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Norwegen: Dreitägiger Hexenkongress in Vardoe

Seit Donnerstag treffen sich rund 60 internationale Forscher zu einem dreitägigen Kongress in der Stadt Vardoe, um dem Phänomen der Hexenjagd auf den Grund zu gehen. Heute noch betroffen sind Indien, Mexiko, Afrika, Malaysia und Indonesien.

Betroffene Menschen würden der Hexerei bezichtigt, verfolgt und beschuldigt, Unglücke, schlechte Ernten, Krankheiten und andere Ereignisse auszulösen. Im Kongo wurden tausende Behinderte und HIV-erkrankte Kinder der Hexerei gebrandtmarkt und getötet.

Die Übeltäter sind selbsternannte Priester. Frauen und Kinder sind meistens die Opfer, da Männer einen besseren Sozialstatus genießen. Die Stadt Vardoe war im 17. Jahrhundert berühmtberüchtigt für ihre schlimmen Hexenprozesse.


WebReporter: malindi
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Norwegen
Quelle: www.net-tribune.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.06.2007 01:04 Uhr von malindi
 
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Okkultismus hat wieder einen starken Aufwärtstrend momentan. Harry Potter legt da eine Trendwelle. Sind Filme generell zu verantworten, die so was wieder aufleben lassen.
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29.06.2007 10:37 Uhr von Messara
 
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Ja besonders schlimm ist diese Untersekte einer aufgeblasenen Sekte, die tatsächlich glaubt mit einem seltsamen Ritual eine Backoblatte und Wein in das Fleisch und das Blut ihres Gurus zu verwandeln.....XD...

Mal im Ernst: Jeder der Magie praktizieren will, soll das auch tun solange er niemanden körperlich, psychisch oder finanziell schadet.

Aber ich vergesse ja besonders Anhänger der abrahamitischen Religionen haben sehr oft ein Problem mit "okkulten" Vorgängen, die letztendlich gar nicht mehr "geheim" sind, weil sich jeder der will darüber informieren kann.
Ob man natürlich das jeweilig gelernte "glaubt" liegt ganz allein an einem selber.

Ich persönlich halte gelinde gesagt sehr wenig, vom Christentum, dem Islam und dem Judentum, nicht zuletzt weil ich auf ein Kloster-Gymnasium für Mädchen ging und deswegen sehr viel über das Christentum und seine Verwandten gelernt habe.

Anderen Religionen/Göttern stehe ich freundschaftlich gegenüber, aber gehöre keiner im eigentlichen Sinne an.



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29.06.2007 13:46 Uhr von malindi
 
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aber okkultismus: soll wieder auf dem vormarsch sein.

Leute. Ich frage mich: ist es nicht IRRE GROTESK, das in dem Ort früher schlimme HEXENPROZESSE stattfanden und heute dieser Kongress. Ich meine, ist der ORT vielleicht verhext??????????
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30.06.2007 13:25 Uhr von Alagos
 
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@Autor: "Sind Filme generell zu verantworten, die so was wieder aufleben lassen."

Wo ist denn das Problem? Wicca (zum Beispiel) ist genauso eine Religion, wie es das Christentum ist. Nur verstehen wir sie nicht, also müssen wir sie verdammen. Es waren die christlichen Kirchen, die Europa in Duzende von Kriegen geführt haben. Nur so als Erinnerung ;)
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02.07.2007 16:03 Uhr von fromAbove18
 
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diese hochkultivierten und hochintelligenten: menschen sollten sich vielleicht lieber um die krankheiten und menschenrechte in ihren ländern kümmern.
deutschland z.b. hat schon eine menge schwierigkeiten durchgestanden, aber dennoch war die hexenverfolgung das letzte mal im mittelalter ein thema
soviel zur zivilisation der besagten länder
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02.07.2007 18:27 Uhr von Alagos
 
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@fromAbove18: Falsch, die großen Hexenverfolgungen waren allesamt NACH dem Mittelalter, teilweise bis ins 19. Jahrhundert hinein.

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