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5,5 Millionen Blauhaie sterben pro Jahr qualvoll als Beifang

Durch die kommerzielle Fischerei im Südost-Atlantik auf Thunfisch, Schwertfisch und Seehecht kommen Millionen andere Meeresbewohner als Beifang qualvoll ums Leben. Die Fangschiffe benutzen bis zu 100 km lange Kunststofftaue, die tausende Haken haben.

Bei dem Beifang handelt es sich um 5,5 Millionen Blauhaie, 1,1 Millionen Kurzflossen-Makos (sie sind vom Aussterben bedroht), 34.000 Seevögel (u.a. Albatrosse) und mehr als 4.000 Meeresschildkröten.

"Diese Zahlen sind vorsichtig kalkuliert, weil wir nur die offiziellen Fänge zugrunde legen. Die Dunkelziffer ist aufgrund der illegalen Fischerei hoch", so der WWF. Man geht davon aus, dass jährlich 300.000 Seevögel und 250.000 Schildkröten umkommen.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Jahr, Million, Erbe
Quelle: www.wwf.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.07.2007 15:07 Uhr von rheih
 
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Erst wenn der letzte Fische gefangen wurde, wird der Mensch feststellen, dass man Geld nicht essen kann....
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19.07.2007 16:09 Uhr von FleurMia
 
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tja das passiert eben, wenn man einfach weiter Fisch frisst bis alles weg ist.. und dann nacher heulen! Jeder kann dazu beitragen, indem er auf sein Fischstäbchen verzichtet... aber das will dann wieder niemand hören!
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19.07.2007 16:26 Uhr von Xthkktl
 
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OMG: Ich esse sowieso schon seit Monaten möglichst kaum mehr Meeres"früchte" und verzichte konsequent auf Thunfischprodukte, da dessen Fangquote seine Existenz bereits bedroht. Dass der Beifang dabei allerdings eine dermaßen alarmierende Höhe erreicht hat, ist erschreckend.
Ich wäre selbst für ein weltweites zweijähriges Fangverbot, damit alle Arten die Möglichkeit bekommen, ihren Bestand wieder zu regeln.
(Ich selbst versuche zunehmend mich mehr und mehr vegetarisch zu ernähren, da Fleischkonsum den Klimawandel maßgeblich beeinflusst (Futterproduktion, Futtertransport, Ausstoß von Methan bei der Haltung der Tiere, Tiertransporte etc. - es soll für das Klima besser sein, Vegetarier zu sein als kein Auto mehr zu fahren), und will deshalb auch komplett auf Fisch verzichten.)
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19.07.2007 16:38 Uhr von terrordave
 
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und wer ist schuld? die EU...sie hat nämlich die maschengröße der netze bestimmt...und die ist viel zu klein!
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19.07.2007 16:39 Uhr von torschtl
 
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2 jähriges fangverbot: gute idee und die ganzen einheimischen auf ihren inselchen sollen dann palmwedel essen oder? denken u dann posten...
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19.07.2007 17:36 Uhr von FleurMia
 
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torschtl: es geht hier nicht primär um die Inselbewohner, die mit ihrem kleinen Boot mal ein winziges Netz rausfischen... es geht um die großen Schlepper mit den RIEßIGEN Netzen!
Außerdem dürfte dir klar sein, dass es auf jeder Insel weit mehr gibt als Palmwedel!
denken.. dann posten ;o)
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19.07.2007 17:56 Uhr von klomann
 
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ja und? Warum sollten Blauhaie, Schildkröten und Seevögel mehr wert sein als die Fische, die gefangen werden sollen?
Außerdem kann man aus Biomasse wunderbar Sprit produzieren...
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19.07.2007 17:58 Uhr von ciaoextra
 
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Klomann: geh lieber ne Runde putzen....
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20.07.2007 16:06 Uhr von Tornadofighter
 
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Schade, das überhaupt nicht mehr auf die Natur geachtet wird, und immer nur Geld zählt.

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