22.07.07 10:07 Uhr
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Initiative "Gendreck weg" will Pflanzenfelder mit Gen-Saat verwüsten

Die Initiative "Gendreck weg" hat ankündigt, am heutigen Sonntag eine Demonstration zu veranstalten und dabei an mehreren Gen-Maisfeldern beim Vorbeimarschieren Pflanzlinge im Oderbruch zu entfernen. Sie gibt an, diese wären dort illegal angebaut.

Die Polizei hat bereits diesbezüglich einen Einsatzplan mit einer verstärkten Truppe aufgestellt, um Straftaten zu verhindern. Sie will jedwede Anstrengungen unternehmen, um keine Demonstranten in die Felder zu lassen.

Etwa gleichzeitig tagt in der Nähe eine Vereinigung der Landwirte im Ort Altlewin, um die Vorzüge der Gen-Pflanzen anzupreisen. In den letzten zwei Jahren hatte die Initiative "Gendreck weg" bereits einige "Feldbefreiungen" durchgeführt.


WebReporter: malindi
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Gen, Pflanze, Initiative
Quelle: www.ad-hoc-news.de

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.07.2007 10:11 Uhr von voneineranderenwelt
 
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warum denn vorher ankündigen! einfach bei nacht und nebel das feld "anonym" platt machen! halte ich für den besseren Weg ... ;)
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22.07.2007 11:04 Uhr von TryAgain
 
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feldbefreiung? manman.. so langsam nimmt das echt extreme formen an.
an die bauern die u.U einen riesigen ernteschaden davontragen und die behinderung der forschung zur verbesserten resistenz gegen sturmschaden, pilzbefall und das einsparen von insektiziden denkt diese "initiative" garnicht?

wieso entscheiden die denn ob etwas illegal dort steht? wenn es so wäre würde eine anzeige bei gesundheitsbehörde oder agrarinstitutionen doch vollkommen reichen um eine ordnungsgemäße vernichtung herbeizuführen wenn sie legitim ist. solche aktionen lassen eher darauf schliessen dass sie der meinung sind es sei illegal weil sie lieber ernteausfälle in trockenperioden oder pilzbefall in kauf nehmen anstatt die forschung zu unterstützen und ein gremium zur überwachung einrichten. militant kommt nie gut und glaubwürdig an..
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22.07.2007 11:25 Uhr von Nostradamus
 
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ob die wohl wissen was ein Gen überhaupt ist?
Oder sind das wieder nur welche die einfach nur los brüllen weil sie keine Ahnung haben.
Bei den Aktionen scheint der Horizont der "Bereinger" ja äußerst beschränkt zu sein.
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22.07.2007 11:47 Uhr von Malik2000
 
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Recht haben sie: Wenn man bedenkt woher und auf welche Weise dieser Genschrott auf der Welt verteilt wird .....

Schweine und Kühe werden unfruchtbar, Bienensterben, nicht mehr Erträge als vorher- nur wieder teurer ......
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22.07.2007 12:41 Uhr von Sipo M
 
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terminatoreffekt: ich freu mich schon darauf, wenn sich sowas
in der natur verbreitet.
wenn plötzlich kein samen mehr keimt :D
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22.07.2007 12:51 Uhr von TryAgain
 
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@malik: in einem punkt kann ich dir zustimmen.. obgleich nicht ganz. die bienen.
die bienen leiden mehr unter der monokultur als unter aufgewerteten pflanzen. jedenfalls kam das als klare und logische schlussfolgerung in diversen berichten zum vorschein.
wieso nutztiere unfruchtbar werden ist mir schleierhaft.. hauptnahrung sind doch die pflanzenreste, nicht die fruchtkörper an sich. oder bekommen kühe auf einmal tomaten vorgesetzt? und wieso werden sie unfruchtbar?

