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Deutsche Bahn: Sieben Prozent mehr Lohn würden 8.000 Arbeitsplätze kosten

Die Bahn hat vor überzogenen Gehaltsforderungen seitens der Gewerkschaften gewarnt. Schon sieben Prozent mehr Lohn würde bis zu 8.000 Stellen in Gefahr bringen. Schon mit dem Angebot von 3,4 Prozent habe die Bahn ihre Schmerzgrenze erreicht.

Die beiden Gewerkschaften Transnet und GDBA hoffen angesichts des Angebotes der Bahn auf eine gütliche Lösung zu kommen, sie fordern aber mindestens 150 € mehr pro Monat und Mitarbeiter.

Im Gegensatz dazu bleibt die Gewerkschaft der Lokführer, GDL, jedoch bei ihrer Forderung von 31 Prozent plus und besteht auf einem gesonderten Tarifvertrag.


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WebReporter: Andana
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Prozent, Arbeit, Bahn, Arbeitsplatz, Deutsche Bahn, Lohn
Quelle: www.spiegel.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.07.2007 16:11 Uhr von Andana
 
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ganz schön viel so eine Forderung von 31% ich frag mich wie die sich das Vorstellen, schon allein bei den jetzigen Lohnerhöhungen kämen doch auf alle Bahnfahrer erneut Fahrpreiserhöhungen zu!
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07.07.2007 16:38 Uhr von Jiperia
 
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titelll????? sind die checker blind? heftig...
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07.07.2007 16:44 Uhr von Andana
 
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@Jiperia: Tja, weiß ich nciht, aber das ganze ist die korrigierte fassung, denn ich hab nur 7% hingeschrieben *g
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07.07.2007 17:00 Uhr von vorlons world
 
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warum immer in prozent? 150 Euro für jeden- brutto versteht sich - wären da angemessen. aber bei prozentual schwankt die summe erheblich. so wird man zum menschen verschiedener klassen degradiert.
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07.07.2007 17:23 Uhr von Jiperia
 
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deswegen... :D: mache ich auch gar nicht dich dafür verantwortlich:.. zu geil ;D
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07.07.2007 17:35 Uhr von 1kingpeter1
 
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"würden": muss des nicht "würde" heißen
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07.07.2007 18:47 Uhr von sv3nni
 
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umverteilung koennte bestimmt viel erreichen: einfach den lohn der fuehrungsspitze etwas senken, den der arbeiter etwas anheben und schon passts.

wenn man jetzt noch die arbeitszeit und das gehalt der fuehrungsspitze halbiert, dann koennte man sogar noch arbeitsplatze schaffen - die managergehaelter sind bestimmt wieder masslos uebertrieben
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07.07.2007 19:13 Uhr von B@uleK
 
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absolut unglaubwürdig: die bahn macht hohe gewinne, die führungsspitze besteht wh. aus multimillionären. da kann man halt nichts machen. mehr als 1700€/monat sind für nen lockführer halt nicht drinn!
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07.07.2007 19:17 Uhr von B@uleK
 
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korrektur: nach dieser quelle sind es 2100€
http://www.sueddeutsche.de/...
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07.07.2007 20:22 Uhr von Troll-Collect
 
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@Zeus35: " Wieviel Arbeitsplätze hat den dann die Erhöhung der Vorstandsgehälter von 2005 auf 2006 um !! 64% !! gekostet?"

Jepp. Und das nachdem die Vorstandsgehälter von 1999-2005 um 300% !! gestiegen sind.
http://www.focus.de/...
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07.07.2007 21:37 Uhr von GLOTIS2006
 
