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Inzest in der Schweiz: Bruder soll seine Schwester regelmäßig vergewaltigt haben

Seit ihrer Kindergartenzeit habe der damals neunjährige Bruder regelmäßig seine fünf Jahre alte Schwester vergewaltigt. Erst nachdem sich das heute zehnjährige Kind seiner Lehrerin anvertraut habe, sei das Martyrium mit dem 14 Jahre alten Bruder beendet worden.

Seit die Beratungsstelle Castagna dieses Tabuthema 2006 öffentlich machte, ist der Beratungsbedarf von 27 auf 129 Fälle rasant angestiegen. Auch Markus Schär, Mitarbeiter der Opferhilfe in Aargau und Solothurn äußerte sich dazu.

Er sagte unter anderem: "Das reicht von zu weit gehenden Doktorspielen bis zu massiven Vergewaltigungen über Jahre." Die Taten würden bereits von acht bis neunjährigen Jungen begangen. Der 14-Jährige wurde von den Behörden in ein Heim eingewiesen.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schweiz, Vergewaltigung, Bruder, Schwester, Inzest
Quelle: www.sonntagszeitung.ch

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.07.2007 11:08 Uhr von jsbach
 
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Auch hier in Deutschland ist dies weitgehend noch ein Tabuthema.
Auch bei Vermutungen trauen sich manche Eltern nicht nachzufragen.
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01.07.2007 12:48 Uhr von MasterDogg
 
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Wegdiskutiert: Nun, falls wir dieser Nachricht Glauben schenken, wovon ich ausgehe, dann haben wir ja doch ein sexuelles Bedürfnis bei Kindern festgestellt. Strafen sind wohl auch fehl am Platz, da unter Geschwistern wohl ein besonderes Verhältnis existiert. Auch Anklagen sind hier fehl am Platze, da sie uns nicht weiterhelfen. Interessant ist auch, das die Kinder so etwas meist vor den Eletern geheimhalten, was sie wohl irgendwie spüren, daß es klüger ist. In diesem Fall wird nach Lesen der Quelle auch die Hilflosigkeit der Behörden klar, die den Jungen gegen den Willen der Eltern in einer Einrichtung unterbringen und wohlmöglich psychologisch malträtieren, was wir aber hier nicht wissen. Auch die Schwester vermißt ihren Bruder, was denn auch noch zur Folge haben soll, das sie ebenfalls in ein Heim eingewiesen wird. Das kann ja heiter enden, hier wird auch in einer unsäglichen Weise in die Befugnisse der Eltern eingegriffen, darüber hinaus fühle ich mich in meiner These bestätigt, das das Vertruensverhältnis bei solchen Fällen sehr Wohl eine große Rolle spielt. Wer andere Meinung ist, kann ja den Wunsch der Schwester nach ihrem Bruder mit anderen Fällen vergleichen, was in anderen Fällen wohl nicht der Fall ist. Ich weigere mich Vergewaltigung, pauschal als schlimmstmöglichtes Ereignis anzuerkennen, was durch andere traumata nicht übertroffen werden kann. Nicht, weil ich mit den Opfern kein Mitleid habe, sondern weil ich befürchte, das es dann als unheilbares Trauma dargestellt wird, was man unmöglich vergessen kann und was den Opfern als wissenschaftlich fundiertes Wissen eingeredet wird.
Gespannt bin ich auch, was "zu weit gehende Doktorspiele" sein sollen. Schön wäre eine würdige Diskussion mit der Suche nach Lösungsansätzen, wo wüste Beschimpfungen einfach mal aussen vor blieben.
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01.07.2007 13:14 Uhr von ingo.hiller
 
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Frühe Aufklärung und ein ungezwungenes Verhältnis zur Sexualität. Ich denke dann wäre schon eine Menge erreicht.

Für viele Eltern ist aber Aufklärung etwas "unangenehmes" ,das sie lieber den Pädagogen in der Schule überlassen. Das die Aufklärung dort eher das berühmte "Blume : Biene" Ding ist und das Thema rein Wissenschaftlich berührt, anstatt die wirklichen Fragen der "Kinder" zu klären, auf die Gedanken kommen die nicht.