"Wenn man bedenkt woher und auf welche Weise dieser Genschrott auf der Welt verteilt wird ....."

bitte nicht sowas.. wenn du was zu sagen hast dann schreib es auch aus. woher kommt denn der "genschrott"? lass uns nicht im dunkeln... ist das teufelswerk oder stecken terroristen dahinter? jedenfalls lässt deine formulierung sehr viel spekulationsfreiraum..

ich weiss echt nicht was gegen eine pflanze einzuwenden ist in der typische anfälligkeiten gegenüber z.b einer verbreiteten pilzart behoben wird... habe bisher noch nie etwas gelesen über negative entwicklung der fruchtkörper in richtung gesundheitsschädigung...
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22.07.2007 13:03 Uhr von Gregsen
 
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keiner will genfood: aber gleichzeitig meckert jeder das alles teurer wird.

Es liegt nunmal in der natur der sache das genveränderte nahrung ergiebiger und somit günstiger herzustellen ist. Und solange dementsprechend die mentalität zu "geiz ist geil" tendiert und selbst die niedrigen aldipreise noch als zu hoch angesehen werden wird es auch weiterhin gennahrung geben.

Man muss sich entscheiden, entweder man ist bereit mehr auszugeben oder man nimmt gennahrung in kauf. Ich bin im übrigen zu letzterem bereit weil ich kein Problem mit gennahrung habe.
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22.07.2007 13:20 Uhr von Malik2000
 
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@ TryAgain: Unterstelle mir nicht, ich hätte nichts zu sagen, wenn Du nicht die Infos hast, die ich habe.

Ich habe von Farmern im Mutterland der ach so unbedenklichen Gen-Pflanzen gelesen. Deren Tiere wurden quasi unfruchtbar. Nachdem sie Genfutter absetzten und (inzwischen schwer erhältliches) nicht manipuliertes Futter gaben, kam auch wieder Nachwuchs. Zu Testzwecken wieder mit Genfutter gefüttert, gingen die Geburtenraten wieder enorm zurück. Aber ist sicher Zufall, oder?

Und die Pflanzenreste gehören zur selben Pflanze, wie die "aufgewertete" Frucht. genau genommen wissen die Firmen, die Pflanzen manipulieren nämlich nicht genau was sie machen. Sie versuchen etwas und forschen dann an den fertigen Pflanzen, ob und was es gebracht hat. Da produzieren Pflanzen plötzlich völlig neue Eiweisketten und werden trotzdem auf den Markt geworfen.
Manipulierte Eiweisketten? Da fällt einem doch sofort Krebs ein, aber das würde ja den gewinn gefährden, also schön verschwiegen bleiben.

Scheinbar weiß inzwischen jeder Kleinbauer in Vietnam durch eigene Betroffenheit mehr über diese Machenschaften als Du. Also halte Dich doch bedeckt.

"ich weiss echt nicht was gegen eine pflanze einzuwenden ist in der typische anfälligkeiten gegenüber z.b einer verbreiteten pilzart behoben wird... "

Eben, weil Du scheinbar nicht weiter denkst. Atomenergie ist auch prima. Nur hat sie einen Nachteil - Dieser ist uns allen bekannt. bei manipulierten Pflanzen sind die nachteile eben unbekannt oder werden bewusst von den herstellerfirmen unter verschluss gehalten. Informiere Dich mal über die Machenschaften der Firma Monsanto. Nur so als Beispiel.
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22.07.2007 13:24 Uhr von Malik2000
 
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@ gregsen: "Es liegt nunmal in der natur der sache das genveränderte nahrung ergiebiger und somit günstiger herzustellen ist."

Wer hat Dir denn sowas erzählt? Bei normalem Saatgut darf jeder Samen für die nächste Aussaat abzweigen. Bei Gensaat ist es den bauern verboten. Sie müssen vertraglich zusichern jedes jaar neues Gensaatgut zu kaufen.

