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Libyen erhält von Frankreich Unterstützung beim Bau eines Atomkraftwerks

Die beiden Länder Libyen und Frankreich haben vereinbart, bei der Nutzung der Kernenergie für friedliche Zwecke zusammenzuarbeiten. Erstes gemeinsames Projekt ist der Bau eines Atommeilers in Libyen.

Die gewonnene Energie soll zur Meerwasserentsalzung genutzt werden. Zurzeit weilt der französische Präsident Sarkozy in dem nordafrikanischen Land. Sarkozy hat zudem seine Unterstützung zugesagt, Libyen in die politische Gemeinschaft zu verhelfen.

Weitere Zusammenarbeit wurde in den Bereichen Rüstung, sowie Bildung und Forschung vereinbart.


WebReporter: AMIO
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Frankreich, Libyen, Bau, Unterstützung, Atomkraftwerk, Atomkraft
Quelle: www.welt.de

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26.07.2007 09:36 Uhr von usambara
 
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einem guten Diktator mit terroristischer Vergangenheit wird ein Atomreaktor
geschenkt, während der Westen dem sich nicht
unterwerfenden Iran mit Krieg droht.
Das ist die Politik, die Al Qaida stark gemacht hat.
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26.07.2007 09:45 Uhr von Elvy
 
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Aha: daher weht der Wind in Sachen "Krankenschwestern". Frankreich will vermeiden, dass sich Gaddhafi zu sehr an die USA lehnt. Der alte Konkurrenzkampf zwischen Frankreich und den USA beginnt also erneut, denn Libyen ist auch ein Ölland.

Ich bin sehr gespannt, wie sich dies entwickelt ... ich glaube aber kaum, dass Frankreich hier als strahlender Gewinner herausgeht, denn dazu ist Europa zu schwach und Gaddhafi weiß dies sehr genau. Auch er würde sich niemals auf die Europäer verlassen.
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26.07.2007 19:37 Uhr von Bleifuss88
 
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So macht mans halt: Der libysche Präsident hats halt richtig gemacht. Aufhören mit Schurkenstaat, dem Westen Unterstützung zusagen, und schon kommt die hilfe. Kann der Iran doch genauso machen.
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26.07.2007 20:05 Uhr von stellung69
 
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Ach nee Zuerst hieß es, für die Ausreise der Krankenschwester sei nix bezahlt worden, aber plötzlich bekommt Libyen solche Unterstützung...?
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26.07.2007 20:14 Uhr von christi244
 
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Elvy, Blei: Jepp Elvy, ich hatte mich nämlich schon ernsthaft gefragt, wieso Gaddhafi diese Leute nach Hause entliess. Er hat ein neues Spielzeug gefunden, nämlich das A-Werk. Vor allem ich fand keine Antwort. Jetzt wird mir sehr viel klar. Gaddhafi pokert zwischen den USA und der EU.

Einerseits dieses Atom-Kraftwerk, andererseits das libysche Öl zurück in amerikanischen Händen. Und zum dritten fällt mir gerade ein, das Libyen als Auffanglager Europas für den Run aus Schwarzafrika in Richtung Europa gedacht ist.

Dies würde dann auch die engere Anbindung an die EU erklären ... klar ... . Libyen könnte unten im Tschad schon abschotten ... aber ... ob das dann so hinhaut, wie diese Deppen sich das vorstellen, das wage ich dann doch zu bezweifeln, denn die Libyer lieben ihren Big Mudhir nicht, was in sich bedeuten würde, die EU muss Gaddhafi ganz gewaltig entgegenkommen, damit dieser seine Libyer überzeugen kann, was eh relativ schwierig sein wird.

Die weitere Frage wird dann nämlich sein, wie Tunesien, Marokko und Algerien auf den Sonderstatus Libyens reagieren werden. Immerhin liegen sie auch am Mittelmeer und sehr nahe an Europa. Theoretisch müsste nämlich ganz Nordafrika in diesen Sonderstatus mit einbezogen werden, um effizient zu werden.

Ich kann mir Big Mudhir gerade richtig lebhaft vorstellen, bei einem Gläschen Malt in irgendeinem seiner Zelte irgendwo in der Wüste oder gar im Rondell in Tripoli, sich vor Schmunzeln biegend, wie er die Europäer einmal mehr gearscht hat.

@Blei
Der Unterschied zwischen Libyen und dem Iran ist der, dass die Iraner diese Geschichte mit Ernsthaftigkeit betreiben, während derlei Sachen für Gaddhafi lediglich neue Spielzeuge sind. Die mögen das Ding noch mit allem Komfort und Zurück hochziehen ... irgendwann nach Fertigstellung jedoch wird die Anlage zum Abenteuerspielplatz und verkommt. Sieh Dir sämtliche Projekte dieser Art bis heute an dort unten: Wartung und Ausbau mangelhaft, dies gilt für die riesige Wasseranlage, die er einmal beginnen liess bis hin zum Stahlwerk in Misurata oder auch die militärischen Geschichten.

