23.07.07 11:08 Uhr
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Appell an Bundesregierung, Truppen aus Afghanistan nicht abzuziehen

Die afghanische Botschafterin in Berlin, Maliha Zulfacar, sagte, Deutschland habe in der Vergangenheit viel dazu beigetragen, die Lage in ihrem Land zu beruhigen und zu festigen. Im Norden Afghanistans sei dies besonders deutlich.

Nach 30 Jahren Krieg und Unruhen habe das Land schon jetzt enorm viel erreicht. Mit Geduld könne diese Entwicklung auch weitergehen. Ein Abzug der Bundeswehr würde die Stabilisierung jedoch erheblich gefährden.

Im Gegensatz dazu steht die Forderung der radikal-islamischen Taliban nach der Entführung von zwei Deutschen, die deutschen Truppen abzuziehen (SN berichtete). Kanzlerin Merkel ging auf diese Forderung nicht ein und sagte: "Wir sind nicht erpressbar."


WebReporter: wellenhuber
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Afghanistan, Bundesregierung, Truppe, Appell
Quelle: de.today.reuters.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.07.2007 11:48 Uhr von abas
 
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Ich frag mich immer: was Deutschland USA usw... mit diesen Ländern wollen ich glaube Deutschland hat doch genug sorgen (arbeitslosigkeit) z.B hmm
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23.07.2007 11:57 Uhr von roost
 
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nun: ich denke jetzt, und auf grund einer forderung von einer terroristischen gruppe (die es ja laut einiger gar nicht gibt^^), unsere truppen von dort abzuziehen wäre nicht gut.

auch wenn es uns "nichts angeht" kann man ein solch gebeuteltes land nicht von heute auf morgen alleine lassen, das würde sicherlich einen schrecklichen bürgerkrieg nach sich ziehen, dessen ausmaße schlimmer wären als die momentane situation....

meine meinung dazu, rückzug ja, aber mittelfristig und in absprache mit den andern nationen! und zu guter letzt, (bin ein produkt unserer medien gesellschaft) wir hätten erst gar nicht hin gehen sollen ;)
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23.07.2007 11:58 Uhr von Elvy
 
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Abas: Was die USA dort wollen, das ist nun wirklich keine Frage. Was D dort will ... nun ja, es kam nicht umhin!
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23.07.2007 11:58 Uhr von roost
 
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@abas: aber so macht mans doch schon seit jahrtausenden, um von innenpolitischen problemen abzulenken, führt man kriege.... das war schon in den punischen kriegen so, und das wird auch so bleiben - leider
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23.07.2007 12:09 Uhr von souldrummer
 
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warum ? ich persönlich finde es zum kotzen dass die USA immer jemanden zu saubermachen brauchen !

die haben doch den Krieg gemacht , sollen sie auch das Land wieder aufbauen ! .. oder ist dieses kleine "Sprungbrett" im politischen Sinnne es nicht Wert nach seiner "Befreiung" von seinem Wohltäter neu etabliert zu werden ?

>bis zum nächsten Waffentest<
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23.07.2007 12:35 Uhr von Koyan
 
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Wir sind nicht erpressbar??? Eine Besatzung aufgeben ist nicht Erpressung nachgeben.
WEnn jemand Deutsche entführt hätte und Geld oder andere Forderungen hätte, wäre diese Aussage richtig...

So heisst diese Aussage nur:
"NEIN, WIR BESETZEN EUEREN STAAT WEITER"
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23.07.2007 12:43 Uhr von voneineranderenwelt
 
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die "deutschen": wollen da auch Geld verdienen...erstmal alles schön putt machen..die alten waffensysteme verbrauchen und neue testen (auch als werbung für den verkauf) und dann alles schön wieder aufbauen ... die wirtschaft hat ein sehr großes interesse daran, das es Kriege gibt!
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23.07.2007 17:58 Uhr von Bleifuss88
 
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Nun ja: Die Sache entwickelt sich nicht gerade schön. Es wurden zwar Fortschritte erzielt, aber das scheint alles im Schneckentempo dort vorwärts zu gehen. die Taliban hätten sich nie neu formieren dürfen.

Doch erpressen lassen wir uns von den Taliban auch nicht, so sehr mir das jetzt für die Geiseln auch Leid tut. Denn wer einen Frieden zu Gunsten von Extremisten macht, hat nichts anderes als Krieg verdient.

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