Und das allöes teurer wird hat damit nicht in erster Linie zu tun. Im gegenteil könnte es viel billiger sein. Subventionierte Eurobauern produzieren massenhaft Überschuss. Aber um den Preis zu halten wird nicht alles zu niedrigeren Preisen verkauft, sondern Überschuss fast umsonst nach Afrika verschifft. Und dort vernichtet es jede Lebensgrundlage dortiger Bauern. Denn wer etwas fast umsonst bekommt muss(kann es nicht zu diesem preis selber anbauen.
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22.07.2007 13:26 Uhr von Malik2000
 
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22.07.2007 13:32 Uhr von Curse
 
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@ Malik2000: Quellen, sonst hör doch bitte auf andere User hier anzumachen.
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22.07.2007 13:35 Uhr von KillA SharK
 
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Gentechnik wird ohne Rücksicht auf Verluste: systematisch den Leuten aufgezwungen.
Von genetisch manipuliertem Mais werden Rinder krank und sich die Milch verändert sich.

Auch in Deutschland möchte Monsanto seine Gen-Saaten nun auf den Markt drücken - wie immer zunächst auf dem Weg des Erprobungsanbaus, der laut eigenen Angaben des Konzerns 2004 an 28 Standorten stattfand.

Um die Koexistenz mit gentechnikfreien Landwirtschaftsbetrieben zu sichern, bietet das Unternehmen ein neues Modell an:
Es offeriert den Landwirten die Abnahme ihrer Maisernte zum aktuellen Marktpreis. Ein Nachweis, ob der Mais gentechnisch verunreinigt ist, muss nicht erbracht werden.

Ohne langfristige Erkenntnisse betreffend der Gefährlichkeit zu haben, wird ruck-zuck freigegeben.
Wenn es zu Langzeitschäden kommen sollte,
wird ich das dann erst herausstellen,
wenn es bereits viel zu spät ist.
(Ähnlich wie bei Contergan)

Der Verbraucher muss die Wahl haben,
ob er den Kram von der Monasanto Mafia
kaufen will oder nicht.

Wie soll er das tun, wenn Zucker aus gentechnisch veränderten Zuckerrüben und Öl aus gentechnisch modifiziertem Raps nicht gekennzeichnet wird?

Fleisch und Milch von Tieren, die mit gentechnisch verändertem Futter gefüttert wurden, wird nicht gekennzeichnet.

Monsanto waren es auch, die Agent Orange für den Vietnamkrieg hergestellt haben.

Sie produzieren auch ein Wachstumshormon zur Steigerung der Milchleistung von Rindern.
Es hat starke Nebenwirkungen und fördert die Herstellung eines Produktes, von dem sowieso schon zuviel auf dem Markt ist. Trotz diverser Studien,
die die Gefährlichkeit beweisen, wird es nach wie vor verkauft und im großen Stil eingesetzt.

Auszüge aus dem Beipackzettel von Posilac:
1. Fruchtbarkeit: Rückgang der Fruchtbarkeit, Zunahme der Eierstockszysten, Erkrankungen der Gebärmutter, 2.) hohes zusätzliches Risiko der Euterentzündung, was den Einsatz von Antibiotika unabdingbar macht 3.) Allgemeines Befinden: Medikamentenbedarf allgemein erhöht, Möglichkeit von Verdauungsstörungen, gestörte Futteraufnahme, Sprunggelenkschwellungen 4.) Reaktion an der Einstichstelle: - Anschwellung 3-5 cm bis zu 10 cm (kann 6 Wochen anhalten). Auch die Qualität der Milch leidet: Die Zusammensetzung der Fette und Eiweiße verändert sich, der Vitamingehalt sinkt.

Das Genhormon taucht in der Milch und im Fleisch der Tiere auf und wird über diesen Weg vom Menschen konsumiert.

Das Hormon wird in den USA bei einem Drittel aller Milchkühe eingesetzt, in der EU und Kanada ist es verboten, es wird aber vermutet, dass es längst über Drittländer zur Milchleistungssteigerung eingeführt und eingesetzt wird.

Was, wenn sich eine Pflanze mit neuen genetischen Eigenschaften in der Natur ausbreitet wie die Kaninchen in Australien? Da sie dort ohne natürliche Feinde waren, haben sie sich explosionsartig vermehrt und extreme Veränderungen in der Nahrungskette verursacht.

