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22.07.07 09:23 Uhr
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Rom: Freskomalerei als ungewöhnliches Beispiel der "verfluchten Erinnerung"

In Rom wird zur Zeit das Fragment einer Freskomalerei aus der Ära von Papst Alexander VI. ausgestellt, das als außergewöhnliches Beispiel der sogenannten "verfluchten Erinnerung" eingestuft wird: Bildteile wurden damals absichtlich zerstört.

Auf dem Fresko berühren drei Hände das Jesuskind: Zwei davon stammen von der Jungfrau Maria, die für das Bild das Antlitz von Giulia Farnese - einer der Frauen des Papstes - erhielt, die dritte stammte von Alexander VI., der vor dem Kind kniete.

Das vollständige Fresko war einst im Schlafzimmer des Papstes, der 1503 starb, zu sehen und wurde wohl im 17. Jahrhundert zerstört, um die Erinnerung an Alexander VI. und seinen ausschweifenden Lebensstil zu tilgen.


WebReporter: Schellhammer
Rubrik:   Kultur / Kunst
Schlagworte: Rom, Erinnerung, Beispiel
Quelle: news.bbc.co.uk
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Eine gleichermaßen interessante, wie auch unterhaltende Quelle, deren Lektüre sich auf jeden Fall lohnt, um die Teile mitzubekommen, die auf den 750 Zeichen keinen Platz mehr hatten. Mein Dank an Ciaoextra für den Tipp ;)
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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.07.2007 22:44 Uhr von ciaoextra
der "gute" Alexander ... *ggg*

Ein Papst der sich sein Amt gekauft hat und später seinen Sohn zum Bischof und noch später zum Kardinal machte. Der Papst, der Gerüchten zufolge, das Bett mit seiner Tochter Lucrezia geteilt hat. Der Papst, der den Bruder seiner Mäitresse zum Kardinal ernannte...

Naja, wenn man den Stammbaum sieht (er stammt von den Borgias ab), wundert es eigentlich auch kaum. :o)

@ Autor
Gern geschehen
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23.07.2007 23:48 Uhr von DorianArcher
In China ist ein Sack Reis geplatzt! Aber mal ernsthaft - ist die reine Ausstellung erwähnenswert? Nein. Denn wenn man wollte, konnte man das Fresko schon vorher besichtigen. Es wurde nur in den Katalog aufgenommen.

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