20.07.07 21:18 Uhr
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Forscher stellen Formel zur Berechnung der Form eines Möbiusbandes vor

Um ein Möbiusband zu erhalten, muss eine Seite eines Rechtecks um 180 Grad verdreht werden. Die zwei Enden der entstandenen Fläche werden mit Klebstoff aneinander fixiert. Das Band behält seine Form, auch nach einer Pressung auf zwei Dimensionen.

Eugene Starostin und sein Team des University Colleges/London stellen in den "Nature Material" eine mathematische Methode vor, mit der erstmals auch die exakte dreidimensionale Struktur eines Möbiusbandes ermittelt werden kann.

Die Basis ihrer Arbeit bildete eine Formel, die schon vor zwei Dekaden entwickelt wurde, jedoch bis dato keine Veröffentlichung erfuhr. Die Mathematiker sind zuversichtlich, dass ihr Verfahren auch Berechnungen auf anderen Gebieten unterstützen wird.


WebReporter: Schellhammer
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Formel, Form, Berechnung
Quelle: www.wissenschaft.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.07.2007 21:30 Uhr von artefaktum
 
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Ich bin zwar Mathematiklaie aber das die Berechnung eines Möbiusbandes ein so extremes mathematisches Problem darstellt, finde ich immer wieder faszinierend, auch wenn ich es (leider) nicht verstehe.
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20.07.2007 21:38 Uhr von wellenhuber
 
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Für mich nicht: Für Mathematiker und Physiker ist der Bericht aus der Quelle ganz sicher interessant. Für mich nicht, aber ich bin auch nicht wichtig. Ich bin nur sehr gespannt auf die Reaktionen und Kommentare. Denn auch nach mehrmaligem Durchlesen der Quelle kann ich nicht so arg viel damit anfangen. Hast Du das verstanden, Schellhammer?
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20.07.2007 22:04 Uhr von wolfinger
 
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so wie ich das verstehe geht es beim möbiusband darum, dass man die ausmaße nicht genau definieren kann, da es keinen eckpunkt oä. hat, sondern nur eine Kante (!)

Wenn man sichs mal anguckt, verwirrt einen das schon ganz schön :)
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20.07.2007 22:09 Uhr von wellenhuber
 
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Ich hatte: mal ein Buch in der Hand von Gödel, Escher und Bach. Da ging es unter anderm doch auch um die Möbius Schleife, oder? Das ist echt interessanter aber auch verdammt harter Stoff.
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20.07.2007 22:16 Uhr von yanec
 
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mein tipp: wenn das nächste mal das problem der flächenberechnung von sonem band ansteht einfach schere nehmen einmal in der mitte durch und es sollte doch schon viel einfacher gehen.


ausserdem: wie lautet den nun die formel
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20.07.2007 22:23 Uhr von cynthril
 
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Es geht um die Form nicht um die Fläche: @yanec

Es geht nicht um die Berechnung der Fläche sondern um die Berechnung der sich ergebenenden Form, in Abhängigkeit von den Maßen des Rechtecks (Länge und Breite)

Daher ist der Titel auch falsch.
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21.07.2007 00:27 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Der Knackpunkt ist, dass das Rechteck eine 2-dimensionale Fläche hat - Flächen sind nunmal 2-dimensional!
Tatsächlich benutzt das Rechteck jedoch die dritte Dimension, da es sich in sich um 180 Grad verdreht mit sich selbst verdreht fortsetzt.
Der Knackpunkt besteht darin, dass es keine Berechnungsmethode gibt - anhand der sichtbaren 2-dimensionalen Fläche auf die dritte Dimension hochzurechen, da das Rechtech - logischerweise - keine Höhe besitzt - obwohl es die dritte Dimension verwendet - Eine Perversion.
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21.07.2007 13:57 Uhr von RigoBaerchen
 
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puuh: da bekomm ich ja vom lesen schon kopfschmerzen :-)
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21.07.2007 21:23 Uhr von trench
 
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eine frage: bleibt offen: was haben wir davon? leider ist nicht die rede davon worauf sich das anwenden lässt, (astro)phsyik, gentechnologie, quantenphysik, chemie?
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22.07.2007 10:19 Uhr von Blackrose_de
 
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@trench: meiner meinung nach geht es nicht darum es für ein spezielles anwendungsgebiet zu benutzen, es dient dazu unsere welt zu verstehen in einem bereich der uns bis dato noch verschlossen ist, was meine rmeinung nach um ein vielfaches wichtiger ist

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