Wenn durch den gen. manipulierten Mais die Beinen aussterben, gibt es in ein paar Jahren eine gigantische ökologische Krise, da ein Großteil der Pflanzenwelt von der Bestäubung der Bienen abhängt.

Monsanto bemüht sich verstärkt um den Ausbau seiner Marktposition bei der Produktion von Lebensmitteln
und Saatgut als weltweites Monopol.
Die vertragliche Bindung der Landwirte an das Unternehmen verbietet es ihnen, die eigene Ernte als Saatgut wieder zu verwenden. Eine weitreichende Kontrolle der Landwirte ist erlaubt, um Patentverletzungen vorzubeugen.
Ebenso ist es den Landwirten im Konfliktfall nicht gestattet, sich gegenüber Dritten zu äußern.
Weiterhin müssen sich diese Landwirte vertraglich
dazu verpflichten im Falle von Ernte- oder Ertragsausfällen (z.B. Rückgang der Fruchtbarkeit bei Zuchtschweinen) nicht gegen das Unternehmen Monsanto zu klagen. Die Ernte gehört keineswegs
dem Landwirt allein, sondern das Patentrecht sichert Monsanto Lizenzrechte.
Darüber hinaus sind die Patente so weit gefasst, dass sie auch noch die Folgeprodukte der Ernte bis zum Endprodukt umfassen.

Ergo sichert sich Monsanto die Gewinnbeteiligung,
wälzt das Risiko aber völlig auf die Bauern ab.

Monsanto tritt verstärkt als Aufkäufer von Saatgutherstellern auf. Das Ziel ist, auch in diesem Bereich eine marktbeherrschende Stellung zu erreichen.

Durch die Patente betreibt Monsanto also "Bio-Piracy".

Ein weiteres Problem ist die Vermischung von Monsantos Aktivitäten und der Politik:
führende Mitglieder der britischen Labour Party haben massiv in die Gen-Industrie investiert.
Mitarbeiter der amerikanischen Bundesbehörde
haben zu Monsanto und zurück in die Politik gewechselt.

siehe dazu auch:
http://www.spiegel.de/...

In Mexiko gibt es ein Gesetz, dass nach Monsanto benannt ist ("Ley Monsanto") weil es den Interessen
des Konzerns entgegenkommt.
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22.07.2007 13:37 Uhr von KillA SharK
 
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monsanto Lügen: Die von Monsanto entwickelte Terminator-Technologie wird von ihren
Kritikern, z.B. Vandana Shiva als Leben verachtende Technologie betrachtet.
Ein Auskreuzen von Terminator-Erbgut auf Pflanzen in der Umgebung
führt zu sterilen Samen. So werden auch Unbeteiligte geschädigt.

Monsanto bietet sogenanntes Hybrid-Saatgut an, das nach der Ernte
nicht erneut zur Aussaat verwendet werden kann.
Dieses Saatgut soll Monsanto jährliche Nachkäufe sichern.
Diese Praxis ist insbesondere in der Dritten Welt sehr umstritten.
Hybrid-Saatgut ist zu unterscheiden von dem als Terminator-Technologie
bezeichneten gentechnischen Verfahren.
Hybride werden in einem züchterischen Verfahren durch Kreuzung erzielt.

siehe dazu:
http://www.engdahl.oilgeopolitics.net/...

Auch die Einsparung von Herbiziden ist langfristig nicht möglich.
Monsanto hielt ein Patent auf den Wirkstoff Glyphosat, der seit 1974
unter dem Markennamen Roundup als Totalherbizid in der Landwirtschaft
eingesetzt wird. Monsanto besitzt Patentrechte auf genmanipulierte
Nutzpflanzen (z. B. Soja und Baumwolle), die gegen Roundup resistent
gemacht wurden - sogenannte Roundup-Ready-Nutzpflanzen.
Roundup ist mittlerweile das am häufigsten verkaufte Totalherbizid weltweit.

