11.07.07 18:13 Uhr
 5.182
 

Köln: Verwaltungsgericht bestätigt Sex-Steuer als rechtswirksam

Bereits seit Einführung der sogenannten "Sex-Steuer" im Jahr 2004 rührt sich der Widerstand. Nun hat das Verwaltungsgericht sich mit den insgesamt vier Klagen gegen diesen Teil der Steuersatzung auseinandergesetzt.

In großen Teilen wurde die Steuerpraxis der Stadt Köln bestätigt, die seit 2004 von Prostituierten eine Pauschale von sechs Euro pro Arbeitstag verlangt bei weniger als 25 Arbeitstagen. Eine generelle Pauschale von 150 Euro pro Monat ist jedoch nicht zulässig.

Für Bordelle mit Eintritt gilt eine Steuer von 0,30 Euro/qm Fläche. Insgesamt verdient die Stadt Köln ca. 800.000 Euro mit der Sexsteuer pro Jahr. Dies soll zur Finanzierung des Gemeinwesens verwendet werden.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: pokey
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Sex, Köln, Steuer, Verwaltung, Verwaltungsgericht
Quelle: www.ksta.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Internet-Millionär beim Kitesurfen tödlich verunglückt
Bertelsmann-Studie: 21 Prozent aller Kinder in Deutschland leben in Armut
Uni Hamburg veröffentlicht Verhaltenskodex zur Religionsausübung

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
11.07.2007 17:01 Uhr von pokey
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ein Gewerbe ist ein Gewerbe. Und so müssen natürlich auch Beschäftigte dieser Branche Steuern zahlen.

Mich würde mal ein Einkommensteuerantrag einer solchen Dame interessieren. Die wenigsten werden ja wohl Quittungen und Kassenbücher haben. :)
Kommentar ansehen
11.07.2007 19:03 Uhr von michael-be
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Zuhälterei wenn die die Mädels abkassieren ist das nix anderes wie Zuhälterei
Kommentar ansehen
11.07.2007 21:20 Uhr von evil_weed
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
ahjo: können sie dann ihre tittenvergrösserungen, kondome, miete usw. auch von der steuer absetzen? oder gehts hier nur darum die nutten abzuzocken? denen gehts ja eh gut, mit denen kann es machen, oder?
Kommentar ansehen
11.07.2007 21:43 Uhr von Acryllic
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@michael-be: Stimmt nicht ganz, ein Zuhälter passt wenigstens noch auf seine Mädchen auf (wenn auch aus eigennützigem Motiv)...
Kommentar ansehen
11.07.2007 22:13 Uhr von Gregsen
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@terrorstorm: Es gibt ein Prostituirtengesetz: 2002 wurde das Prostituirtengesetz, kurz ProstG eingeführt. Seitdem ist die prostitution nicht mehr sittenwidrig und somit haben prostituirte (zurecht!) jetzt die Möglichkeit von einem Freier der nicht zahlen will das geld einzuklagen. Auch haben prostituirte die in die sozialkassen eingezahlt haben jetzt auch anspruch auf Arbeitslosengeld.

Alles in allem ist die Prostitution in deutschland damit jeglichem anderen beruf gleichgestellt, daher finde ich es auch absolut in ordnung wenn steuern drauf bezahlt werden müssen.

übrigens, einzig Bayern weigert sich bisher das Prostituirtengesetz umzusetzen.
Kommentar ansehen
12.07.2007 12:53 Uhr von Artemis500
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Warum nennt man das "Sex-Steuer"? Das erweckt den Eindruck, man müsse für Sex Steuern zahlen, was ja nicht der Fall ist.

Prostitutionssteuer wäre ein besserer Name.
Kommentar ansehen
12.07.2007 15:22 Uhr von Michelangelo45
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
ist doch klar: danke, gregsen für die ausführungen zum prostitutionsgersetz.
eine hure ist für mich eine arbeitnehmerin wie jede andere. sie soll steuern zahlen, wie jeder andere auch klar, dass sie arbeitsutensilien wie kondome absetzen kann.
man sollte einen ausbildungsberuf sexarbeiterin einführen, also in allem mit anderen arbeitnehmern gleichsterllen, aber bitte auch bei der steuer.im fall köln geht es aber nicht um die einkommenssteuer , sondern um die vergnügungssteuer. wen näheres interessiert, der lese bei wikipedia nach:

http://de.wikipedia.org/...

warum soll das horizontale gewerbe keine vergnügungssteuer zahlen wie andere unterhaltungsbetriebe auch?
Kommentar ansehen
12.07.2007 15:25 Uhr von Ferkel2k
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
warum bin ich in dieser behinderten welt gelandet.. oh man...
die meisten von den frauen sind so arm dran und nun auch das noch..

es geht mir nur um die menschenfeindlichkeit die "unser" land ausübt, wir sind alles feinde des staates,

yo macht ja auch sinn! :o)
Kommentar ansehen
13.07.2007 11:17 Uhr von Michelangelo45
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ferklel2k: ???????
Kommentar ansehen
13.07.2007 18:04 Uhr von borgir
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
prostitution: ist ein berufszweig und es ist nciht einzusehen, warum die keine steuern zahlen sollten.

Refresh |<-- <-   1-10/10   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Leipzig: Linksradikale verprügeln aus Versehen Linke
Saarbrücken: Angeklagter gibt vor Gericht Mord an Flüchtlingsberater zu
Helene Fischer trinkt während Auftritt eine Maß Bier auf Ex aus


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?