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NRW: Studiengebühren bringen den Hochschulen 100.000.000,00 Euro

Die Einnahmen durch die Studiengebühren in NRW sind allein für das aktuelle Sommersemester neunstellig. Die Gebühren von bis zu 500 Euro pro Student werden an 27 der 33 Hochschulen erhoben. Ca. 245.000 Studenten zahlen diese Gebühr.

Das eingenommene Geld wird von den Hochschulen zur Verbesserung der Studienbedingungen und für den Lehrbereich verwendet. Beispielsweise werden Bücher davon angeschafft und neue, zusätzliche Lehrkräfte eingestellt.

Wofür das Geld eingesetzt wird, legen die Unis offen. Die Studenten haben sogar die Möglichkeit, die Verwendung selbst mitzubestimmen.


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WebReporter: pokey
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Euro, Studie, 100, Nordrhein-Westfalen, Hochschule, Studiengebühr
Quelle: www.ksta.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.07.2007 10:17 Uhr von pokey
 
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100 Millionen. Das ist schon ein ganzer Batzen Geld. Bleibt die Frage offen, ob den Studierenden mehr geholfen ist mit besseren Studienbedingungen, die sie mit teilweise mit einem Nebenjob finanzieren müssen oder ob nicht ein Wegfall der Studiengebühr das Studieren mehr erleichtern kann.
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14.07.2007 13:00 Uhr von gwfan
 
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Ist doch: sowieso ein Witz.Die Unis bekommen dann halt einfach paar Jahre kein extra Geld bewilligt und die ganzen Gebühren amorisieren sich:
Die Studenten sind die Verarschten.
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14.07.2007 13:36 Uhr von fallobst
 
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naja: also plus die "bearbeitungsbebühren" muss ich in bonn 650€ zahlen.

und dennoch müssen bei uns die leute meist auf dem boden bis zu den füßen des profs sitzen. eine vernünftige lüftung gibts auch nicht, nachmittags ist die luft dort unerträglich.

die einzige veränderung, die mir bisher aufgefallen ist, sind die verlängerten öffnungszeiten beim seminar.

wobei jetzt aber die skripte von den studenten selbst ausgedruckt werden müssen und nicht mehr, laut mehreren älteren studenten, wie vor ein paar jahren als gebundenes "buch" rausgegeben werden.
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14.07.2007 13:38 Uhr von Slippy01
 
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Die Crux an der Sache ist ja, dass das Land: Fachkräfte/ Akademiker braucht. Doch studieren lohnt immer weniger. 5 Jahre lang auf Lohn verzichten, Schulden durch Studiengebühren und eine immer kleiner werdende Differenz bei den Löhnen zeigen doch das man lieber Anreize schaffen sollte, anstatt immer mehr Hindernisse.

Und die Verwendung der Gebühren ist auch lächerlich. Fast die Hälfte wird als "Ausfallrücklage" gespart.
Und es gibt Unis die intern die Gebühren falsch aufteilen. Fachbereiche mit zahlenmäßig vielen Studenten bekommen anteilig viel zu wenig. Diese Studenten zahlen somit für andere Studenten. Das kann doch nicht richtig sein...
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14.07.2007 14:14 Uhr von stumpi79
 
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absolute verarsche: die studiengebühren sind der absolute witz. seit der einführung wurde bei uns kein einziger prof neu eingestellt und kein einziges fach zusätzlich angeboten. im hauptstudium können wir in unserem vertiefungsgebiet 2 fächer aus 3 vorhandenen wählen...
und den per dpo zugesicherten zweiten prüfungstermin pro semester wird weiterhin hartnäckig vorenthalten. somit streckt sich schon von ganz alleine das studium unnötig in die länge, weil wer will schon 4 klausuren innerhalb von 9 tagen schreiben? schliesslich muss man sich ja nebenbei noch etwas geld verdienen damit man neben den normalen lebenskosten auch noch die ca 100 euro pro monat zahlen kann. aber ehe wir fertig sind haben ja eh die 100000 greencard-inder die jobs bekommen.
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14.07.2007 14:24 Uhr von Saxenpaule
 
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SHK-Sperre: Seit diesem Semester haben wir bei uns SHK (studentische hilfskraft) Einstellstop. Dabei werden auch fleißig Stellen aufgelöst.

Bis auf die allernötigsten (Tutoren und so) wird nichs mehr eingestellt um die Zahl zu reduzieren.

Begründung: Die Mittel vom Land wurden dafür gekürzt (NRW) und die Gebühren werden dafür nicht ausgegeben.