Entgegen ursprünglicher Aussagen führt jedoch der (ausschließliche)
Roundup-Einsatz inzwischen zu Resistenzen, so dass beteiligte Landwirte
sich kontinuierlich von der ursprünglichen Kostenreduktion beim Herbizideinsatz
entfernen. Des Weiteren legen zwei Studien aus dem Jahr 2002 den Verdacht
nahe, dass die vermehrte Verwendung des Unkrautvernichtungsmittels
zu einer erhöhten Zahl von Fehlbildungen während der Schwangerschaft führt.

Während der letzten Jahre konnte der Konzern trotz massiver öffentlicher
Proteste seine Bt-Baumwolle in Indien und Indonesien und auf den Philippinen
seinen Bt-Mais auf den Markt hieven.
Indien gehört zu den zehn größten Saatgutmärkten der Welt.

In Indonesien führte eine Dürre schon im ersten Pflanzjahr zu einer
explosionsartigen Vermehrung der Schädlingspopulation auf der Gen-Baumwolle,
nicht jedoch auf anderen Baumwollsorten.

In mehrjährigen Studien an US-Universitäten konnte nachgewiesen werden,
dass die Erträge von genetisch manipuliertem Roundup-Ready-Soja
im Vergleich zu konventionellen Sorten niedriger sind.

Monsanto behauptet, der Einsatz von Roundup-Ready-Pflanzen würde
den Verbrauch des Herbizids verringern. Der US-Agrarwissenschaftler
Charles Benbrook konnte jedoch nachweisen, dass sich im Anbaujahr
2003/04 der Gesamtverbrauch an Roundup Ready auf argentinischen
Gen-Sojafeldern ver-56-facht hat. Die Gesamtmenge an Pestiziden,
die für gentechnisch veränderten Mais, Soja und Baumwolle verwendet
wurden, stieg in den USA zwischen 1996 und 2004 um 122.4 Millionen Pfund.

Auch im Irak zeigt sich die neueste Entwicklung:
Dort haben die USA ein Patentrecht installiert,
wonach Bauern patentiertes Saatgut nicht mehr zur
Wiederverwendung aufbewahren dürfen.
Damit wird im Irak per Gesetz geregelt, was Monsanto
in den USA jedem einzelnen Farmer in den
Privatvertrag schreibt, wenn er Gentech-Saatgut kauft.

Jahrelang sah Monsanto tatenlos zu, dass Bauern in Südamerika die
Gen-Saaten Monsantos untereinander verkauften. Mittlerweile sind
zahlreiche Felder in Argentinien, Brasilien, Kolumbien und Mexiko mit
Monsanto-Genen kontaminiert. Ökologisch besonders gravierend ist
dies in Mexiko, dem Ursprungsland von Mais mit zahlreichen lokalen Varietäten.

Nun will Monsanto Lizenzgebühren: Anfang des Jahres 2005 drohte das
Unternehmen, Argentinien zu verlassen, falls die Landwirte keine Abgaben
zahlen. Damit wäre die Aussaat in Gefahr gewesen, denn die meisten
nationalen Saatgutfirmen haben mittlerweile bankrott gemacht.
Angesichts dieser Situation nimmt sogar die argentinische Regierung
das Wort Gangstermethoden in den Mund.

In Südafrika ist Monsanto mit seinen Gen-Saaten bereits fest etabliert und
bemüht sich nun um weitere afrikanische Märkte. Eine Taktik:
Das Unternehmen verschenkt Gentech-Saatgut an Kleinbauern.

Monsantos Anwälte bestreiten, das Unternehmen habe die Kontamination
ganzer Regionen mit seinen Gen-Saaten absichtlich herbeigeführt.
Tatsache ist: Eine solche Kontamination fand und findet in dramatischen
Ausmaßen statt. In Nordamerika ist heute mehr als die Hälfte allen
konventionellen Mais- und Soja-Saatguts und fast das gesamte
Raps-Saatgut mit Monsantos patentierten Genen kontaminiert.

