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"Schmiere stehen" und "Pleite machen": Jiddisch wird wieder entdeckt

Jiddisch, die Sprache der Ostjuden, fand zur Zeit der Nationalsozialisten durch ein Verbot ihrer Verwendung im osteuropäischen Raum und das Ansehen als "Ghettosprache" in Israel nahezu vollständig ihr Ende - bis vor kurzer Zeit.

An der Universität von Tel Aviv wird jetzt ein Sommerlehrgang in Jiddisch angeboten, an dem 120 Studenten aus mehreren Ländern teilnehmen. Die Renaissance der Sprache ist u. a. für das Verständnis der Arbeit Nobelpreisträgers Saul Bellow sinnvoll.

Auch in der deutschen Sprache finden sich viele Ausdrücke wieder, die aus dem Jiddischen stammen, wie "Pleite machen" oder "Schmiere stehen". Inzwischen werden auch aktuelle Ausdrücke ins Jiddische übersetzt: Eine "E-Mail" ist dort ein "Blitzbrief".


WebReporter: Schellhammer
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Entdeckung, Pleite
Quelle: www.spiegel.de

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40 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.07.2007 09:41 Uhr von TryAgain
 
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wer macht sowas? ich meine wieso eine sprache lernen die wohl eher zum schmunzeln führt als dass sie einem in irgendeiner weise kultur oder geschichte nahebringt? wenn ich mir das wort "blitzbrief" ansehe muss ich genauso schmunzeln wie bei leuten die partout dem anglizismus die stirn bieten und nur noch "im internetz" surfen und dazu einen "webseitenbetrachter" nutzen um dann "elektronische briefe" zu verschicken.

"Man schreibt es esoi" (man schreibt das so) und "du darfst zu Gast kummen" (du musst mich besuchen)
das klingt für mich eher als würde ein bayer seine finger in die tasten fallen lassen. jedenfalls denk ich da nicht an ostjüdische sprache..

wer mag sowas lernen? lernt ja auch keiner extra bayrisch oder plattdeutsch
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22.07.2007 10:52 Uhr von Thingol
 
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Blitzbrief? lol: Ein Blitzbrief von einem Juden hört sich aber kurios an...
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22.07.2007 11:07 Uhr von kaetzchen2
 
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Sprache und Dialekt: Wo ein Dialekt aufhört und eine neue Sprache anfängt, ist immer Definitionssache (= des jeweiligen Staates/ der jeweiligen Staaten). Tschechisch und Slowakisch, zwei spätestens seit den 90ern separate Sprachen, unterscheiden sich weniger voneinander als als Bayrisch und Österreichisch. Bayrisch und Österreichisch gelten aber als deutsche Dialekte. Das, was wir als Chinesisch kennen, besteht ebenfalls aus einer Vielfalt von Dialekten, die sich untereinander teilweise so sehr unterscheiden wie Deutsch und Italienisch. (Verwandt sind sie natürlich alle irgendwo, aber ich lege hier das Kriterium der gegenseitigen Verständlichkeit an. Verstehen sich Sprecher der jeweiligen Sprachen, ohne erst einen Sprachkurs gemacht zu haben?)
Bleibt noch die Frage, warum man "sowas" lernen sollte. Warum lernt man eine Sprache? Um die zu können, um zu wissen wie sie funktioniert, um sich mit den SPrechern dieser Sprache unterhalten zu können, um etwas über deren Kultur zu erfahren, und auch über uns selbst, etc pp.
Jiddisch wird uns viel verraten über das Leben und die Denkweise der Ostjuden. So, wie jemand denkt, spricht er auch, und umgekehrt. Wir haben so viele Wörter im Deutschen, die jiddischen Ursprungs sind. Ist doch interessant, die kennenzulernen und zu wissen, wo sie herkommen und was sie eigentlich bedeuten.
@ TryAgain: Klar ist das nicht jedermanns Sache, die Menschen haben verschiedene interessen. Aber dann mach es auch nciht schlecht. Warst doch grad bei der anderen News so wunderbar vernünftig :) Ich habe übrigens Dialekte gelernt, und du auch mindestens einen. Alle Deutschen wachsen mit ihrem Dialekt und mehr oder weniger gelungenem Hochdeutsch auf. Wir sind also quasi von Geburt an zweisprachig - etwas, das den ENgländern völlig fremd is, die haben nur hren lokalen Dialekt. Und dann bin ich vor 16 Jahren nach Bayern gezogen, und versteh hier mittlerweile nicht nur fast alle lokalen Dialekte, sondern spreche auch den einen oder anderen Brocken bayrisch, allerdings nicht absichtlich, es vermischt sich halt. Da sind die Bayern doch etwas eigen und korrigieren einen, wenn man verschiedene lokale Varianten vermischt.
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22.07.2007 11:33 Uhr von Kei82
 
