26.06.07 12:08 Uhr
 2.521
 

Deutschland: US-Finanzinvestor Cerberus will 20.000 Wohnungen wieder abstoßen

Ende 2005 hatte der US-Finanzinvestor Cerberus von der Gewerkschaftsholding BGAG die Hannoveraner Wohnungsfirma Baubecon, mit 20.000 Wohnungen übernommen und dafür mehr als eine Milliarde Euro bezahlt.

"Cerberus ist von dem Investment enttäuscht", so gut informierte Kreise. Die gesteckten Gewinnmargen wurden bisher verfehlt ein möglicher Gang an die Börse wurde aufgegeben. Eventuell muss der Finanzinvestor sogar noch Geld nachschießen.

Cerberus führt derzeit Gespräche mit möglichen Käufern für die Wohnungsfirma Baubecon. Ein Sprecher des Unternehmens erklärte, es gebe mehrere Möglichkeiten, "der Verkauf ist eine davon."


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Deutschland, Deutsch, Wohnung, Finanz
Quelle: ftd.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

BGH-Urteil: Quadratisches Patent gehört "Ritter Sport"
Unilever bringt Kinderschokolade als Eis heraus
airberlin-Chef bekommt trotz Insolvenz weiter 950.000 Euro Gehalt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
26.06.2007 11:09 Uhr von rheih
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich habe sowieso nicht verstanden, was sich die "Heuschrecken" von den deutschen Mietwohnungen versprochen haben. Vermietung ist ein schwieriges Geschäft und die Umwandlung in Eigentumswohnungen ist auch nicht einfach, zumal die Arbeitslosenzahlen immer noch hoch sind und die Zinsen derzeit steigen.
Kommentar ansehen
26.06.2007 12:20 Uhr von _BigFun_
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Überschrift: 20.000 wohnung(en) - :) -- kann passieren - sollte aber nicht :)

zum Thema - ich tippe mal diese Heuschrecken haben sich am deutschen Mietrecht die Zähne ausgebissen :)
Kommentar ansehen
26.06.2007 12:21 Uhr von MasterDogg
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wohnungsgeschäft: Der Wohnungsmarkt hier ist wohl auch mehr von sozialer Gerechtigkeit geprägt als in den USA, vermutlich haben sie ihr heimatliches Geschäft finanztechnisch einfach versucht auf hier zu übertragen, ohne die hiesigen Verhältnisse zu berücksichtigen. Ich habe einen Fernsehbeitrag gesehen, wo im norddeutschen Raum ein amerikanischer Investor Wohnungen verkommen ließ und dann weder Schönheits- noch Instandsetzungsarbeiten aus Kostengründen nicht mehr durchführen ließ. Solche Wohnungen sind hier auch nicht gefragt. Grade sozial Schwache können sich auch keine zugigen oder in andere Weise unwirtschaftlichen Wohnungen leisten.
Kommentar ansehen
26.06.2007 12:56 Uhr von Justinius
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Jahaa! Viele ausländische Investoren haben wir verrückt Wohnungen gekauft in der Hoffnung, Traummieten wie in New York, London oder sonstwo zu erzielen. Haben vergammelte Höhlen auf Pump gekauft und jetzt kein Geld mehr für Instandhaltung und Sanierung weil die Bank komplett die mickrigen Mieteinnahmen für den Kredit abgreift. Vor allem dürfen die jetzt die Erfahrung machen mit zahlungsunwilligen Mietern, die mühevoll rausgeklagt werden müssen (dauert LOCKER mal ein Jahr), Leerstand und vielen Reparaturkosten für die heruntergewirtschafteten Bruchbuden. Leidtragende die Hausverwaltungen, Mieter und Handwerksfirmen, die ihrem Geld hinterherlaufen dürfen. Vielleicht sollten wir uns mal wieder darauf besinnen, daß in einem Staat derselbe sich um die Fürsorge der Grundversorgung kümmern sollte, damit so ein Unsinn nicht noch Schule macht.
Kommentar ansehen
26.06.2007 13:03 Uhr von chezbazhino
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
geht auch anders: Tja,
zum Glück wurde bei uns in Freiburg der Verkauf der städtischen Wohnungsgesellschaft durch aktive Bürger, und einen eindeutigem Nein-Votum
abgelehnt (obwohl Cdu, FDP und Grüne für den Verkauf warben)
Kommentar ansehen
26.06.2007 13:10 Uhr von opppa
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das tut mir aber leid! So ein Mist! Die deutschen Mieter wollen sich einfach nicht abzocken lassen!

Mal sehen, wie lange es dauert, bis sich das bei den "Investoren" rumgesprochen hat
Kommentar ansehen
26.06.2007 20:43 Uhr von Homechecker
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
knaller: is finds klasse erst ne milliarde reingesteckt ,dresden schuldenfrei gemacht,
und jetz könnte sich dresen das fürn appel und nen ei wieder zurückkaufen und hat da evtl sogar noch nen paar hundermillionen plus gemacht
klasse^^
Kommentar ansehen
26.06.2007 20:51 Uhr von MasterDogg
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Homechecker: Und die Amis haben ne Menge Steuern gespart und alle sind zufrieden, sogar die Mieter, weil erst verkommen und jetzt günstiges Einstiegsangebot mit gewohntenm deutschen Service. Könnte öfter so laufen.
Kommentar ansehen
26.06.2007 22:15 Uhr von no_trespassing
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Gut, gut: Hoffentlich fliegen noch ein paar mehr solcher Investoren auf die Schnauze. Ich hoffe, daß dieser Kelch an uns vorüber geht. Irgendwann wird dann schon mal ein größerer Fonds plus ein, zwei Großbanken umkippen und dann wird das trübe Wasser endlich ein bißchen klarer.
Kommentar ansehen
27.06.2007 02:20 Uhr von edi83
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
es geht nicht um mieten: bei solchen investitionen geht es einzig und alleine darum, die erworbenen immobilien z.b. zu modernisieren, atraktiver zu machen, kosten zu senken um sie für besseres geld verkaufen zu können.

in diesem fall hat das wohl nicht geklappt
Kommentar ansehen
27.06.2007 06:57 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
justinius, das funktioniert so:
der Fond hat eigentlich genug Geld, sowas Bar zu bezahlen. Sie müßten nichts nicht auf Pump kaufen.
Allerdings kann der Fond das so einrichten, daß die quasi das Geld bei einer zur eigenen Gruppe gehörenden Bank leihen und die entsprechenden Zinsen als Verlust abschreiben. So kann man proma Steuern senken.
Wir schenken also quasi als Steuerzahler dem Fond eine hübsche Stange Geld...
Kommentar ansehen
27.06.2007 09:24 Uhr von MacGeifer
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
damn Weniger Rendite dieses Jahr bei der ausschüttung.

Refresh |<-- <-   1-12/12   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Trudering: Krippen-Betreuer nehmen Zweijährigen bei Ausflug an die Hundeleine
Studie: Halluzinogene Pilze "rebooten" das Gehirn von depressiven Menschen
Mannheim: 14-Jähriger mit vier Identitäten von Polizei gefasst


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?