Empfehlenswert zu diesem Thema:
„Arme Sau - Das Geschäft mit dem Erbgut.“
„Gift im Angebot - Die Erfolgsstory des US-Multis Monsanto.“
"The Corportion"
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22.07.2007 13:51 Uhr von Malik2000
 
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@ Curese: Genau EINEN Beitrag über Deinem stehen einige.

Ansonsten die Doku:
Armes Schwein (WDR)

Als Beispiel
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22.07.2007 14:08 Uhr von TryAgain
 
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@malik: mach du mal bitte nicht auf genforscher. du stützt deine aussagen auch nur auf dem was du bei greenpeace/co gefunden hast. jedenfalls erwarte ich nicht dass greenpeace ALLE fakten nennt die relevant sind und evtl ihre argumente aushebeln.

"Unterstelle mir nicht, ich hätte nichts zu sagen, wenn Du nicht die Infos hast, die ich habe."
genau diese infos wollte ich ja haben, lies mal aufmerksam. du hast nur den brocken hingeworfen dass ja der genschrott sonstwo verteilt wird, dass da nachfragen kommen sollte dir klar sein.

bleibt noch der bericht im spiegel in dem es lediglich um die harten bandagen der firma geht, dann ging es um lobbying und keine informationen von externen gutachtern und genforschern.
auf einmal sagen politiker die wahrheit und auch die volle wahrheit? und wo es euch nicht passt lügen sie wieder.. also, quellen in dem es um politker geht die irgendwas zu irgendeinem novum erzählen bzw in ein fachgebiet tief eindringen muss ich ehrlich sagen, ist nicht die vertrauenswürdigste quelle.

du hast also von farmen auf einem anderen kontinent gelesen... und die bekamen den gleichen mais wie der der hier angebaut wird? haben die da auch probleme mit dem Maiszünsler der eigentlich nur im süden deutschlands vorkommt?

ich erinnere mich nur zu gerne an die gen-tomaten und habe hier in einer ärztezeitschrift die wohl unabhängiger schreibt als greenpeace folgendes gefunden : Gentechnik liefert verträgliche Tomaten für Allergiker
http://www.aerztezeitung.de/...
ist vom 2.5.2007

zwar wird dort nicht gesagt dass es funktioniert hat ABER die entwicklungsrichtung ist doch eine vernünftige, lässt man dem ganzen noch zeit und forschung kommt man sicher einen schritt voran.. zum glück leiden wir noch nicht an akuter nahrungsmittelknappheit.

ich mag es nur nicht wenn man so strikt gegen forschung ist nur weil es viele rückschläge gibt. hätten sich im laufe der menscheit alle von rückschlägen abhalten lassen.. nunja.

und solange hier kein gen-forscher reinkommt der dort sein fachgebiet hat kann mir auch keiner sagen was kommen wird. und zu allerletzt greenpeace, eine gruppe die sich offen gegen die forschung ausspricht. von bill gates wird man auch niemals hören welche vorteile linux bieten kann.

"In Nordamerika ist heute mehr als die Hälfte allen
konventionellen Mais- und Soja-Saatguts und fast das gesamte
Raps-Saatgut mit Monsantos patentierten Genen kontaminiert."
bisher habe ich halt noch nichts diesbezüglich gelesen dass die ernte knapp wird, wie gesagt, nur die bienenvölker die ausbleiben, das passierte hier in deutschland aber auch und hier ist nicht die hälfte des saatguts "kontaminiert". zum glück nur eine temporäre erscheinung, zumindest hier in meiner region.
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22.07.2007 16:25 Uhr von Mi-Ka
 
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Durch Genfood: wird kein Lebensmittel auch nur ein Cent billiger und kein einziges Kind in Afrika vorm Hungertod gerettet.
Was sich ändert, ist die Abhängigkeit der Bauern vom Saatgutanbieter.
Bislang war es so, dass der Bauer entscheiden und ausprobieren konnte, was bei Befall besser funktioniert.
Diese Möglichkeit hat er dann nicht mehr.
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22.07.2007 18:07 Uhr von carry-
 
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wegsperren: allein diese ankündigung sollte reichen um diese öko-terroristen wegzusperren.
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22.07.2007 21:11 Uhr von Spaßbürger
 
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Wie dumm daraus entsteht eine Trotzreaktion.