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Würd ich auch gern lernen: Ehrlich, das Jiddisch interessiert mich sehr, gerade weil es viele Redewendungen und Begriffe ins Deutsche geschafft haben. Aber auch in andere Sprachen. Zwar bin ich kein Sprachgenie, aber gerade bei dieser Sprache werd ich dann mal nicht so viele Schwierigkeiten haben ;)
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22.07.2007 11:57 Uhr von TryAgain
 
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kätzchen: ich wollte es auch nicht schlechtreden.. aber das hörte sich so nach "wir beleben eine alte sprache wieder und sorgen für noch mehr vermischung" an..
ich bin hochdeutsch "erzogen" worden, wurde dann eingefränkscht und versteh inzwischen auch den ein oder anderen urbayern..

um die deutschen redewendungen zu verstehen ist das ja alles ok.. aber wenn mir bald jemand mit blitzbrief kommt.. na ich weiss nich..

oder würdest du es verstehen wenn ich sage, kimm, loss uns di sechaparatln zammastecka..

achja, welchen beitrag meintest du? ich hab die halbe nacht mit kommentieren verbracht ~.~
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22.07.2007 12:11 Uhr von Johnny Cash
 
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Und: ein elektrischer Krieg ist dann wohl ein "Blitzkrieg" ;-)

Die in der Überschrift genannten Beispiele waren doch eigentlich nie weg
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22.07.2007 12:21 Uhr von kaetzchen2
 
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@TryAgain: da haste was falsch verstanden, nichts soll vermischt werden. Die Leute sollen nur allgemein wissen, dass es diese Sprache gibt, und vielleicht das eine oder andere mehr, wie mit jeder anderen Sprache. Vielleicht etwas mehr, weil das Jiddische so nah mit dem Hochdeutschen verwandt ist. Wer möchte, soll also diese Sprache lernen, wie jede andere Fremdsprache. Ich unterhalte mich mit dir auf Deutsch, weil das unsere Muttersprache ist. Die Tatsache, dass ich fließend Englisch und Russisch kann, ändert daran genauso wenig wie die Tatsache, dass ich einige Brocken Latein, französisch, Italienisch und Spanisch kann. Also keine Panik, wenn hier jemand werbung für ne Sprche macht :)
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22.07.2007 12:26 Uhr von kaetzchen2
 
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@Johnny Cash: Es geht auch nicht darum ob die Begriffe aus dem Deutschen weg waren oder nicht. Es geht darum, dass wir nicht wissen, dass diese Begriffe aus einer anderen sprache kommen.
Alle wissen, dass Manager ein englisches Wort ist, das englisch eine separate Sprache ist, die gleich mehrere Kulturen repräsentiert. Wenn ich jetzt verraten, dass Bistro ein russisches Wort ist, das über das Französische ins Deutsche gekommen ist, wird die Tatsache vielleicht für viele neu sein, aber trotzdem können wir mit "Russisch" und "Französisch" was anfangen (als Sprache mein ich ... *g*)
Isses noch schade, dass das bei "meschugge" und "Schlamassel" nicht jeder kann, bzw viele nicht können? Klar geht die Welt davon nciht gleich unter ... aber ich finde es wichtig, in ganz verschiedenen Richtunge3n übre den eigenen tellerrand zu schauen.
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22.07.2007 13:10 Uhr von Rebecca Bock
 
