr von ernibert
 
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@Falkone: ich lach dich mal aus
"Zu DDR-Zeiten gabs hier keinen "Braunen"

scheitelträger-faschos sagt dir nix wa? so ein unsinn....zionskirche sagt dir auch nix wa????
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27.07.2007 12:24 Uhr von Schwertträger
 
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@cenor_de: "Und jeder dritte...": "Und jeder Dritte in beiden Ländern fand das keine gute Idee. Was es ja auch nicht war."

Nur jeder Dritte war dagegen in Ost und West?
DAS nenne ich ja mal eine satte Mehrheit FÜR eine Vereinigung.
Da wäre der von Euch geforderte Volksentscheid ja mit Fanfarenstoss angenommen worden!
*lol*


Und eine schlechte Idee war das Ganze wohl einzig aus finanzieller Sicht, weil wir uns ein wenig verhoben haben und das Ganze zu einer Zeit kam, wo die Globalisierung sowieso schon Schwierigkeiten verursachte.
Wäre die Vereinigung bereits 1965 geschehen, hätte die ganze Geschichte wirtschaftlich ganz anders ausgesehen.

Aussenpolitisch war´s jedenfalls eine gute Idee.
Und auch europäisch würde ich sagen, war´s ein sinnvoller Schritt.

Alles, was an Schieflage entstand und entsteht, ist einzig Folge falschen Umgangs mit den neuen Realitäten.
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27.07.2007 12:29 Uhr von Davor
 
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cenor: 1. hi - welcome back :)

2. die Grünen konnten auch schlecht in irgendeine Blockpartei gepresst werden wenn sie erst als politische Strömung in den 80er Jahren entstanden sind

D. h. dies ist kein Qualitätsmerkmal sondern ausschließlich eine Frage der zeitlichen Abfolgen - die Grünen hatten trotzdem keine Skrupel einem völkerrechtswidrigen (oder zu allerallermindest höchst zweifelhaften!) Angriffskrieg mitzuverantworten - damit hat sich das friedliche Gewissen gleichermaßen zertrümmert wie das soziale - thx HartzIV

Erst mal an der Macht waren die Grünen genauso bereit eigene ideologische Positionen zu opfern wie jede andere Partei auch.
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27.07.2007 12:50 Uhr von Schwertträger
 
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Zur News an sich: Lächerlich, sich nach so langer Zeit über einzelne Sätze aufzuregen.
Man sollte die Taten seit(!) jener Zeit betrachten und auf der Basis dann zu einem Urteil kommen.
Der Rest ist schlicht unsinnig.
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27.07.2007 16:17 Uhr von polemikado
 
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ich muss milano zustimmen, die DDR: war ein totalitäres Regime, und doch ist der Rückblick vieler Deutscher auf diese Zeit geradezu nostalgisch (die "gute alte Zeit"). Dort konnte man genauso verfolgt werden wie im Nationalsozialismus, und daher kann ich verstehen, wenn ein Politiker aus Anpassungswillen (man könnte es auch als Feigheit und Kollaboration bezeichnen) die Propaganda der totalitären Führung aufnimmt und weitergibt. Somit finde ich es verständlich. Hätte er es dagegen lange nach dem Fall der Mauer und dem Zusammenbruch der UdSSR gesagt, könnte man davon ausgehen, dass er es auch so meint.

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