So kann man seine eigenen Ziele selber Torpedieren.

Setzen 6

Gandhi hat gezeigt das alles friedlich erreicht werden kann. ;-)
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23.07.2007 08:28 Uhr von keglunek
 
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Genmanipulierte "Dinge" machen impotent: Hallo Freunde...
Leider ist es wirklich so, dass genmanipuliertes Futter für Schweine die Tiere impotent macht. In den USA ist das Problem seit langem bekannt und wird trotzdem weiter vertrieben und TOTGESCHWIEGEN bzw VERTUSCHT... Es entsteht bei der künstlichen Herstellung der Pflanzen ein NOCH UNBEKANNTES EIWEIS... UNABHÄNGIGE FORSCHER vermuten, dass dies der Auslöser ist... Nur die Lobby bringt jeden zum schweigen, der sich negativ über dieses Produkt äußert. Denn was man künstlich herstellen kann^^ Na? Kommt Ihr drauf?.... hihi Richtig... Kann man sich auch PATENTIEREN lassen!!!

Jeder der Diese Pflanzen oder Genveränderte Schweine züchtet bzw anbaut muss Geld an die Konzerne bezahlen... EIN MILLIARDENGESCHÄFT

Das Ziel ist die Kontrolle des Weltmarktes! Zur Zeit versuchen die USA Ihr GEN-Zeugs in der gesamten Welt zu vertreiben.

Ein Fall in den USA: 1 Bauer verfütterte genmanipuliertes Futter an seine Schweine. Folge: die Schweine wurden impotent... Das Jahr drauf verfütterte er normales natürliches Futter. Folge: Alles war wieder ok... Die Schweine pflanzten sich wieder fort.

In den gesamten USA wird der Dreck bereits angebaut bzw gezüchtet und ist bereits fester Bestandteil in der Nahrungskette... Und die wundern sich, dass die Bienen weg sind^^

Ein ganz fettes LOOOOOOOL

P.S. Bitte wehrt euch bevor es zu spät ist
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23.07.2007 10:19 Uhr von ArrowTiger
 
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Wenn die Pflanzen wirklich illegal angebaut wurden, dann frage ich mich, warum die Polizei diese Pflanzungen dann schützen will? Wäre es nicht eher ihre Aufgabe, diese dann selbst zu vernichten?

Wenn man an die kriminellen Machenschaften von Monsanto denkt, halte ich solche Aktionen einer "Bürgerwehr" für durchaus angemessen. (Einmal vorausgesetzt, das es sich hier um ein solches Monsanto-Feld handelt. Nicht alle genveränderten Pflanzen sind grundsätzlich "schlecht" für uns...)
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23.07.2007 17:04 Uhr von schlesa
 
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es braucht Zeit bis die Gentechnik ausgereift ist? also ist es legitim das Konzerne wie Monsanto Tier- und Menschenversuche durchführen, mit dem Bewusstsein bzw. Wissen, diesen zu Schädigen?

Es ist also legitim das Konzerne wie Monsanto die Bauern
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23.07.2007 17:08 Uhr von dragon08
 
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weg mit den Genmist: Wir fuschen schon zu viel in der Mutter Natur rum !

Wenn dann noch die Bienen drann sterben ist es eh aus mit den Menschen !





.
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23.07.2007 18:37 Uhr von StYxXx
 
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lol: Soviele schöne Theorien, was Gentechnik auslösen kann, aber nicht einen einzigen Beweis. Wie mit Handystrahlung und co ;) Und ne, auch bei den Bienen gibt es keinen Zusammenhang. Das war nur mal eine Theorie (neben vielen).