Dass die Ölförderung nicht verkam lag daran, dass hier das Geld für seine Spielzeuge verdient wird. Nachdem die USA Libyen zwar verlassen mussten, gingen die Firmen, nicht aber die Mitarbeiter. Aus US-Amerikanern wurden ganz plötzlich Canadier.
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26.07.2007 20:25 Uhr von christi244
 
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Und gerade lese ich diesen Satz aus dem Artikel:

>Sarkozy hat zudem seine Unterstützung zugesagt, Libyen in die politische Gemeinschaft zu verhelfen.<

Ob Sarkozy hier nicht den Mund etwas zu voll nimmt ... er könnte vom Mudhir beim Wort genommen werden ... und dann hat er ein Problem. Ich denke mal, auch Gaddhafi hat wahrgenommen, welche Pleiten Frankreich bis dato erlitten hat, nämlich als erstes mit der Hilfe an Khomeini im Iran und danach letztlich über seine Pleite der Ölverträge mit Saddam Hussein, die über Nacht wertlos wurden. Gaddhafi dürfte der nächste Reinfall der Franzosen werden.

Wie darf ich diesen Satz verstehen? Lybia in die EU? Ich denke nämlich mal, sowas ist in Gaddhafis Hinterkopf, irgendwie. Mit anderen Worten also, der Maghreb wird noch sehr lange sehr durchlässig sein für die Migration aus Schwarzafrika in Richtung Europa. ;-)

Hey Leutchen, die Libyer sind samt und sonders sunnitische Muslime!!!!

*Kopfschüttel*
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26.07.2007 20:37 Uhr von christi244
 
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zu Dir Blei: Bitte mach Dich frei von dem Gedanken, dass Libyen ein unterentwickelter Dritte-Welt-Staat ist. Libyen ist ein sehr reiches Land. Im Grunde benötigt das Land keinerlei Hilfe von außen und hat schon so manches Embargo erfolgreich überstanden. Es gibt nur 3 Mio Libyer und die leben vom Öl recht gut.

Wenn die Libyer schlecht verdienen, so liegt das mitnichten an "keine Kohle", sondern einzig daran, dass Gaddhafi seine Libyer in Sachen Import-Lizenzen sehr knapp hält. Libyer sind in erster Linie Bauern und Kaufleute.

Ich sage nicht, dass es in Libyen keine Armut gibt. Die gibt es schon, aber davon sind Libyer selber nicht sehr betroffen, sondern die sich im Lande befindlichen ausländischen Arbeitskräfte aus dem Maghreb, dem Tschad und dem Sudan.
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26.07.2007 20:52 Uhr von Elvy
 
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Christi: Die Nachricht macht Dir Spass, eh?

Auch ich habe schallend gelacht, als ich das las!

Der große Chef war und ist mit allen Wassern gewaschen. Und der größte Spass wird der sein, dass Europa in Vorleistung treten muss, bis der große Chef auch nur einen Finger rührt. Ich meine, dies hätte er auch schon angekündigt vor einiger Zeit als Schily drüben war, um mit ihm die Migrationsmöglichkeiten der Schwarzafrikaner durch Libyen nach Europa zu besprechen. Wenn ich mich nicht ganz täusche, so liess er damals verlauten, mal sehen.

Ob jetzt die EU gemeint war, weiß ich nicht, kann mir aber auch vorstellen, dass Gaddhafi dieses Ziel vor Augen hat. Immerhin liegt Israel auch nicht gerade in Europa ... es sei denn das große Erdbeben ist gekommen über Nacht und hat das Land an Europa angefügt.

Ansonsten kann ich Dir nur beipflichten, die Bulgarinnen sind zwar jetzt zu Hause, aber die Rechnung wird mit Sicherheit noch präsentiert werden, besonders, wenn es jetzt noch spezielle Wünsche der Europäer gibt.

Aber, Du weißt selber, die Uhren gehen drüben anders und mir fällt dabei eigentlich nur ein Satz ein, den wir immer zu hören bekamen, wenn es etwas nicht gab: in sha allah bukra or in 15 days ... ;-) und shwoya shwoya. Dies wird Europa noch lernen müssen.
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26.07.2007 21:10 Uhr von christi244
 
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Jepp Ely: Ich dachte, ich bin im falschen Märchen, als ich diesen Artikel las.

