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Bayern: Ungenutzter jüdischer Friedhof soll für 253.000 Euro erneuert werden

Das historische Bau- und Geschichtsdenkmal in Sulzbürg/Landkreis Neumarkt soll gründlich saniert werden. Rund die Hälfte des Betrages wird vom bayrischen Kunstministerium getragen und die Erneuerung soll bis Ende 2008 abgeschlossen sein.

Wie Bürgermeister Galler sagte, kann seine Gemeinde auf eine über 500-jährige jüdische Geschichte zurückblicken und es drohen einige der rund 300 Grabsteine mit einmaligen hebräischen Inschriften zu zerbrechen.

Von diesen Steinen ist der älteste aus dem Jahr 1647. Die letzte Beisetzung hat 1932 stattgefunden und die ehemalige Synagoge ist ebenfalls noch vorhanden. Selbst der ehemalige US-Außenminister Henry Kissinger war vielfach zu Besuch in Sulzbürg.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Bayern, Bayer, Jude, Friedhof
Quelle: www.merkur-online.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.07.2007 21:49 Uhr von jsbach
 
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Ob nun das restliche benötigte Geld von der Gemeinde oder zum Teil von einer privaten Vereinigung stammt, ist der Quelle nicht zu entnehmen.
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06.07.2007 22:12 Uhr von rumpelpumpel2
 
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sicher vom steuerzahler/gemeinde: als wie wenn man mit dem geld nix besseres machen könnte, als einen jüdischen ungenutzten friedhof zu sanieren!
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06.07.2007 22:39 Uhr von swald
 
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Gute Sache: Wier haben auch einen bedeutenden, histotischen jüdischenfriedhof. Der gehört zum kulturellen Spektrum und zur Geschichter der Stadt und wird natürlich wie jeder andere Friedhof aus komumalen Mitteln unterhalten.

Wo bitte ist das Problen????
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06.07.2007 23:08 Uhr von One of three
 
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Egal: ob jüdischer oder sonstwie Friedhof - hier handelt es sich einwandfrei um Historie die erhalten werden muß.
In Deutschland sind viel zu wenig Anlagen, Gebäude oder Plätze vorhandenm die älter als der 2.WK sind.

Wir haben ein reichhaltige Geschichte - derartige Friedhöfe gehören unbedingt dazu.
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06.07.2007 23:53 Uhr von galgo espagnol
 
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@autor - nicht ungenutzt, es werden halt keine: "neue" leichen mehr beigesetzt
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07.07.2007 00:07 Uhr von borgir
 
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warum: wird das von steuergeldern mit finanziert.?? der friedhof ist ungenutzt, oder hab ich da was falsch verstanden??
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07.07.2007 00:18 Uhr von gunny007
 
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nun ja: was soll man da wieder schreiben ohne irgendwelche schimpfkanonaden auszulösen.
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07.07.2007 00:53 Uhr von markus100
 
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253.000 Euro angemessen? Wenn der Friedhof nicht so alt wäre, hätte ich vorgeschlagen, die Mittel eher für kürzlich Verstorbene zu verwenden, deren Familien sich kein ordentliches Grab leisten können.
Aber das ist ein _deutsches_ Kulturgut, für das 253.000 Euro angemessen sein können. Es ist schade, daß der Friedhof und wohl auch die Synagoge nach dem Krieg nicht mehr genutzt wurden.
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07.07.2007 01:44 Uhr von Beergelu
 
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Ich bin: auch ein aufgeklärter Mensch, der den Menschen eher als Tier als was zu höheren berufenen betrachtet, aber ich habe trotzdem Respekt vor den Toten. Von daher sollte ein Friedhof nicht als Bauland betrachtet werden (Meiner Meinung nach). Der Totenkult ist halt eine der wenigen Sachen, die uns von den Tieren unterscheiden. Mir fällt zumindest immo nichts anderes ein.
Da er natürlich ungenutz ist, ist die Sache schon wieder zwiespältig, da normal Gräber (wenn ich mich gerade nicht irre, was aber um diese Zeit schon sein kann) nach 10 Jahren aufgelöst und neu vergeben werden.
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07.07.2007 01:54 Uhr von Mr.Gato
 
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@rumpel: Ganz egal, wo du baust.

