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Urteil: Es ist rechtens, wenn Schüler ihre Lehrer im Internet benoten

Das Landgericht Köln urteilte, dass Schüler ihre Lehrer im Internet grundsätzlich bewerten dürfen. Das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung sieht dies vor. Nur Diffamierungen und Schmähungen sind nicht erlaubt.

Im vorliegenden Fall ließ eine Gymnasiallehrerin eine einstweilige Verfügung ausstellen, weil sie auf der Internetseite spickmich.de bewertet wurde. Sie fühlte sich in ihrem Persönlichkeitsrecht und im Datenschutz verletzt.

Die erlassene einstweilige Verfügung wurde in der ersten mündlichen Verhandlung wieder kassiert, denn die Lehrerin veröffentlichte persönliche Daten bereits auf der Schulseite. Zudem müsse ein Lehrer sich "öffentlicher Kritik stellen", so das Gericht.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Internet, Urteil, Schüler, Lehrer
Quelle: www.heise.de

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