Regieren in Europa nur noch Idioten? Mir scheint es so!

An Schilys Besuch - der war mir entfallen, bis Du ihn jetzt wieder erwähnt hast - richtig, das Ergebnis war in der Tat: Abwarten und Tee trinken! ;-)

Auch habe ich damals nicht schlecht gestaunt, als Big Mudhir den Amis so sang- und klanglos die Öl-Geschichten wieder in die Hand drückte ... klar ... so hat er keine Unkosten mehr für Wartung und gewinnt eigentlich nur. Und nur darum ging es im Prinzip, zumal er sich sagte, dass er sich gegen die USA ohnedies nicht wehren könnte, denn ob seine Libyer ihr Leben für ihn gegeben hätten, das wage ich dann doch sehr in Zweifel zu ziehen. Und nach Übergabe der Ölfelder gab es plötzlich auch keine schmutzigen Waffen mehr im Lande.

Seine eigene Armee läßt er eh nur in einer Distanz von 3 km an sich heran. Die einzigen Libyer, die nah an ihn herankommen, ist nach wie vor seine Bodyguard, die aus weiblichen Soldaten besteht und der er blind vertrauen kann. Ich weiß nicht, ob er noch immer philippinische Söldner zwischen sich und seiner Armee stehen hat.

Und jetzt Sarkozy ... ich lach mich wirklich schlapp. Zurückführen in die politische Gemeinschaft ... der Typ hat noch gar nicht gemerkt, dass Gaddhafi über ie USA längst wieder drin ist. Hallo wach Europa!!!

Aber Libyen in die EU ... jepp ... hat was! ;-)
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26.07.2007 21:17 Uhr von christi244
 
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Stellung: Was hast Du denn gedacht? Glaubst Du ernsthaft Gaddhafi liesse sich verarschen? Glasperlen und so? Die Tour kennt der bestens selber.

Sei mal sicher, da sind noch ganz andere Zusagen gemacht worden. Die Bulgarinnen waren nur Zucker für*s europäische Volk und sonst gar nichts bzw. eine teure Zugabe. Allein die freizukriegen war schon teuer. Aber sie waren mitnichten der Hauptgrund für die Trips.

Oder glaubst Du ernsthaft, dass die nen A-Werk zusagen für ein paar europäische Häftlinge, die ausgeliefert werden? Also ich bitte Dich.
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26.07.2007 21:21 Uhr von Bleifuss88
 
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chri: Also da hast du jetzt ein bisschen viel in die "Hilfe" reininterpretiert. Ich hab doch nirgends gesagt, dass Libyen ein 3. Welt Land ist.

Und auch wenn da vielleicht Unterschiede bei Libyen und Iran liegen - die Möglichkeit der Kooperation steht dem Iran trotz allem offen. Sich von der Liste der schurkenstaaten streichen zu lassen ist nun wirklich keine übermäßige Herausforderung. Man muss halt nur den Mut dazu haben, vom Konfrontationskurs abzuweichen. Libyen hat doch bislang keine Nachteile von der Kooperation.
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26.07.2007 21:52 Uhr von christi244
 
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Blei: Nein, hab ich auch nicht so gemeint. Es kam bei mir nur so an, weil ich nicht weiß, wie gut Du das Land kennst und welche Vorstellungen Du davon hast.

Mir war es wichtig, klarzustellen, dass Libyen im Grunde ähnlich reich ist wie Saudi und sich hinter Saudi oder den Emiraten nicht verstecken muss. Libyen ist kein Hilfeempfänger, sondern eher ein "Hilfegeber" von seinen finanziellen Möglichkeiten her. D.h. das Land ist mitnichten auf irgendwen angewiesen und kann sich bestens selbst versorgen, was es in der Vergangenheit auch bewiesen und getan hat. Embargo hin, Embargo her. Das Embargo war letztlich im Grunde nur hinderlich für das im Land tätige Montagepersonal, das entweder mit der Fähre nach Malta musste, um einen Flieger zu kriegen oder aber über die Grenze nach Djerba bzw. nach Ägypten. Die Libyer selber hat es wenig gejuckt, weil dennoch auf dem Markt alles vorhanden war, was benötigt wurde.

