20.07.07 10:53 Uhr
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Boss macht Tattoo-Kontrolle - Junge Bewerberinnen müssen Oberkörper frei machen

Wie die Polizei berichtet, verlangte ein Arbeitgeber aus Neuburg bei Vorstellungsgesprächen von zwei Teenagern, den Oberkörper zu entblößen. Er mochte keine Lehrstelle an eine Tattoo-Trägerin vergeben, da dies nicht dem Stil der Kunden entspreche.

Zwei Teenager zeigten ihn daraufhin an. Laut Polizeiprotokoll zog eine ihr komplettes Oberteil aus, die andere schob es so weit hoch, dass er ihren entblößten Oberkörper genau betrachten konnte. Zuvor hatte er sie dazu aufgefordert.

Die Polizei vermutet, dass es ca. 40 weitere Betroffene geben könnte. Laut Mitteilung der IHK sind Tattoos und Piercings in manchen gehobenen Branchen unerwünscht. Die hier geforderte Entblößung sei jedoch unüblich und man sei fassunglos darüber.


WebReporter: malindi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Junge, Kontrolle, Boss, Tattoo, Bewerber, Oberkörper
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.07.2007 10:43 Uhr von malindi
 
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Hat der Arbeitgeber als Ausbilder wirklich das Recht, einige Bewerber mit Körperschmuck abzulehnen?
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20.07.2007 10:58 Uhr von ichUndSo
 
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also ich glaube die arbeitgeber dürfen das ablehnen, wenn es sichtbar sein könnte oder? aber wer steht denn schon oberkörperfrei vor einem kunden? so lange man es nicht sehen kann, wenn sie berufsbekleidung tragen, sollte es doch kein problem darstellen...
dass sie sich halb ausziehen mussten finde ich zu krass...der wollte sicher nicht nur die tattoos finden.
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20.07.2007 11:01 Uhr von reziprok
 
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Ich würde auch niemanden einstellen, der Percings im Gesicht hat. Bei Tätowierungen kommt es auf die Position des Tattoos und die zu vergebende Stelle an.
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20.07.2007 11:02 Uhr von HEINZMEMBER
 
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@ichundso: Ja hat er - allerdings nur, wenn dieses SICHTBAR ist (zB für den Kunden).

Er hat NICHT das Recht, aus einem vorhandenen - im Arbeitsalltag niemals sichtbaren Tattoo auf eine Geisteshaltung oder Einstellung / Stil zu schliessen. Das ist diskriminierend.
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20.07.2007 11:02 Uhr von HEINZMEMBER
 
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uuuups: das ging nicht an ichundso sondern den Autor.
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20.07.2007 11:11 Uhr von falkz20
 
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es gibt keinen anspruch darauf, das man: bei einer bewerbung auch angestellt wird. er kann doch einfach nein sagen, er will jemand anderen. aber dies hier könnte man als tatbestand der sexuellen nötigung auslegen?!
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20.07.2007 11:13 Uhr von ashyda
 
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Notgeil? Klar, sicher, der Chef wollte nuuur die nackten Oberkörper auf Tattoos untersuchen.
Der müsste genauso gut wie jeder andere wissen, dass nicht sichtbare Tattoos den Kunden vollkommen egal sind - sie sehen sie ja eh nicht!

Ich gehe eher davon aus, dass der Kerl gehörigen Samenstau hat und sich an ein bisschen Frischfleisch aufgeilen wollte - er hatte ja ne hübsche Ausrede.

Wobei die Mädels ja selbst Schuld sind, wenn sie der Aufforderung auch noch nachkommen... Ich hätte ihm dezent ins Gesicht gespuckt und zusätzlich angezeigt.
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20.07.2007 11:17 Uhr von reziprok
 
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@ ashyda: Es kommt ja hauptsächlich auf die Kleidung an, ob ein Tattoo am Oberkörper nun sichtbar ist oder nicht. Bei luftiger Sommerkleidung kommt dann zum Vorschein, was vorher verborgen blieb.

Jedoch hätte der Chef diese "Untersuchung" von einer weiblichen Mitarbeiterin vornehmen lassen müssen.
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20.07.2007 11:35 Uhr von Andana
 
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haaa: was wär denn passiert wenn die jetzt k.a. am beinein tattoo gehabt hätten?

k.a. ich find auch sichbare tattoos für manche berufe echt unpassend und ich werde mich später auhc von meinen geliebten piercings trennen müssen wenn ich fertig studiert hab oder schon früher.. andererseits.. hmm.. die erste gepiercte pfarrerin, wär vielleicht auch ganz witzig...
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20.07.2007 11:36 Uhr von bigtwin
 
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der arbeitgeber: war wohl eher sexuell frustriert oder anderweitig pervers, daß er dies verlangte. Wenn es ihm so wichtig war, hätte dies auch eine Mitarbeiterin prüfen können. So war es einfach nur sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Da es sich wahrscheinlich um Minderjährige handelte, wohl auch um Mißbrauch... Könnte man jedenfalls auch so auslegen.
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20.07.2007 11:57 Uhr von One of three
 
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Bewertung: Das Wort "Boss" macht die sonst gute Titelzeile völlig kaputt - die Verwendung von "Chef" wäre wesentlich besser gewesen.