Aber wenn man nichtmal weiß, was bei Gentechnik alles gemacht wird (und möglich ist - und vor allem: was nicht) kann man schnell Panik schieben. Juhu, gegen Gene in Pflanzen, Atome in Spielzeug und Chemie in Lebensmitteln XD

Nichts gegen (zum Teil sehr wohl berechtigte) kritische Betrachtung, aber das ist bei den meisten wohl nicht der Fall.
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23.07.2007 18:55 Uhr von ArrowTiger
 
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@StYxXx: -- "Soviele schöne Theorien, was Gentechnik auslösen kann, aber nicht einen einzigen Beweis."

Ein wenig googlen, und Du hättest dich selbst widerlegen können:

"Monsanto-Gen-Mais schlägt bei Ratten auf Herz und Nieren"

http://www.greenpeace.de/...

Die Studie stammt übrigens von Monsanto selbst. Sollte vertrauliche Betriebsinformation sein, muste aber per Gerichtsurteil veröffentlicht werden.

Du solltest Firmen wie Monsanto nicht blind vertrauen. Die Firma ist schon einmal mit einer bezahlten Studie in die Schlagzeilen geraten, als sie das nachweisbar harmlose pflanzliche Süßmittel Stevia schlecht machen wollte. (Ist daher hier auch noch als Lebensmittel verboten.) Man sah wohl eine Gefahr für den hauseigenen Aspartam-Markt (NutraSweet, Canderel). Aspartam ist übrigens krebserregend (Formaldehydabspalter).

Man kann davon ausgehen, daß dieser Firma die Gesundheit der Verbraucher sch**ßegal ist. Hauptsache der Umsatz stimmt. Die verklagten in Kanada sogar Bauern auf Patentverletzung, nachdem _ihre_ Pflanzen ein fremdes Feld bestäubt hatten!
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24.07.2007 01:44 Uhr von TryAgain
 
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@arrowtiger: nunja, greenpeace... inzwischen meines erachtens seeehr kommerzig geworden.
aber gut, ich versteh die panik nich so, gen-mais wird doch hier nur testweise angebaut bzw genfood muss ja gekennzeichnet sein.
keiner muss das essen, noch icht. und wenn es soweit sein sollte, wird die forschung fortschritte gemacht haben. monsatu wird sicherlich mit hochdruck daran arbeiten die arbeit zu perfektionieren. gut dann haben sie eben ein weltweites monopol auf genfood, ich kenne andere firmen die weltweit geld verdienen und weltweit einen teil der kontrolle einnehmen.
wird alles nicht so heiss gegessen wie es gekocht wird.
hier rasten immer einige total aus als wär am samstag abend einsendeschluss und all das böse und riskante bricht über uns herein.

nunja.. wie auch immer. greenpeace, genau:
der co2-rechner auf der seite im angegebenem link is ja der hammer.. ich erzeuge 10,7 tonnen co2. der deutsche schnitt ist wohl ganz genau 11 tonnen.
die VERTRÄGLICHE quote soll bei 2,5 tonnen liegen. also bitte testet mal selber, ihr werdet sehen dass ich scheinbar schon mehr co2 erzeugt als verträglich nur weil ihr lebt.
das is ein richtiger hirnriss, wiederspricht doch allen aussagen dass wir mit nur einem grad weniger im winter schon x tonnen einspart oder was auch immer.
ich lebe, gehe arbeiten, esse ab und zu mal bananen (sowas wird indirekt auch gewertet!!!) und habe ein auto. da war ich schon über der quote..

was schliessen wir daraus? hartz4 ich komme!! keine arbeit, keine bananen, kein auto.
wir retten die welt um dann in armut weiterleben zu können!

oh, das ist etwas überspitzt, ich hoffe aber der sinn kommt rüber. wenn greenpeace solche werte in den raum wirft dann stimmt mich das einfach skeptisch gegenüber anderer darstellungen und berichterstattungen.

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