24.07.07 19:05 Uhr
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Zahl der psychischen Erkrankungen bei Arbeitnehmern legt stark zu

In der Zeit von 2001 bis 2006 hat die Zahl der psychischen Erkrankungen bei Arbeitnehmern stark zugelegt. Die Ausfallzeiten sind in diesem Zeitraum um 17 Prozent gestiegen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Bundesverbandes der Betriebskrankenkassen. Der Studie liegen die Daten von 6,6 Mio. sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern zu Grunde. Insgesamt gibt es 26,4 Mio. derartige Jobs in unserem Land.

Besonders stark haben Depressionen (über ein Drittel) zugelegt. Im letzten Jahr sind Menschen mit Burn-out-Syndrom im Durchschnitt 44 Tage nicht zur Arbeit gegangen. Die am stärksten Belasteten sind Krankenpfleger, Sozialarbeiter und auch Arbeitslose.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Arbeit, Zahl, Arbeitnehmer, Erkrankung
Quelle: www.fr-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.07.2007 19:26 Uhr von annyong
 
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ist doch klar wohin das führt revolution.
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24.07.2007 21:55 Uhr von Streetlegend
 
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@rheih: Danke für diese News!

Der Trend geht ja wohl eindeutig dahin, dass die, die Arbeit haben, nicht wissen was sie zuerst machen sollen (Überstunden gibt es gratis dazu) und die, die keine Arbeit haben, auch keine finden. Es verwundert mich nicht, dass dadurch die psychischen Probleme bei den Arbeitnehmern zunehmen. Zeit für einen Arztbesuch bleibt ohnehin nicht und eine Krankschreibung führt zum Mobbing und ggf. zur Kündigung. Diese "Lohnsklaverei" muss einfach aufhören. Ich habe jedoch Bedenken, dass dem Einhalt geboten wird. :((
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25.07.2007 00:00 Uhr von TryAgain
 
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china wir kommen: in china sind doch auch sehr viele ganz schräg drauf, arbeiten ohne ende und bringen sich um. dort is doch die suizidrate so hoch gewesen glaub ich.

wir leben immer mehr um zu arbeiten.. da wird doch jeder irgendwann mal traurig.. ;)

aber gibt ja auch news dass die deutschen sich immer seltener krank schreiben lassen. hmmm tendenz ist eindeutig XD
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25.07.2007 00:10 Uhr von natreen
 
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kann da ein Lied von singen Bin Krankenschwester und zur Zeit wegen diverser Probleme krankgeschrieben. Habe einen katholischen Arbeitgeber wo Mobbing zum Tagespensum dazugehört. Kann nicht mehr schlafen und habe einiges an Gewicht verloren. Naja, aber so ist das heutzutage in meinem Beruf, ich habe zu funktionieren, seit meinem erstan Arbeitstag dort. Ich kannte den Fachbereich nur aus der Ausbildung und mir wurden am 1. Tag schon 6 schwerkranke Patienten zugetraut, als ich nicht zurechtkam auch nicht mit den örtlichen Gegebenheiten dufte ich nicht frühstücken gehen und wurde nieder gemacht. Mein Gehalt wurde gekürzt. Werde jetzt wohl mit dem Anwalt dagegen angehen und habe gekündigt.
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25.07.2007 22:55 Uhr von swald
 
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Was hat das mit Revolution zutun? In der News geht es ums Burn-out (den es schon immer gibt) und Arbeitsausfall aufgrund psychischer Beschwerden, die in der Vergangenheit eher selten als Krankheit angesehen wurden.
Man ist eben nicht immer im gleichen Maße belastbar, mir (Sozialarbeiter) reichen bisher immer ein Paar Tage um den nötigen Abstand zu finden und dann kann es weiter gehen.
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26.07.2007 07:30 Uhr von Troll-Collect
 
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@swald: In der News geht es darum, dass diese Krankheiten stark zugenommen haben, obwohl die Krankheitsquote insgesamt derzeit auf niedrigstem Stand ist.

