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Wuppertal: Menschen gedenken der Deportations-Opfer von 1942

Am heutigen Freitag haben in der Alten Synagoge in Wuppertal die Menschen an die Deportations-Opfer von 1942 gedacht.

Damals waren 264 Juden aus Wuppertal, Solingen, Remscheid, Velbert, Neviges und Heiligenhaus nach Theresienstadt transportiert worden. Nur wenige kamen wieder zurück.

Auf dem Bahnhof in Wuppertal-Steinbeck wurden die Namen der ins Konzentrationslager verbrachten Personen vorgelesen.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Mensch, Opfer, Wuppertal
Quelle: www.wdr.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.07.2007 17:37 Uhr von One of three
 
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@ Aguirre: Hast Du schon mal daran gedacht, das es vielleicht doch nicht so viele Menschen gab, die aus dieser Gegend deportiert wurden?
Bevor Du Deine Klappe noch einmal aufreißt besorge Dir lieber Quellen, die Deine Annahme belegen.

"Kirschen aus dem Kuchen" ...
Dein Kommentar ist erbärmlich und anmaßend.
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20.07.2007 17:44 Uhr von Bibip
 
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Hallo One of three außerdem interessiert mich diese Zeit nur rein geschichtlich. Ich habe kein Schuldgefühl und würde auch keine Gedenkfeier oder sonstiges dieser Art besuchen. Schade um den Zeitaufwand.
Oder würdest Du zur Gedenkfeier der von den Türken ermordeten Armenier gehen?
Oder zur Gedenkfeier der Opfer der Kulturrevolution in China?
Oder des Ausrottungsversuchs an den Indianern (der heute noch zumindest in Südamerika noch anhält!)
Bibip
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20.07.2007 17:51 Uhr von One of three
 
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@ Bibip: Hi,
Du hast mich völlig falsch verstanden.
Wenn die Leutchen der Verschleppten der Gegend gedenken wollen sollen sie es tun - ich gehe derweil eine Pommes mampfen.
Allerdings sollte man sie das tun lassen, was sie wollen. Wenn sie eben speziell den besagten Personenkreis betrauern wollen, dann ist es so. Es besteht keinerlei Verpflichtung, bei jeglicher Gedenkfeier "der Gesamtzahl" zu gedenken, wie es hier völlig dumm gefordert wurde ...
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20.07.2007 18:06 Uhr von Bibip
 
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Hallo One of three: jetzt hast du mich falsch verstanden.
Nein, ich verwehre niemanden irgend etwas zu gedenken. Wer den Tag des Attentates auf Schäuble gedenken will und einen Trauermarsch durch Berlin inszenieren möchte: bitte schön. Wenn er genügend Mitwanderer findet!
Nur bin ich absolut dagegen, jemanden zur Trauer oder sonst was zu zwingen, der daran keinerlei Interesse hat.
Und, um ihn gefügig zu machen, Nazi tituliert wenn er sich weigert. Oder gar Antisemit. Das Wort, vor dem sich 90 % der Deutschen fürchten.
Bibip
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20.07.2007 18:13 Uhr von One of three
 
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@ Bibip, Aguirre: Ok, so ungefähr denke ich auch.


@ Aguirre
Bevor Du Deine Vermutung (mehr ist es ja nicht) nicht belegst kann man durchaus von anmaßend sprechen.
Ich bin der erste, der alles zurücknimmt wenn Du belegen kannst was Du behauptest.
So aber klingt Dein Post nach der üblichen "Moralkeule" - nur Vermutungen und Behauptungen.
Da stehe ich absolut nicht drauf.
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20.07.2007 19:15 Uhr von christopherxy
 
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Nur weg aus Wuppertal im Wk2 !!! Am 13. März 1945, knapp vier Wochen vor der Besetzung durch amerikanische Truppen, flogen 344 Bomber zwischen 15:40 und 16:20 Uhr den Osten Wuppertals an.