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nun ja: ich möchte die hohen managergehälter nicht rechtfertigen, aber ich denke niemand hier, auch ich nicht, kann sich anmaßen darüber zu urteilen, ob diese gehälter gerechtfertigt sind. ich habe mir gerade den geschäftsbericht von 2006 angeschaut...die bahn hat ja sozusagen bis 2004 nur verluste gefahren. wenn man sich den anteil der lohnkosten mal anschaut, kann man über den daumen sofort peilen, dass 7% mehr lohn eine katastrophe wäre. und ob die managergehäler um 300% gestiegen sind, steht ja gar nicht zur debatte, denn wieviele manager hat die deutsche bahn? eine hand voll und die machen den braten auch nicht fett UND diese leute haben den karren nunmal aus dem dreck gezogen. auf der anderen seite kann ich die argumentation der angestellten sehr gut nachvollziehen...
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07.07.2007 22:16 Uhr von Götterspötter
 
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Ich schliesse mich mal an !: Managergehälter runter - Arbeitnehmer Gehälter rauf ...

Ansonsten sollen die Bahnangestellten mal Deutschland in der Urlaubszeit lahmlegen :) .... das hilft

Ich bin zwar eigentlich kein Streik-jünger ..... aber die letzten Jahre Arbeitgeber-Raffgier haben gezeigt das diese Typen nur am Euro-Arsch zu bekommen sind .....

Erst unsere Bundesbahn für ein Butterbrot von den Steuerzahlern geschenkt bekommen und jetzt einen auf "Dicke Hose" machen .....

Und jetzt kommt bitte keiner und sagt ... man müsste an Arbeitplätze denken ....

Wenn es darum geht die Aktienpackete zu steigern .... werden ruck-zuck mal eben 1000de Arbeiter entlassen.

Auch eine Führungskräfte-Gehalts-Erhöhung von oft bis/über 100% - bezahlen die Arbeiter mit Entlassungen und Lohnkürzungen ... etc.

Manchmal muss man ein mit Asseln verseuchetes Haus abreissen, um das Fundament zu retten ........und kluge Kopfe die sich diese Arbeit machen wollen gibt es genug in Deutschland ....
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07.07.2007 23:56 Uhr von GLOTIS2006
 
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nun ja: ich möchte die hohen managergehälter nicht rechtfertigen, aber ich denke niemand hier, auch ich nicht, kann sich anmaßen darüber zu urteilen, ob diese gehälter gerechtfertigt sind. ich habe mir gerade den geschäftsbericht von 2006 angeschaut...die bahn hat ja sozusagen bis 2004 nur verluste gefahren. wenn man sich den anteil der lohnkosten mal anschaut, kann man über den daumen sofort peilen, dass 7% mehr lohn eine katastrophe wäre. und ob die managergehäler um 300% gestiegen sind, steht ja gar nicht zur debatte, denn wieviele manager hat die deutsche bahn? eine hand voll und die machen den braten auch nicht fett UND diese leute haben den karren nunmal aus dem dreck gezogen. auf der anderen seite kann ich die argumentation der angestellten sehr gut nachvollziehen...
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07.07.2007 23:57 Uhr von GLOTIS2006
 
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sorry doppelt
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08.07.2007 00:17 Uhr von Malik2000
 
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Umkehrschluss: Und der jahre andauernde Lohnverzicht und Lohnrückgang in vielen Branchen brachte viele Jobs?
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08.07.2007 04:19 Uhr von Chimaira911
 
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@malik: offensichtlich ja...

MfG
Chimaira
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08.07.2007 09:58 Uhr von H5N1
 
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klar 8000: und wer würde dann die arbeit von 8000 angestellten und arbeiter erledigen ???
die bahn macht milliarden umsätze das ist doch wohl lächerlich oder ?
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08.07.2007 10:30 Uhr von Malik2000
 
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@ Chimara: Ach wirklich?

Na gut, wenn Arbeitgeber vom STaate her die Chance bekommen (durch Zuschüsse für den gelackmeierten Arbeitnehmer) Leute für 3-5 Euro die Stunde versklaven zu können, stocken die natürlich auf. Aber wehe, wenn diese Leute mal reguläre Löhne wollen.

