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Stuttgart: Unfall mit Gefahrguttransporter - flüssiges Aluminium ausgelaufen

Nach einem Unfall mit einem Gefahrguttransporter in Stuttgart hat die Polizei am heutigen Donnerstag Wohnungen und Geschäftsräume in der Nachbarschaft, da Explosionsgefahr besteht, evakuiert.

Flüssiges Aluminium sei ausgelaufen und auch auf die Gleise der Stadtbahn geflossen. Die Feuerwehr befreite den Lastwagenfahrer aus dem Führerhaus. Auf den Bundesstraßen 10 und 27 bildete sich in beiden Richtungen kilometerlanger Stau.

Der mit flüssigem Aluminium beladene LKW war ins Gleisbett der Straßenbahnen gekippt. Vier Personen, die dem Lastwagenfahrer Erste Hilfe leisten wollten, erlitten leichte Verletzungen. Die Rettungs- und Bergungsarbeiten dauern zurzeit noch an.


WebReporter: suiweb
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Unfall, Gefahr, Stuttgart, Aluminium
Quelle: stimme.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.07.2007 16:27 Uhr von MasterDogg
 
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Vorstellung: Wie hat man sich denn das vorzustellen? Geschmolzenes Aluminium kann wohl kaum gemeint sein, das wäre wohl zu heiß? Hat jemand mehr Ahnung?
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12.07.2007 16:36 Uhr von Nihilist1982
 
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@All: Naja, es ist wie mit dem Kaffee bei euch in der Thermoskanne. :) Ewig bleibt das Alu auch nicht in den Behältern warm (Und damit Flüssig). *g*

Die müssen sich schon beeilen...manchmal geht sowas halt schief. ^^
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12.07.2007 16:37 Uhr von suiweb
 
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@ MasterDogg: Aluminium wird in der Tat, wie Du sagtest, im "geschmolzenem" Zustand mit einem Spezialfahrzeug transportiert. Flüssiges Aluminium ist ungefähr 850° C heiß...
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12.07.2007 16:42 Uhr von MasterDogg
 
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@suiweb: Ja, ich habe nachgeschaut, Schmelzpunkt 660° . Haben die denn eine eigene Heizung?
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12.07.2007 16:58 Uhr von praggy
 
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ich kenn das mit eisen: das wird im stahlwerk auch flüssig transportiert, in torpedowagen, die heissen so weil die so ähnlich aussehen. das sind stahlzylinder die innen mit schamottsteinen ausgekleidet sind... da stehst du 10 m daneben und spürst die hitze... das dauert auch ne weile bist das abkühlt :-) also keine gefahr, dass es fest wird...
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12.07.2007 17:15 Uhr von zix
 
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Direkt vor meinen Augen während dem vorbeifahren passiert. Halben Herzinfarkt bekommen, als der 30 Tonner auf der anderen Straßenseite mitten auf die Gleise kippt. Das halbe Viertel war in 5 Minuten in hellgrauen beissenden Rauch gehüllt. Hoffentlich gehts den Leuten gut..
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12.07.2007 17:45 Uhr von Winnabow
 
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huiuiui: sowas passiert auch nicht alle tage.. aber wie kam es dazu dass er umgekippt ist?
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12.07.2007 17:59 Uhr von KingChimera
 
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Nächste Frage: Warum konnte das Aluminium so leicht auslaufen?
In der Regel müssen doch solche Container für Gefahrguttransporte extrem sicher sein, damit genau sowas nicht vorkommt.
Schließlich ist der LKW "nur" umgekippt...

Servus, greetz KingChimera
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12.07.2007 18:10 Uhr von BarryRipper
 
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wenn das Alu trocknet was passiert dann? oder ist es mit chemischen Zusätzen versetzt, dass dies nur im Werk wieder rückgängig gemacht werden kann???

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12.07.2007 18:17 Uhr von ThomasHambrecht
 
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nach meinem Dafürhalten sollte mehrere tage daueren bis man das harte Alu wiedr von der Strasse gekratzt hat und die Schienen müssen bestimmt erneuert werden.
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12.07.2007 18:27 Uhr von drgary
 
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Roboter? Ich habe mal wo gesehen, dass sich Roboter aus flüssigem Aluminium formen können und Unheil anrichten können. Und rote Augen haben die dann auch. Ziemlich unheimlich sowas...
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12.07.2007 18:35 Uhr von pl4yer
 
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man man man: was fürn trottel -.-

für ne strecke die normal 10 min dauert 1 h gebraucht, in ganz stuttgart und umgebung stau an stau und die stadtbahn fährt wohl n paar tage nich (heben da das ganze gleisbett aus) wasn los ?!

aber sah cool aus mit 300 feuerwehrautos und lösch kanonen und allem :D

*gaff*
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12.07.2007 19:08 Uhr von Schwertträger
 
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@Zix: während deS VorbeifahrenS ( :-) ), klingt doch wohl besser, aber ansonsten war´s bestimmt eine sehr einprägsame und imposante Erfahrung.
Sieht man nicht alle Tage.

