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Libyen: Todesurteil gegen bulgarische Krankenschwestern bestätigt

Das Oberste Gericht in Libyen hat am heutigen Mittwoch die Todesurteile gegen fünf Krankenschwestern aus Bulgarien sowie einen Arzt aus Palästina bestätigt. Sie werden beschuldigt, über 400 Kinder wissentlich mit Aids angesteckt zu haben.

Von der EU wurde dieses Vorgehen mit Bedauern aufgenommen. EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner erklärte: "Ich hoffe aber noch immer, dass die Angeklagten Gnade erfahren".

Man setzt darauf, dass die Sache dem Obersten Richterrat in Libyen vorgelegt wird. Dieses Gremium tritt am kommenden Montag zusammen. Auch wenn hier das Todesurteil bestätigt wird, könnte es noch eine politische Lösung geben.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Krank, Libyen, Krankenschwester, Todesurteil
Quelle: www.n-tv.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.07.2007 15:14 Uhr von Simbyte
 
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Falls Falls, und das ist zu betonen, falls dem wirklich so ist ist diese Strafe absolut gerechtfertigt.
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11.07.2007 15:57 Uhr von HEINZMEMBER
 
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@simbyte: Das Problem an diesem Fall ist leider, dass es mittlerweile eine Reihe von Beweisen gibt die eindeutig zeigt, dass es so nicht gewesen sein kann.

Die Infizierungen haben schon vor Eintreffen der Schwestern und des Aztes stattgefunden und zwar (nach Meinung von Experten) wegen schlechter Hygiene und Schlamperei. Es ist mittlerweile offensichtlich, dass diese Schwestern und der Arzt als Sündenböcke herhalten sollen.

Desweiteren halte ich es schon für sehr weit hergeholt, dass gleich FÜNF Schwestern UND ein Arzt nach Lybien zu gehen um unter schlimmen Bedingungen Menschen zu helfen und dort dann umgehend beginnen einen nach dem anderen ABSICHTLICH zu infizieren. Das ist aber nur meine persönlich Meinung.
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11.07.2007 15:58 Uhr von Winnabow
 
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wenn: das wirklich erwiesen ist dass die das gemacht haben, dann würd ich, wäre ich die bulgarische regierung, die leute nicht versuchen rauszuhauen, sowas schädigt dem ruf meines landes und ist doch sehr krank.. als gibt es nicht schon genug probleme mit ungewolltem AIDS, nein jetzt stecken die auch noch extra KINDER an...
sauerei
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11.07.2007 18:31 Uhr von CHR.BEST
 
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Eben: Wie Heinzmember schon sagte, Todesengel hätten sie auch in ihren eigenen Ländern spielen können.
Diese Menschen kamen nach Lybien um dort zu helfen, wo die Not am Größten war, und so wird es ihnen vergolten.
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11.07.2007 19:17 Uhr von ciaoextra
 
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eibi4eie: Aus welchem Jahrhundert stammst denn du?
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11.07.2007 19:36 Uhr von fallobst
 
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@ heinzmember: stimme dir voll zu.

es ist immer leichter andere leute bzw. hierbei leute aus einem anderen kulturkreis für solche katastrophen verantwortlich zu machen, als geld in krankenhäuser etc. zu stecken. besser der bevölkerung ein paar schuldige zu präsentieren als selbst nachher noch in deren schusslinie zu geraten.
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12.07.2007 09:00 Uhr von T¡ppfehler
 
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Verschwörung: So, wie heinzmember schrieb, hat sich eine Verschwörung gegen die Ausländer gebildet, die Beweise der Unschuld ignoriert. In so einem Land, wie Libyen ist leider nicht mit einem gerechten Urteil gegen Ausländer zu rechnen.

An die Todesurteilbefürworter:
Erkundigt Euch erstmal darüber, was dort wirklich passiert ist.
Es sind 400 Kinder an Aids erkrankt. Dann überlgt man, wie man die Sache vertuschen kann, um die katastrophalen Verhältnisse in libyschen Krankenhäusern runterzuspielen. Die Suche nach einem Sündenbock war einfach.
Es wurden Ausländer ins Krankenhaus geholt, denen man die Schuld in die Schuhe schieben konnte. Damit sind die Libyer erstmal zufrieden. Der Knackpunkt ist, dass die Ausländer erst ins Krankenhaus kamen, als viele schon infiziert waren.
Leider sind den Bulgaren anscheinend ihre Landsleute nicht viel Wert, sonst hätte es sicher mehr Proteste gegeben.
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13.07.2007 18:42 Uhr von T¡ppfehler
 
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oder auch nicht: Nachdem ich jetzt noch ein bisschen mehr zu diesem Thema gelesen habe, bin ich mir nicht mehr so sicher, ob diese Krankenschwestern wirklich unschuldig sind, oder sich lieber ein paar $ dazu verdienen wollten, wie es in libyschen Krankenhäusern üblich zu sein scheint. Dabei bleibt natürlich die Gesundheit auf der Strecke.

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