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Tel Aviv: Klar, dass die Konferenz in Tel Aviv stattfindet, da dort die meisten Jiddisch sprechenden Menschen leben und ausserdem darf man die augenblickliche Israelische Situation nicht vergessen:

Eigentlich ist Hebräisch die offizielle Israelische Amtssprache. Aber gerade seit dem Ende der Sowjet-Union kommen viele Aussiedler aus den ehemaligen Sowjetrepubliken nach Israel, von denen die wenigsten hebräisch verstehen.

Diese "neuen" Einwanderer sprechen am meisten Russisch und wenn sie noch eine andere Sprache können, dann ist es eben Jiddisch.

Natürlich sprechen die eher die älteren Einwanderer als die jüngeren und da der Judäische Glaube einen grossen Wert auf die männlichen, älteren Mitglieder legt, erscheint mir das Interesse als verständlich.
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22.07.2007 14:03 Uhr von Mi-Ka
 
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Oij kaetzchen2, das ist schon a bissl Kauderwelsch, was du da zu Slowakisch und Tschechisch geschrieben hast.
Das sind schon zwei Sprachen. Es war nur so, dass in einer kurzen Periode diese zwei Sprachen in einem Land gesprochen wurde und so diese sich ein wenig angenähert haben.
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22.07.2007 14:23 Uhr von kaetzchen2
 
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Mi-Ka: Kauderwelsch is schon n bisschen hart ... zugegebenermassen spreche ich keine der beiden Sprachen, aber beim Slavistikstudium haben uns die Professoren das so beigebracht ... einer davon war Tscheche (bzw ist ... er lebt ja noch).
Ich weiß auch dass Tschechisch und Slowakisch zwei Sprachen sind. Etwas anderes habe ich nie behauptet. "Spätestens seit den 90ern" war die Kurzfassung von dem was du angedeutet hast ... Während der Existenz der CSSR wurden die beiden Sprachen als Dialekte behandelt, seit dem Zerfall der CSSR ist die Rede vom Tschechischen und vom SLowakischen als jeweils selbständigen Sprachen.
Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Sprecher beider Sprachen sich untereinander gut verstehen, auch wenn jeder seine eigene Sprache spricht. Ob ich das, was jemand spricht, eine eigene Sprache nenne oder "nur" einen Dialekt, ist eine politische Angelegenheit. Sprachen entstehen heutzutage im wesentlichen durch politische Definition. Ein Dialekt wird per Definition zu einer eigenen Sprache ernannt. Das Kriterium dabei ist nicht die Möglichkeit des gegenseitigen Verstehens, sondern die Tatsache, dass sich eine Nation und / oder ethnische Gruppe über diese Sprache / diesen Dialekt definiert, weil sie / er Teil der eigenen Kultur ist. Eine Sprache ist also, umgangssprachlich definiert, ein Dialekt mit Adelstitel :).
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22.07.2007 14:27 Uhr von Jorka
 
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@TryAgain: Also was das Plattdeutsch betrifft bin ich momentan wieder dabei, die Sprache zu lernen, leider kann meine Mutter obwohl sie
in Ostfriesland geboren und aufgewachsen ist kaum Platt, dafür ist mein Onkel ein richtiger "Plattproter" (kleine Anmerkung in Ostfriesland heißt reden = proten überall sonst snacken).

Ich mag Plattdeutsch sehr, weil sie für mich Heimatverbundenheit ausdrückt, da ich in Ostfriesland selbst regelmäßig meine ersten Lebensjahre verbracht habe und bis heute immer wieder gern hinreise.