"Dass Stress im Berufsalltag offensichtlich ein zunehmendes Problem ist, belegt die langfristige Entwicklung: 1976 machten psychische Störungen nur zwei Prozent aller Krankheiten aus; 2004 lag die Quote dann bei 8,3, 2006 schon bei 8,9 Prozent."

Und hier geht es nicht um Befindlichkeitsstörungen, die mit ein paar Tagen Abstand auskuriert sind.
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26.07.2007 23:34 Uhr von swald
 
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Troll-Collect: Ich denke das ist von der Person abhängig.
Aber es in Verbindung mit "revolution" zu bringen halte ich für sehr voreilig.
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27.07.2007 17:16 Uhr von Davor
 
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swald: die Person ist von den Umständen abhängig, d. h. selbst wenn man gesunde antike Griechen in die heutige Zeit schaffen könnten würden sie durchdrehen

bzw. wenn hier psychisch angeknackste irgendwie ne Zeitreise machen könnten in andere Jahrhunderte würde es ihnen besser gehen

trotz Kriege und Hungersnöten und Pest etc etc -

der Mensch heute hat sich zu sehr von seinem Wesen entfernt und dieses Wesen ist nicht eine einsam in irgendeiner Hundehütte auf den nächsten tag wartende Arbeitsverrichtungseinheit, durch unterschiedliche Sozialversicherungsnummern seperiert

warts ab es wird noch schlimmer
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27.07.2007 19:27 Uhr von e-woman
 
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erschreckend: aber ist so:

"katholischen Arbeitgeber wo Mobbing dazugehört"
die guten sind oftmals die schlimmsten. Oha.
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27.07.2007 19:50 Uhr von Davor
 
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christoph, chokrin: chokrin -

danke :)

christoph -

wenn du denkst daß alle alten Griechen in Überfluß schwelgten haste keine Ahnung von Geschichte. Es gab immer in der Geschichte der Menschheit Gruppen die besonders gut betüchert waren, egal ob Griechen oder Neufundländer - die hatten dann auch ihre Sklaven (oder Diener). Ist so als ob du sagst daß jeder Ami ein Angriffskrieger wäre. FÜhrt nur leider an der Wahrheit vorbei.

Ich wollte damit sagen, genau wie chokrin auch verstanden hat, daß der gesellschaftliche Druck immens ist wie er es noch nie war, und private Bindungen und damit das was das Leben eigentlich erst abrundet zerbrechen. Schau doch mal wieviele Singles es heute gibt, schau doch mal wie die Leute der Arbeit hinterherziehen weil sie nichts mehr finden und damit Familie und Freunde verlassen - wie früher als primitiv verlachte Nomaden... Etwas Neues aufzubauen ist verdammt schwer, wird aber als Selbstverständlichkeit in dieser Gesellschaft erwartet (Opfer des Privatlebens). Das entwurzelt den Menschen natürlich und entfremdet ihn sich selber. Man lebt nur noch um zu arbeiten - wenn man überhaupt ARbeit hat - das ist zur Sinngebung des Lebens geworden und dies ist natürlich viel zu wenig. Ein bischen Seele bzw. Spiritualität und menschliche Geborgenheit muß auch sein zur Beantwortung des "wozu".

Ich fordere keine Villen für jedermann, nur daß man Mensch bleiben kann ohne sich seines Wesenskernes entledigen zu müssen, und meine Arbeit, ob sie mir lästig ist oder nicht, hat auch nichts mit dem Thema zu tun, und dein - sorry - peinlicher Materialismusabhopper wonach ein Arbeitsloser immer noch begüterter ist als ein antiker Grieche zeigt mir daß du überhaupt nicht begriffen hast was ich gemeint habe aber ich sehe es dir nach denn es sind Schulferien und du hast Langeweile. Ein Arbeitsloser ist wie chokrin schon schrieb gesellschaftlich geächtet und vom sozialen Leben abgeschnitten. Geächtete gab es sicher auch bei den Griechen aber das hatte wohl andere Gründe - die Griechen dürften ihre Nachbarn alle gekannt haben was heutzutage nicht mehr notwendigerweise der Fall ist.

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