Oder gleich den ganzen Titel "modernisieren":

"Boss macht Tattoo-Check - Young bitches müssen ihren Body zeigen"

Oder so ähnlich ...
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20.07.2007 11:58 Uhr von _BigFun_
 
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in der heutigen Zeit: sind halt manche "Chef´s" der Meinung sie seien Götter, und könnten sich alles erlauben. Traurig aber wahr, dass leider auch viele Arbeitnehmer keine Chance haben gegen soetwas vorzugehen - aus Angst um die Stelle erdulden viele die Schikanen der Bosse.
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20.07.2007 11:58 Uhr von alexsch
 
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Was hier wohl: im Vordergrund des Arbeigebers stand steht wohl außer Frage.
Die Unwissenheit von Minderjährigen auszunutzen ist schon abartig und gehört in diesem Fall angezeigt.
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20.07.2007 12:01 Uhr von christopherxy
 
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Selbst Schuld: Wer so etwas macht ist selbst Schuld. Haben junge Deutsche wirklich so wenig ehrgefühl oder stolz um sich zumindest vor einem möglichem Arbeitgeber bedeckt zu halten?

Demnach könnte ich ja einfach auf der Straße herumgehen und gut bestückte Mädels freudlich bitten sich zu entblößen!

Zum Thema selbst, ich habe einmal eine Aushilfe gesucht. Alle gepiercten und tätowierten Mädels musste ich ablehnen. Ich kann meinen Kunden kein Arschgeweih und auch keinen Nasenring hinsetzen wenn sie einen PC kaufen wollen.
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20.07.2007 12:02 Uhr von One of three
 
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Upps Noch zum Thema:

Absolut unmöglich - nicht sichtbare Tätowierungen gehen keinen was an.
Für eventuell später sichtbare Tätowierungen (Sommerkleidung etc) kann man eine Kündigungs- oder Unterlassungsklausel (für Sommerkleidung) in den Arbeitsvertrag aufnehmen.

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20.07.2007 12:09 Uhr von _BigFun_
 
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@ werwill klar - solche Leute läßt man einfach ungeschoren davon kommen - damit sie genau so weitermachen. So d... kannst selbst du nicht sein.;)

Klar muss man die Anzeigen - auch wenn es vielleicht nicht sehr viel bringt - aber alleine der Imageschaden von dem Typ sollte groß genug sein - um ihm den Spaß an solchen Schweinereien zu vermiesen.
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20.07.2007 12:49 Uhr von _BigFun_
 
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@ werwill: Auch das wäre eine Straftat - würde der Boss dies so sagen - stell dir mal vor ein kleiner psychisch labiler Angestellter - würde das prompt machen

Klar hast du recht - die Arbeitnehmer sollten nicht so dumm sein und das mit sich machen lassen - nur wie heist es doch so schön - " es steht jeden Morgen ein dummer auf ... " von daher ... :)

Aber solche sachen unter den Tisch zu kehren - ala das dumme Kind ist selber schult wenn es ausgenützt wird - ist sicher nicht der richtige weg - oder ?
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20.07.2007 13:44 Uhr von Artemis500
 
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Bei der heutigen Lage auf dem Arbeitsmarkt kann man Mädchen, die wie hier auch schonmal berichtet wurde eh keine so guten Jobchancen haben nicht unbedingt einen Vorwurf machen wenn sie sich das gefallen lassen.
Ich persönlich hätte dem Kerl allerdings eher ins Gesicht gespuckt und wäre gegangen um ihn gleich darauf anzuzeigen.
Meinen Oberkörper sieht sich kein Kerl ungebeten an.

So naiv, zu glauben, der Kerl hätte wirklich nur überprüfen wollen ob die Mädels Tätowierungen haben kann nur einer sein dessen IQ unter der Zimmertemperatur liegt.

Was war das denn bitte für ein Job, dass die Kunden die Mädchen oben ohne sehen?
Da hätte ich nur gesagt "Ich wusste nicht, dass Sie eigentlich ne Hure/Stripperin suchen - tschüss"
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20.07.2007 13:53 Uhr von schnuffiputzi
 
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@werwill: na klar sind die mädels, die das machen, nicht unbedingt die intelligentesten. andererseits sollte sehrwohl eine anzeige kommen. was wäre, wenn der chef mitbekommen würde, dass er damit supe durchkommt und beim nächsten mal versucht er ein mädchen anzufassen und letztendlich wird irgendwann eine vergewaltigt. (ich gebe zu, dass es nicht immer so sein muss, aber was, wenn es doch mal passiert) dann heißt es wieder von allen seiten, dass man sowas doch hätte vorher schon mal merken müssen...
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20.07.2007 15:23 Uhr von Big-Sid
 
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Das nenn ich kleingeistig und: idiotisch. Na klar. Der Angestellte ist natürlich durch ein Tattoo unqualifizierter, als einer ohne. Hehe, kranke Welt
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20.07.2007 19:37 Uhr von sonjasunshine
 
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sooo ein Glück dass der BOSS nicht danach gesagt hat, dass sich die Bewerberinnen nach dem folgenden Oralverkehr noch 100€ zahlen müssen, sonst hätten viele vielleicht nicht mehr nachhause fahren können.

Mal ehrlich wer sooooo blöd ist dem gehört es doch nicht anders oder?! Und wieso überhaupt eine Anzeige? Wenn mir jemand sagt ich soll mich ausziehen und ich bin so doof und mach das, wo ist denn dann eine Straftat?

Das waren doch keine Kinder mehr!

Demnächst wird dann der Staat wegen Verkehrsschildern verklagt, weil deutsche so blöd sind und dagegenlaufen. Wären Verkehrsschilder aus Schaumstoff würden sich deutsche daran nicht so leicht verletzten... OMG !!!

Ich stell mir gerade die neuste Generation von Terrorismus vor ... da braucht ein Islamistischer Terrorist nur sagen "Hey Deutsche springt von der Brücke" ... sind sicher einige dabei die es machen.

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