Und erzähl mir keiner, dass Zuschüsse eine tolle Sache sind. Ich will, wenn ich Vollzeit arbeite kein geld vom Amt! Und es kann nicht sein, dass asoziale Firmen Dumpinglöhne zahlen und ALLE STeuerzahler das ausgleichen müssen, denn woher kommen die staatl.Zuschüsse?
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08.07.2007 11:05 Uhr von michi k
 
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das kann ja was werden: ich wette die streiken nähste woche schon wieder und genau dann muss ich auch mal mit dem zug fahren ... das wird ne lustige fahrt nach österreich wenn ich mitten im nirgendwo stehe und plötzlich kein zug mehr fährt.
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08.07.2007 13:36 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
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Der Fette Braten: Glotis schreibt:
"wieviele manager hat die deutsche bahn? eine hand voll und die machen den braten auch nicht fett"

Aber wie diese den Braten fett machen, dort verstecken sich die 8000 Arbeitsplätze nämlich. Ein solches Statement, den Arbeitern zu drohen, dass bei einer Steigerung, ihre Arbeitsplätze auf dem Spiel stünden, wobei die Bahn sicherlich nicht durch ihre Manager funktioniert, würde für mich zeigen, dass dort etwas zu holen ist.
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08.07.2007 13:53 Uhr von IT-B@SICS
 
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@H5N1: <klugscheissmodus>

Umsatz ist aber nicht gleich Gewinn

</klugscheissmodus>
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08.07.2007 16:11 Uhr von opppa
 
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DesWahnsinnsFetteKuh: Die 7% würden (nicht könnten) aber auch die Vorstandsmitglieder ihre Stühlchen kosten!
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08.07.2007 23:48 Uhr von gunny007
 
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streikt weiter: wenn die 8000 arbeiter entlassen können machen diese nieten das so wie so, drecksmanager.
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09.07.2007 08:31 Uhr von lucky strike
 
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FALSCH: das muss eigentlich heißten

Schon sieben % mehr Lohne und gleichbleibende bzw steigende Managergehälter würden 8000 Stellen kosten.

Diese unfähigen Sesselfurzer gehören alle ins Exil geschickt. Managergehälter haben sich in den letzten paar jahren VERDREICHFACHT und normale Angestellte konnten mit ihren Lohnerhöhungen noch nicht mal die Inflation ausgleichen.
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09.07.2007 11:09 Uhr von bigpapa
 
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Alles ding hat 2 Seiten: wer über hohe Managergehälter mault ist nur neidisch. Diese Leute sind genau so nackt auf die Welt gekommen wie ihr auch. Sie haben bloss was aus Ihren Leben gemacht und vermutlich nicht mit einer 35 Std. Woche bei wollen Lohnausgleich.

Was die Millarden-UMSÄTZE der Bahn angeht, so heist das nur die haben irgendwann mal soviel Geld eingenommen. Aber allein der Papierzettel der sich Fahrkarte nennt ist da von seinen Erstellungskosten nicht drin. Neue bequeme Züge wollt Ihr, die auch noch pünktlich. Das das alles Kosten sind, ist euch wohl klar.

Die Arbeiter die da für Lohnerhöhung streiken haben in meinen Augen 0 Ahnung von der Welt.
7% das sind bei den Riesenunternehmen schon einige Mio. Euro. Und damit kommen wir zu Kernfrage. Wo soll die Bahn das Geld hernehmen.
Zu Wahl stehen :
Aus den investionen : Macht die Bahn auf Dauer kaputt aber das merkt man nicht so schnell
Durch Preiserhöhungen : Ihr jammert doch jetzt schon das die Bahn zu teuer ist.
Also nimmt man das logische : PERSONALABBAU

Was die Lokführer angeht die wissen genau das die Bahn ohne sie nicht existieren kann. Und 31 % Lohnerhöhung bei ein krisensicheren Job find ich ne Frechheit.

Ach ja, wenn die Arbeiter um einen Kündigungsschutz streiken würden, hätten Sie mein vollens Mitgefühl.

Gruß

BIGPAPA

p.s. : Alles ding hat 2 Seiten. Ich hab nur mal etwas von den Folgen erzählt.

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