So in etwa hatte ich mir das vorgestellt.
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14.07.2007 14:40 Uhr von wixbubi
 
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Hab aufgehört: dank der Gebühren, + Studienbeitrag + Skripte kaufen+++
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14.07.2007 17:43 Uhr von JCR
 
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Ach, dann kann die GEZ ja jetzt noch mehr Geld von den Unis abzocken?

Bildung ist Zukunft, die Studiengebühren nur ein Eingeständnis des Staates, dass am Volk gespart wird.

Sicher, es gibt auch "ewig-Studierende", aber zwischen denen und ganz normalen Studenten sollte man doch differenzieren?!
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14.07.2007 17:49 Uhr von George Hussein
 
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stumpi: Professoren kann man von den Studiengebühren nicht einstellen, da das Geld nicht für Forschung ausgegeben werden darf
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14.07.2007 18:41 Uhr von wazzup
 
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Hussein: Und wie siehts mit Geld für die Lehre aus? Ein Prof muss ja nicht zwangsläufig forschen..?
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14.07.2007 19:52 Uhr von Slippy01
 
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@stumpi79: 4 Klausuren in 9 Tagen?
Welch ein Luxus... ;)
Aber mal im Ernst, ich muss dieses Jahr 4 in 9 Tagen schreiben. Letztes Semester waren es 5 in 11 Tagen, und da ist keine Wiederholungsklausur mit drin.
Und ich kenne welche die müssen 4 Klausuren in 3 Tagen schreiben.
Ich denke solange man immer 1 Tag dazwischen hat, ist es kein Problem.
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14.07.2007 20:39 Uhr von jsbach
 
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Naja. diese Zahl: so explizit ausschreiben. 100 Mio. wären doch auch gut gewesen.
Wenn die Studenten dann etwas von haben, gut so!
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14.07.2007 22:06 Uhr von KillA SharK
 
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schreib es doch in Cents aus: dann hast Du noch mehr Nullen zum schreiben XD

würde mich mal interessieren, wie viel insgesamt eingenommen wurde und ob die Hochschulen alles bekommen haben. Das Geld geht ja erst mal ans Land.
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14.07.2007 22:57 Uhr von apenkoester
 
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Richtig so: ich finde es gut,diese streber sollen ruhig bezahlen fürs nichts tun!!!!!!!!!!
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14.07.2007 23:16 Uhr von denksport
 
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jo cool spart Steuern: dann brauch ich mit meinen Steuergeldern nicht mehr die Hochschulen finanzieren
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14.07.2007 23:37 Uhr von metin2006
 
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apenkoester und denksport: Na na nicht neidisch sein. Nur weil ihr beiden kein Abitur habt könnt ihr nicht über Eure künftigen Arbeitgeber herziehen.
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15.07.2007 00:18 Uhr von apenkoester
 
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@metin2006: Tztz
Bis die Trottel alle fertig sind bin ich schon in Rente!!!!
ruhen sich doch alle auf ihren Hintern aus!
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15.07.2007 00:43 Uhr von gwfan
 
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@apenkoster: Du weißt schon das statistisch gesehen an jedem Akademiker 2~3 Jobs hängen.
Nein ganz ehrlich bei Leuten wie dir frage ich mich echt was ihr wollt.Ihr könnt nicht in volkswirtschaftlichen Dimensionen denken und alles was über den Tellerrand geht ist für euch bereits viel zu hoch und trotzdem glaubt ihr euch eine Meinung bilden zu können.
Sehts doch ein für eine eigene Meinung fehlt euch eine ganze Menge Hirn.
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15.07.2007 02:56 Uhr von fallobst
 
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@ apenkoester u. denksport: wozu braucht ein land fachkräfte, wenn es solche genies wie euch beide hat. hoffentlich setzt ihr beiden keine kinder in die welt, ne im ernst...

firmen siedeln sich nicht wegen solchen intelligenzbestien wie euch in diesem land an, sondern wegen richtigen fachkräften (in den meisten fällen sind das studenten).

leute wie euch, die eben nach der haupt-, realschule oder dem abitur aufgehört haben, wobei ich eher auf ersteres tippe, gibt es überall wie sand am meer (und meist noch ein paar nummern billiger).

ist es etwa besser fachkräfte aus china oder indien nach deutschland "anzuwerben"?