Über 3 600 Spreng- und 140 000 Brandbomben fielen auf Wuppertal.

Die Aufräumarbeiten waren wegen des Tieffliegerbeschusses sehr schwierig. Am 19. März um 17 Uhr griffen erneut amerikanische Verbände an. Wieder war das Ausmaß der Zerstörungen gewaltig.

120 Menschen sollen alleine bei den beiden Luftangriffen am 13. und 19. März den Tod gefunden haben!

Noch am 13. und 14. April 1945 lag die Stadt unter Artilleriebeschuss der Amerikaner.

Ganz besonders verheerend wirkten sich die ersten Angriffe auch deshalb aus, weil die Engländer zuerst auf Köln zuflogen und erst dann auf Wuppertal zuhielten, so daß keine Zeit mehr zur Warnung der Wuppertaler Zivilbevölkerung blieb!
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20.07.2007 19:22 Uhr von Bibip
 
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Hallo christopherxy: den Engländern und Amis ging es ja auch nicht um militärische Ziele sondern möglichst viele Deutsche zu töten: ob Mann Frau oder Kind war gleichgültig.
In Abwandlung des bekannten Spruches: Nur ein toter Deutscher ist ein guter Deutscher.
Wer gedenkt des Massenmordes an den Zivilisten in Dresden? Der Toten auf dem Flüchtlingsschiff auf der Ostsee (war kein Fehler: ganz bewusst wurde hier gemordet)
So ist das nun mal: es gibt zwei Arten von Menschen: die Sieger und die Besiegten.
Bibip
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20.07.2007 20:20 Uhr von tamara77
 
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bibip und co. "Nur bin ich absolut dagegen, jemanden zur Trauer oder sonst was zu zwingen, der daran keinerlei Interesse hat.
Und, um ihn gefügig zu machen, Nazi tituliert wenn er sich weigert."
hä?Es zwingt dich doch niemand zu trauern, oder standen heute ein paar Juden vor deiner Haustür und wollten dich zwingen den Deportations-Opfern zu gedenken?

mfg

tamara

P.S. Irgendwie hab ich gerade dass Gefühl dass ich dein Kommentar falsch verstanden hab.Wenn dem so ist ignoriere mein posting einfach :-)
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20.07.2007 20:51 Uhr von Bibip
 
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Hallo Müntesfeind heißt aber nicht, dass alle 3.000 getötet wurden!
Ein Teil konnte emigrieren, ein Teil wurde tollerirt (auch das gab es), ...
Babalou
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21.07.2007 01:12 Uhr von borgir
 
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und die: kinder der kinder der kinder der kinder der kinder werden immer wieder wegen geld gegen deutschland klagen.....weitergabe des traumas und so....weiß eigentliche jemand, wie es in dem fall steht?
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21.07.2007 01:15 Uhr von borgir
 
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nachtrag: bevor eine falsche meinung entsteht: ich finde es richtig, dieser taten zu gedenken und sie niemals in vergessenheit geraten zu lassen....nur die aktuelle klage auf schadenersatz macht mich echt sauer ehrlich gesagt....
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21.07.2007 19:10 Uhr von Bibip
 
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Hallo borgir: hier täuscht Du Dich: schon in der Bibel steht geschrieben, dass ein Volk gibt, das 900 Jahre alte Menschen hat.
Bibip
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22.07.2007 01:34 Uhr von borgir
 
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@bibip: ich gebe mich geschlagen :o)
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22.07.2007 12:00 Uhr von Bibip
 
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Hallo Bogir: siehste.... gebüldet muss man sein! Bibel lesen! Nicht Bildzeitung! Kreationist werden! :-)
Brrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr!
Bibip
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23.07.2007 23:55 Uhr von DorianArcher
 
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Summe: Opferzahlen summieren sich ja auch, obwohl man bedenken muss, dass damals Elberfeld genau so groß wie Wuppertal war.

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