Zum Stil der News:
Der Einschub mit der Explosionsgefahr am Ende des ersten Absatzes ist extrem ungünstig zu lesen. Zwar nicht falsch, aber stilistisch ungeschickt.

Zudem wird jeweils am Anfang von Absatz zwei und drei erwähnt, dass das Aluminium flüssig war. Einmal genügt. Schade um die 28 Zeichen.


Zum Inhalt: Schon ein skurriles Bild, wenn da plötzlich flüssiges Metall in die Gegend gekippt wird.

Nur das mit der Explosionsgefahr leuchtet mir nur bedingt ein. Ist das evtl. wegen der Regenfeuchtigkeit, die dann schlagartig verdampft und heisses Metall durch die Gegend schleudert?
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12.07.2007 19:20 Uhr von Gregor ausm Kreml
 
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@ BarryRipper: flüssiges Alu kann nicht trocknen, es kann lediglich durch Abkühlunk seinen flüssigen Zusand in den festen Zustand ändern.
Stell es dir vor wie Kerzenwachs, das ist auch nur flüssig wenn es erwärmt wird.
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12.07.2007 20:40 Uhr von Ravachol
 
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klingt übel: Zum Einen kann flüssiges Alu nicht austrocknen, das müsste davor ja NASS gewesen sein - es erstarrt bei Temperaturen unterhalb 660,32 °C, zum Anderen muß es beim Transport deutlich über dem Schmelzpunkt gehalten werden, wenn die Suppe auf einmal irgendwohin gekippt wird besteht durchaus erhöhte EX-Gefahr.
Aluminium reagiert im Beisein von Feuchtigkeit recht heftig, dazu kommt eine enorme Hitze in der Umgebung, viele brennbare Stoffe und eventuelle Gasleitungen.

In der Vergangenheit passierten mit Metallen die flüssig (geschmolzen) transportiert werden überraschend wenige Unfälle.

lg Ravachol
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12.07.2007 21:46 Uhr von dirkka
 
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Ich habe in einem aluminiumherstellenden Werk gelernt, damals ist ein frisch mit Aluminium befüllter Schamottbehälter beim Aufladen auf den Transport-LKW umgekippt. Wäre ja alles halb so schlimm gewesen, wenn nicht genau zu diesem Zeitpunkt ein paar Kollegen aus der Elektrowerkstatt einen Kabelschacht im Boden geöffnet hätten, in den sich das Aluminium dann ergoß..... war ne schöne Scheisse, den Schaden zu beheben (hat Wochen gedauert).

Was mich nur wundert, dass das Aluminium so leicht aus den Behältern auslaufen konnte.

Damals bei dem Unfall in unserem Werk war der Behälter noch offen, da der Behälter am Kran hängt, vom Ofen befüllt wird und sofort auf den LKW geladen wird. Erst danach hebt der Kran den schweren Deckel auf den Behälter. Dann werden Behälter und Deckel mit vielen, mächtigen Bolzen miteinander verschraubt.

Dann muss es sehr, sehr heftig gerummst haben, dass die Deckel sich öffnen konnten.

Zum Glück ist niemand schwer verletzt worden, flüssiges Aluminium ist sehr...... ehmmm.. heiss ;)))

@BarryRipper : Aluminium trocknen ??? *grins* sollte hoffentlich ein Scherz sein..... oder ?

@MrMasterJPsy : Du glaubst gar nicht, was sonst noch so auf unseren Autobahnen herumfährt. Da ist flüssiges Aluminium noch eines der geringsten Probleme.

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12.07.2007 22:08 Uhr von pl4yer
 
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also zu der explosionsgefahr kam es soviel ich weis dadurch, dass das aluminium und der laster auf gleise gefallen sind und man nicht wusste in wiefern stromleitungen etc beschädigt sind ...

btw: der deckel hat sich nicht geöffnet soviel ich weis hat der tank ein "loch" bekommen
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12.07.2007 22:54 Uhr von jsbach
 
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Das tgl. viele: Gefahrgut-Transporter unterwegs sind, klaro
Aber von flüss. Alu habe ich noch nie gehört.
Hauptsache keine Personenschäden.
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18.07.2007 22:45 Uhr von stratege2006
 
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Bilder danach: Hier mal ein paar Dokumentarische Bilder vom Umfang der Schäden:
http://www.fotogalerie-stuttgart.de/...

Könnte jetzt fast als moderne Kunst gelten - zum Glück war nicht viel mehr passiert - Ich hoffe dem Fahrer gehts bald besser...

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