12.07.07 22:07 Uhr
 156
 

Erhöhtes Gallensteinrisiko teilweise auf neu entdecktes Gen zurückzuführen

Wissenschaftler der Universität Bonn und aus Rumänien haben eine Genvariante gefunden, die das Gallensteinrisiko stark erhöht. Einem Teil der 170.000 deutschen Gallensteinpatienten könnte zukünftig eine Operation eventuell erspart bleiben.

Eine Mutation des ABCG8-Gen bewirkt eine stark vermehrte Umlagerung von Cholesterin aus der Leber in die Gallenwege, wo sich dann die Gallensteine aus dem Cholesterin bilden. Die Wissenschaftler vermuten noch weitere Varianten des Gallenstein-Gens.

Gallensteine entstehen zwar zu 70 % bis 80 % wegen falscher Ernährung und anderer Umwelteinflüsse, der Rest ist aber genetische Veranlagung. Die Forscher setzen in der Zukunft auf neue Medikamente, welche die Operation ersparen könnte.


WebReporter: hrungnir1
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Entdeckung, Gen
Quelle: www2.netdoktor.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Studie: AfD-Wähler sollen besonders anfällig für Fake-News sein
Japan: Forscher können erstmals riesiges Höhlensystem auf dem Mond nachweisen
Neurowissenschaften: Angst vor Spinnen scheint angeboren zu sein

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
12.07.2007 21:25 Uhr von hrungnir1
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Da Gallensteine wohl auch richtig weh tun, ist das eine sehr gute Nachricht für alle, die im familiären Umfeld schon Patienten mit Gallensteinen haben, denn Gallensteine sind vererbbar. Das wusste man wohl schon länger, aber hier ist nun auch der Beweis dafür erbracht worden.
Kommentar ansehen
13.07.2007 20:10 Uhr von pokey
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Noch ein Gen: Wenn 70-80% durch Ernährung kommen hat das Gen also nur maximal 30% Einfluss auf Gallensteine.

Wie die Kenntniss über ein Gen aber Operationen ersparen soll kann ich mir nicht vorstellen. Es besagt doch nur ein höheres Risiko. Und Genmalipulation an Menschlicher Erbsubstanz ist soweit ich weiß verboten, oder?
Kommentar ansehen
14.07.2007 10:07 Uhr von borgir
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@pokey: richtig erkannt. entweder wird das risiko dann durch genmanipulation gemindert oder man muss tabletten nehmen, was der pharmaindustrie wieder mal in die taschen spielt.
Kommentar ansehen
14.07.2007 10:08 Uhr von borgir
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
nochwas: @ autor:
gallensteine tun nicht einfach nur richtig weh. gallenkoliken sind gemeinsam mit dem grünen star der stärkste schmerz den ein mensch empfinden kann.
Kommentar ansehen
14.07.2007 23:31 Uhr von pokey
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Aguirre, Zorn Gottes: Also wenn ich das zusammenfassend betrachte, denke ich es geht um das "Erkennen" von Gallenstein-Risikopatienten.

Wenn ich also weiss, das ich eine genetische Disposition habe, lasse ich meine Gallengänge vielleicht öfter schallen, damit ich Bescheid weis.

Genau wie Patienten mit Krebs in der Familien-Anamnese auch öfter zur Krebsvorsorge gehen sollen.

Refresh |<-- <-   1-5/5   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

21-Jähriger in Düsseldorf niedergestochen
Fußball U17-WM: Deutschland verliert Viertelfinalspiel gegen Brasilien
Postbank-Beschäftigte stimmen für unbefristete Streiks


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?