Es besteht ein riesiger Unterschied zwischen Libyen und dem Iran. Schon einmal mental. Die Libyer an sich sind brave Bauern und Händler, die entlang der Mittelmeerküste von oben Tripoli bis runter nach Benghazi am Meer leben. Der Staat Libyen existiert im Grunde erst seit der Machtübernahme Gaddhafis, der nämlich beschloss, einen eigenständigen Staat zu wollen mit Hauptstadt und Einwohnern. Damals wurde jeder Bedu, der nicht bei drei auf den Bäumen war, auf den Lastwagen gepackt und in die Städte verfrachtet, samt Kamel, Schaf, Ziege und Huhn. Die DDR hatte damals in Tripoli Plattenbauten erstellt, in die diese Leute verbracht wurden. Eben ganz normale Wohnungen. Jetzt stell Dir Bedus, die nur die Zelte kannten jetzt in diesen Wohnungen vor ... . Ahnst Du, was ich sagen will! Selbst Gaddhafi entstammt noch den Zelten der großen Sirte.

Der Iran hingegen ist eine gewachsene Nation und schon sehr alt. Eine Nation, deren Ursprung bei weitem nicht mit den Pahlevis begann und hat eine große Geschichte, die Libyen nicht vorweisen kann.

Du hast recht, dass Iran einlenken könnte ... und ich glaube, hinter den Kulissen sind die Iraner auch dabei, aber, das geht nicht von jetzt auf sofort. Es hat etwas mit "Gesicht wahren" zu tun.

Bewerte das "Säbel rasseln" nicht über, sondern sieh einfach in punkto Iran mal hin, dass Ahmadinejad schon sehr ruhig geworden ist, sieh hin, dass sich die USA und der Iran mittlerweile getroffen haben. Von beiden Seiten kommen Sprüche, aber letztlich, man redet miteinander und ich glaube kaum, nur über den Irak. Die USA können sich einen Gesichtsverlust nicht leisten, genausowenig die Iraner, also wird zwischenzeitlich mal wieder ein Spruch losgelassen, aber man redet miteinander. Beide Seiten gehen aber stetig einen kleinen Schritt zurück.

So stellt sich mir die Geschichte dar. Und auch Israel verhält sich längst nicht mehr derartig aggressiv, was für mich bedeutet, dass Condi den Israelis den Arsch dermassen aufgerissen hat, dass Ruhe im Bau ist, vorerst. Aber egal wie, es wird geredet, miteinander geredet. Bedenke einmal, dass Israel offiziell jetzt auch mit den Syrern redet. Und ich glaube, ehrlich, ich glaube, für alle Seiten ist dies ein sehr großer Schritt.

Vergleiche Gaddhafi nicht mit den Iranern. Gaddhafi ist ein Zocker, der weiß, wann aufgeben muss und der aber gleichermassen auch Händler genug ist, um zu wissen, wie er für sich das Optimalste rausholt. Genau das hat er in Richtung USA getan und es ist das, was Europa noch lernen muss. Denn Europa will etwas von Gaddhafi und nicht etwa Gaddhafi von Europa.
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26.07.2007 22:07 Uhr von christi244
 
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P.S. Blei: Um noch weiter zu vergegenwärtigen. Europa ist in punkto Abschotten sogar eher auf den Maghreb angewiesen als der Maghreb, in diesem Fall Libyen. Europa möchte den Run nach Europa aus Schwarzafrika verhindern und Gaddhafi ist es relativ egal. Entweder, er gewinnt über die von Europa befürchtete Migration mit dem Maghreb als Transitraum oder gewinnt durch Europa, in dem er diese stoppt. Gewinnen wird er in jedem Fall, zumal er die USA im Rücken hat über das Öl. Und die USA interessiert es absolut nicht, ob nun Schwarzafrika nach Europa geht oder aber nicht. Da werden die sich mitnichten reinhängen.
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26.07.2007 22:13 Uhr von Elvy
 
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Christi: Stimmt, entweder er kassiert von den afrikanischen Migranten bis hin zum Meer und so wird es dann sicherlich in ganz Nordafrika kommen oder Europa muss vorab Gegenleistungen erbringen.

Ich stelle es mir bildlich vor, früher war Nordafrika ein wichtiger Umschlagplatz für afrikanische Sklaven und heute ... unter Umständen für migrationswillige Afrikaner nach Europa, was es letztlich bereits heute ist.
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26.07.2007 22:28 Uhr von christi244
 
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Elvy: Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen!!!

Dann würde ich vorschlagen, wir warten einmal auf die nächste News zum Thema Libyen und ignorieren die europainternen Lobhudeleien auf irgendwelche "Verhandlungserfolge" mit Gaddhafi, die wohl offensichtlich mehr als zweifelhaft zu sein scheinen.

Beachte bitte noch den Schlußsatz dieses Artikels:

>Weitere Zusammenarbeit wurde in den Bereichen Rüstung, sowie Bildung und Forschung vereinbart.<

*Lol* - jeder Libyer, der halbwegs drauf ist, wird von jeher vom libyschen Staat dahingehend gesponsert, dass er in UK studieren kann und jetzt auch in den USA. Welche Bildung meinen die eigentlich?