Es werden garantiert irgendwelche Leichen drunterliegen.

Nur, weil man heute (oder schon seit längerem) totes Fleisch an einem Ort konzentriert (= Friedhof), heist es noch lange net, daß so ein Ort etwas besonderes ist.
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07.07.2007 02:18 Uhr von Mr.Gato
 
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@Beergelu: "Ich bin
auch ein aufgeklärter Mensch, der den Menschen eher als Tier als was zu höheren berufenen betrachtet, aber ich habe trotzdem Respekt vor den Toten. Von daher sollte ein Friedhof nicht als Bauland betrachtet werden."

---

Was soll denn der Unterschied zwischen Mensch und Tier sein?

Ich sag es dir: Es gibt fast keinen. Nur wir haben ein Bewusstsein. Sowas könnten Affen (heute als Tier bezichnet) in 10.000 Jahren auch haben.

Wir Menschen sind nichts weiter, als die am höchsten entwickelten Tiere des Planeten.

Abgesehen von unserem Bewusstsein und unserer Intelligenz gibt es keine grossen Unterschiede zwischen uns und Tieren (Säugetiere).


Vergleich Tier (zumindest Säugetiere) - Mensch


- Wir haben Rotes Blut - Tiere auch
- Wir haben nen Sexualtrieb - Tiere Auch (wir können ihn allerdings unter Kontrolle halten; aber er besteht trotzdem; ist verständlicher, wenn man ein Kerl ist)
- Wir haben ein Herz - Tiere auch
- Wir haben ne Leber - Tiere auch
- Wir haben ne Wirbelsäule - Tiere auch
- Unsere Kacke ist braun - die der Tiere auch
- Unsere Pisse ist gelb - die der Tiere auch
- Weibliche Menschen haben ne Gbärmutter - weibliche Tiere auch
- Weibliche Menschen haben ne Vagina - weibliche Tiere auch
- Männlich Menschen haben nen Schwengel - männliche Tiere haben das auch

usw,.....

Wir Menschen sind nichts weiter, als... Tiere.

Wir bezeichnen uns zwar als Menschen, aber wir sind nichts weiter, als hoch entwickelte Tiere.


Warum also soll ein Friedhof, in dem nur totes Fleisch lagert etwas besonderes sein?
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07.07.2007 08:39 Uhr von Inspiron
 
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warum: muß das immer gleich so teuer sein....Kann man in Zeiten wo der Staat es nicht so dicke hat solche Projekte zurückstellen und für "sinnvollere" Projekte ausgeben z.b. gibt es immer mehr Kinder die in der Armenküche ernährt werden denen würden 250.000€ sehr gut tun und die "wachsen" noch!
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07.07.2007 10:18 Uhr von MasterDogg
 
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Bewußstsein der Tiere: Also wenn Tiere träumen, dann haben sie wohl auch ein Bewußtsein. Und da Hunde träumen, haben sie wohl eins.
Weiterhin möchte ich noch hinzufügen, das es auch Tierfriedhöfe gibt.
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07.07.2007 10:46 Uhr von Jimyp
 
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@Mr.Gato: Ich würde es anderes sehen. Tiere sind Tiere, Menschen sind Menschen. Gemeinsam haben wir, dass wir alle Lebewesen sind!
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07.07.2007 11:20 Uhr von JustOwned
 
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1/4 Mio Euro ?! Für ein paar Grassamen und paar Blumen?`LoL !!!

