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Mann verirrte sich dank Navigationsgerät im tiefen Wald

Blindes Vertrauen in die Technik seines Navigationsgerätes machte sich für einen 25-Jährigen in Thüringen nicht bezahlt.

Er folgte den Angaben des Gerätes, das ihn über Feldwege in den Wald führte. Als ihm der angegebene Weg schließlich doch merkwürdig erschien und er umkehren wollte, blieb das Auto stecken.

So musste der Mann die Polizei zu Hilfe rufen, ohne seinen Aufenthaltsort angeben zu können. Nach einer Stunde Suche mit zwei Fahrzeugen wurde der Orientierungslose von den Beamten entdeckt.


WebReporter: KidHamma
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Mann, Wald, Navigation, Navigationsgerät
Quelle: onnachrichten.t-online.de

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.07.2007 07:53 Uhr von KidHamma
 
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Ok, klingt vielleicht nicht so lustig auf den ersten Blick..aber wenn ich mir dann vorstelle, wie der da eine Stunde im dunklen Wald sitzt und hofft, gefunden zu werden...dann gewinnt das ganze an Dramatik
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25.07.2007 09:08 Uhr von My_Time_is_know_J.C
 
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naja: ich mein das is wie der Kerl der sich von seinem Navi an den nächsten Kirschbaum leiten lässt ... lol .... selbst schuld .. oder genau wie der Kerl in Amerika der seinen Tempomat in seinem Camper anschaltete und sich nach hinten begab um sich nen Kaffee zu machen und des Auto einfach mit Tempomat laufen liess und danach die Herstellerfirma verklagte weil der Sicherheitshinweis nicht in der Anleitung stand!!!!

Alles Vollpfosten vorm Herrn!!^^
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25.07.2007 09:16 Uhr von fanatiker
 
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@My_Time_is_know_J.C: Weiss nicht ob das wirklich SO dämlich ist.
Klar sollte man immer auch ein wenig den Kopf benutzen bei all der fehleranfälligen Technik.
Aber wenn man in eine gottverlassene Gegend fährt in der man sich absolut nicht auskennt - können solche irreführenden Angaben schon mal zu soetwas führen.
Denn wenn man nur den Zielort kennt, aber nicht den Weg dahin - dann kann man demjenigen daraus wohl kaum nen Vorwurf machen.
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25.07.2007 09:25 Uhr von PatWN
 
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kein plan wo er ist: Wozu hat denn ein Navi n GPS und ne Karte? Da sollte man doch rausfinden können wo man ist...
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25.07.2007 09:35 Uhr von mymomo
 
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@PatWN: nich alle navis können breitengrade ausgeben...

und dein navi wird dir mitten im wald sicherlich nicht sagen:
"ecke feldblock 21 / hochsitz 4"
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25.07.2007 09:39 Uhr von Sipo M
 
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aber GPS Daten ^^
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25.07.2007 09:55 Uhr von acryllic
 
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@My_Time_is_know_J.C: Naja, er hat nicht den Tempomat eingeschaltet, sondern das "Cruise Control" bzw. "Auto Cruise Control".
Klar ist das das gleiche, aber sind eindeutig zwei verschiedene Aussagen in den Namen ;)
In Tempomat steckt ja schon das Wort "Tempo"... ein Idiot, wer denkt, dass das Auto selbst fährt, wenn er an ist ...
aber "Auto Cruise Control" heißt soviel wie "Automatische Fahrtkontrolle" ... für einen Naiven und unwissenden Menschen könnte das den Eindruck erwecken, dass sich dass Auto dann ums Fahren kümmert ;)

Nichts desto trotz idiotisch, aber eben nicht ganz so sehr, wie wenn es der Tempomat gewesen wäre ;)

@News
Fehler passieren leider immer wieder ...
Wer weiß, wie Softwareentwickelt wird, der weiß auch, dass heutige Software garnicht mehr auf absolute Fehlerfreiheit getestet werden KANN.
Es gibt eine gewisse Fehlertoleranz und sollte einer dieser Fehler eintreten, dann wird die entsprechende Software höchstwahrscheinlich nicht damit klar kommen.
Leider wird immer hochentwickeltere Technik (mit daraus resultierend immer mehr Fehlern) von Laien benutzt, die keine Ahnung haben, was darin vor sich geht.
Nun gibt es die Leute, die nichts damit zu tun haben wollen, weil sie sie nicht verstehen und die Leute, die der Gerätschaft einfach blind vertrauen, eben weil sie sie nicht verstehen ...

