03.07.07 09:16 Uhr
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Schweiz will Kampf gegen Scheinehen verstärken

Schweizer Bürger sollen in Zukunft den Aufenthalt ihrer ausländischen Verlobten im Hinblick auf deren Rechtmäßigkeit nachweisen.

Nach dem Willen der Staatspolitischen Kommission des Nationalrats der Schweiz möchte diese Scheinehen besser bekämpfen und plädiert daher für die Einführung einer verschärften Neuregelung.

Demnach sollen Ausländerbehörden, statt bisher fünf, jetzt bis zu acht Jahre einen Schweizer Pass wieder einziehen können, wenn dieser durch eine nachgewiesene Scheinehe oder anderweitig erschlichen wurde. Die Neuregelung muss noch abgesegnet werden.


WebReporter: malindi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schweiz, Kampf, Schein
Quelle: www.20min.ch

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.07.2007 02:35 Uhr von malindi
 
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Sind die Maßnahmen der Schweiz eigentlich eine gute Idee oder eher schon als überzogen anzusehen? Könnte man diese Regelung auf Deutschland anwenden? Wer ist dafür, wer dagegen und warum?
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03.07.2007 13:41 Uhr von nickmck
 
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bin gegen eine solche regelung in D: 1. kann niemandem die deutsche staatsangehörigkeit wieder weggenommen werden.

2. nach meiner erfahrung sind die meisten die eine scheinehe eingehen absolut willens und auch vom bildungsstand her in der lage sich selbst zu versorgen und so auch für den staat zu arbeiten. eine solche arbeit kann aber nich angenommen werden, wenn man z.b. asylbewerber ist.

3. so kommen sie dann ins land und erhalten so die möglichkeit sich ihren "traum" zu erfüllen. gibt ja auch genug leute, es werden sogar immer mehr, denen der asyl-status nich anerkannt wird.

ist nur meine meinung.

gruß
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03.07.2007 21:08 Uhr von ChristianWagner
 
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@nickmick: Wie müssen wir uns das bei Dir vorstellen. 0 Ahnung aber halt einfach mal drauflosschreiben?

(im letzten Satz)

Nach dem Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG) kann es allerdings zum Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit kommen, z.B. beim nicht genehmigten Erwerb einer ausländischen Staatsangehörigkeit (§ 25 I StAG) oder beim nicht genehmigten Eintritt in eine ausländische Streitkraft (§ 28 StAG). Wer eine fremde Staatsangehörigkeit zusätzlich zur deutschen erwerben will, benötigt vor Beantragung der ausländischen Staatsangehörigkeit eine Beibehaltungsgenehmigung (BBG) nach § 25 II StAG (siehe Weblinks). Außerdem ist es z. B. möglich und zulässig, dass eine durch falsche Angaben erschlichene Einbürgerung widerrufen wird.


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