Studie zu Kurzzeit-Psychotherapie bei Brustkrebs-Patientinnen
Mit 543.000 Euro fördert die Deutsche Krebshilfe ein Projekt an den Unikliniken in Leipzig und Mainz. Das Projekt soll klären, ob sich die Lebensqualität und die Psyche von Brustkrebs-Patientinnen durch eine Kurzzeit-Psychotherapie verbessern lässt.
Die Behandlung soll sich über sechs Monate bzw. 25 Sitzungen erstrecken. Dabei wird eine Patientengruppe mit Psychotherapie behandelt, eine andere Gruppe nicht. Drei Jahre soll diese Studie an den beiden Unikliniken dauern.
Frauen mit der Diagnose Brustkrebs leiden sehr oft unter Depressionen. Sie haben Angst um ihr Leben, fühlen sich hilflos, wissen nicht, wie sie mit der Krankheit umgehen sollen oder fühlen sich in ihrer Weiblichkeit angegriffen.