@fanatiker
Du hast schon recht, dass man gerne jemandem/etwas vertraut, wenn man selbst keine Ahnung hat, aber dieses Gerät scheint ihn ja auf die unmöglichsten Wege gebracht zu haben. Irgendwann hätten doch Zweifel und der Entschluss kommen müssen, umzukehren und jemanden zu fragen ... (also etwas früher, als dann wenn er mitten im Wald steht ...)
Blindes vertrauen in Technik ist leider immer falsch und in vielen Fällen auch gefährlich. Man sollte immer kritisch allem gegenüber bleiben, denn nichts funktioniert fehlerfrei ;)
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25.07.2007 10:28 Uhr von BlackMcAllister
 
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wasser gab doch mal einen der Nachts in irgendner deutschen Großstadt in einen Kanal gefahren ist weil sein Navi dachte da wär noch ne Brücke....

Ich find solche Leute lustig^^ wobei das mit dem Wasser etwas schlimmer ist und enden kann als das im Wald stecken bleiben........
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25.07.2007 11:31 Uhr von wersdf
 
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kenne ich: das ist mir auch schon passiert zwar nicht so extrem aber es geht
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25.07.2007 12:15 Uhr von Floppy77
 
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@wersdf: so ein linkgame muss nicht wirklich hier sein oder?

zum thema:
Wer sich auf Technik verlässt und das Hirn ausschaltet hats einfach nicht anders verdient. Das Navi ist nur zur Orientierung und nicht als Ersatz dafür selber im Straßenverkehr auf Gegebenheiten zu achten.
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25.07.2007 12:18 Uhr von demattes
 
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@naja: du vergisst das der noch einiges an millionen bekommen hat.
also vollpfosten.. eigentlich schon. in dem fall dann eher "klug" zum millionär geworden ;-)
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25.07.2007 12:22 Uhr von Noquest
 
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Gesunder Menschenverstand? Im normalen Fall sollte auch bei Personen, die ein Navi benutzen, der Verstand eingeschaltet bleiben. D.h. wenn etwas merkwürdig ist, Augen auf machen und nach Schildern sehen.
Ich finds in diesem Fall einfach nur dumm vom 25-jährigen.

Vor ein paar Jahren gab es solche Navi Geräte noch nicht mal, was hätte er denn dann getan? Etwa nie diese Fahrt unternommen??? ;-)
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25.07.2007 12:29 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Vor allem neue Umgehungsstrassen und neue ausgebaute Schnellstrassen kennt mein Navi auch nicht.

Auf diesen Strassen versucht es einen dann verzweifelt in irgendwelche Feldwege zu schleusen, die faktich aufgrund der Strassenbegrenzug der neuen Strasse gar nicht angefahren werden können.
Das Navi zeigt dann auch demonstrativ die "grüne Wiese".
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25.07.2007 12:29 Uhr von Schwertträger
 
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@Noquest: In Trockenzeiten fahrbar: Ich habe ein Navigationsgerät des Jahres ´98 in Gegenden ausprobiert, die ich kannte und war überrascht, wie mutig da Feldwege als Alternativrouten ausgegeben wurden. Die waren teils ein richtiger Test für die Fähigkeiten des Fahrers und eine erhöhte Beanspruchung des Fahrzeugs, aber man konnte sie fahren und kam in 90% der Fälle dorthin, wo man hin wollte.

Aber Sipo hat recht, wenigstens die GPS-Daten sollte man der Notrufzentrale mitteilen können, denn die sind ja die Grundlage der Navigation des Gerätes und können immer irgendwie aus dem Gerät gezogen werden. Das macht dann aus einer zweistündigen Suche nur noch eine viertelstündige. ;-)
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25.07.2007 12:30 Uhr von Regina2002
 
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Manchmal schon merkwürdig was so ein Navi von sich gibt! Wir haben auch seit kurzem eins, und jedes Mal, wenn wir aus unserem Dorf rausfahren, machen wir uns einen Spaß draus, die "Sandra" zu irritieren, denn sie will immer ganz kompliziert im Zickzack quer durch den Ort, während wir natürlich den uns bekannten kürzesten Weg durch die Siedlung wählen. Dann erzählt sie uns ständig, wir müssten bei nächster Gelegenheit umkehren. ;o)

Und vor drei Tagen hat sie uns auf eine Straße geschickt, die erst im Bau und noch gar nicht eröffnet ist.

Gut, wenn man zu einer Generation gehört, die noch das Kartenlesen gelernt hat...
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25.07.2007 12:39 Uhr von Schwertträger
 
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@Regina: In den Dingern eine Person zu sehen ist auch schon gefährlich, denn dann gesteht man ihnen auch noch Persönlichkeit zu und damit höhere Vertrauenswürdigkeit.
Da muss man dann schon zu Kartenlesen könnenden Generation gehören, um den nötigen Abstand zu wahren.