Leider ist es wirklich war, die Leute die fast ausschließlich nur Platt verwenden sterben sicher bald aus, deshalb sollte man in der Schule meiner Meinung nach hier (z.B. im Raum Bremen) auch Plattkurse anbieten.
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22.07.2007 14:52 Uhr von KillA SharK
 
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gefillte Fich: fehlt noch.
und hier zieht´s wie hechtsuppe!
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22.07.2007 16:39 Uhr von Mi-Ka
 
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kaetzchen2, naja das war das einzige Wort, dass mir auf jiddisch dazu eingefallen ist. Meschugge war mir doch etwas zu viel und ich habe es ja mit "bissl" abgeschwächt.

Wann eine Sprache zu einer Sprache wird, ist wirklich nicht immer leicht zu sagen.
Aber bei Slowakisch und Tschechisch denke ich, dass der Vorgang schon abgeschlossen war, als es zu einem Land wurde. (ah ja, ich finde schon, dass die zwei Sprachen sich verschieden anhören. Slowakisch klingt mir einigermassen vertraut und Tschechisch überhaupt nicht. Das ist jetzt meine Meinung als absoluter Laie: Tschechisch verhält sich zu Slowakisch wie Kroatisch zu Slowenisch, also Nord zu Süd)

Schriftsprachen sind immer künstliche Sprachen, die politisch gesteuert sind.


p.s. Jorka
Platt ist doch seit kurzem wieder eine anerkannte Sprach in Deutschland, oder?
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22.07.2007 17:05 Uhr von kaetzchen2
 
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Plattdeutsch: Plattdeutsch, bzw das Niederdeutsche insgesamt, ist eine deutsche Regionalsprache, also etwas zwischen Sprache und Dialekt. Die Anerkennung erfolgte durch den Europarat und entsprechende deutsche Regelungen - wie ich sagte, der Unterschied zwischen Sprache und Dialekt ist ein administrativer. Eine Sprache darf zum Beispiel auch für offizielle staatliche Vorgänge verwendet werden. In SH dürfen amtliche Papiere in Platt verfasst werden und Anfragen auf Platt müssen bearbeitet werden. Auch Patentanträge dürfern auf Platt verfasst werden. Auf bayrisch oder sächsisch oder hessisch darf man das nicht. Streiche diese und ähnliche Regelungen, und es ist wieder ein Dialekt. Für das obige berufe ich mich ausnahmsweise mal auf http://de.wikipedia.org/... , weil der Artikel gut geschrieben ist und ausführliche, fundierte quellen bietet.
und was heißt "anerkannt"? anerkannt wäre ja das Gegenteil von verboten ...
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22.07.2007 19:03 Uhr von lonezealot
 
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Danke fürs lesen: In NY ist das Gang und Gäbe, auch in Deutschland findet man jiddischeBegriffe überall, nur weiss das kaum einermehr.

Selbst die Nazis haben es nicht geschafft jiddische Begriffe vollkommen zu eleminieren.

Jiddisch ist eine lebendige Sprache (kein Dialekt!) und es gibt auch Nachrichten in Jiddisch.

Was schreibe ich das eigentlich? lol, kümmert doch sowieso keinen .
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22.07.2007 19:45 Uhr von canaris101
 
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Meschugge eines meiner Lieblingsworte... :)
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22.07.2007 20:14 Uhr von lonezealot
 
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@Rebecca Bock: "Klar, dass die Konferenz in Tel Aviv stattfindet, da dort die meisten Jiddisch sprechenden Menschen leben und ausserdem darf man die augenblickliche Israelische Situation nicht vergessen:"

Naja, Tel Aviv ist nicht gerade ine Hochburg des Joddischen, eher Jerusalem, und da speziell die Geula mit Mea Shearim.