Ich schätze die Kiste reduziert sich auf Rüstung, nämlich dahingehend, dass die marode Maschinerie des libyschen Militärs wieder in Funktion gesetzt wird, die letztlich genauso wie die irakischen Waffen nur aus Schrotthaufen bestanden.

Hab gerade mal den Artikel in der Welt gelesen. Der wichtigste Absatz war wohl dieser:

>US-Außenministerin Condoleezza Rice sagte unterdessen in einem Rundfunk-Interview, sie hoffe nach der Lösung des Streits um die Mediziner auf einen baldigen Besuch in Libyen. Ein Datum nannte sie nicht, wies aber als Zeichen für die verbesserten Beziehungen auf die kürzliche Ernennung eines US-Botschafters in Tripolis hin.<

Damit ist sehr klar, wie zehntrangig Europa in Libyen herumtapern wird.
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26.07.2007 23:21 Uhr von Bibip
 
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Wofür braucht Lybien einen Kernreaktor? Die haben so viel Sonne, dass die genügend Energie für die Entsalzungsanlagen herbekommen. Und riesige Flächen Sandwüste auch noch. Da kann man Kilometerweit solaranlagen installieren.
Bibip
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27.07.2007 08:29 Uhr von christi244
 
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Bibip: Den bräuchte es ganz und gar nicht. Aber jetzt will jedes Land so ein Ding haben, da es mittlerweile zu so einer Art Statussymbol geworden zu sein scheint und speziell Gaddhafi ist für "Status" sehr anfällig.

Anders herum, wieso willst Du Libyen dieses Ding verwehren? Übrigens wollen den mittlerweile alle arabischen Staaten, angefangen bei Jordanien bis hoch zu den Maghreb-Staaten.

Und ich bin sicher, der Maghreb gesamt wird diese Dinger bekommen, denn Europa erwartet im Gegenzug von diesen Staaten die Ausgrenzung der Afrikaner.

Außerdem, warum sollte er nicht nehmen, was ihm so bereitwillig angeboten wird?
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27.07.2007 08:34 Uhr von christi244
 
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Und Bibip: Abgesehen davon, der Reaktor wird von den Franzosen gebaut, d.h. im Unterschied zu Deutschland, macht Sarkozy damit auch Akquise für die französische Industrie und sichert somit Arbeitsplätze in Frankreich. Während Deutschland diese Arbeitsplätze eher verhindert für seine Leute und nur mit geschönten Arbeitslosenzahlen hantiert, um dann festzustellen, dass es ausländische Fachkräfte benötigt aus dem Osten.
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27.07.2007 10:08 Uhr von Elvy
 
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@christi und bibip: Christi, sehr wahrscheinlich wird er den Reaktor sogar noch halbwegs gratis bekommen. Dass der über die EU finanziert wird dürfte bereits jetzt klar sein.

Außerdem glaube ich, dass es hier wirklich für Frankreich auch darum ging und geht, den Versuch zu unternehmen, nicht alles in amerikanische Hand gleiten zu lassen, wie es das letztlich schon zu oft musste. Ein reichlich aussichtsloses Unterfangen, wie ich speziell in diesem Fall denke. Und für die arabische Welt wird in diesem Fall sogar Libyen der Prüfstein sein, inwieweit man islamischen Ländern eben diese Technologie versagt, zumal die Zusage schriftlich fixiert wurde.

Libyen ist auch kein und war nie ein Fluchtland. Schon von daher kann es Libyen auch komplett egal sein, wer es auf seiner Wanderung wohin durchkreuzen will. Was ich auch glaube, ist, dass nun besonders die anderen Maghreb-Staaten ein sehr wachsames Auge darauf haben werden, welche Vorteile Libyen aus seine Politik des Abwartens und Teetrinkens ziehen wird und alle künftigen Forderungen an Europa werden auf den Geschenken an die Libyer aufbauen bzw. sich daran orientieren.

Wißt Ihr, Bush wird ja als Dummkopf hingestellt und ich glaube das auch, aber, was sich derzeit die französische und die deutsche Politk so leistet, das ist auch nicht wesentlich intelligenter.
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27.07.2007 21:42 Uhr von Bleifuss88
 
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chri: Du hast ja Recht mit dem was du sagst, aber irgendwie steigerst du dich da gerade rein, als würde ich versuchen, den Iran mit Libyen gleichzustellen. Es ging ja lediglich darum, dass ich es für besonders clever halte, vordergründig Schluss mit schurkenstaat zu machen. was hinter den Kulissen läuft wissen wohl nichtmal die Geheimdienste. Der einzige Knackpunkt ist halt das Ansehen wie du schon sagtest, und das wird auch weiter das Verhältnis von den USA (Geiselnahme 1979/80) und dem Iran (UN-Sanktionen 2006) belasten.

