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Gericht: Bundesweite Bahnstreiks nicht gestattet

Die Gewerkschaft der Lokführer (GDL) darf einer Entscheidung des Mainzer Arbeitsgerichts zufolge nicht bundesweit streiken. Gegen den für den am heutigen Dienstag geplanten Warnstreik wurde eine Einstweilige Verfügung erwirkt.

Die Entscheidung des Gerichts ist bisher noch nicht bei der GDL eingegangen, daher dauert der Streik noch an. Erst mit der Zustellung der Einstweiligen Verfügung wird der Streik beendet.

Durch diesen juristischen Streit sieht die Gewerkschaft GDL die Tarifgespräche mit der Bahn am kommenden Freitag schwer belastet. Die GDL wirft der Bahn vor, die einzelnen Gewerkschaften unterschiedlich zu behandeln.


WebReporter: AMIO
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Bundesweit
Quelle: www.netzeitung.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.07.2007 13:11 Uhr von lucky strike
 
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jetzt werden den gewerkschaften: das einzige druckmittel genommen. was sollen die sonst machen? den vorstandschef der Bahn mit Messern foltern?
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10.07.2007 13:27 Uhr von Stix022
 
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ist auch richtig so: ich weiss garnicht warum die streiken
als lokführer verdient man einen haufen geld.
nur dafür im zug zu sitzen bissl zu lenken und ab und zu die fahrkarten zu kontrollieren
das is doch keine arbeit das könnt theoretisch auch n ein euro jobber machen den man ein bischen umgeschult hat.
die bahn sollte reagieren und allen streikenden die fristlose kündigung aussprechen.
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10.07.2007 15:18 Uhr von lucky strike
 
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stix ich will dich nicht dumm sterben lassen: du verwechselt da etwas.
die kartenkontroleure oder auch schaffner sind einfaches bahnpersonal. die haben nix mit dem zugführer zu tun.

letzteres ist ein knallharter job. verantwortung für mehrere 100 menschenleben. die müssen immer konzentriert und hellwach sein. und genau das ist meistens nicht der fall. die müssen lange arbeiten, am wochenende oder nachts. dafür erhalten die einen geringen lohn.

es hört sich viel an wenn die 31% fordern, aber das ist lediglich ein gehalt von ca 2500€ und ich denke für so eine verantwortung kann man denen das auch geben.
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10.07.2007 15:24 Uhr von maflodder
 
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Klasse Typisch deutsch, obrigkeitshörig, alles korrekt.
Lächerlich, wenn es mal zur Revolution kommen sollte, beschliesst das BverfG mal schnell ein Verbot ebensolcher, weil Revolutionen anzumelden sind und hopp, hopp, hopp, alle schnell nach Hause.
Die Jungs haben im übrigen recht, oben die stecken sich zentnerweise die Asche in die Taschen und der Pöbel geht leer aus.
Viel mehr Berufssparten sollten dieses Land lahm legen.
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10.07.2007 15:28 Uhr von nettesMädel
 
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@Lucky Strike: 31 % hört sich net nur viel an - is auch viel.

entweder erhöht dann die Bahn die Preise noch mehr....dann fahren noch weniger, und die Bahn entlässt die Leut.

Oder sie entlässt die gleich...

Lohnerhöhung ja, aber doch net in dem Maße....

@News:
Wenn ich das schon lese - die Bahn behandelt die Gewerkschaften unterschiedlich. Wer wollte denn nicht mit den anderen zusammen verhandeln? das war ja wohl der GDL, wenn ich mich net irre....