"Eigentlich ist Hebräisch die offizielle Israelische Amtssprache. Aber gerade seit dem Ende der Sowjet-Union kommen viele Aussiedler aus den ehemaligen Sowjetrepubliken nach Israel, von denen die wenigsten hebräisch verstehen. "

Nicht eigentlich, sondern Ivrith IST Landessprache, neben Arabisch. Jiddisch verstehen die rusischen Neueinwanderer auch nicht gut, es sei denn sie sind alt.
Im Alltag nutzt Jiddisch wenig , es sei denn man bewegt sich in chassidischen Kreisen, das tun die Einwanderer aber nicht.

".. und da der Judäische Glaube einen grossen Wert auf die männlichen, älteren Mitglieder legt, erscheint mir das Interesse als verständlich."

??? Zum einen einen heisst es jüdischer Glaube, aber OK. Die Sprache hat nichts mit dem Geschlecht zu tun, auch bei uns nicht.

Nebenbei bemerkt, immer mehr Israelisnehmen Deutschkurse. Es ist für viele hilfreich im Aussenhandel.
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22.07.2007 20:57 Uhr von Mi-Ka
 
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Gibt es eigentlich: das Gegenstück zum Jiddischen?
Also eine Sprache der spanischen Juden.

Ah ja, ich finde das Jiddische eine schöne Sprache. Es klingt lebhafter, beschwingter irgendwie auch fröhlicher als das reine Deutsch.
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22.07.2007 21:44 Uhr von lonezealot
 
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@Mi-Ka: "das Gegenstück zum Jiddischen?
Also eine Sprache der spanischen Juden."

Ja, diese Sprache heisst Ladino, gute Frage.
Es gibt aber nicht mehr so viele die das noch sprechen können.

"Ah ja, ich finde das Jiddische eine schöne Sprache. Es klingt lebhafter, beschwingter irgendwie auch fröhlicher als das reine Deutsch."

Jiddisch ist sehr dynamisch und ich spreche auch mit bestimmten Leuten jiddisch, wenns schnell gehen soll.
Gibt ja auch Leute die reden schneller und besser jiddisch als eine andere Sprache.
In den USA wird auch gerne Jiddisch mit Englisch gemischt, klingt schon sehr cool.
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22.07.2007 22:07 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Hochinteressante schöne Sprache eigentlich reines Ostgermanisch.

In Wikipedia stehen ein paar Textbeispiele. Man kann sie mit Mühe verstehen - schöne Sprache.
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22.07.2007 22:13 Uhr von sternthaler
 
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Tacheles reden: ist mein Lieblingswort,
benutze ich sehr oft ;-)
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22.07.2007 22:25 Uhr von terrordave
 
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schlamassel schmock und mischpoke sind auch lustige wörtchen...wie sagte mal einer? jiddisch ist eine parodie des deutschen, hat aber obendrein noch humor.
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23.07.2007 11:15 Uhr von Ophiuchus
 
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Find´s fürchterlich: Halte Jiddisch für einen der übelsten Dialekte überhaupt.. aber ist wohl Geschmackssache.
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23.07.2007 11:33 Uhr von lonezealot
 
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@ThomasHambrecht und andere: Nur das man eben im Ostgermanischen keine hebräischen, englischen oder ungarischen Worte findet.

Jiddisch ist, je nach Ort wo es gesprochen wird, immer etwas an die Landessprache angepasst.
Trotzdem, der Grundwortschatz ist gleich.

"schlamassel schmock und mischpoke sind auch lustige wörtchen...wie sagte mal einer? jiddisch ist eine parodie des deutschen, hat aber obendrein noch humor."

Jiddisch keine Fun-Sprache, nicht verwechseln. In Jiddisch werden auch hochernste und seriöse Themen behandelt, von Politik bis Geschäften.

"Halte Jiddisch für einen der übelsten Dialekte überhaupt.. aber ist wohl Geschmackssache."

Mag an deiner Grundeinstellung Juden gegenüber liegen.
Zumidenst solltest du wissen das Joddisch eine Sprache ist und kein Dialekt. :-)

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