Allerdings halte ich die ganze sache für einen recht merkwürdigen Akt Sarkozys. Gerade mal an die Macht gekommen haut er gleich so auf die Pauke. Hoffentlich übertreibt der´s nicht.
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27.07.2007 22:59 Uhr von christi244
 
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Blei: Kann sein, dass ich in punkto Libyen übertreibe ... wenn man lange in dem Land gelebt, es gelebt und sich dort sauwohl gefühlt hat, dann entwickelt man eine Bindung ... und dies ist bei mir bezüglich dieses Landes und seiner Menschen der Fall. Besonders dann, wenn man Dinge erleben durfte, die Ausländer wohl nur sehr selten erleben können in der arabischen Welt. Es ist okay, wenn Du mich etwas auf den Teppich zurückholst ;-).

Was Du zum Thema Sarkozy sagst, macht Sinn. Dumpfbackiger geht es nämlich absolut nicht. Letztlich hat er sich nicht nur als Depp der Welt bloßgestellt gegenüber Gaddhafi, sondern im Grunde nur eines deutlich gemacht, nämlich absolute Ohnmacht der Europäer.

Da war Condoleezas Reaktion schon wesentlich cleverer, von wegen, wenn ich mal Zeit habe komme ich auf nen Tee vorbei ... .

Europa erweist sich keinen Gefallen damit, sich jetzt die Klinke in Libyen in die Hand zu geben mit Versprechungen, die erfüllt werden müssen, zumal Gaddhafi jetzt die freie Wahl hat zwischen den USA und Europa.

Sarkozy wäre wohl besser erstmal nach Algerien geflogen um dort erstmal Aufbau zu leisten. Libyen hingegen braucht Europa nicht, denn mit Bakschisch kommst Du dort nicht weit und mit Gesichtsverlust schon gar nicht. Genau aber dies hat Sarkozy verloren und die restlichen europäischen Klinkenputzer, die jetzt folgen genauso. Wie schon gesagt, Gaddhafi braucht die Europäer nicht, die Europäer den Maghreb aber dringend, wollen sie ihre Abschottungspolitik in Richtung Afrika realisieren.

Und, wenn Herr Sarkozy meint, dass er mit Einreise- und Studienvisa für Frankreich locken könnte ... oder demnächst Blair mit UK oder gar unsere Kanzlertrutsche ... so werden sie sich wohl damit abfinden müssen, dass dies für die Libyer alles nur zweite Wahl bleiben wird, denn US-Studien-Visa ziehen in Libya eh weitaus mehr.

Ich sag mal so, Schröder hat den Ausverkauf Deutschlands an den Osten initiiert und Sarkozy setzt noch einen drauf, indem er Frankreich und ich schätze mal, mit europäischer Zustimmung, Europa nun absolut der Lächerlichkeit preisgibt. Das und nichts weiter ist der tolle Erfolg des Herrn Sarkozy.
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28.07.2007 00:40 Uhr von christi244
 
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Elvy: Lass mich Dir erstmal sagen, dass ich es ganz klasse finde, hier zu dem Thema jemand zu treffen, der das Land auch kennt und sich offensichtlich auch dafür interessiert hat. In der realen Welt ist es außerhalb des Kollegenkreises allerdings genauso schwierig und dann noch Menschen, die sich für ihr Gastland interessierten.

Dass Sarkozy die Karten aus der Hand gegeben hat, und zwar gänzlich, da stimme ich mit Dir überein. Ich glaube, der Reaktor samt Meeresentsalzung dürften wohl die größten Schnäppchen sein, die Libyen jemals gemacht hat. Na ja, so werden wenigstens nicht so viele Unterlieferanten an diesen Projekten Pleite gehen, weil die Libyer nur sehr stockend zahlen, wie z.B. während des Baus am Misrata Stahlwerk ;-). Zahlen wird das ja dann Europa. Ich habe auch schon so eine Ahnung wer außer den Franzosen beteiligt sein wird: Federführung in la France, Danieli, Voest-Alpine/Siemens.

Für "Spezialitäten" waren die schon immer gut. ;-). Die militärischen Anlagen werden dann wohl wieder zur AEG/Siemens mit Wartungsverträgen gehen für die Elektronik. Mir fällt augenblicklich kein größerer französischer Hersteller dazu ein.

Was den Run der Franzosen angeht, stimmt. Natürlich werden sie es nicht schaffen, gegen die Amis anzustinken. Dazu liegen die europäischen Hintergrundinteressen schon viel zu offen auf der Hand. Für ihn heißt das, er hat die freie Auswahl.