Die Kinder werden ja schlieslich nicht so zur Welt gebracht, die Erziehung ist das Problem.
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01.07.2007 20:58 Uhr von Nobunaga
 
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Normal ist das nicht: Die Gründ werden wohl in der Erziehung liegen sowie möglicherweise in der Indoktrinierung durch Fernsehen etc.. Aber schon abartig. Das will man sich gar nicht vorstellen...


So, und jetzt warte ich darauf, dass die ersten "und sowas will in die EU"-Spastis kommen.
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01.07.2007 21:16 Uhr von ingo.hiller
 
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Wollen die doch gar nicht :-D: Belgien hat seine staatl. geschützten Kinderschänder. In Deutschland findet man Babys in Gefriertruhen und Gärten ... die Welt ist mit dem Menschen einfach schlecht bedient. Egal welche Hautfarbe, Religion ... Bekloppte gibt es überall.
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02.07.2007 10:01 Uhr von toffa
 
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MasterDogg: "Nun, falls wir dieser Nachricht Glauben schenken, wovon ich ausgehe, dann haben wir ja doch ein sexuelles Bedürfnis bei Kindern festgestellt."

"Doktorspiele" sind ein altbekanntes Phänomen, was ist daran jetzt die weltbewegende Neuigkeit? Nur MUSS ein Charakteristikum eines Doktorspiels sein, dass alle Beteiligten freiwillig daran teilnehmen, sonst muss man einschreiten. Und die Schwester wurde dazu gezwungen. Zumindest SIE schien kein Bedürfnis danach zu haben ...

"Das kann ja heiter enden, hier wird auch in einer unsäglichen Weise in die Befugnisse der Eltern eingegriffen"

Es gibt 2 Möglichkeiten:

- die Eltern haben es nicht mitgekriegt, dass ihre Tochter vergewaltigt wird, dann haben sie meiner Meinung nach bewiesen, dass sie leider Gottes unfähig sind, es wäre Aufgabe der Eltern gewesen, so etwas zu merken. Folge: Der Junge muss betreut werden, von Leuten, die sich mit so etwas auskennen

- die Eltern haben es mitgekriegt, dann muss ich wohl nicht erst begründen, warum die Behörden einschreiten müssen ...

"In diesem Fall wird nach Lesen der Quelle auch die Hilflosigkeit der Behörden klar, die den Jungen gegen den Willen der Eltern in einer Einrichtung unterbringen und wohlmöglich psychologisch malträtieren"

Naja, wenn nach Meinung der Behörden die physische und psychologische Malträtierung des Mädchens durch den Jungen nicht anders zu stoppen ist ... und "hilflos" waren ja wohl in erster Linie die Eltern, so etwas hätte gar nicht erst passieren dürfen, dann hätten die Behörden auch nicht einschreiten müssen

"darüber hinaus fühle ich mich in meiner These bestätigt, das das Vertruensverhältnis bei solchen Fällen sehr Wohl eine große Rolle spielt. Wer andere Meinung ist, kann ja den Wunsch der Schwester nach ihrem Bruder mit anderen Fällen vergleichen, was in anderen Fällen wohl nicht der Fall ist"

Ein klassisches Merkmal von Mißbrauchsbeziehungen ist nunmal leider, dass sich die Opfer oft selbst die Schuld geben, und sich danach sehnen, die geliebte Person (von welcher sie mißbraucht worden sind) wieder zu sehen, weil sie glauben, dass SIE (die Opfer) durch ihr Geständnis die Familie zerstört haben, dabei war es der Täter, der die Zerstörung der Familie zu verantworten hat

Evtl gibt es ja sogar auch bei solchen Mißbrauchsbeziehungen sowas wie ein Stockholm-Syndrom, hab keine Ahnung, könnte doch aber sein?