Dampfwalze FTW =D
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07.07.2007 11:24 Uhr von Jimyp
 
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@JustOwned: Es geht nicht um ein paar Grassamen und Blumen, sondern um alte Grabsteine, die schon mehrere hundert Jahre alt sind!
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08.07.2007 07:00 Uhr von Sven_
 
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friedhöfe: waren noch nie sinnvoll. Im Gegenteil, es ist Geld und Platzverschwendung

Den Toten interessiert es nicht was mit seinem Körper passiert, seine Synapsen sind aufgelöst, denken ist nicht mehr ganz sein Ding.

Und die Hinterbliebenden? Wenn sie trauern wollen tuts auch ein privater Schrein im Wohnzimmer, schön kitschig mit Bildern und Kerzen. Oder man schliest im inneren Frieden mit der Sache und lebt sein leben weiter, so wie es sich gehört
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08.07.2007 09:10 Uhr von malindi
 
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aber geld für kindergärten und schulen, unis: ist nicht vorhanden. nee klar.
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08.07.2007 10:35 Uhr von Malik2000
 
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@ Malindi: Sehr richtig.

Man muss sein Kind jahre vorher beim Kindergarten anmelden um vielleicht einen Platz zu bekommen, die Ausstattung der SChulen ist langsam auf dem Standard von Ländern aus Südamerika ... Andere Länder, die es nicht so dicke haben (Deutschland muss es haben, wir zahlen schließlich mindestens den halben EU-Etat) geben WESENTLICH mehr für das Bildungssystem aus und labern nicht nur.

Das Gleiche wie Geldverschwendung im Osten. Anstatt zu akzeptieren, dass einige Regionen eben nicht aufgepäppelt werden können (was auch nicht schlimm ist) wird nach dem Gießkannenprinzip der ganze Osten mit geld zugepumpt, was an anderer STelle, wo es viel sinnvoller wäre fehlt.
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08.07.2007 12:24 Uhr von tamara77
 
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sven: Und du denkst wirklich dass z.B. Eltern die ihr Kind verloren haben "einfach ihr Leben weiterleben"??Ich denke man braucht so einen Platz wo der Körper des Verstorbenen liegt also einen Friedhof.Was soll man sonst mit den Leichen machen?Verbrennen und irgendwo verstreuen?

mfg

tamara
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09.07.2007 12:32 Uhr von Mr.E Nigma
 
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Wenn´s nur um die Grabsteine geht, wiso werden die dann nicht restauriert und kommen in ein Museum ?

Wenn der Friedhof so wie er ist jetzt saniert wird, muß man dass doch in ein paar Jahren wieder machen, Stichwort : Verwitterung!

Da das letzte Begräbnis 1932 war, gehe ich mal davon aus, dass (wenn überhaupt noch) kaum noch Angehörige den Friedhof besuchen.
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11.07.2007 09:30 Uhr von DeeHexi
 
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Ist doch okay: wenn sie den "erhalten" wollen...aber muss das gleich soviel kosten? Dann soll man ihn doch so lassen wie er ist. Vielleicht die Wege frei halten, aber Grabsteine zerfallen nunmal...wie auch die Toten, deren Koerper (weil mehr ist es nicht...ein toter Koerper) dort beigesetzt wurden. Was will man denn dann machen, die "neu" machen??? Na, das ist ja klasse... Ich finde alte Friedhoefe einfach toll, wegen der ALTEN Grabsteine etc... Ich frage mich also, wieviel wird dort fuer nix verpulvert...
Und davon mal abgesehe, mir ist egal wo meine Eltern beerdigt werden....sie sind TOT und leben eh nur in meinem Herzen weiter.
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12.07.2007 18:38 Uhr von Faibel
 
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hey leute: 250 t.euro was ist das schon?

vielleicht soviel wie die tornadorundflüge bei angie´s sommerfest an der ostsee gekostet haben.

ne, is schon ok - lieber für kultur als für kriegsspielzeug.
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13.07.2007 21:16 Uhr von Nessy
 
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also: eigentlich finde ich das gut! Der Friedhof dokumentiert schließlich die Zeitgeschichte und sollte daher erhalten bleiben!

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