Auch sehe ich es schon wie Du kommen in Bezug auf die restlichen Maghreb-Staaten, wie Marokko, Algerien und Tunesien. Abdullah von Jordanien hatte es bereits vor einigen Monaten avisiert, und zwar in einem Interview mit dem Haaretz, dass die arabische Welt nun einmal gerne A-Werke hätte und dass diese ganz oben auf den Wunschzetteln stehen, ganz einfach, weil man nicht einsieht, dass ausschließlich der Westen derartige Dinge besitzen kann, nur der islamischen Welt blieben sie versagt. Nun denn, der gesamte Maghreb hat nun große Chancen, diese Vorhaben schneller zu realisieren als gedacht. Und Gaddhafi inmitten als Mediator. Echt, das nennt man Karriere!

Ich bin nur mal gespannt auf diese Deppen hier, wenn es plötzlich irgendwann heißt, Libyen hat den Status der Israelis in punkto EU ... vor allem wegen der Abschottung ... Malta ist ja bereits EU-Land ... stell Dir nur vor, die erleben dann auch den Run der afrikanischen Migranten und auch Sizilien und eben wie gehabt ... oder von Benghazi aus rüber nach Griechenland ... . Und mit halben Sachen gibt sich Big Mudhir nicht zufrieden, das hat er nie und das wird er niemals tun. ;-) Und, Sonderstatus wäre nur eine halbe Sache! Elvy, irgendwie kann ich ein breites Grinsen nicht verhehlen, denn jahrzehntelang kam nur gesteuerte Müllpropaganda über das Land in unseren Medien rennen diese Propagandisten dem ehemals bösen Buben geradezu die Türe ein, so dass dieser nicht mal mehr seine Nächte ungestört irgendwo in der Wüste verbringen kann, weil irgendein Idiot aus Europa was von ihm will. Ich kann nur hoffen, dass er seine Libyer an diesem Erfolg teilhaben läßt, denn verdient haben sie es in jedem Fall.

Ich sag Dir noch was, wenn es noch eine Chance gäbe im Rahmen dieses Projektes zurück nach Libyen zu gehen, ich würde es sofort tun und ich glaube, mit mir viele Kollegen, die unten waren und jetzt aufgrund ihres Alters keine Chance mehr haben und an HartzIV knacken.
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28.07.2007 10:44 Uhr von Elvy
 
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Hallo Christi: Ich danke Dir! Es ist wirklich schön, sich einmal zu diesem Thema austauschen zu können in dem Wissen, das Gegenüber kann nachvollziehen, was gemeint ist, ohne in die Pseudo-Informationen der sogenannten Experten hier im Lande zu fallen, wo Du bereits beim zweiten Satz weißt, sie haben Hörensagen verarbeitet und das Land niemals wirklich erlebt, höchstens auf einer Durchfahrt.

Bei uns dauerte es lange, bis wir Kontakt zu Libyern bekamen, denn sie sind sehr verschlossen, Ausländern gegenüber und außerdem lebten wir ja in Ausländer-Camps, die die Firmen aufgebaut hatten, die kein Libyer betreten durfte (Du weißt, Europäer benötigen ihr Bier...). Als wir aber dann Kontakte zu ihnen hatten erlebten wir das Land und seine Menschen auf eine Weise, die ich jedem wünschen würde, der irgendwo hinfährt. Mit all seinen Kontrasten, Problemen aber auch mit seiner Großzügigkeit und Toleranz, ausländischem Daseins gegenüber. Noch nie erlebte ich zuvor derart vorurteilslose Gesprächspartner in Sachen Religion zum Beispiel, wie dort unten. Derartige Respektlosigkeiten, wie sie hier an der Tagesordnung sind und Du schon sehr richtig bemerkst, auch politisch gewollt sind, gab es dort unten nicht. Im Gegenteil. Wann die Libyer allerdings böse wurden, war, wenn es um die Situation ihres Lebensstandards ging, wenn zwar massenhaft Geld zur Verfügung stand, sich aber die Angebote auf dem Markt deutlich reduzierten und sie nach Malta oder Tunesien fahren mussten, um sich einzudecken. Oder eben die medizinische Situation. Es war/ist ihnen verhasst, sich von den Ost-Europäern erpressen lassen zu müssen, ohne, dass dies zu irgendwelchen Konsequenzen geführt hätte, weil es einfach nicht nachweisbar war bzw. es staatlicherseits keinerlei Untersuchungen zu diesem Thema gab. Ich glaube, wäre dies passiert, von einem Tag zum anderen, wären die libyschen Gefängnisse wegen Überfüllung geschlossen gewesen und der allgemeine medizinische Notstand hätte ausgerufen werden müssen, da kein Arzt und keine Krankenschwester mehr zur Verfügung gestanden hätte. Verstanden habe ich dieses System nie. Auch nicht unter dem Umstand, dass der libysche Staat Ausreisen ins Ausland großzügig finanzierte, wenn medizinische Gründe vorlagen. Der Skandal mit den Bulgaren musste einfach irgenwann kommen und ich möchte, ehrlich gesagt, nicht wissen, wie viele Sachen dieser Art noch passiert sind an Erwachsenen. Dumm war in diesem Fall wohl nur, dass Kinder im Spiel waren.