Gut dass dem ein Riegel vorgeschoben worden ist! Bei uns hier musste schon labortechnisch umdisponiert werden, weil unsere CTA und ein HiWi net wussten, ob sie zur Arbeit kommen können (beide haben keine andere Möglichkeit als die Bahn zu nehmen!)
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10.07.2007 16:09 Uhr von lucky strike
 
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@nettesmädel: alternativ könnte ja der vorstand auf ein paar millionen jahresgehalt verzichten. aber das ist natürlich unzumutbar

wie ich schonmal irgendwo geschrieben hab.
die managergehälter haben sich in den letzten jahren verdreichfacht und normale arbeitnehmer haben noch nicht mal genug an lohnerhöhungen bekommen um die inflation auszugleichen.
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10.07.2007 16:20 Uhr von derSchmu
 
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Die Bahn bereitet sich einfach auf die Boerse vor. Wenn Managergehaelter sich verdreifachen, dann, weil sie ordentlich Gewinn an die Spekulanten auszahlen konnten, bzw. wie hier eine Gewinnsteigerung verzeichnen konnten.

Urspruenglich war dieses Aktiensystem vorgesehen, durch Zuschuesse ein Unternehmen zu foerdern und es zu weiteren Investitionen anreizen. Als Dank bekam man dann einen Teil des Gewinns als Rueckzahlung. Heutzutage haben die Spekulanten das Sagen. Schuettest du nichts aus, so machen wir dich platt.

Da sorgt doch so ein Bahnchef lieber dafuer, dass er ueberall schoen spart um hoehere Gewinne einzufahren, weil dann kriegt er auch schoen was vom Kuchen ab.
Dass die kleinen da unten, die auch in seinem Unternehmen arbeiten, zu der Gewinnsteigerung ja kaum beigetragen haben, ist ihm klar, warum sollte er dann auch wegen diesen dann den Gewinn noch verkleinern...nee eher noch welche davon verlassen...naja oder noch besser, ich verklage die Streikenden auf Schadensersatz, da krieg ich dann noch mehr Gewinn rein...
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10.07.2007 16:43 Uhr von nettesMädel
 
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@Lucky Strike: Das stimmt sicherlich - nur werden daran auch Streiks nichts ändern....

Mit diesem Streik wird doch eher erreicht, dass zum einen noch weniger Leute mit der Bahn fahren (weil sie einfach die Schnauze voll haben) und zum anderen evt. Leute ihren Job verlieren...

Mir hat die Bahn mal schier eine wichtige Prüfung an der Uni versaut, weil sie gestreikt haben (gut, da könnte man jetzt sagen wen interessierts...aber mir hätte das fast das Studium gekostet....und NEIN ich hatte keine andere Möglichkeit zur Uni zu kommen - außer ich wär so ca. um 4 Uhr zu Fuß losgelaufen!)

Ich weiss auch net, wie die zu einer Lösung kommen könnten, aber ich finde das 31% einfach viel zu viel ist und vorallem dass mit dem doofen Streik die Falschen belastet werden...
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10.07.2007 19:15 Uhr von Slippy01
 
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Ich möchte gerne mal wissen wie: sie 31% begründen.
Und ein Gehalt von um die 2.000 € ist auch nicht zu wenig. Andere verdienen bei ähnlichen Aufgaben auch soviel.
Eine geringere Lohnerhöhung gönn ich den Leuten, allein schon wegen der Inflation, aber 31% sind viel zu viel, auch wenn man diesen Wert nur für die Verhandlungen so hoch ansetzt.
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11.07.2007 08:29 Uhr von opppa
 
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Bundesweite Streiks bei der Bahn: würden doch wohl mal richtig helfen, die Forderungen der Gewerkschaft durchzusetzen!

Daher hat die Wirtschaftslobby doch extra die Gesetze so "eingestellt", daß das verboten ist!

Manchmal zahlt sich eine effektive Lobby-Arbeit eben aus!

ES LEBE DIE DEMOKRATUR!
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11.07.2007 08:33 Uhr von opppa
 
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Slippy01: Die 31% sind nur die Erhöhung der u n t e r s t e n Lohngruppe. Die geforderte Erhöhung bei den höheren Lohngruppen ist bedeutend niedriger!

Mal ´ne Frage:
Um wieviel Prozent haben sich die Entgelte von Mehdorn & Co. zuletzt erhöht?
Sowas regt dann natürlich die Phantasie der Gewerkschaften an!

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