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Zürich: Strafmilderung für Mörder nach Tötung eines Lotsen

Der Mörder eines Fluglotsen, der bei der Flugzeugkatastrophe vom 1. Juli 2002 Dienst hatte, soll Strafmilderung erhalten. Der Täter hatte dem Vorwurf des geplanten Mordes widersprochen. Er wollte nur eine Entschuldigung des 36-jährigen Lotsen.

Das Obergericht des Kantons Zürich hat die Haftstrafe für den 51-jährigen Russen wegen verminderter Schuldfähigkeit von acht Jahren auf fünf Jahre und drei Monate verkürzt. Frau und Kinder des Täters waren bei dem Flugzeugunglück gestorben.

Die Freilassung des 51 Jahre alten Mannes ist noch nicht sicher, da die Staatsanwaltschaft das mildere Urteil anfechten will. Der Täter habe etwa zwei Drittel der Strafe verbüßt.


WebReporter: e-woman
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mörder, Zürich, Tötung
Quelle: www.swissinfo.org

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.07.2007 10:18 Uhr von MasterDogg
 
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Kosten: Ich habe gestern schon eine andere Quelle gelesen, erstaunlich für uns, die ca. 20.000 Fr. Kosten für den Angeklagten.
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04.07.2007 13:46 Uhr von kleiner erdbär
 
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armer mann obwohl ich diesen mord (wie nahezu jeden anderen auch) nicht gutheisse tut mir der mann doch sehr leid ... wenn die ganze familie auf einmal ausgelöscht ist, dann kanns wohl mal vorkommen, dass man so austickt, wenn man dem - vermeintlich - schuldigen gegenübersteht!

ob ihn da die paar jahre knast mehr oder weniger wirklich interessieren...?!
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04.07.2007 13:58 Uhr von MasterDogg
 
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Wichtig noch: Er hat schon 1200 Tage in U-Haft verbracht, das wäre hier nicht möglich.
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04.07.2007 22:49 Uhr von jsbach
 
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"Ein paar Jahre mehr" im Knast da würde ich schon Gnade vor Recht gelten lassen.
Gestraft genug ist er ja; wie er sein weiteres Leben
gestalten will.. wir wissen es nicht.
Und zwei Drittel abgebüßt, in D wäre er doch längst entlassen worden!

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