"Ich weigere mich Vergewaltigung, pauschal als schlimmstmöglichtes Ereignis anzuerkennen, was durch andere traumata nicht übertroffen werden kann"

Was bitte willst du damit ausdrücken? Du willst ja sicherlich nicht das Leid des mißbrauchten Mädchens runterspielen, und ich wette, dass es für das Mädchen sehr wohl das schlimmste war, was es in ihrem bisherigen Leben erfahren hat, und alleine das ist entscheidend ...

"sondern weil ich befürchte, das es dann als unheilbares Trauma dargestellt wird, was man unmöglich vergessen kann"

Unheilbar ist so ein Trauma sicherlich nicht, aber man kann sich davon nur sehr, sehr schwer erholen, und DAS ist ein wissenschaftlicher Fakt ... und auch hier verstehe ich um ehrlich zu sein nicht ganz die Beweggründe für deine Aussage ...

"Gespannt bin ich auch, was "zu weit gehende Doktorspiele" sein sollen"

Ich bin kein Sexualforscher, aber wie wäre es zB mit Doktorspielen, bei denen nur einer der beiden Teilnehmer auch damit einverstanden ist? Aber auch hier: Er hat sie vergewaltigt, das ist offenbar nach Angaben aus der Quelle unbestreitbar, ist es da echt so wichtig, was genau die Polizei unter "zu weit gehenden Doktorspielen" versteht?

"Schön wäre eine würdige Diskussion mit der Suche nach Lösungsansätzen"

Die Lösung wäre, dass die Eltern vernünftig auf ihre Kinder aufpassen und sich mit ihnen beschäftigen, wenn sie (laut Quelle) die Tat des Sohnes bagatellisieren, dann scheint da irgendetwas ganz schön im Argen zu liegen.
Ich kann natürlich (wie jeder andere hier auch) nix zu der Familie sagen, ich kenne sie nicht, aber ich habe irgendwie ziemlich den Eindruck, dass die Eltern sowohl mit den beiden Kinder an sich, als auch dann erst recht mit der ganzen Situation, ganz schön überfordert sind, und dann sollte der Staat einschreiten, denke ich
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02.07.2007 10:37 Uhr von gofisch
 
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@toffa: "Ich weigere mich Vergewaltigung, pauschal als schlimmstmöglichtes Ereignis anzuerkennen, was durch andere traumata nicht übertroffen werden kann"

Was bitte willst du damit ausdrücken? Du willst ja sicherlich nicht das Leid des mißbrauchten Mädchens runterspielen, und ich wette, dass es für das Mädchen sehr wohl das schlimmste war, was es in ihrem bisherigen Leben erfahren hat, und alleine das ist entscheidend ...

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ich schätze, was dein vorredner versucht hat zu sagen ist, dass das leiden des mädchen noch größer werden kann, sollte sie auch ins heim müssen. sie wird jetzt schon massive schuldgefühle haben. wird sie dann noch in ein heim eingewiesen, wird sie von der geschichte viel mehr seelische narben beibehalten als "nur" von dem mißbrauch alleine.

armselig allerdings das verhalten der eltern, die über die jahre unfähig die situation zu erkennen, der tochter jetzt auch noch die schuld zuschieben.
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03.07.2007 14:56 Uhr von Mark_14
 
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8 und 9 jährige Täter "Das reicht von zu weit gehenden Doktorspielen bis zu massiven Vergewaltigungen über Jahre." Die Taten würden bereits von acht bis neunjährigen Jungen begangen.
Hm - ich frag mich jetzt was ein 8 jähriger mit seinem errigirten Penis anstellen kann ? Is das bei denen ganz bewußter sex mit Gefühlen und trockenen Orgasmen oder sind das "nur" relativ gefühllose "Spiele" ? Weil - Erektionen bekommen Babys ja auch schon. In der Quelle steht, das der schon 9 jährige Bruder sie regelmäßig vegewaltigt hat - also sex oder "Reinrausspiele" ? Ich kann mich nich erinnern das das bei mir mit 8 - 9 Jahren alles so funktioniert hat wie heute.

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