Deine Aussagen zum Thema Schmiergeld sind wahr. Damit kamst und kommst Du in Libyen nicht sehr weit. Die einzigen, die hier ungezügelt beanspruchten, waren eben das Krankenhauspersonal und das Dümmste, was jemand tun kann bei der Einreise, ist, im Pass die berühmten 50 US-Dollar / Euro liegen zu haben. Seine Einreise wird sich grandios verzögern, nämlich über die intensive Prüfung nach sonstigen nicht deklarierten Geldern.

Wenn ich zurückkomme auf den Satz im Artikel: Sarkozy hat seine Unterstützung zugesagt, so kommt das wirklich so interpretiere ich, wie Du, dass dieser Mensch nun meint, weißgott welche Hilfestellung Europa den Libyern anzubieten hätte. Und ich weiß nicht, wobei Europa nun ausgerechnet den Libyer helfen will. Eine Hilfe, die das Land nicht braucht und eine Aussage, die für mein Empfinden nichts weiter ist als reine Polemik. - Allerdings ist dies typisch für alle Industrieländer, denn derartige Aussagen hörst und liest Du auch, wenn es um andere Länder geht, nämlich die der sogenannten 3. Welt, aus denen ich komme und vor denen sich Europa eigentlich abzuschotten gedenkt. Wir haben gelernt, mit diesen Aussagen zu leben, sie nicht sehr ernst zu nehmen und trotzdem unser Ding zu machen. Glaube nicht ernsthaft daran, dass die Grenzen nach Europa jemals wirklich wasserdicht sein werden. Auch Du solltest lernen, mit mehr Gelassenheit and diese Sachen heranzugehen. Du weißt, wie die Wirklichkeit aussieht. Und Du weißt auch, dass die Europäer es scheinbar dringend benötigen, sich selber zu lobpreisen, da sonst kein Mensch weltweit es macht und es Europa längst verspielt hat, ernst genommen zu werden. Ich hoffe, ich trete Dir nicht zu nahe, denn das möchte ich nicht. Aber ich kenne Deine Artikel hier und so glaube ich, einmal aussprechen zu können, was viele von uns denken, ohne mißverstanden zu werden.

Lass uns jetzt einmal abwarten bis zur nächsten Geschichte mit und um Libyen. Wie Du, glaube ich, dass es sicher noch sehr spassig werden wird.





Im
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28.07.2007 11:25 Uhr von christi244
 
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Elvy: :-) - Nein, Du bist mir nicht zu nahe getreten! Im Gegenteil. Deine Aussagen könnten von mir sein.

Übrigens, ich hatte mir schon gedacht, dass Du irgendwie mit dem schwarzen Kontinent verbandelt bist, nämlich aus Deiner Aussage heraus, Baptistin zu sein. Allerdings habe ich erstmal auf USA getippt, was mein zweites Lieblingsthema ist.

Gelassenheit ... ??? Was mich emotional berührt, da fällt es mir sehr schwer, gelassen zu bleiben, wenn ich Müll höre oder lese diesbezüglich. Das ist mir schon immer schwer gefallen. Geduld ist nicht und war nie so mein Ding. ;-)

Ich kann mich noch recht gut entsinnen, wenn ich dieses inshallah bukra hörte ... Du lieber Himmel, ich hätte sofort würgen können ... na ja, nicht so wirklich. Irgendwann dann ging ich dazu über, es zu übernehmen und auch anzuwenden, wenn irgendwer was von mir wollte. Danach lebte ich etwas ruhiger.

Jepp, auch ich warte schon gespannt auf die nächste Geschichte in punkto Libyen .... NATO-Beitritt, d.h. nicht nur EU sondern auch NATO *lol*. Gut nur, dass dies keineswegs in Europa entschieden wird, weder EU, noch NATO. ;-) Ebensowenig, wie der Beitritt der Türkei, wo ich hoffe, dass dieses Theater endlich aufhört und die Türken Vollmitglied werden.

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