sobald das gängige praxis wird und deutschland somit außer schlauen leuten wie euch beiden und hohen lohnnebenkosten nix zu bieten hat, werden die unternehmen in großer zahl "weiterziehen" und zwar nach indien und china etc. und eure potentiellen kinder (der apfel fällt ja bekanntlich nicht weit vom stamm) müssen hinterher).

sie werden euch für eure voraussicht lieben, ganz sicher.

noch was: wer wird wohl eure rente bezahlen? leute mit schlechten abschlüssen, die mit müh und not ne ausbildung bekommen, geschweige denn übernommen werden?

je schneller ein student fertig ist, ins berufsleben einsteigen kann und somit ein finanzielles fundament unter seine füße bekommt, desto schneller kann er eine familie gründen und der staat kann ordentlich an den steuern des studenten verdienen und gleichzeitig firmen wegen seiner fachkräften nach deutschland "locken", bei denen leute wie ihr beiden neidhammel oder eure kinder einen job bekommen könnten.

der staat profitiert am meisten von studenten PUNKT

aber stattdessen wirft er uns nur steine in den weg.


ps: @ denksport: du machst deinem namen nicht gerade ehre...
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15.07.2007 07:42 Uhr von Silverhair
 
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In diesem Land ist was falsch Also - Studenten bezahlen ihre "verbesserten Lehrbedingungen jetzt selber, aber werden sie besser? wohl kaum.
Der Nutzen eines Landes sind seine Kinder .. war - wohlgemerkt war mal eine alte Weisheit, aber jetzt zahlen sie selber, und bekommen letztlich eine der schlechtesten Ausbildungen die es weltweit gibt.
Gut beraten ist derjenige der es schafft ins Ausland zu flüchten, und dort mit "Nebenjob" zu studieren. Er zahlt zwar auch - bekommt aber praktisch immer eine hochwertige Ausbildung - in allen Bereichen.
Leztens eine Reportage über "ausländische" Fachkräfte (auch studierte) - die tun alles andere als in D. zu studieren, geschweige den in D zu arbeiten , weil ihnen das nichts bringt mehr.

Ganz ehrlich, wenn den Politikern die Jugend, die Kinder und die Studierenden weniger Wert sind als ihre Nebenjobs und ihre Diäten ist was ganz gewaltiges Faul in D. - und höchste Zeit es zu ändern.
Aber die "Studierenden" sind auch selber schuld. Das letzte mal das sich etwas bewegte war zu Zeiten der Apo - als der Politik auch jeden Tag Feuer unter dem A**** gemacht wurde.
Wer aber zuhause sitzt, drüber sinniert wieviel Geld in Zukunft er mit seinem supa-dupa-job verdient - aber vergißt das studieren eine Gesellschaftliche Gesamtleistung ist für die man auch "resolut" eintreten muss, der wird den sicherlich nicht bekommen - sondern erstaunt feststellen das andere ihn da schon längst überholt haben.
Die wichtigeste Fähigkeit in jedem Beruf ist nicht die fachliche Qualifikationen - sondern die Fähigkeit sie auch durchzusetzen - den nur danach wird man bezahlt - und die geht scheinbar dt. Studenten total ab.
Man darf nicht nur mosern - sondern muss sich auch dagegen wehren - notfalls mit allem was man aufbringen kann.

Vielleicht auch darüber einmal nachdenken.

Mfg
Silverhair
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15.07.2007 09:30 Uhr von George Hussein
 
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wazzup: Einen Gastdozenten könnte man wohl einstellen. Der ganze mist ist hoch bürokratisch und hängt mit den Definitionen der Berufsgruppen zusammen. Jeder will sichergehen, dass seine Entscheidung hinterher nicht anfechtbar ist. Deshalb dauert die Entscheidungsfindung auch ewig. Das ist jedenfalls das, was ich von den Studenten höre, die mit in den ganzen Gremien sitzen.
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15.07.2007 12:26 Uhr von denksport
 
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Yep Silverhair: das ist der springende Punkt.
Werden jetzt einfach die Ausgaben für die Hochschulen angepasst, entsprechend den Einnahmen aus den Studiengebühren oder werden die Hochshculen tatsächlich modernisiert?

Irgendeiner von den Intelligenzbestien hier (lol...) sollte doch die entsprechenden Statistiken parat haben. Und bloss weil ich Steuern zahle, heisst das nicht das ich keinen Studienabschluss habe..
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15.07.2007 22:09 Uhr von DorianArcher
 
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Toll: 100 Millionen € ist ne seltsame Hochrechnung. Aber dennoch. Das geht alles dem Konsum verloren... wenn wir schon über Wirtschaftswachstum bremsen reden.

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