Ich schalte die Stimme meistens sowieso aus, weil entweder sie übertönt wird vom Gespräch, oder sie das Gespräch im entscheidenden Moment, denn "er" sabbelt ja dauernd.
Hörenund Schauen gleichzeitig kann ich ja, aber zwei verschiedenen Quellen gleichzeitig zuhören, das ist schwierig. Vor allem, wenn man nebenbei auch noch Autofahren soll. :-)

Ohne Stimme fällt´s einem schon wesentlich leichter, in dem Ding einfach eine etwas modernere Karte zu sehen, die halt genauso oft ungenau ist, wie die Karten früher.
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25.07.2007 12:42 Uhr von Schwertträger
 
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Ein weiteres Problem ist der Kartenausschnitt: Man sieht ja meist nur das Stück vor sich und eine vernünftige grafische Unterscheidung in Landstrasse, Gemeindeweg und Feldweg ist bei den meisten Geräten ja nicht erkennbar.

Könnte man per einfachem Knopfdruck auf die Übersichtskarte umschalten, wo man dann sowohl die Unterscheidung, als auch die Umgebung des aktuellen Gebietes sähe, könnte man schon wesentlich kompetenter selber entscheiden, ob man den empfohlenen Weg nimmt oder nicht.
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25.07.2007 13:41 Uhr von Regina2002
 
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@ Schwertträger: Du glaubst doch nicht etwa im Ernst, ich sähe im Navi eine Person??? Wieso hab ich "Sandra" wohl in Gänsefüßchen gesetzt? So heißt halt die weibliche Stimme in unserem Navi vom Hersteller aus, und wir haben einfach unseren Spaß dran, da, wo wir es besser wissen, das "Ding" (wenn Du so willst) zu missachten. Und wie schon geschrieben: Wir können auch noch Karten lesen!
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25.07.2007 14:04 Uhr von Schwertträger
 
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@Regina: Ich weiss, dass Du Gänsefüsschen verwendet hattest!
Aber psychologisch gesehen ist bereits das der erste Schritt zu einer Personifizierung, auch wenn Dein Intellekt in dem Gerät noch keine Person sieht. :-)

Du musst Dich deshalb nicht angegriffen fühlen.
Es ist halt ein Phänomen des Technikzeitalters.

Während es vor einiger Zeit noch hauptsächlich Frauen waren, die ihren Autos Namen gaben, sind es bei den stimmbehafteten Navigationsgeräten zunehmend auch Männer, die der Namensmanie verfallen. Selbst der Computer hatte das bisher nciht geschafft.
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25.07.2007 14:22 Uhr von carry-
 
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@Schwertträger: das liegt einfach daran, dass bei den navis die namen mitgeliefert werden.
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25.07.2007 14:26 Uhr von scrap
 
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geht auch andersrum: wir haben mal zu 3t eine motorradtour gemacht mit navi.
weil in der innenstadt gebaut wurde haben wir einen weg
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25.07.2007 16:54 Uhr von HEINZMEMBER
 
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@My_Time_is_know_J.C: Müsste es nicht NOW heissen?
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25.07.2007 19:08 Uhr von Enny
 
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Blindes Vertrauen: Und genau das ist es.
So nach dem Motto "Ich kauf mir ein Navi und alles andere interessiert dann nicht mehr".
Aber so richtig hat er sich nicht mit dem Navi vertraut gemacht.
Einfach mal die Zoomfunktion benutzt und dann hätte er der polizei genauere Angaben machen können.
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25.07.2007 22:26 Uhr von Deathclaw
 
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Wir waren mal im Urlaub in Italien mit einen Arbeitskollegen von meinen Vater der hatte ein tragbares Navi
Als wir dann in einen Restaurant saßen sagte das ding auf einmal bitte links abbiegen....
naja man sollte net alles glauben was die dinger sagen....
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26.07.2007 09:52 Uhr von Maglion
 
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es reicht eben nicht ein Navigerät zu beitzen sondern:

- man sollte es auch bedienen können, dazu sollte man sich mit ALLEN Funktionen vertraut machen.

- man sollte es am Anfang auf bekannten Strecken einsetzen, damit man lernt/Versteht, wie das Navi arbeitet, um evtl. einige Einstellungen zu optimieren.

- man muss sich im klaren sein, dass man für eine zuverlässige Navigation die Software regelmäßig aktualisieren sollte.

Oft liegt die angebliche Fehlfunktion des Navi, an der Unfähigkeit des Anwenders das Navi richtig zu bedienen bzw. zu konfigurieren.

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